| kullerchen Ich mag, was du schriebst, - hab mich damit lang beschäftigt. Ja, wenn es dem Lebensabend dämmert, der letzte Schein der Sonne vergeht, dann ist der Gevatter am rechten Ort. Fort sind die, die der geweihte Alte einst liebte und einsam ist er allein, vom Alter gebeutelt an Schmerzen, vermisst er alle so sehr, dass er dem Gevatter freudig die Hände reicht. Doch was ist, wenn er so viel zu früh kommt, nicht am Lebensabend, sondern wenn die Sonne gerade aufgeht. Ist man dann des gleichen Sinnes ob seines Erscheinens? Selten, nicht wahr? Trotzdem hast du dich beschäftigt, nicht verdrängt, was eigentlich natürlich ist, wie die Geburt. Ja ich tat es auch und hab mich beschäftigt, bin meinen eigenen Weg gegangen, nutzte mir andere Gedanken und schrieb, wie du. Grausam bleibt er trotzdem, für alle die bleiben. Nur Angst sollte er keinem machen, das verdirbt das Leben. Drum ist es gut, man beschäftigt sich, statt zu verdrängen! Gut geschrieben, LG Simone |
| Fiona48 Der Gevatter gehört zum Leben - Natürlich bin ich am verhandeln, das er mich lässt noch lange wandeln. hab' mit dem Rauchen aufgehört und lebe sonst auch recht gesund. Ich hoffe, dass es wahrlich reicht und er davon sich munter schleicht. Wir dürfen ihn nicht verdrängen. Manchmal zweifelt man, ob er gerade gerecht gehandelt hat, doch auch damit müssen wir leben. Liebe Grüße von Fiona |
| FLEURdelaCOEUR Ob er immer gerecht ist .... - daran zweifelt man, wenn er Kinder oder junge Menschen holt - oder Eltern, die kleine Kinder in Sorge zurücklassen ...... Aber er gehört zu unserer Natur, und die Natur kennt kein Gut und kein Böse, sie folgt nur ihren eigenen Gesetzen. Ein schönes tiefsinniges Gedicht von dir. LG fleur |
| Darkjuls Re: liebe marina - Zitat: (Original von derrainer am 25.04.2012 - 19:54 Uhr) gevatter tod hat es nicht leicht und einen job auf ewigkeit , doch ohne ihn gebe es chaos und man sagt nur der tod wäre gerecht . lieben gruß zu dir rainer Dein Kommentar trifft es genau, lieber Rainer, danke dafür. Marina |