Journalismus & Glosse
Vorbei? - Zur Jahreswende

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"Vorbei? - Zur Jahreswende"
Veröffentlicht am 30. Dezember 2012, 10 Seiten
Kategorie Journalismus & Glosse
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Über den Autor:

Einst brach ich auf, eine Welt zu erobern! Heut sitz ich in einem Käfig voller Narren! So kam ich zum Entschluss, "Will Hofnarr sein!" Und daran arbeite ich nun, in Berlin, das durch seine einmalige Nähe von Ost und West vielleicht schon einen Gedanken voraus ist. Mag sein, dass dieser Gedanke auch Nord und Süd einander etwas näher bringen kann.
Vorbei? - Zur Jahreswende

Vorbei? - Zur Jahreswende

Beschreibung

"Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft." Mephisto im Faust von J. W. von Goethe

Ist es nun vorbei, das Alte? Fängt nun etwas Neues an?
Ich glaub es nicht so recht! Dass etwas Neues beginnt, habe ich nur einmal in meinem Leben geglaubt! Freilich, über Jahre, ja Jahrzehnte hinweg. Es war für mich also im eigentlichen Sinne gar nichts Neues, nur etwas Anderes, Besseres als alles noch ältere. Doch es ist wie mit den Menschen, wenn sie keine Freude mehr am Leben haben, keine Ziele, keine Träume, dann werden sie alt, mürrisch, ungepflegt, abstoßend. Sie altern schneller als es die Zeit ihnen vorgibt. Und so war es auch mit dem, was ich für das Neue, das Bessere hielt, der Idee wegen. Dabei hätte ich es wissen müssen! Ist doch der „Faust“ des Geheimrates, von Goethe, das mir wertvollste Werk der deutschen – wahrscheinlich jeglicher Literatur!
„Werd ich zum Augenblicke sagen: /
Verweile doch! Du bist so schön! /
Dann magst du mich in Fesseln schlagen, /
dann will ich gern zu Grunde gehn! /
Dann mag die Totenglocke schallen, /
dann bist du deines Dienstes frei, /
die Uhr mag stehn, der Zeiger fallen, /
es sei die Zeit für mich vorbei!“



Das war der Einsatz des Dr. Faust, um sich der Kraft, „ … die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“, des Mephistopheles bedienen zu können.
Und wenn Faust, wie er selbst sagt, für die ganze Menschheit steht, ihr also zum Besseren verhelfen will, auch indem er die Kraft, die nur ihren eigenen Vorteil will, dazu nutzt, der ganzen Menschheit Freude am Leben, neue Ziele zu verschaffen und Träume zu verwirklichen, wenn das so ist, dann ist das, was ich für das Neue hielt, zurecht zu Grunde gegangen! Es war nur noch ein: „Verweile doch! Du bist so schön!“

Nun sollte niemand glauben, und wer mich kennt, der weiß es, dass ich das, was vor nunmehr etwas mehr als zweiundzwanzig Jahren das zu Grunde gegangene ersetzte, sich ungeahnt entfaltet, nicht vor dem mörderischstem überhaupt, dem Krieg, dem Elend, dem Hunger, der Folter, einer unsäglichen Umweltzerstörung, kurz: vor der Ausbeutung aller Ressourcen dieser Welt für das Wohl, den Reichtum Weniger halt macht, dass ich dies für das Neue, das Bessere hielte.
Nein! Es ist jene „… Kraft, die stets das Böse will …“ und dabei, man kann es nicht verhehlen, auch „… stets  das Gute schafft!“.

Ja! Aber? Werden sie denken. Ja, aber, mir fehlt der Faust! Sie erinnern sich? Der, der von sich meinte, für die gesamte Menschheit zu stehen. Eben der, der dieser Kraft die Zügel anlegt, ihr die Richtung weist, nie zufrieden ist und sie nie zur Ruhe kommen lässt, dabei Gutes zu tun und sie hindert das Böse umzusetzen. Genau der, der nachdem der Pakt besiegelt war, behauptete:
„Mein Busen, der vom Wissensdrang geheilt ist, /
Soll keinen Schmerzen künftig sich verschließen, /
und was der ganzen Menschheit zugeteilt ist, /
will ich in meinem innern Selbst genießen, /
mit meinem Geist das Höchst’ und Tiefste greifen, /
ihr Wohl und Weh auf meinem Busen häufen /
und so mein eigen Selbst zu ihrem Selbst erweitern /
und, wie sie selbst, am End auch ich zerscheitern.“

Ja! Aber, wie komm’ ich jetzt darauf?
Ich wollte doch hier, so wie letztes Jahr auch, nur eine Glosse auf die Weihnachtsansprache unseres Bundespräsidenten, Herrn Pfarrer (im Ruhestand?) H.J. Gauck, schreiben. Nein, nicht wie letztes Jahr auch! Letztes Jahr hielt die Rede ja der Bundespräsident (nun AltbuPrä,
also i. R.) Herr Wulff. Doch an dem konnte ich mich reiben, auch, oder gerade weil er so ist wie er ist. Und weil er so ist, hat er sich seine Rede wohl von klugen Köpfen schreiben lassen, oder sich zumindest mit jenen beraten. Denn der hat doch gewusst, dass er nicht besser ist als die meisten Bürger auch. Na eben so ein bisschen korrupt und gierig, seinen Vorteil wahrend und sich raushaltend, wenn man eins auf die Mütze riskiert.
Aber der Gauck! Nee, ich weiß nicht!
Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber auch keine Fastenzeit!
Die Bibel zitieren, die Weihnachtsgeschichte, irgendwelche erhabenen Wünsche äußern. Das kann doch jeder Theologiestudent, oder? Und seine Bezüge zur Wirklichkeit! Ich weiß nicht, wo dieser Kerl sozialisiert wurde? Oder hat er alles vergessen?
„Frieden schaffen ohne Waffen“!; „Schwerter zu Pflugscharen!“ Alles vergessen? Erzählt  da was von Afghanistan und deutschen Soldaten, die „unter Einsatz ihres Lebens“ den Menschen dort ihren Karsai und seine korrupte Bande erhalten. Diese Formel („unter Einsatz meines Lebens“) hat er sonst stets, als Bestandteil von Fahneneiden, als undemokratisch und unmenschlich gegeißelt. Alles vergessen? Natürlich auch, die Schere zwischen arm und reich! Solidarität sei das, was helfe! Im Christentum hieße das Nächstenliebe, in der Beziehung der Menschen, Liebe! Was soll ich damit anfangen? Das mit der Liebe, als Allheilmittel ist ja wohl seit achtundsechzig vorbei, oder? Nächstenliebe ist ein Gebot, so wie hundertdreißig auf deutschen Autobahnen! Solidarität jedoch, braucht Gesetze, wie der Solidarpakt seit langem beweist!
Und dann das! Da muss er wohl einige Sozialisation erfahren haben, die aus der dunkelsten aller deutschen Epochen stammt! Was ich meine? Er sprach da von Menschen, die nur angegriffen wurden, weil sie schwarze Haare haben oder eine dunkle Haut. Wohlgemerkt nicht als Pfarrer, der Gottes Wort an Menschen weitergibt, sondern als Deutscher Bundespräsident zu Deutschen! Heißt das jetzt, wer blond und hellhäutig ist, hat nichts zu befürchten? Oder sind eben genau diese (er also nicht, er ist ja schwarzhaarig) immer die Täter? Oder hat er gar noch eine Theorie im Kopf, die besagt, dass ein Deutscher eben blond oder hellhäutig oder am besten beides ist? Wie sonst kommt er zu der anschließenden Aussage, dass wir zu Ausländern, die wir brauchen freundlich sein sollen? Und die, die wir nicht brauchen …?
Kein Wort von Nazis! Kein Wort von (auch hier geborenen) Ausländern, die schuldig werden, vielleicht auch nur, weil wir ihre Integration durch jahrelange Ignoranz behinderten und die wir brauchen könnten, angesichts schrumpfender Geburtenraten unter den Blonden und von denen wohl die meisten auch gern hier, in dem Land, das sie am besten kennen, gebraucht würden.
Also, für mich ist jeder ein Deutscher, der hier leben will und leben lässt. Wobei, und da bin ich wohl ein wenig altmodisch, er sich auch der deutschen Sprache bemühen sollte, so gut er es eben kann und sie vielleicht auch ständig perfektioniert, um zum Beispiel den „Faust“ zu lesen und verstehen zu können. Aber sollte das nicht Hauptkriterium sein, denn sonst sähe ich schwarz für viele Inhaber eines deutschen Personaldokumentes, bei den vielen „Jobcentern“, „Green- oder Girls Days“, „Coffee to go“, „Wellness Oasen“, „Copyshops“ und was noch alles, das sie sich ausgedacht haben oder worin sie „jobben“ oder „shoppen“.

Ach ja, der „Faust“! „ … und stets das Gute schafft.“ Das hat diese Kraft wahrlich geschaffen! Sie produziert so viele Nahrungsmittel, dass kein Mensch mehr hungern müsste. Wieso eigentlich – müsste -? Sie könnte den Energiebedarf der Welt in wenigen Jahren ohne fossile – oder atomare Brennstoffe erzeugen. Wieso eigentlich – könnte -? Wenn sie will, kann sie die medizinischen -, die Bildungs-, die Probleme menschenwürdiger Beschäftigungsverhältnisse und vieles mehr in wenigen Jahren lösen. Wann will sie das?

Solidarität ist kein Gebot! Sie ist ein Recht! Ein Recht das eingefordert und verteidigt werden muss! Es müssen nicht alle gleich viel haben, um gleich zu sein! Doch ein Jeder muss gleich viel Wert sein wie jeder Andere!

Nun ja, da kommt ja noch die Neujahrsansprache der Kanzlerin! Vielleicht dass sie ja, …?
Immerhin ist sie Doktor … aber sie heißt Merkel … nicht Faust!
Außerdem ist sie eine Pfarrerstochter …

Das Jahr ist vorbei, ein neues Jahr wird beginnen. Nur etwas Neues eben nicht!         

PeKa

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Über den Autor

pekaberlin
Einst brach ich auf, eine Welt zu erobern! Heut sitz ich in einem Käfig voller Narren! So kam ich zum Entschluss, "Will Hofnarr sein!" Und daran arbeite ich nun, in Berlin, das durch seine einmalige Nähe von Ost und West vielleicht schon einen Gedanken voraus ist. Mag sein, dass dieser Gedanke auch Nord und Süd einander etwas näher bringen kann.

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pekaberlin Re: Lieber Bruder, -
Zitat: (Original von DoktorSeltsam am 01.01.2013 - 14:59 Uhr) wir glauben unserer Wahrnehmung, weil wir sie für objektiv halten, doch ist es in Wahrheit so, dass unsere Sinne uns nur das anzeigen, was sie genau in dem Moment für das weitere Fortbestehen der Lebensform für unabdingbar halten. Ganz genau so machen es die Politiker, wenn sie vor das Volk treten, um über die Lage der Nation Bericht zu erstatten. Du und ich - wir beide sind doch nicht wirklich naiv, oder? Warum beißt Du Dich so an diesem BuPrä fest? Ich mag ihn auch nicht sonderlich, den Lutheraner, doch weiß ich sehr wohl, dass er nur seine Rolle in einem Stück spielt, das Andere, Mächtigere für uns, den Pöbel, inszeniert haben. Er, der gute Mensch aus Rostock, tut lediglich das hinzu, was ihm von höherer Stelle aufgetragen wurde. Sei daher nicht zu kritisch . Peter und Peter, die beiden vollendeten Narren, würden auch nicht die Wahrheit zu sagen wagen, würde man ihnen die Narrenkappen vom Kopfe reißen. Und Narren - sind wir schließlich alle! Die einen mehr - die anderen weniger...

Liebe Grüße

Peter


Nun, mein Narrenbruder,
wenn du es richtig ließt, bemerkst du, dass der BuPrä nur eine Episode im ganzen darstellt. Mehr Beachtung hat er nicht verdient, was nur mit einigen sehr unpräzisen Aussagen seiner Rede untermauert wird. Er ist, wie du sagst ein bezahlter Schauspieler, kein Drehbuchautor oder Regisseur. Für die Kraft, für die Mephisto steht, kannst du die"höhere Stelle" deines Kommentars einsetzen. Sie will nur Böses und schafft trotzdem Gutes. Nur, mir fehlt eben der Faust derzeit. Denn Wollen und Werden müssen sich ja nicht immer gleichen, oder?
Auf alle Fälle ein gutes, ein besseres Jahr für dich! Und wünschen würd ich mir ... dir ... uns ... na, du weeßt schon
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Re: Da gehe ich auch ganz konform mit Dir, -
Zitat: (Original von baesta am 31.12.2012 - 15:55 Uhr) aber ärgern wir und nicht allzu sehr über die großen Fehler unserer Großkopfeten, sondern wollen uns noch an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen, gönnen uns Zeit zum Entspannen, denn: "Die Gegenwart ist die einzige Zeit, die uns wirklich gehört." (Blaise Pascal) Nochmals einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Dir und Deinen Lieben (hoffentlich ängstigt sich Dein Kater bei der Ballerei nicht allzu sehr).

Liebe Grüße
Bärbel

Glücklich sind die, die das können, Bärbel. Aber, ich versuch es trotzdem, so gut es eben geht! Einem Griesgram mag ja auch keiner zuhören.
(Mein Kater heißt nicht umsonst Hook. Und Piratenkapitäne fürchten weder Pulverdampf noch Knallerei! Im Ernst, er bleibt erstaunlich gelassen.,)
Ein gesundes Jahr und liebe Grüße Peter

Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Re: Meine Stimme hast Du schon lange, ... -
Zitat: (Original von Brubeckfan am 31.12.2012 - 11:31 Uhr) ... wenn wir mal den BuPrae waehlen duerfen, Peter.

Nach all den Neuerungen seit 1990 reicht es mir eigentlich an Neuem... Spruch meines tollen, ehemaligen Chefs: 2013 wird ein mittleres Jahr; schlechter als 2012, aber besser als 2014.

Machs gut bis Januar.
Viele Gruesse!
Gerd


Da hat ja dein Chef die Merkelrede schon vorweggenommen.
Aber was ist neu? Man setzt dem Alten doch nur eins drauf.
Trotzdem, alles Gute für das neue Jahr und liebe Grüße Peter
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Re: Einen weiten Bogen von -
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 30.12.2012 - 23:12 Uhr) Dr. Faustus bis zu Joachim Gauck hast du geschlagen, Peter, .... sieben Jahre hat er Theologie studiert, ohne wirklich Pfarrer werden zu wollen .... und ist noch so voller Hass ....
Deine Glosse ist klug und brillant wie immer und voller humanistischer Gedanken. Zur Solidarität habe ich genau dieselbe Einstellung, man kann das doch nicht von Spenden-Almosen abhängig machen .... Wenn wir nächstes Jahr auch eine neue Regierung wählen...... , wird es dann besser??

Lieben Gruß zum Jahreswechsel
fleur


Dir, ein gesundes neues Jahr, fleur!
Ganz klar, es wird nicht besser! Sollten sie etwas ändern, wären Wahlen längst verboten.
Die einzige Wahl, die etwas ändern könnte in unserem Sinne, wäre die einer selbst gegebenen Verfassung. Doch die verweigert man dem Souverän.
Liebe Grüße Peter
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Re: -
Zitat: (Original von Brigitte am 30.12.2012 - 22:30 Uhr) Alles sehr wahr und ausgezeichnet formuliert. Ich bewundere Deinen Wortschatz und Deine philosophische Art Dich auszudrücken. Aber wir wollen optimistisch in das Jahr hinein blicken. Jedenfalls wünsche ich Dir ein ganz glückliches und kreatives Neues Jahr. Liebe lGrüße Brigitte


Danke, Brigitte
für die Wünsche, die ich ebenso erwidern möchte.
Optimismus und Pessimismus sind zwei Schalen derselben Waage, so wie These und Antithese. Leben heißt Bewegung! Stillstand, wo immer auch, heißt Tod.
In diesem Sinne werde ich mich auch 2013 bewegen.
Liebe Grüße Peter
Vor langer Zeit - Antworten
DoktorSeltsam Lieber Bruder, - wir glauben unserer Wahrnehmung, weil wir sie für objektiv halten, doch ist es in Wahrheit so, dass unsere Sinne uns nur das anzeigen, was sie genau in dem Moment für das weitere Fortbestehen der Lebensform für unabdingbar halten. Ganz genau so machen es die Politiker, wenn sie vor das Volk treten, um über die Lage der Nation Bericht zu erstatten. Du und ich - wir beide sind doch nicht wirklich naiv, oder? Warum beißt Du Dich so an diesem BuPrä fest? Ich mag ihn auch nicht sonderlich, den Lutheraner, doch weiß ich sehr wohl, dass er nur seine Rolle in einem Stück spielt, das Andere, Mächtigere für uns, den Pöbel, inszeniert haben. Er, der gute Mensch aus Rostock, tut lediglich das hinzu, was ihm von höherer Stelle aufgetragen wurde. Sei daher nicht zu kritisch . Peter und Peter, die beiden vollendeten Narren, würden auch nicht die Wahrheit zu sagen wagen, würde man ihnen die Narrenkappen vom Kopfe reißen. Und Narren - sind wir schließlich alle! Die einen mehr - die anderen weniger...

Liebe Grüße

Peter
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Da gehe ich auch ganz konform mit Dir, - aber ärgern wir und nicht allzu sehr über die großen Fehler unserer Großkopfeten, sondern wollen uns noch an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen, gönnen uns Zeit zum Entspannen, denn: "Die Gegenwart ist die einzige Zeit, die uns wirklich gehört." (Blaise Pascal) Nochmals einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Dir und Deinen Lieben (hoffentlich ängstigt sich Dein Kater bei der Ballerei nicht allzu sehr).

Liebe Grüße
Bärbel
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Brubeckfan Meine Stimme hast Du schon lange, ... - ... wenn wir mal den BuPrae waehlen duerfen, Peter.

Nach all den Neuerungen seit 1990 reicht es mir eigentlich an Neuem... Spruch meines tollen, ehemaligen Chefs: 2013 wird ein mittleres Jahr; schlechter als 2012, aber besser als 2014.

Machs gut bis Januar.
Viele Gruesse!
Gerd
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR Einen weiten Bogen von - Dr. Faustus bis zu Joachim Gauck hast du geschlagen, Peter, .... sieben Jahre hat er Theologie studiert, ohne wirklich Pfarrer werden zu wollen .... und ist noch so voller Hass ....
Deine Glosse ist klug und brillant wie immer und voller humanistischer Gedanken. Zur Solidarität habe ich genau dieselbe Einstellung, man kann das doch nicht von Spenden-Almosen abhängig machen .... Wenn wir nächstes Jahr auch eine neue Regierung wählen...... , wird es dann besser??

Lieben Gruß zum Jahreswechsel
fleur



Vor langer Zeit - Antworten
Brigitte Alles sehr wahr und ausgezeichnet formuliert. Ich bewundere Deinen Wortschatz und Deine philosophische Art Dich auszudrücken. Aber wir wollen optimistisch in das Jahr hinein blicken. Jedenfalls wünsche ich Dir ein ganz glückliches und kreatives Neues Jahr. Liebe lGrüße Brigitte
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