mySTORYs Schreibratgeber
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Der Romanschreiber: Die Vorgaben

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"Der Romanschreiber", das ist eine Artikelreihe, in der ich dir praxisnahe Tipps zum Entwickeln, Schreiben, Anbieten und Vermarkten eines Romans gebe. Anders als mit den bisherigen Artikeln will ich dir damit nicht verschiedene Wege zum Ziel aufzeigen. Zwar gilt natürlich weiterhin, dass letztlich das Ergebnis zählt, welchen Weg auch immer du beschreitest, doch als der Romanschreiber habe ich mir vorgenommen, keine verwirrende Vielfalt an Möglichkeiten, sondern (zum Teil am praktischen Beispiel) klare, einfache Strategien aufzuzeigen, die meiner Meinung nach besonders hilfreich sind.

Wenn es gelingt, solltest du diese Artikel beinahe wie eine Anleitung lesen und direkt umsetzen können. Willst du in eines der Themen tiefgründiger eindringen, stehen dir ja weiterhin die anderen Artikel zur Verfügung.

Und noch einmal: Auch wenn ich in dieser Reihe beinahe so tue, den goldenen Weg für jeden gibt es nicht. Jeder muss letztlich seinen eigenen finden.

Im vorigen Artikel (Der-Romanschreiber: Ideenreich) habe ich vorgeschlagen, zwei Romanideen zu entwickeln:

Was wäre, wenn ein Verliebter mithilfe einer Tüte Bonbons sagenhaft gut kochen würde, um so seine Angebetete zu erobern?

und

Was wäre, wenn eine Prinzessin ihren Prinzen aus einem Drachenhort befreien müsste, um Königin zu werden.

Nun wollen wir uns auf das Zentrale dieser Geschichte konzentrieren und in diesem Artikel zunächst unsere eigenen Vorgaben genauer betrachten. 

 

1 Die Elemente

Unser Ziel muss es sein, die oben benannten Fragen jeweils mit einer Geschichte zu beantworten. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Erst einmal schauen wir, was wir aus den Formulierungen schon entnehmen können. Dazu formulieren wir um:

Ein Verliebter bekommt eine Tüte Bonbons und findet heraus, dass er, während er ein solches Bonbon lutscht, unglaublich gut kochen kann. Er hofft, mit diesen neuen Fähigkeiten seine Angebetete erobern zu können.

Als eine Prinzessin erfährt, dass sie nur auf diese Weise Königin werden kann, beschließt sie, ihren Zukünftigen aus einem Drachenhort zu befreien.

Nun haben wir jeweils einen Pitch (http://www.buch-schreiben.net/autoren_hilfe/81-Vom-Pitchen.htm) für unsere Geschichte. Du siehst ja, dass beide ganz individuell formuliert sind, wie das eben mit dem Pitch möglich ist. Trotzdem enthalten beide die Elemente, die wir bereits vorgegeben haben: 

  1. Protagonist(in)
    1. Verliebter
    2. Prinzessin
  2. auslösendes Ereignis
    1. Erwerb herausragender Kochfähigkeiten mittels einer Tüte Bonbons
    2. Erhalt der Information, welche Voraussetzungen für das Amt der Königin vonnöten sind (nämlich den Prinzen aus dem Drachenhort zu befreien)
  3. Ziel
    1. Angebetete erobern
    2. Königin werden

Wir wissen also, wer die Geschichten erlebt. Wir wissen, was die Geschichten in Gang bringt. Und wir wissen, wo die Geschichten hinführen. Wenn das mal nicht die wichtigsten Eckpunkte ... Wie bitte? Ja, richtig, wo die Geschichten hinführen, wissen wir ja nur bedingt, denn noch haben wir uns ja nicht entschieden, wie sie wirklich ausgehen sollen.

Und nein, das Ziel ist Vorgabe! Es wird sich nicht einfach mitten in der Geschichte ändern, weil es dir plötzlich besser gefällt, wenn der Verliebte statt seiner Angebeteten die Bühne erobert. Oder du die Prinzessin so in die Scheiße geritten hast, dass du sie lieber nicht mehr von der Krone, sondern von einer Ehe mit dem Drachen träumen lassen willst.

Wenn du beginnst, dem Leser die Geschichte von dem Verliebten, der seine Angebetete erobern will, zu erzählen, oder die von der Prinzessin, die Königin werden will, dann bring das auch zu Ende und erzähle nicht plötzlich etwas anderes. Das Ziel des Protagonisten oder der Protagonistin ist der Kern der Antwort auf die Frage, worum es geht. An diesem Kern darfst du nicht rütteln.

Willst du es (gern auch aus guten Gründen) dennoch tun, dann beiße in den sauren Apfel und beginne von vorn! Erzähle dann von Beginn an die Geschichte von dem Typen, der ein Star werden, oder der Prinzessin, die den Drachen heiraten wollte.

Aber zurück zu unseren Geschichten. Das Ziel verändert sich also nicht. Wir wissen damit demnach doch, wo die jeweilige Geschichte hinführt, nur gibt es genau zwei Optionen, wie sie ausgehen kann:

  1. Der Protagonist oder die Protagonistin erreicht sein/ihr Ziel.
  2. Der Protagonist oder die Protagonistin erreicht sein/ihr Ziel nicht.

Die Frage, welche der beiden Optionen wir jeweils wählen wollen, heben wir uns erst einmal noch auf. Ein Punkt nach dem anderen. 

 

2 Der Verliebte und die Prinzessin

Viel wissen wir noch nicht über unsere Protagonisten. Das mag bei deiner Geschichte anders sein, wir wollen uns hier jetzt näher mit den beiden beschäftigen. 

 

2.1 Schall und Rauch

Da wir unseren Verliebten nicht ständig mit "unser Verliebter" ansprechen wollen, geben wir ihm erst einmal einen Namen. Das dürfte auch den Lesern besser gefallen. Immerhin geht aus den bisherigen Eckpunkten unserer Geschichte hervor, dass er einen männlichen Vornamen braucht. Aber wie weiter?

Namen sind Schall und Rauch heißt es so schön. Trotzdem machen viele Autoren immer ein riesiges Gewese um die Namen ihrer Figuren. Der Name müsse zur Figur passen und so.

Sagen wir es mal so: Ob der Name letztendlich zur Figur passt, entscheidet der Leser. Und jeder entscheidet anders. Das ist eine Frage des Geschmacks. Und der Gewöhnung. Du kannst also eher von einem glücklichen Zufall sprechen, wenn dir mal ein Leser sagt, der Name, den du im Schweiße deines Angesichts für die Figur ge-, wenn nicht gar erfunden hast, passe wie die Faust aufs Auge.

Trotzdem machst du es dem Leser leichter, mit einer Figur warm zu werden, wenn du einen Namen wählst, bei dem zumindest du das Gefühl hast, er würde gut passen. Nicht zuletzt sollst ja auch du dich mit der Figur wohlfühlen.

Es gibt allerdings Kriterien, die du zumindest am Rande beachten solltest. Denn ungeachtet aller durchaus vernünftigen Einwände, die ich eben gebracht habe, ruft ein Name eben doch Assoziationen hervor. Persönliche ("Mein absolut blöder Mitschüler in der Grundschule hieß so!"), die du nicht beeinflussen kannst, aber auch solche, die über das Persönliche hinausgehen, etwa:

  • zeitliche Einordnung: Passt der Name in die Zeit, in der die Geschichte spielt? Wird er heute und/oder in der fraglichen Zeit als eher modern oder eher aus der Mode empfunden?
  • Alter: Passt der Name (in der entsprechenden Zeit) zum Alter der Figur? Vermutlich werden die meisten heutzutage hinter dem Namen Alina eher eine Teenagerin vermuten als hinter dem Namen Edeltraud.
  • Verbreitung: Handelt es sich um einen beliebten oder einen eher seltenen Vornamen (was natürlich ebenfalls von der Zeit abhängig ist)? Ist er vielleicht sogar exotisch?
  • Herkunft: Obwohl Eltern ihren Kindern heutzutage durchaus Namen geben, die eigentlich einem anderen kulturellen Hintergrund entstammen, neigen Leser dazu, beispielsweise hinter einem italienischen Namen auch italienische Wurzeln zu vermuten. Ob man diese "Vorurteile" nun zur Charakterisierung nutzt oder bewusst mit ihnen bricht, sollte man je nach Geschichte mit bedenken.
  • sprechende Namen: Hier sind die Möglichkeiten vor allem beim Nachnamen gegeben. Wenn man einen sprechenden Namen verwenden will, sollte man (wieder je nach Geschichte) in der Regel einen wählen, der mit seiner "Botschaft" nicht zu aufdringlich dahertrompetet kommt. Denk also bitte noch mal darüber nach, ob du den Fischer in deiner Geschichte wirklich Fritz Forelle nennen willst, und ob seine Bekannte, die Imkerin, wirklich den Namen Sabine Honig tragen soll.

Vielleicht suchst du auch einen Namen mit einer Bedeutung, die zur Figur passt, nur wird das vielen Lesern verborgen bleiben, ist also eher eine Spielerei für dich.

Eine gute Seite, um nach Kriterien wie den genannten auf Vornamenssuche zu gehen, ist übrigens beliebte-vornamen.de.

Wie also nennen wir unseren Verliebten? Die Geschichte soll in der Gegenwart spielen, ich denke mir, er könnte so Mitte zwanzig sein. Sagen wir 26. Und ich nenne ihn Robert. Robert Schön. Keine Ahnung, wie ich darauf komme.

Unser Pitch heißt also nun:

Robert bekommt eine Tüte Bonbons und findet heraus, dass er, während er ein solches Bonbon lutscht, unglaublich gut kochen kann. Er hofft, mit diesen neuen Fähigkeiten seine Angebetete erobern zu können.

Ach ja, dann möchte ich dir hiermit noch feierlich Prinzessin Lea vorstellen. Ist noch ein bisschen blass, aber wir geben ihr gleich noch etwas Farbe. 

 

2.2 Motivation und Ängste

Was müssen wir noch über Robert wissen? Am besten alles! Aber das muss nicht sofort sein. Konzentrieren wir uns wieder erst einmal nur auf das Wesentliche.

Bei der Geschichte, die wir erzählen wollen, böte es sich an, einen eher schüchternen Robert zu wählen, der bisher keinen Weg gefunden hat, seine Angebetete, nennen wir sie Bettina, zu erreichen. Natürlich sind auch andere Konstellationen möglich, ein Draufgänger etwa, der beinahe mit krimineller Energie alles daransetzt, Bettina von sich zu überzeugen. Mir aber gefällt die vom schüchternen Robert besser.

Damit haben wir also eine grundlegende Charaktereigenschaft, die außerdem noch in Bezug zum Konflikt des Protagonisten steht. Einen Wesenszug, den wir als Basis für unsere Figur verwenden können, der entscheidend für das Handeln der Figur ist. Und wie die Figur in einer bestimmten Situation handelt, ist wiederum wesentlich für die Entwicklung des Konflikts und damit der Geschichte. Überhaupt merken wir uns gleich mal, dass das Handeln der Figuren die Geschichte bestimmt. Oder allgemeiner formuliert: Handlungen (in eben diesem Sinne) sind das Wichtigste in einer Geschichte.

Das Handeln einer Figur wird im Rahmen ihres Charakters aber immer und vor allem auch von weiteren Kriterien bestimmt, die wir daher möglichst früh herausfinden bzw. erfinden sollten: ihren Motivationen und Ängsten. Und zwar denen, die die Figur ganz allgemein hat, die also ihr Leben (oder den fraglichen Lebensabschnitt) bestimmen, denjenigen, die dem großen Ziel im Rahmen der Geschichte entsprechen, und schließlich denjenigen, die durch eine konkrete Situation hervorgerufen werden.

Letztere werden erst dann interessant, wenn wir die Figur in eine konkrete Situation schicken, daher schauen wir sie uns auch dann erst an. Aber sowohl die Lebensziele und -ängste als auch das Ziel der Figur innerhalb der Geschichte und die Ängste der Figur, die damit verbunden sind, helfen uns jetzt schon, die Figur besser kennenzulernen.

Um dir aber deutlich zu machen, warum es gerade diese Kriterien sind, die für eine erste Ahnung von der Figur so wichtig sind, will ich einmal ein konkretes Beispiel bringen.

Stell dir vor, Robert kommt in eine Situation, die wir alle kennen, nämlich eine, in der er die Möglichkeit hat, Bettina zu gestehen, dass er sich in sie verliebt hat. Natürlich muss er das tun, denn es ist eine wesentliche Voraussetzung, um sein Ziel zu erreichen, Bettina für sich zu gewinnen. Sein primäres Ziel in dieser Situation ist also, Bettina dieses Geständnis zu machen.

Was hindert ihn daran? Natürlich! Seine Angst vor einem Korb. Vor einen Niederlage. Davor, sich lächerlich zu machen. Und nicht zuletzt, vor der möglichen Erkenntnis, sein großes Ziel nie erreichen zu können. Dieser innere Konflikt, denn ein solcher ist es, bestimmt das Handeln Roberts. Wird er sich trauen? Wird er doch einen Rückzieher machen? Und wenn nicht, wie wird er sich anstellen? Wird es ihm gelingen, cool zu bleiben und seine Ängste zu überspielen (wiederum aus der Angst heraus, sich andernfalls lächerlich zu machen)?

Nicht zuletzt ist es eben das Überwiegen solcher Ängste, das zu seinem Wesenszug der Schüchternheit führt. 

2.2.1 Lebenspläne

Robert hat natürlich auch ein großes Ziel im Leben. Wie wahrscheinlich jeder will er glücklich werden. Und seine Vorstellung davon ist schlicht und spießig: eine eigene, glückliche Familie, mit der er in gesicherten Verhältnissen leben kann.

Daraus ergibt sich schon das, was ihm die größten Sorgen bereitet: Er könnte eben dieses Ziel verfehlen und gar als Junggeselle sterben. Diese Angst trifft ihn besonders, da er bisher wenig gute Erfahrungen mit der Damenwelt gemacht hat, was ihn natürlich befürchten lässt, es könne immer so bleiben. 

2.2.2 Angst, das Ziel zu verfehlen

Das Ziel Roberts im Rahmen der Geschichte kennen wir schon. Er will Bettina zu seiner Zukünftigen machen, was schließlich der wichtigste Schritt sein könnte, um sein Lebensziel zu erreichen.

In unserer Geschichte steht diesem Ziel natürlich die Angst gegenüber, dass Bettina trotz all seiner Mühen nicht auf ihn stehen könnte, oder er sich durch falsches Handeln ein für alle Mal die Chance verbaut, sie von sich zu überzeugen.

Gut, bleibt noch Prinzessin Lea. Sie träumt von Macht und Reichtum und davon, einmal als Königin einen besonderen Platz in den Geschichtsbüchern einzunehmen.

Sonderlich ängstlich ist Lea nicht, aber natürlich fürchtet sie, ihre Ansprüche zu verlieren oder sonst wie in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Dass Lea vom Wesen her nicht gerade zimperlich ist, um es mal vorsichtig zu formulieren (und nicht "rücksichtslos" zu sagen) kannst du dir jetzt schon denken.

In der Geschichte geht es für sie genau darum, ihr Lebensziel zu erreichen (oder zumindest den wichtigsten Schritt dahin zu tun), denn wenn sie ihr Ziel erreicht, ist sie am Ende der Geschichte Königin.

Daher fürchtet sie auch konkret in der Geschichte nur, was ihr einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Und dann ist da noch diese unterschwellige Angst vor eigenem Versagen.

Dass sie im Verlauf der Geschichte auch die Aussicht, einen Drachen besiegen zu müssen, nicht schreckt, offenbart, dass Lea alles andere als feige ist, und vermutlich eine gute Kämpferin.

Ich freue mich schon darauf, sie später noch genauer kennenzulernen. Robert natürlich auch. 

 

3 Leckere Bonbons, schlechte Nachrichten

Über unsere Protagonisten haben wir schon viel herausgefunden. Bleiben noch die beiden wichtigsten Eckpunkte des jeweiligen Plots. Derjenige, an dem der zentrale Konflikt entsteht, und derjenige, an dem er aufgelöst wird. Zwischen diesen beiden Eckpunkten spannt sich der Spannungsbogen der Geschichte. Und der erste der beiden ist - es steckt ja schon im Begriff - das auslösende Ereignis.

Es geht jetzt nicht darum, die Szene, in der das auslösende Ereignis behandelt wird, schon detailreich auszuarbeiten, sondern sich nur noch einmal bewusst zu machen, welches eben dieses auslösende Ereignis ist.

Für Robert sind es die Bonbons. Na ja, Bonbons sind streng genommen kein Ereignis. Also, der Vorgang, als er die Bonbons bekommt. Oder doch nicht? Noch strenger genommen ist der Auslöser der Moment, in dem er feststellt, dass die Bonbons sein Kochtalent beeinflussen. Denn er könnte die süßen Dinger ja auch verputzen, ohne überhaupt etwas zu merken.

Wir merken uns also, dass wir nicht nur eine Szene brauchen, in der Robert an die Bonbons kommt, sondern auch eine, in der er den Zusammenhang zwischen diesen und dem Kochen herausfindet.

Klar, wenn wir es uns einfach machen wollten, bekäme er einfach eine Gebrauchsanweisung, eine Art Beipackzettel dazu. Aber wir wollen es uns ja nicht einfach machen.

Glücklicherweise liegen bei Lea die Dinge anders und sind relativ unkompliziert. Sie bekommt zum richtigen Zeitpunkt von irgendwem auf irgendeine Art und Weise die Information, dass für die Krone die Befreiung des Prinzen notwendig ist. Ich bin schon gespannt, wie sie reagieren wird.

 

4 Von Eroberungen und Königinnen

Bleibt noch das Ende der jeweiligen Geschichte. Wir müssen jetzt noch nicht genau wissen, wie es aussieht, aber warum nicht schon einmal darüber nachdenken, ob es ein Happy End wird oder nicht?

Wie oben schon angedeutet, soll das Ende einer Geschichte einfach die endgültige Antwort auf die Frage geben, ob der Protagonist/die Protagonistin sein/ihr Ziel erreicht oder nicht.

Sind also Bettina und Robert am Ende ein Paar?

In aller Regel wird man genau darauf hoffen und es Robert wünschen.

Aber wir können auch versuchen, die Geschichte zu erzählen, in der Robert sein Ziel nicht erreicht, aber daraus fürs zukünftige Liebesleben lernt. Immerhin ist seine Eroberungsstrategie ja nicht die feine englische Art. Ich glaube, das gefällt mir besser.

Und Lea? Darf so ein skrupelloses Miststück Königin werden? Warum nicht? Gibt doch genug Beispiele in der Geschichte und deren Verfilmungen, in denen die königlichen Protagonistinnen auch nicht gerade zimperlich sind. Und vielleicht ist der Prinz ja ein braver und hat sogar noch einen guten Einfluss auf die Dame seines Herzens. Schauen wir mal, was da noch passiert.

Und bei dir? Wie geht deine Geschichte aus? Ach ja, und welche Ziele und Ängste bestimmen das Handeln deines Protagonisten? Welches auslösende Ereignis zieht ihn überhaupt in die Geschichte?

Am Ende könnte bei dir auch etwas in dieser Art stehen:

Robert bekommt eine Tüte Bonbons und findet heraus, dass er, während er ein solches Bonbon lutscht, unglaublich gut kochen kann. Er hofft, mit diesen neuen Fähigkeiten Bettina erobern zu können. Doch er muss lernen, dass der falsche Weg nicht zum Ziel führt.

Als Prinzessin Lea erfährt, dass sie nur auf diese Weise Königin werden kann, beschließt sie, ihren Zukünftigen aus einem Drachenhort zu befreien. Doch bis sie die Krone erobert, ist es ein weiter Weg, der sie verändert.

Veröffentlicht am 24.09.2013
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Kommentare
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Gast Der Beitrag ist super!!! Doch wo geht es weiter?
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Gast Alle Artikel, die mit "Der Romanschreiber" überschrieben sind, gehören zu dieser Reihe. Der auf diesen folgende wäre dieser hier:
http://www.mystorys.de/autoren_hilfe/99-Der-Romanschreiber-Bitte-wenden.htm
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