mySTORYs Schreibratgeber
Für Anfänger und Fortgeschrittene

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Interview

Das sagt Nina George

Foto: © Marion Losse

Klar, obligatorische Frage: Wie hat das bei dir mit dem Schreiben begonnen? Gibt es einen Zeitpunkt in deinem Leben, von dem du sagen würdest: „Von da an war ich Autor/Schriftsteller“?

Diese beiden Zeitpunkte unterscheiden sich. Ich habe das fiktionale Schreiben am 14.11.1987 begonnen – als ich meine Teenager-Tagebücher frisierte und mit Erlebnissen spickte, die ich so nicht gehabt hatte.

Mein Teenagerleben war geprägt von unglaublich viel Lesen, selbst gewähltem Alleinsein und Vor-mich-hin-Denken. Ich begann also, fiktional zu schreiben und die Realität erstmals bewusst umzubiegen, oder, höflich gesagt: zu verdichten. Das war der Vorläufer meines heutigen Erzählens. Kunstvolle Lügen aus der Wahrheit stricken.

Professionelles Schreiben habe ich ab 19 gelernt, als ich als Jungredakteurin bei der höchst intellektuellen Zeitschrift „Penthouse“ in München am Isartor engagiert wurde. Ja, genau, das Heftchen mit den SO tollen Reportagen und SO spannenden Interviews zwischen den quasi völlig unnötigen nackten Damen … (Ironie off). Hier habe ich vieles gelernt, was eine Berufsschreiberin braucht: Schnell, präzise, unter Druck arbeiten. Recherche, Wortwitz, Verknappung. Textaufbau, Szeneneinstiege, Farbe, Geschmack und Duft in den Text bringen. Und vor allem: Nicht für mich schreiben. Sondern für einen Empfänger. Das ist eine Grundeinstellung, die dringend nötig ist für den Job.

Aber: Als Schriftstellerin habe ich mich selbst erst nach etwa einem Dutzend bei Knaur veröffentlichten Sachbüchern (unter Anne West) und mehreren Romanen bezeichnet. Vorher war mir das zu „groß“ und ich viel zu klein! Schriftsteller, das waren Leute wie John Irving, Stephen King oder Enid Blyton. Nicht ich. Günter Grass übrigens auch nicht: das war ein Mahner und Ich-Autor, so wollte ich auf keinen Fall sein.

Als ich dann genügend Geschichten erzählt hatte, und selbst Menschen zum Weinen, zum Lachen oder zum Davonträumen gebracht hatte, da erst konnte ich mich als „Guten Tag, ich bin Schriftstellerin“ vorstellen. Das war tatsächlich erst nach „Die Mondspielerin“ der Fall, also knapp 2010. Ich habe nur 18 Jahre gebraucht, um mich nicht als Hochstaplerin neben King und Co. zu fühlen.

Siehst du dein Schreiben heute mehr als Hobby oder mehr als Beruf? Gibt es da überhaupt einen Unterschied für dich?

Es gibt riesige Unterschiede zwischen Berufsschreibenden und Hobby-/Freizeit-/Gelegenheits-/Aus-Lust-und-Freude-Schreibenden.

Die Ersteren müssen ihre Zeigelust, ihre Selbstverwirklichung, ihre Fabulierlust zurückstellen, und sich auf ein kränkendes, desillusionierendes, risikovolles Erwerbsleben gefasst machen. Berufsschreibende, die Geld mit Erzähltexten oder anderen Werken aus Buchstaben machen wollen, sehen sich immer konfrontiert mit einem Markt, ganz gleich, wie dieser funktioniert – ob mit Verlagen oder SP. Und ganz gleich ob Literatur- oder Presse- oder Bloggerbranche.

Da wird auf einmal das ursprünglich „kreative“ Schaffen zu einer Dienstleistung, an der auch Erwartungen hängen, was Qualität, Machart und Verkäuflichkeit angeht, und in die sich auf einmal Leute einmischen.

Berufsschreibende müssen sich auch immer mit der Frage auseinandersetzen: Was für ein Autor möchte ich sein? Einer, der "was zu sagen“ hat? Ein „Unterhaltungskünstler“? Einer, der sich amüsieren will bei seinem Tun? Wie sehr kann ich auf Themen und Verlagswünsche reagieren, ohne mich selbst dranzugeben? Wie entwickele ich meine Stimme? Wie lesefreundlich kann ich schreiben, und was ist „der Leser“ überhaupt für ein unbekanntes Wesen? Wie gehe ich mit Kritik und Feedback aus Lektorat, Leserschaft oder von meinem Lebenspartner um? Wie verdiene ich Geld, ohne jemandem auf der Tasche zu liegen, welche Geschichten will und kann ich jetzt mit 30, später mit 60 erzählen?

Für mich ist das Schreiben mein Beruf; ich bin seit einundzwanzig Jahren Autorin und Journalistin, für das Reale wie das Fiktionale. Ich sehe mich als 24-Stunden-Vollzeitschriftstellerin, die in allem eine Story wittert, ein Gefühl, ein Thema. Sogar im Schlaf, wenn ich träume. Das ist nicht sonderlich romantisch, das ist auch nicht glamourös – aber es ist definitiv zu spät, ein anderes Leben zu beginnen. Ich schreibe, und jedes Schreiben ist ein Weiterlernen, Üben, Feilen.

Manchmal wünsche ich, dass ich öfter mal was nur „für mich“ schreibe, was kein Mensch je sieht oder gar kauft. Ich habe hier eine kostbare Kladde mit Kurzgeschichten, immer nur eine Seite lang, Bleistift auf Papier, einzigartig und fragil. Das ist mein Erholungsort, eine Insel des Nicht-Müssens, Nicht-Überarbeitens, etwas, was ich aus schierer, sinnlicher Lust schreibe. Leider viel zu selten.

Welche drei Dinge haben dich deiner Meinung nach auf deinem Weg als Autor am meisten vorangebracht?

  1. Meine ersten beiden Textchefs bei Penthouse, und später bei Familie und Co. Sie haben mir jeder zwei Dutzend Schreibkniffe gezeigt, etwa innerhalb einer Reportage die Wortwahl thematisch anzugleichen. Wenn ich beispielsweise über einen Musiker schreibe, musiknahe Begriffe zu verwenden, bei Köchen duftende, schmeckende Adjektive, usw. Oder gleich im ersten Satz neugierig zu machen mit einer Behauptung, einer These, einem starken Bild. Oder eine Glosse mit einem Twist enden zu lassen. Singular ist stärker als Plural, Details besser als Allgemeines und ungerade Zahlen glaubwürdiger als gerade. Tausend kleine Taschenspielertricks.
  2. Die Kunst, einen Text zu überarbeiten. Seither habe ich einen ständig mitlaufenden Überarbeitungsmodus, der den Text immer und immer wieder durchknetet. Ich prüfe auf Wortwiederholungen. Auf stimmige Bilder. Auf „Wortmumien“ und „durchgerittene Metaphern“ – ich hasse solche belanglosen, tausendfach geschriebenen, abgenudelten Formulierungen wie „nach allen Regeln der Kunst las er in ihrem Gesicht wie in einem offenen Buch …“. Schnarch. Ich schaue nach Rhythmus – lange Sätze, kurze Sätze. Ich prüfe Dialoge darauf, dass die Leute sich so wenig wie möglich steif unterhalten oder gar auf Fragen antworten! Der beste Dialog ist der, wo keiner auf die Frage des anderen antwortet.
  3. Als ich begriffen habe, dass Schreiben nicht bedeutet, neue, komplizierte Wörter und ach so schlaue Gedanken auszuformen. Sondern, ganz einfach, aber punktgenau, mit den bereits vorhandenen Assoziationen der Lesenden zu spielen. Es gibt ja so etwas wie kollektive Gedächtnisse, Gefühle, Meme. Wer auf dieser Klaviatur spielen kann, der erreicht die emotionale Seite des Lesenden. Mit einfachen Worten komplizierte Gefühle aufsteigen zu lassen, das ist die Kunst – so wie ein Fahrstuhl, der auf einmal nach unten sackt, einem auch dieses seltsam hohle Gefühl im Magen verursacht. Wer meine Geschichten liest, fühlt sie mehr, als dass er denkt.

Gab es vielleicht auch einen „Fehler“, eine „Schwäche“, die du erkannt und abgestellt hast, um in deinem Sinne als Autor erfolgreicher zu sein?

Ich habe den Fehler abgestellt, zu denken, dass man nur einfach Fehler abstellen muss, um Erfolg zu haben.

Ich weiß zum Beispiel, dass ich streng kürzen muss in meinen Texten. Ich habe meinen Hang zur Überlänge und Reflektion abgestellt. Na, ja. Nicht immer. Siehe Antworten oben, sind ja auch schon wieder einen Tick zu ausufernd.

By the way – was bedeutet für dich persönlich Erfolg in deiner Autorenkarriere?

Das wandelte sich im Laufe der zwei Jahrzehnte. Am Anfang war Erfolg für mich, wenn ich in den einschlägigen Feuilletons besprochen würde. Später war mir das wurscht, da war Erfolg das Geld auf dem Konto. Heute sage ich, Erfolg ist das, was mir jeweils für einen Roman besonders wichtig ist. Natürlich, jetzt auf der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 4 zu sein, ist Wahnsinn, Magie, kostbar, es ist wirtschaftlicher Erfolg, Erfolg bei den LeserInnen, es ist das Gefühl, erstmals „angekommen“ zu sein bei der Strampelei.

Aber mehr als „Erfolg“ empfinde ich es, wenn LeserInnen mir schreiben, dass sie sich berührt fühlten. Getröstet. Amüsiert. Geheilt. Das ist für mich „Erfolg“ – ich bin also doch eine Erzählerin geworden, die Menschen ganz nah ist. Dass ich so nah kommen kann, mit meinen Worten, tausendfach gesucht, überarbeitet, gekürzt, gefühlt, verworfen, neu benutzt: DAS ist es, worauf es mir ankommt.

Glaubst du eher an schriftstellerisches Talent oder Handwerk?

Das eine geht nicht ohne das andere. Talent jedoch reicht nie, um die langen Strecken durchzuhalten – es ist der Funke, der die Disziplin wachhält, an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten und sie auszuformen. Es gibt so unendlich viele Erzähltechniken! Dramaturgie. Figurenentwicklung. Sprache, Recherche, Stilebene, Perspektive, Witz, Tempo, Dichte, Wortwahl. Das kann man nicht aus dem Stand, das muss man üben. Lesen hilft sicher dabei, aber auch das ersetzt das Üben und Überarbeiten nicht.

Nein, ich glaube nicht an den musengeküssten Autor oder die Autorin, die von Natur aus begabter ist als andere; ich halte sogar Talent für ein bisschen zu überbewertet in unseren Breiten. Dieser Glaube täuscht nämlich darüber hinweg, was AutorInnen sich alles aneignen über die Jahre, um wirklich gute und gut geschriebene Bücher zu schaffen.

Aber: Ich glaube daran, dass manche Persönlichkeiten aufgrund ihrer Empathie, Geduld, Fantasie und ihres Innenlebens fähiger sind als andere, dies zu nutzen, um GeschichtenerzählerIn zu werden. Andere prokeln lieber an Motoren oder Zahlen herum, die Schreibenden lieben es, die Welt einfach durch ihren Geist und ihre Gefühle zu filtern und neu aufzubauen.

Hattest du Hilfe auf deinem Weg? Welche Möglichkeiten für einen angehenden Autor, von anderen zu lernen, kannst du besonders empfehlen?

Ja und nein. „Hilfe“ hieß oft auch: Wege zur Selbsthilfe, zur Selbstausbildung.

Ich hatte gute, wichtige AusbilderInnen im journalistischen wie fiktionalem Bereich. Aber bis heute ist es zum Beispiel so: Ich suche mir meine Kritiker selbst. Wenn ich stocke, hake, unsicher bin, dann möchte ich nur von zwei sorgsam ausgewählten Beta-LeserInnen respektive Script-Doktoren nur ganz bestimmte Sachen wissen. Zum Beispiel: Wo ist die Länge? Ist die Figur glaubhaft oder gekünstelt? Versteht man, was ich meine, ist der Humor zu breitbeinig? So etwas. Das kann nicht jeder, muss auch nicht. Die meisten Nicht-Schreibenden urteilen intuitiv, nach eigenem Geschmack und Lese-Erfahrung. Sie können nur ihre einzelne Meinung abgeben, aber nicht unbedingt konkrete Schwächen im Text benennen oder gar Hilfestellung leisten.

Ich kann nur jedem empfehlen, seine/ihre Texte nicht jedem zu geben. Vor allem nicht gut meinenden Freunden, die eh alles loben, oder die geschmäcklerisch urteilen. Das macht keinen Sinn.

Drei wichtige, autodidaktische Maßnahmen:

Lesen. Schreiben. Überarbeiten. Vor allem das Letztere. Kein Mensch schreibt druckreif, und jedem und jeder kann ein guter Lektor die Story extrem verbessern.

Und die drei wichtigsten Lehrhilfen:

  1. An Workshops und Seminaren bei Profischriftstellern (möglichst welche mit kommerziellem Erfolg) oder mit LektorInnen, teilnehmen.
  2. Sich Schreibratgeber suchen, die man wirklich versteht und die dem eigenen, derzeitigen Wissensstand entsprechen! Ich habe vor zehn Jahren z. B. wenig von dem verstanden, was mir James N. Frey erzählen wollte. Erst mal musste ich überhaupt die ganzen Vokabeln draufhaben und mehrfach geübt haben, was das sein soll mit diesen Archetypen, mit den Wendepunkten und mit dem Klimax. Heute kann ich seine Tipps sofort umsetzen, um meine Protagonisten in Bewegung zu bringen (Prota sagen übrigens oft SchriftstellerInnen, die erst in den Nuller-Jahren angefangen haben … lustig, woher habt ihr das nur? Prota hört sich an wie die Koseform von Prostata ;-)).
    Ich kann inzwischen diese Schreibratgeber empfehlen:
    Schriftsteller werden: Der Klassiker über das Schreiben und die Entwicklung zum Schriftsteller von Dorothea Brande. Faszinierend daran ist die Trennung von emotional-kreativen Schreibprozess, und rational-professionellem Überarbeiten und „Selbstkritik“-Üben. Außerdem, wie man mit den psychologischen Momenten des SchriftstellerInnen-Daseins umgeht; dem Alleinsein, dem Zweifeln, dem Ringen mit Themen und sich selbst.
    Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben – Handbuch für Autoren, Journalisten, Texter von Roy Peter Clark. Wunderbar, das ist das Schweizer Taschenmesser unter den Schreibbibeln.
    Das Leben und das Schreiben: Memoiren von the one and only Stephen King, mehr braucht man nicht, um einen Roman mit Page-Turner-Effekt zu schreiben, als die erzählerisch formulierten Tipps vom Meister der Spannungsliteratur.
    Natürlich gibt es zig andere Ratgeber, die sich spezialisiert haben. „Handwerk Humor“ von John Vorhaus ist großartig. Oder „Erst lesen. Dann schreiben“: 22 Autoren erzählen über Bücher, die ihnen am meisten oder etwas Besonderes für ihr Schreibhandwerk, ihr Schreib-Leben, gegeben haben. Tolle Bücher. Am besten auch besorgen, sofort!
  3. Habe ich vergessen, aber es muss irgendwas damit zu tun haben, dass man auch mal einen Text liegen lässt. Am besten ein paar Wochen, und dann wieder draufschaut. Dann merkt man, wie gut er eigentlich ist, und dass man sich nur zu sehr an ihn gewöhnt hat.

Und welche Ratschläge hinsichtlich des Schreibhandwerks findest du für angehende Autoren besonders wichtig? Was sollte man unbedingt versuchen, was unbedingt vermeiden?

DO:

  • Gut schreiben kommt von oft schreiben. Am besten jeden Tag. Das muss nicht fiktional oder zum Verkaufen gut sein, nur den „Schreibmuskel“ im Kopf trainieren. Situationen im Zug beobachten und notieren. Zeitungen lesen und eigene Gedanken und Fragen danebenkritzeln. Träume aufschreiben oder wie man demnächst seinen nervigen Kollegen umlegen würde. Ab heute heißt es also: Habe immer eine Kladde bei dir, das ist quasi die Trainingsmatte.
  • Es liest sich leicht, wenn der Autor es sich schwer gemacht hat. Das bedeutet: Immer wieder ran an den Text, nicht das Zweitbeste stehen lassen. Überarbeiten, frickeln, aus langen Sätzen zwei kurze machen, aus Fremdwörtern verständliche Umschreibungen.
  • Mach mehr Absätze. Bleiwüsten sind unlesbar.
  • Sitz gerade! Doch, wirklich: Wer aufrecht sitzt, kann besser atmen, das Gehirn kann besser arbeiten und manche Ladehemmung im Schreibfluss lässt nach.
  • Lass die Leute reden wie in echt. Oft wirken Dialoge gestelzt, weil der Autor, die Autorin Schriftsprache, nicht Sprechsprache verwendet.
  • Das Ende muss stehen, dann klappt es auch mit dem Anfang: Wer weiß, wie eine Story endet, in welchem Zustand die Hauptfiguren sein sollen, der kann leichter darauf zu schreiben.
  • Vergiss nicht das „und dann?“ Die meisten AutorInnen mit noch wenig Erfahrung auf langer Strecke – sprich, auf 280, 300 oder mehr Seiten – haben gute Figuren, eine schöne Grundidee und wissen auch ungefähr, wie das Ende aussieht. Nur was ist mit dem Dazwischen? Was passiert dann? Und danach? Und dann?
  • Es lohnt sich, mal im Drehbuchbereich herumzuschnüffeln. Was genau hat das Sieben-Sequenzen-System für einen Vorteil? Was sollte den Figuren bis zum Ende des zweiten Aktes am allerschlimmsten passiert sein? Wie oft sollte was passieren – alle zwei, drei oder zehn Seiten? Dramaturgie und Plotaufbau gehören zur „Grundschule“ des Handwerks. Und sind gleichzeitig eine Kunst, die jeder Schriftsteller bis zu seinem letzten Buch ständig übt und verfeinert.

  • Mach gerade dann Pausen, wenn du meinst, dir keine leisten zu können – wenn es hakt, du nicht weiterweißt oder erst den Laptop und dann dich aus dem Fenser werfen willst. Die Lösung des Problems liegt nicht im Computerbildschirm, starr nicht das weiße Blatt an! Viele finden die Lösung unter der Dusche, beim Sport, bei einem Spaziergang, beim Sex, beim Küssen, Kochen, Mit-Freunden-Reden, Lieblingsbücher-Lesen … Es hört sich merkwürdig an, aber stimmt: Pausen sparen dir Zeit. Nämlich die, die du sonst mit Verzweifeln verbringst.
  • Höre ein Kapitel auf, wenn du weißt, wie es weitergeht.
  • Suche dir Feedback von ausgewählten Leuten, die wissen, dass Kritik im Schreibprozess wie das Wühlen in einer offenen Wunde ist, und die gut, aber straight mit dir umgehen.
  • Lies! Täglich! Wer keine Zeit oder Lust zum Lesen hat, sollte lieber auch nicht schreiben.

DO NOT/TU DAS NICHT:

  • Denke nicht, du bist gut genug, um das stehen zu lassen, was beim ersten Wurf da steht. Wer aufhört zu zweifeln, wird nicht besser.
  • Rede nicht zu oft und zu detailreich über deine Story. Dein Hirn langweilt sich sonst, wenn du sie auch noch aufschreiben sollst, und hat dazu keine Lust mehr. Schweige lieber und schreib.
  • Gib nicht jedem dein work in progress. Vor allem nicht deiner Mutter, deinem Lebensgefährten oder deinem engsten Freund. Sie sind zu nah an dir dran, das gibt nur Probleme.
  • Ahme kein Erfolgsmodell oder Trendthemen nach. Bis das erscheint, ist der Zug abgefahren. Es gibt genug Ideen in dir, nimm deine eigene und schaffe lieber einen neuen Trend.
  • Sei stolz auf dich, aber nie eitel.
  • Schmeiß dein Geld nie einem Pseudoverlag oder einem Druckkostenzuschussverlag in den Rachen. Wenn du nicht genau weißt, was das ist, bitte hier entlang:
    http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/
  • Kein Wenn-dann-ismus. Warte nicht darauf, dass du „mal Zeit hast“, um zu schreiben. Im Alter. Oder in den Ferien. Oder so. Es wird niemals Zeit da sein, also leg am besten heute noch los.
  • Bezahle niemals „Gebühren“, um an Schreibwettbewerben mit deiner Kurzgeschichte teilnehmen zu dürfen, und lass dir auch keine „garantierten Abnahmeexemplare“ aufschwatzen, die du dann auch noch von einer Anthologie (Sammelband) vom Verlag abzukaufen hast. Das macht man nicht mit AutorInnen, auch wenn sich diese Usance leider vermehrt hat.

Was braucht es deiner Meinung nach, um als Autor zu einer Verlagsveröffentlichung zu kommen? Welchen Weg schlägst du vor?

Es gibt zurzeit 9000 praktizierende SchriftstellerInnen in Deutschland, respektive 43.000 Wort-Arbeiter, die bei der KSK gemeldet sind – also womöglich sowohl Schriftstellende als auch Journalisten, PR-Texter, Drehbuchautoren usw.

Dagegen stehen 2200 Verlage, die 12.000 deutschsprachige Neuerscheinungen belletristischer Art (Romane) im Jahr herausbringen (und 13.000 Übersetzungen, also 25.000 neue Romane/Jahr). Sprich: 2000 neue Romane im Monat, eintausend von hier. Davon kommen nur 20 bis 50 in eine etwas höhere Aufmerksamkeitsschicht – über die Bestsellerlisten, das Feuilleton, als Forumslieblinge.

Der Taschenbuchmarkt wird sich weiter verkleinern, schon jetzt ist er um 10 Prozent eingesackt.

Um diese Törtchenteile bewerben wir uns also, die etablierten AutorInnen wie die NeuautorInnen.

Noch mal konkreter:

Bei einem größeren Verlag wie „meinem“ Droemer Knaur Verlag werden 450 Bücher im Jahr publiziert, davon ein üppiges Drittel Belletristik, etwa 150 bis 180 Romane, Neuerscheinungen wie auch Taschenbuchausgaben. Droemer Knaur hat bereits viele etablierte AutorInnen, die auch nach einem Flop nicht gleich geschasst werden, sondern noch ein bis zwei weitere Versuche frei haben. Also mindestens zwei Saisons, in denen auch kein Debütautor diesen Programmplatz einnimmt.

Unverlangt eingesandte Manuskripte im Jahr erhält Droemer Knaur: 6000. Sechstausend!

Körbeweise Seiten, die kein Mensch wirklich liest, obgleich der Verleger zweimal im Jahr eine „Massenlesung“ im Verlag organisiert. Bisher ist etwa alle sieben Jahre mal ein Buch aus den Einsendungen herausgefischt und veröffentlicht worden; es wurde allerdings extrem erfolgreich und ist den meisten bekannt.

Dieser Weg also, der höflich nette Brief an niemand Bestimmten, das ausgedruckte Manuskript in der 2,40-Euro-Posttüte: Nein, dieser Weg verspricht vor allem Frustration.

Nun hat Droemer als einer der wenigen Verlage schon vor Jahren das Portal „neobooks“ installiert, wo NachwuchsautorInnen online Texte einstellen und bewerten lassen können. Ein „Monatsgewinner“ wird vom Lektorat genauer beäugt, und, wenn der Autor nicht lektoratsresistent ist – einige reagieren schon etwas perplex, wenn es heißt: „Gutes Buch. Wir könnten es aber besser machen, und zwar so …“ – dann findet er auf diesem Weg in den Buchhandel und den Literaturmarkt. Dieses Projekt war lange einzigartig, inzwischen haben sich z. B. Lübbe mit ihrer Academy ebenfalls etwas ausgedacht, um an die neuen, unentdeckten (kostengünstigen) Talente zu kommen.

Neobooks ist sicher erfolgsversprechender als das berühmte „unverlangt eingesandte Manuskript“.

Und wenn es das trotzdem sein soll, dann bitte vorher das Verlagsprogramm anschauen, ob der Traumverlag überhaupt Krimi oder Dark Romance oder Sachbücher über Angeln und Meditieren führt. Die meisten scheitern an der simplen Tatsache, dass das Thema des Manuskriptes nicht mit dem Programm des Verlags zusammenpasst.

Und dann wäre noch der klassische Weg: Bewerbung bei einer etablierten Literaturagentur, und zwar mit Exposé und Probeseiten.

80 Prozent (!!!!) aller erschienenen Belletristik auf dem deutschen Markt seit 2003 wurde von Agenturen vermittelt.

Das spricht für das Konzept. Auch wenn einige Verlage es nach Möglichkeit vermeiden, Agenturware zu kaufen; dazu gehört Diogenes, und, bis zum Weggang von Günther Berg, auch Hoffmann und Campe.

Agenturen übernehmen Akquise, Verhandlung und Vertragliches, und werden im Erfolgsfall mit 15 % von Vorschuss und Tantiemen entlohnt.

Manche arbeiten inhaltlich am Manuskript, andere spezialisieren sich auf Verhandlungen oder bestimmte Genres. Einen famosen Überblick bieten u. a. die Uschtrin-Autoren-Handbücher oder das Montségur Autorenforum.

Doch auch die literarischen Agenturen sind heute oft schon dicht mit AutorInnen; wo früher Tore offenstanden, um Talente zu entdecken, sind sie nun zu Fensterchen geworden, durch die man sich selbst oft nur mit Empfehlung hineinquetschen kann.

Mehr AutorInnen, als man ahnt, haben auch einen ganz eigenen Weg, wie sie zum Verlag – oder der zu ihnen – gekommen sind.

Sie haben einen Förderpreis mit einem unveröffentlichten Text gewonnen, und ein Verlag aus derselben Stadt findet das spannend. Sie haben an Schreibwettbewerben im Internet teilgenommen, und ein freischaffender Lektor oder Agent meint: Da geht noch mehr! Sie haben in einem ganz anderen Bereich gearbeitet, sich aber mit Texten profiliert (Radio, Festschrift, Theater), und werden angesprochen, ob sie nicht mal mehr schreiben könnten? Sie gewinnen bei einem Kurzkrimiwettbewerb, und der Gewinn ist ein Vertrag. Oder sie nerven zehn Jahre lang alle Agenturen, bis eine sagt: Herrje, nun her damit! Sie faxen einem Kleinverlag ein hervorragendes Exposé und knallen den Geschäftsführer damit so an, dass er das Experiment Debüt mit ihnen wagt.

Und natürlich: Sie haben sich selbst online publiziert oder, wie Nele Neuhaus, als BOD und POD, und wurden dann im Nachhinein von den Verlagen eingekauft.

Wäre für dich aus heutiger Sicht Selfpublishing generell oder in bestimmten Fällen eine Alternative oder sogar mehr? Wo liegen die Vorteile, wo die Nachteile gegenüber einem klassischen Verlag?

Solange es Online-SP ist, sehe ich das mit einem gewissen Optimismus. Dringend abraten möchte ich von Zockern wie den Pseudoverlagen, die mit sog. „Druckkostenzuschüssen“ die AutorInnen ausnehmen wie die Truthähne.

Aber jetzt zum pro/contra.

PRO VERLAG:

Ein Verlag zahlt dem Autor einen Vorschuss (Debüts je nach Verlagsgröße und Hoffnung auf das Buch zwischen 1500 und 15.000 Euro; Sachbücher erfahrungsgemäß mehr, Kinder-/Jugendbücher weniger), besorgt außerdem Lektorat, Druck, Korrektorat, Cover, Marketing, Presse, Veranstaltungsorganisation, und, das Allerwichtigste: Vertrieb.

Das schönste, beste und wichtigste Buch der Welt nützt nichts, wenn es nicht an die LeserInnen kommt. Zusammen mit den Buchvertretern, dem stationären Buchhandel und der Post hat die Verlagslandschaft in Deutschland ein unschlagbares Vertriebsnetz.

Die Vertreter stellen die Bücher den Buchhändlern vor, diese empfehlen es ihren Kunden. Bis heute ist es noch so, dass das Gros der Buchkäufer in Deutschland ihre insgesamt 380 Millionen (!) Bücher im Jahr durch Empfehlung des Buchhändlers oder der Freundin einkaufen. Danach folgen Impulskäufe und Käufe aufgrund von Rezensionen. Social media spielt nur – je nach Genre und Alter der Leserschaft – zu 5 bis 15 % eine Rolle. Der e-Bookmarkt ist zudem (noch) übersichtlich und zeigt bereits Anzeichen von Sättigung; es werden von einem Roman zwischen 2 und 20 Prozent Ebooks verkauft. Die Frage für den Indie-e-Book-Autor ist dann: Wie komme ich an die 80 Prozent Papierleser ran mit meiner Arbeit?

Ich würde meinen Verlag nicht missen wollen. Denn ein Buch ist ja noch lange nicht fertig, nur weil ich den letzten Punkt gesetzt habe, und der Prozess des Literaturmarktes auch nicht, nur weil es erhältlich ist! Es zu veredeln, lesefähig, fehlerfrei, gut, verkäuflich, schön zu machen, zu vertreiben, überallhin, an jeden, ob digital oder auf Papier oder als Audio-Datei; dafür zu werben, Lizenzverhandlungen geschickt zu führen, es ins Ausland oder an Filmanstalten vertragssicher zu verkaufen, Hörbuch- und Clublizenzen zu verhandeln, Lesezirkel bestücken, Veranstaltungen organisieren, eine Webseite halten, Fotos machen, außerdem gegen E-Book-Piraterien mit einer Kanzlei und moneypower angehen: Das sind Leistungen, bei denen vertraue ich wirklich komplett auf Profis, und sie finanzieren sich komplett durch eine verlergisch kluge Mischkalkulation.

Ein Verlag wird AutorInnen also immer mehr liefern, als einer je allein beherrschen (und bezahlen) könnte; der Verlag ist ja (auch) Anwalt, Agent, Lektor, Veranstaltungsmanager, Vertriebler, Grafiker, Setzer, Kreditgeber, Öffentlichkeitsarbeiter, Sekretär, Buchhalter, Anbieter, Backlisthalter, Messen-Gastgeber, Übersetzer … in einem.

CONTRA VERLAG:

Das Cover ist mitunter furchtbar, die Redakteurin mag das Buch nicht und redigiert es halbherzig oder „formatgerecht“ und baut zielsicher tumbe Adverbien oder Mumienmetaphern ein, das Marketing und die Presse haben keinen Etat, die Programmmacher machen daraus einen „me too“-Titel anstatt etwas Eigenes oder halten AutorInnen trotz anständiger Auflagen klein und vergessen sie irgendwo in der B- und C-Programmauffüller-Reihe. Und das Schlimmste für viele AutorInnen: Verlage sagen auch mal Nein, das will ich nicht. Das ist zwar üblich, aber trotzdem nicht schöner. Manche finden außerdem, mit den Prozenten zwischen 6 bis 12 vom Ladennetto entginge ihnen was. Dabei bekommt keiner in der Kette mehr – nicht mal der kleine Buchhändler nach Abzug aller seiner Kosten. An einem Buch teilen sich ein Dutzend Beteiligte Cents und Euros (und reinvestieren es in Leistungen für AutorInnen, siehe Absatz zuvor). Die Veröffentlichung dauert sehr lang, kann nicht flexibel auf Themen reagieren.

PRO ONLINE-SP:

Es gibt mehr Geld, so hört man doch; zwischen 30 und 70 Prozent vom Verkaufserlös, je nach Anbieter, und je nach (Knebel)Bedingungen. Die Veröffentlichung geht schneller, man kann auch einen Beautiful-Desaster-Nachahmer sofort nach dem Schreiben hochschießen, statt ein Jahr zu spät zu kommen. Die AutorInnen sind unabhängig von der Auswahl und den Programmen des Verlags und können neue Genres und Themen erschließen, neue Preispolitik gestalten und so auch den einen oder anderen Ausnahme-Bestseller generieren, siehe Shades of Gray. Auf diesen Ausnahmen gründen sich oft Hoffnungen – dabei ist dieses Werk ebenso eine Ausnahme wie jeder Bestseller im Printbereich. Es gibt sie überall, sie sind aber kein Indiz für den besseren oder schlechteren Weg!

CONTRA ONLINE-SP:

Noch ist es so, dass unter geübten Viellesern (immerhin 20 Prozent; sie lesen etwa 50 Bücher im Jahr und gehören zur umschwärmtesten LeserInnengruppe) der Glaube existiert: Es verlegen sich vorwiegend jene selbst, die ein Verlag nicht wollte.

Aus welchem Grund auch immer: ob mangelnde Qualität, zu schräges Thema oder manchmal auch, weil es nicht Besonders genug ist, trotz guter Machart. Ja, auch gute Bücher werden von Verlagen abgelehnt, meist, weil es sie zu oft gibt. Zu viele gute Frauenschicksale, Krimis oder Liebesromane, aber der Markt ist gesättigt, sorry, und viel Erfolg noch für die Zukunft.

Dieses Image des „Abgelehnten“ muss erst mal überwunden werden. Dazu tragen sicher solche tollen Organisationen wie Qindie bei. Und andererseits bestätigen es die vielen zusammengestoppelten Allerlei-Romane, die oft noch Nachahmer oder gar Plagiate sind (siehe das Holunder- und Champagnerküssen-Gate, wo die SP-Autorin Gercke munter copy-paste bei Bestsellern betrieb, um ihre E-Book-Romane zusammenzuklöppeln).

Der Markt ist nicht unbedingt offener als der Printmarkt – um genau zu sein, ist er riesig, unübersichtlich und von 0-Euro-E-Book-Aktionen verseucht, die die Top-Ten-Listen verstopfen, an denen sich die meisten LeserInnen immer noch orientieren.

Abertausende Neuerscheinungen überschwemmen die Portale, und kaum jemand weiß, wo er wie die guten finden soll.

Ein SP-E-Book-Pilot, der Empfehlungen sichtet und ausspricht, wäre hilfreich (oder ein neuer Berufszweig?). Portale, die ein Qualitätsmanagement sicherstellen oder darauf achten, dass Bram Stokers Dracula nicht als „The Old Vampire and the young Lady“ als neu verkauft wird (wie in den USA bei Amazon mehrfach geschehen: Klassiker wurden mit neuen Titeln als angeblich neue SP-E-Books verscherbelt).

Sogar Rezensionen sind heute käuflich, und Like-Klicks schneller für 15 Dollar in Indien bestellt, als man „Wahlbetrug“ ausspricht: Wem also soll man/frau im Web vertrauen? Die Leser scrollen und suchen sich ja irre, wie kann man ihnen helfen, ohne sich dabei anzubiedern mit Marktgeschreie? Mundpropaganda läuft hervorragend im Netz; aber erreicht eben auch nur die 10 bis 20 % der möglichen LeserInnen. Die restlichen potentiellen 80 % laufen da draußen rum und hätten gern ein Buch aus Papier.

Dann: Wer ein lesefreundliches Werk feilbieten will, kommt um ein Lektorat und Korrektorat nicht herum. Das kostet extra, ab 2000 Euro, wenn es gut sein soll. Dito das Selbstmarketing, sprich, all die künftigen LeserInnen auf sich aufmerksam machen. Das kostet Zeit, aber auch Geld – die Werbeplätze auf den einschlägigen Buchportalen sind nicht gratis zu haben. Was außerdem wegfällt sind die Verlagsleistungen wie sämtliche Lizenzverhandlungen, Veranstaltungsmanagement, Pressearbeit, Printvertrieb, Briefing und Bestückung von Vertretern, Buchhändlern oder TV und sonstigen Partnern.

Mein persönliches FAZIT:

Ich verstehe, warum AutorInnen sich online selbst publizieren, und halte es für ein wichtiges Instrument, um die Literatur weiterzuentwickeln, auch was Formen und Interaktion angeht. Ich würde es vielleicht ja auch tun, um mich auszuprobieren, um Feedback zu sammeln, um mal eine verrückte Idee in die Welt zu werfen.

Dennoch: Ich würde mich immer nach einem schönen, lebendigen Verlag sehnen. Und nach all dem, was er mir bietet. Unterm Strich hält dieser für etablierte wie für Nachwuchsautoren mehr Service, mehr Vertrieb, und die zurzeit bessere Qualitätsproduktion in allen Bereichen vor. Ich würde mich auch jetzt, als Erfolgsautorin, nicht selbst verlegen und auf meine „Marke“ setzen: Das wäre für mich Verrat am Solidarsystem Literaturmarkt. Denn ab einer gewissen Auflage spült ein Bestseller Geld rein, von dem der Verlag in Nischenthemen und NeuautorInnen investiert. Weil ich mich jetzt gut verkaufe, wird Droemer Knaur ein, zwei neue Projekte wagen. So, wie einst Simmel Geld reinspülte, und man sich mich als „Neue“ leisten konnte – so kann ich es jetzt zurückzahlen. Ich denke in Sachen Buchmarkt eher in Wir als in Ich. Ist das auch eine Macke?

Und abgesehen davon: Ich liebe es, ein Buch in die Hand zu nehmen. Es zu öffnen. Und an ihm zu riechen. Ich werde immer ein Papierjunkie sein.

Veröffentlicht am 29.08.2013
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Gast Danke! Gute Tips vom Papierjunkie ;o) Auch ich werde wohl immer einer bleiben...
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