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Falsche Worte

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"Falsche Worte"
Veröffentlicht am 20. Mai 2012, 8 Seiten
Kategorie Gedichte
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Sapere aude!
Falsche Worte

Falsche Worte

Beschreibung

Religion ist nicht gleich Glauben

Falsche Worte 

Die Druiden, weise Männer

Hatten das Wissen entdeckt

Der großen Wahrheit Kenner

Im Geheimen das Wissen versteckt

 

Es heißt, sie haben nie geschrieben

Kein Schriftstück ihrer ist bekannt

Kein Stein mit Zeichen ist geblieben

Wenn doch, dann malten sie auf Sand

 

Statt von ihnen zu lernen

Hat sie die Kirche zerstört

Von der Wahrheit alle entfernen

Das Volk hat auf Lügen gehört

 

 

Ein dummer Mensch ist leichter zu lenken

Wussten die Römer damals schon

Begannen dem Volke Priester zu schenken

Überfüllte Kirchen waren ihr Lohn

 

Sie blendeten die Leute

Formten ihre Welt

Wie damals, so noch heute

Tun sie, was ihnen gefällt

 

„Wenn das Geld im Kasten klingt

Die Seele aus dem Fegefeuer springt!“

Oh wie das nach Lüge stinkt

Ob das der Satan selber singt?

 

Lesen war nur dem erlaubt

Der an die falschen Worte glaubt

Zu gefährlich ist ein Mann

Der Lesen und auch schreiben kann

 

Dann kommt der Martin Luther

Was er kann, das tut er

Er schreibt das Buch in deutscher Sprache

An sich ja eine gute Sache

 

Bis heute ist es nicht bewiesen:

„Die Thesen sind von ihm gewesen!“

Zu gerne schmückt er sich damit

Weil er sich als Retter sieht

 

Ein Krieg spaltet nun das Land

In solchen Massen unbekannt

Nachbarn, Freunde selbst Verwandte

Sind auf einmal Unbekannte

 

Sie töten sich in Gottes Namen

Ohne Gnade und Erbarmen

Bekenne dich zu einer Seite

Oder suche schnell das Weite

 

Doch zwischen den Intrigen und Lügen

Muss irgendwo die Wahrheit liegen

Wo seid ihr weisen Druiden?

Habt ihr nur das Geplänkel gemieden?

 

Kommt und rettet diese Welt

Bevor sie ganz zerfällt!

Legt die falschen Propheten

In zentnerschwere Ketten!

 

Wir haben den richtigen Pfad verloren

Mit verfälschten Glauben sind wir geboren

Zeigt uns den wahren Weg ins Licht

Denn ohne euch, wir finden ihn nicht!

 

 © by A.D. Laupheim, 07.09.2007

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Nurbat
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FLEURdelaCOEUR Re: Re: Glaubenskriege ..... -
Zitat: (Original von Nurbat am 21.05.2012 - 15:41 Uhr)
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 21.05.2012 - 15:19 Uhr) dieses Wort schließt sich eigentlich schon selbst aus, führt sich ad absurdum .... Wer anderen einen Glauben aufzuzwingen versucht, stellt sich selbst schon außerhalb des wahren Glaubens ....
Glauben kann man nur freiwillig, was einen im Herzen bewegt und gedankenschlüssig erscheint. Die Religionen wurden und werden leider allesamt noch heute dazu missbraucht, das gemeine Volk in Unmündigkeit zu halten und auf ein besseres Jenseits zu vertrösten .... während die jeweiligen Machthaber sich die Taschen füllen

Sehr gute Verse von dir!
LG fleur


Es freut mich, dass ich mit diesem Gedicht so viele Leute erreichen konnte.
Wie kann ich jemanden zum Glauben zwingen? Das geht doch schon der Logik wegen nicht. Wenn es dich interessiert, habe ich noch ein Gedicht in diese Richtung: "Der wahre Glaube"
Es ist mir sogar lieber, als dieses.

Vielen Dank für deinen Kommentar!

P.S. Habe aus Versehen die vorherige Antwort gelöscht, sorry.


Das andere ist auch gut, aber dieses hier irgendwie ausgereifter, gefällt mir besser
Vor langer Zeit - Antworten
Nurbat Re: Glaubenskriege ..... -
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 21.05.2012 - 15:19 Uhr) dieses Wort schließt sich eigentlich schon selbst aus, führt sich ad absurdum .... Wer anderen einen Glauben aufzuzwingen versucht, stellt sich selbst schon außerhalb des wahren Glaubens ....
Glauben kann man nur freiwillig, was einen im Herzen bewegt und gedankenschlüssig erscheint. Die Religionen wurden und werden leider allesamt noch heute dazu missbraucht, das gemeine Volk in Unmündigkeit zu halten und auf ein besseres Jenseits zu vertrösten .... während die jeweiligen Machthaber sich die Taschen füllen

Sehr gute Verse von dir!
LG fleur


Es freut mich, dass ich mit diesem Gedicht so viele Leute erreichen konnte.
Wie kann ich jemanden zum Glauben zwingen? Das geht doch schon der Logik wegen nicht. Wenn es dich interessiert, habe ich noch ein Gedicht in diese Richtung: "Der wahre Glaube"
Es ist mir sogar lieber, als dieses.

Vielen Dank für deinen Kommentar!

P.S. Habe aus Versehen die vorherige Antwort gelöscht, sorry.
Vor langer Zeit - Antworten
Nurbat Kommentar vom Buch-Autor gelöscht.
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR Glaubenskriege ..... - dieses Wort schließt sich eigentlich schon selbst aus, führt sich ad absurdum .... Wer anderen einen Glauben aufzuzwingen versucht, stellt sich selbst schon außerhalb des wahren Glaubens ....
Glauben kann man nur freiwillig, was einen im Herzen bewegt und gedankenschlüssig erscheint. Die Religionen wurden und werden leider allesamt noch heute dazu missbraucht, das gemeine Volk in Unmündigkeit zu halten und auf ein besseres Jenseits zu vertrösten .... während die jeweiligen Machthaber sich die Taschen füllen

Sehr gute Verse von dir!
LG fleur
Vor langer Zeit - Antworten
Nurbat Re: Religion, -
Zitat: (Original von kullerchen am 21.05.2012 - 13:22 Uhr) ist nicht gleich Glauben, denn wenn man an sich selbst glaubt und das zu einer Religion macht, mit Macht, ist man genau der, um den es hier geht, der falsche Prophet!

Nun das heißt auf keinen Fall, dass man nicht an sich glauben soll, im Gegenteil. Nur sollte man seine Überzeugungen, seinen Glauben nicht anderen aufzwingen, so wie es viele Herrscher taten, die im Namen ihres Glaubens in den Krieg zogen, um ihn zu verbreiten und sich nebenbei ein wenig zu bereichern.

Heut ist das nix anderes, nur noch durchtriebener.

Deine Zeilen, Hut ab, gut durchdacht und leider so wahr. Ein Ende ist wohl eher niemals absehbar, denn der Mensch ist getrieben von Gier und Macht und deshalb so berrechenbar!

LG Simone


Vielen vielen Dank für diesen fantastischen, großen Kommentar.
Wahre Worte!
Vor langer Zeit - Antworten
kullerchen Religion, - ist nicht gleich Glauben, denn wenn man an sich selbst glaubt und das zu einer Religion macht, mit Macht, ist man genau der, um den es hier geht, der falsche Prophet!

Nun das heißt auf keinen Fall, dass man nicht an sich glauben soll, im Gegenteil. Nur sollte man seine Überzeugungen, seinen Glauben nicht anderen aufzwingen, so wie es viele Herrscher taten, die im Namen ihres Glaubens in den Krieg zogen, um ihn zu verbreiten und sich nebenbei ein wenig zu bereichern.

Heut ist das nix anderes, nur noch durchtriebener.

Deine Zeilen, Hut ab, gut durchdacht und leider so wahr. Ein Ende ist wohl eher niemals absehbar, denn der Mensch ist getrieben von Gier und Macht und deshalb so berrechenbar!

LG Simone
Vor langer Zeit - Antworten
Nurbat Re: -
Zitat: (Original von Schlingpflanze am 20.05.2012 - 20:22 Uhr) Wie wahr!!!
Das ist echt ein schönes Gedicht!


Vielen Dank.
So lange es Menschen gibt, die hinterfragen, gibt es wahre (Glaubens-)Freiheit.
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Nurbat Re: 5 Sterne! -
Zitat: (Original von Dissonantia am 20.05.2012 - 22:33 Uhr) Das Gedicht spricht mir aus der Seele und hat mit Recht 5 Sterne verdient. Du nennst das Kind beim Namen. Sehr gelungen!

Danke. Es ist schön zu wissen, dass es noch Gleichgesinnte in dieser Welt der Lügen gibt.
Vor langer Zeit - Antworten
Dissonantia 5 Sterne! - Das Gedicht spricht mir aus der Seele und hat mit Recht 5 Sterne verdient. Du nennst das Kind beim Namen. Sehr gelungen!
Vor langer Zeit - Antworten
Schlingpflanze Wie wahr!!!
Das ist echt ein schönes Gedicht!
Vor langer Zeit - Antworten
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