Autorenprofil von Gerd F.

0
Abonnieren

Brubeckfan

Entscheidend ist, was hinten... reimt.

Über mich
Nachricht senden

Senden
Innen jung wie immer... (na gut, das sagen sie alle.) Erfreue mich an Musik verschiedener Richtungen, an Literatur und natürlich an Menschlichem wie Situationskomik und liebevolle Reaktionen abseits des jeweiligen Business'. Solange ich die komische Seite der Dinge erkenne, geht's mir gut -- und das ist allermeistens. Was ich so schreibe, ist natürlich erlebt, erlauscht, erlesen und erlogen; und mit Vorliebe gereimt.
Gerd F.

Profil-Statistik
  3'485

Leser
Quelle

Letzte Aktivitäten

Buch Tod des Freundes neu veröffentlicht
Kommentar zum Text Drei Jungs
Kommentar zum Text November
4971
4971
profil
Kleines Interview mit Brubeckfan
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Sporadisch, von Erlebnissen angeregt. Um ganz ehrlich zu sein, ich möchte hier herausfinden, ob ich eigentlich überhaupt "zum Schreiben gekommen" bin...
Was inspiriert dich?
Erlebtes und Erfahrenes; Spieltrieb; Eure Bücher. Es ist ja immer ein Mix aus Erlebtem, Erlauschtem und Erlogenem, nicht wahr?
Welche Ambitionen hast du?
Schreiben, um meine Meinung zu sagen, Erlebnisse aufzuarbeiten und um Lesern bißchen Spaß zu machen. Erfahren, was andere so können und was sie zu meinen Sachen sagen. Mich amüsieren. Spaß!! Und sollten diese Bytes irgendwo erhalten bleiben, so daß sich in ferner Zeit Philologen ihren Master mit so Fragen verdienen wie "Wer war das denn? Wo ist sein roter Faden? Was hat er uns heute zu sagen? War er für oder gegen Schalke?" -- ja nur zu...
Welche Probleme hast du beim Schreiben?
Die Schreiblust ist ganz schnell wieder vorbei (na ja, ist vielleicht auch gut so?)

Literarische Inspiration von Brubeckfan

Umschlagsbilder von Amazon.de
Weitere Bücher anzeigen
4971

Favoriten von Brubeckfan

Weitere Bücher anzeigen
4971
Gedanken von Brubeckfan

Über mich 20x

 

  1. Ich stamme aus einer Kleinstadt an der Neiße, wo wegen eines Großbetriebes praktisch jede Familie jede um zwei Ecken kannte. Heute gibt es dort nicht mehr viel Arbeit, und das Städtchen dient mehr als Filmkulisse sowie als preiswerter netter Alterswohnsitz westlicher Senioren. Ob ich es ihnen mal gleichtue – fragt mich, wenn es soweit ist.
    *
  2. In der 5. Klasse kam ich in Konflikt zwischen Geschichtsunterricht und Christenlehre. Ich entschied mich für den wirklich tollen Lehrer, bekam zu Hause bißchen Ärger und beschloß, Wissenschaftler zu werden und unübersehbare Beweise für Gottes Nichtexistenz aufzutürmen, die selbst die verbohrte Oma Erna überzeugen würden. Heute bin ich da frei von Ehrgeiz und Intoleranz. Es soll sich nur niemand etwas auf seinen Glauben einbilden. Auf nichts, genau gesagt.
    *
  3. Mit 17 kam ich zwecks Abitur nach Berlin, und das war eine köstliche Zeit, blummdidumm. Nur ein Beispiel: Der halbe Liter kam 50 Pfennige, irgendeiner hatte immer Durst, dafür konnte man ja beim Einkauf am Lehrlingsentgelt sparen. (Ich glaube, Malzkaffee im Nu gibt es immer noch. Himmel, was haben wir alles überlebt.) Nach 7 Jahren Wohnheimleben sehnte ich mich dann aber recht nach etwas eigenem, abschließbarem.
    *
  4. Ich löse gern mal ein „Matt in 2 oder 3 Zügen“ ohne Brett nur durch Draufstarren. Ich vermag mich in Probleme zu vertiefen und gar langsam ihre Späße oder Abgründe zu enträtseln. Ich hüte mich, im richtigen Leben ebenso vorzugehen. Ich kann Genauigkeitskrämer und Perfektionist sein; im Beruf ist das gar nicht so sehr falsch. Dem Wachstum von Staubflocken z. B. kann ich aber mal sehr gelassen zusehen.
    *
  5. Ich bin ein Ohrenmensch. Flüchtige Bekannte erkenne ich besser an der Stimme, und über Musik kann ich nie hinweg hören, auch nicht über schlechte. Mit vier floh ich regelmäßig in höllischer Angst vor dem fauchenden Bodenstaubsauger zur Nachbarin.
    *
  6. Ich bin ein Buchstabenmensch. Schriftzeichen im Stadtbild kann ich nicht ignorieren, auch wenn ihre Dummheit schmerzt. Die kindgerechten Bildchen von Windows nutzen mir nichts, ich brauche Menütexte und Dateinamen. Tippfehler springen mich fast immer einfach an, sogar eigene.
    *
  7. Meine Lieblingsgaststätten sind irisch, vietnamesisch und indisch. Mango Lassi und Avocado Lassi, so dick, daß der Trinkhalm fest steht, sind für mich die einzigen Getränke mit Suchtpotential.
    *
  8. Wie trainiert man räumliches Vorstellungsvermögen? Sehe ich beim Eintritt in ein Gebäude den Fernsehturm, dann kann ich drin augenblicklich nicht mehr dessen Richtung angeben. Straßen irritieren mich aufs höchste, die parallel beginnen und sich dank fieser Knicke ein paar Kilometer weiter schneiden – mir muß man nichts mehr über nichteuklidische Geometrie erzählen.
    *
  9. Sport vertrage ich nur in kleinen Dosen. Unterricht und mein bißchen Armee waren Grausamkeiten; hysterische Reporter und Sportkneipengäste sind es noch immer. Abschießer von Raketen wegen irgendeines blöden Tors, vor allem nächtens, schieße ich demnächst mit einer anständigen Wasserpistole von ihrem Balkon.
    *
  10. Ich verstehe die Vorteile der neuen Recht Schreibung nicht. Ich verstehe den Reiz quasi-englischer Begriffe für alles und jedes nicht. Ich verstehe die Ästhetik neuartiger Konstruktionen nicht wie „ich sitze im Flieger“ (das können nur Amöben!), „das klingt Scheiße“, „ich bin Bahnhof“ oder „das rechnet sich“ (ein Bild für M.C. Escher: die Hand, die aus der Rechenaufgabe herauskommt und sich selbst rechnet).
    *
  11. Mein Fernseher ist zugleich der Bildschirm für PC und DVD-Spieler. Da ich den Newsletter (!) von 3sat abonniert habe, nehme ich manchmal nachts einen Filmklassiker, einen interessant klingenden Kabarettisten oder Dokfilm von 3sat auf – und sehe das dann schon Monate später an. Meist bleibt die Schwindelmühle aber kalt. Kino dagegen, ja Kino … vgl. 15.
    *
  12. Edle Gerüche: Kräftiger Kaffee. Ein bratendes Schnitzel. Irischer Single Malt. Backender Kuchen. Frisch geschnittenes Brot oder Holz. An der Sonne getrocknete Wäsche. Ein Schokovulkan. Und sag ich nicht.
    *
  13. Ich bin von Natur bekennend faul und sinne daher gründlich über Nutzen und Aufwand eventueller technischer Anschaffungen: So ein Teil muß eingerichtet und gepflegt werden und sein Betrieb kostet. Wenn ich also privat wenig telefoniere, warum sollte ich das dann unterwegs tun? Wenn überall S-, U- und Straßenbahn fahren, in denen ich lesen und dösen (und manchmal gar Einfälle haben) kann, welchen Gewinn brächte es mir, selbst zu fahren und zu parken und wie ein Schießhund aufzupassen? Wieviele Jahreskarten und gelegentliche Taxifahrten bekommt man für den Preis von Kauf und Unterhaltung eines Autos? Straßenverkehr erlebe ich als hochgerüsteten Krieg, und Leute erschrecken mich noch immer auf der Straße mit ihrem plötzlich laut einsetzenden Gespräch. Denkste, die meinen gar nicht mich!
    *
  14. Drauflospoltern ist nicht meine Sache, was manchmal schön blöd ist.
    *
  15. Ich liebe die Leinwand und die Atmosphäre des Kinos. Manchmal reizt mich zwar monatelang keine Neuerscheinung, dann wieder gehe ich in einer Woche zweimal. Vor allem orientiere ich mich an Akteuren und an Kritiken (außer die drängen sich auf). Wenn De Niro, Nicholson, Douglas, Pacino, Pfeiffer, Ryan, Kneightly, Portman o. ä. mitspielen, bin ich alarmiert. Wenn auch manchmal dann trotzdem enttäuscht.
    *
  16. Ich verstehe den Sinn und Spaß von Halloween nicht. Wer kleine Kinder zum erpresserischen „Süßes, sonst Saures!“ anstiftet, muß sich nicht wundern, wenn sie später ihre gewachsenen Ansprüche auf ähnliche Art durchsetzen. Und warum soll man irgendeinen Brauch irgendeines fernen Landes hier implantieren? Warum nicht einen uralten russischen oder mongolischen Unfug? Ist halt alles vom Kommerz gesteuert, wie Mutter- und Valentinstag. (Standen alle drei früher nicht in meinem Pionierkalender.)
    *
  17. Computerspiele kann ich nicht installiert lassen, denn sie verleiten mich zur haltlosen Wiederholung. Irgendwie fehlt mir da die sittliche Reife. Ja vielleicht wenn ich groß bin.
    *
  18. Einmal im Quartal packt mich der Backwahn. Nach Säubern der Küche bin ich wieder geheilt.
    *
  19. Nicht im Traum fiele mir ein, einen Bekleidungsladen zu betreten, wenn nichts Verschlissenes zu ersetzen ist. Bücher und CD, ja daaaas ist was anderes.
    *
  20. Meine Texte klingen vielleicht öfter so, als hätte ich an Frauen stets zu nörgeln. Neenee, Frauen sind was Wunderbares! Nur nicht jede.

„Über mich“ ist übrigens ein altes immer schönes Lied von Panta Rhei und ihrem Sänger Herbert Dreilich.

6615

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
MerleSchreiber Eigentlich wollte ich mich ja nur für das Kleingeld bedanken....
Sehr interessant deine 20 Punkte. Und sympathisch!
Also, nochmal DANKE und schöne Grüße, Merle
Vor ein paar Monaten - Antworten
Tintenklecks habe deine 20 unkte mit Freide, Schmunzeln und Zustimmung gelesen. Außer bei Klamotten, da mag ich hier in Ungarn Gebrauchtwarenläden. Da gibts feine Sachen, die mir auch Spaß machen, weil sie nicht behaupten, sie seien modern. Sondern sie sind warm, bunt, passen usw. :-)
Hab einen schönen Tag. (War übrigens auch mal aus Berlin)
Dieses Jahr - Antworten
Brubeckfan Gleich 6 Tintenkleckse an einem Tag... Vielen Dank für alles!
Für "Wiederholungstaten" als Leserin würde ich Dich aber eher auf mein bestehendes Bücherregal verweisen; derzeit bin ich nicht mehr so sehr fleißig, war auch längere Zeit nicht hier -- und finde nun viele Bekannte, manch Neue, und die Profilfotos der Schülerinnen von damals zeigen junge Damen ;-).
Viele Grüße,
Gerd
Dieses Jahr - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
3
0
Senden

Verewige dich im Gästebuch von Brubeckfan

Gästebuch von Brubeckfan
Gästebucheintrag verfassen

Eintragen
Portalwelt
19.10.2017 08:58
... Und vielen Dank für dein Abo -freu-

Liebe Grüße,
Saria
Portalwelt
18.10.2017 09:16
Vielen Dank für deine Coins zu "Aufgefangen"!

Liebe Grüße,
Saria
Memory
10.10.2017 21:17

Vielen Dank für deine Stippvisite bei mir und die Coins.
Freue mich sehr über beides.
Lieben Gruß
Sabine
daxana
05.10.2017 15:07
Für das Lesen und die Münzen zu meinem Gedicht "Verwirrter April" herzlichen Dank.
lg daxana
Portalwelt
26.09.2017 21:01
Heyho Gerd,

vielen Dank für deinen lieben Gästebucheintrag. =)

Ja, der gute Satie kannte, zumindest was die Zensur betraf, anscheinend keine zwei Meinungen. Wobei ich bei Zitaten immer ein wenig skeptisch bin, ob die entsprechende Person wirklich einen Satz genau so oder so gesagt / geschrieben hat.

Ein bisschen ist MyStorys schon wie eine gemütliche Stube. Hier ein paar Kerzen - vielleicht ein Kamin. In jedem Fall lädt die Website zum Verweilen ein.

Dir ebenfalls alles Gute,
Saria
daxana
23.09.2017 17:40
Vielen Dank für das Lesen und Anerkennen meines Buches "Fremdes Land"...
lg daxana
hingekritzelt
12.07.2017 14:37
Hallo Gerd,
danke Dir für den netten Kommi zu meinen Bildern. Die Herstellung ist übrigens sehr aufwendig; für das letzte richtige Bild ("Der chaotische Dachboden der ansonsten ordentlichen Danielle S.") hab ich wieder mehrere Wochen gebraucht.
Zu dem Bild gibt's auch eine Geschichte, die mit der Geburt eines Mädchens auf der Toilette in der Schule beginnt, weswegen auf dem Bild ein WC an einem Haus hängt. Usw. War nur zu faul, die story zu schreiben :-)
Ich füge den Link zum Bild mal bei - fühl Dich aber nicht genötigt; ist nur, falls Du jetzt heiß geworden bist, lach.
https://www.artflakes.com/de/products/der-chaotische-dachboden-der-ansonsten-ordentlichen-danielle-s
Nochmal Danke und have a nice day :-)
LG Uli
FLEURdelaCOEUR
28.05.2017 20:57
Lieber Gerd,
ich freu mich über deinen Kurzbesuch bei mir, im "Südwind".
Sehr nett, dass du mir ein Geschenk mitgebracht hast, dankeschön!

Habe mir auch deinen 20-Punkte-Text einverleibt und finde ihn sehr sympathisch. Etliches würde ich sofort unterschreiben, nur von Elektronik habe ich keine Ahnung ...

Sonntagsgruß
fleur
Weitere Einträge anzeigen
8
10
4971
normal
1
0
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung