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Es gibt Dinge, darüber spricht man nicht - Der nette Onkel von nebenan

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"Es gibt Dinge, darüber spricht man nicht - Der nette Onkel von nebenan"
Veröffentlicht am 12. April 2012, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Es fällt mir nicht leicht, etwas über mich zu schreiben. Also ganz kurz: 52 Jahre alt,glücklich geschieden, Mutter von drei Superkindern, Psychologisch-technische Assistentin - fühle mich viel jünger als ich bin. Noch Fragen, dann fragt ruhig, ich stehe jederzeit Rede und Antwort.
Es gibt Dinge, darüber spricht man nicht - Der nette Onkel von nebenan

Es gibt Dinge, darüber spricht man nicht - Der nette Onkel von nebenan

Es gibt Dinge, darüber spricht man nicht,

bevor ein Lebenstraum zerbricht.

Nicht jede Untat landet vor Gericht.

 

Es war der nette Onkel von nebenan.

Er hat mir als Kind sehr weh getan.

Der nette  Onkel tat mir Dinge an,

die ich bis heute nicht verstehen kann.

 

Es gibt Dinge, darüber spricht man nicht,

bevor ein Lebenstraum zerbricht.

Nicht jede Untat landet vor Gericht.

 

Meine Eltern sagten mir: „Schweige einfach still.

Es gibt Dinge, die niemand wissen will.

Du weißt, er ist inzwischen weggezogen.

Manch einer könnte sagen, du hättest gelogen.“

 

Es gibt Dinge, darüber spricht man nicht,

bevor ein Lebenstraum zerbricht.

Nicht jede Untat landet vor Gericht.

 

Es gibt Dinge, die verschweigt man besser nicht,

auch wenn es sich, anfühlt als wenn die Welt zusammenbricht

Irgendwann kommt für jeden das letzte Gericht,

dann sieht dir eine höhere Gewalt in dein Gesicht.

 

Dann, lieber Onkel, würde ich dich gerne sehen,

würde gern unsichtbar an deiner Seite stehen.

Ich glaube an die himmlische Gerechtigkeit.

Es gibt eine Strafe zur rechten Zeit.

 

Chrissy55

 

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Über den Autor

Chrissy55
Es fällt mir nicht leicht, etwas über mich zu schreiben. Also ganz kurz: 52 Jahre alt,glücklich geschieden, Mutter von drei Superkindern, Psychologisch-technische Assistentin - fühle mich viel jünger als ich bin. Noch Fragen, dann fragt ruhig, ich stehe jederzeit Rede und Antwort.

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Mensch2Punkt0 Wunder schön mit Mut!
von dieser strafe ist niemand befreit!!
ich hoffe das es nicht von einer echten Gegebenheit handelt aber bei über 10000fällen pro Jahr wäre es ja kein Zufall :-(

Diese Zeilen erinnern mich dran, warum ich schreibe!

danke und weiter so.

lg Frank

Vor langer Zeit - Antworten
kullerchen Re: Re: Ich hoffe und bete, -
Zitat: (Original von Chrissy55 am 13.04.2012 - 21:19 Uhr)
Zitat: (Original von kullerchen am 13.04.2012 - 14:58 Uhr) dass es um ein literarisches ICH geht, das du davon schreibst, was passiert ist, doch nicht dir.

Die Unantasbarkeit des Kindes ist eines seiner grundlegendsten Rechte, damit die Kindheit bewahrt wird, stattfinden kann und das aus dm Kind eine normale Persönlichkeit werden kann.

Den "guten, netten Onkel", seine Taten zu ignorieren, dem Kind ein zu reden, es sei nix passiert, es würde sich alles nur einbilden, es würde sogar lügen, ist wie Sterben auf Raten.

Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, hier auf Erden, sollte man ihm die Möglichkeit nehmen, ein "netter Onkel" zu sein. Himmlische erechtigkeit kann er nicht erfahren, denn dorthin wird er niemals kommen!

Ich hoffe und bete für dich......!

Menschen sind manchmal Bestien und du hast eine von ihnen beschreiben können, in Worten so gut gewählt, dass er sie nicht verdient!

LG Simone


Danke, liebe Simone.
Ich bin mir sicher, du musst eine Mutter sein.
Nur eine Mutter lässt sich so emotional auf dieses Thema ein.
Ich bin Gott sei Dank nicht selbst betroffen.
Ich bin aber für alle Mitmenschen offen
Aus diesem Grund beschreibe ich dann und wann
Geschichten, die man nicht verschweigen kann.
Vielleicht kommen meine Worte irgendwann an.

GLG Chrissy


Hi Chrissy, du hast Recht, bin 4 fache Mama, Saskia, Max, Keiner und Niemand sind meine Kids, die nun alle aus dem Haus waren. Seit dem mein Enkelchen ab und an bei mir ist, sind Keiner und Niemand auch wieder öfter da ! :0)

Zudem bin ich gelernte Kindergärtnerin, lange aus dem Beruf raus, aber was man gelernt hat, hat man intus. Die Psychologie des Kindes war mein Lieblingsfach und so wollte und konnte ich größeren, doch unausgesprochenen "Dingen" auf den Grund gehen.

Das war in meiner Gruppe nicht dabei, das ein Kind sexuell mißbraucht wurde, doch andere schlimme Sachen haben mich oft nicht schlafen lassen. Gewalt gegen die Kleinen zum Beispiel. Nie habe ich gezögert, wenn ich mir sicher war, die Polizei und das Jugendamt ein zu schalten und es waren Tragödien, glaub mir!

Weil ich mich emotional so einbrachte und viele Kinder auch aus den anderen Gruppen Vertrauen zu mir fassten, na, ja und aus politischen Gründen hängte ich diesen Beruf an den Nagel. Purer Egoismus.

Später dann als ich eigene Kinder hatte und immer, jeden Tag, ob Samstag oder Sonntag, hatte ich ein volles Haus. Nun ist es sehr ruhig und diese Stille füllt nur mein Enkel, mein Mann und das Schreiben aus.

Doch dein Gedicht ließ alles hochkommen, jede einzelne Geschichte, der kleinen, geschundenen Seelen. Deshalb hoffte ich so sehr, dass es nicht deine Erinnerung war. Ich versuch nun "Lebenshilfe" zu geben, mit allem, was ich schreibe, für die Kleinen und auch etwas Größeren. Es beruhigt mein schlechtes Gewissen etwas, weil ich damals ging.

Na, ja dann füllt es mich auch aus. Zu erklären, zu vermitteln, zu warnen, vor allem aber die Fantasie vor den Karren zu spannen und zu amüsieren, ist mein Ziel und ich hoffe vielleicht mal von mehreren gelesen zu werden, vielen Eltern zum Beispiel, die entscheiden sollen, ob ich gut genug schreibe, für die Kids.

Ich freu mich auf ein Wiederlesen, vielleicht nicht mit ganz so viel Herzklopfen, aber mit Herz. Deines muss riesig sein! :0)

Danke und LG Simone
Vor langer Zeit - Antworten
Chrissy55 Re: Ich hoffe und bete, -
Zitat: (Original von kullerchen am 13.04.2012 - 14:58 Uhr) dass es um ein literarisches ICH geht, das du davon schreibst, was passiert ist, doch nicht dir.

Die Unantasbarkeit des Kindes ist eines seiner grundlegendsten Rechte, damit die Kindheit bewahrt wird, stattfinden kann und das aus dm Kind eine normale Persönlichkeit werden kann.

Den "guten, netten Onkel", seine Taten zu ignorieren, dem Kind ein zu reden, es sei nix passiert, es würde sich alles nur einbilden, es würde sogar lügen, ist wie Sterben auf Raten.

Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, hier auf Erden, sollte man ihm die Möglichkeit nehmen, ein "netter Onkel" zu sein. Himmlische erechtigkeit kann er nicht erfahren, denn dorthin wird er niemals kommen!

Ich hoffe und bete für dich......!

Menschen sind manchmal Bestien und du hast eine von ihnen beschreiben können, in Worten so gut gewählt, dass er sie nicht verdient!

LG Simone


Danke, liebe Simone.
Ich bin mir sicher, du musst eine Mutter sein.
Nur eine Mutter lässt sich so emotional auf dieses Thema ein.
Ich bin Gott sei Dank nicht selbst betroffen.
Ich bin aber für alle Mitmenschen offen
Aus diesem Grund beschreibe ich dann und wann
Geschichten, die man nicht verschweigen kann.
Vielleicht kommen meine Worte irgendwann an.

GLG Chrissy
Vor langer Zeit - Antworten
Chrissy55 Re: -
Zitat: (Original von LadyFabiola am 12.04.2012 - 22:01 Uhr) Autsch.

Mehr gibt's da im Prinzip nicht zu sagen. Vor allem, dass hier die Eltern vom LyrIch auch noch meinen, das Kind soll schweigen. Dass es solche Menschen wirklich gibt, es macht mich so wütend....



Dankeschön,
mich macht das auch sehr wütend,
leider glaube ich, es ist nicht nur Fiktion,
wahrscheinlich gibt es diese Eltern tatsächlich schon.
Das gibt dem netten Onkel von nebenan,
die Chance, dass er diese Dinge machen kann.

LG Chrissy
Vor langer Zeit - Antworten
Chrissy55 Re: -
Zitat: (Original von caloramoena am 12.04.2012 - 21:54 Uhr) Einerseits schockierend, andererseits prickelnd.
Ein schlagkräftiges Gedicht!

LG Camo


Ich danke dir, Camo.
Wenn ich mit diesen Zeilen etwas erreichen kann,
dann hat mir das Schreiben sehr gut getan.
LG Chrissy
Vor langer Zeit - Antworten
Chrissy55 Re: Wow -
Zitat: (Original von HijoDeLaLuna am 12.04.2012 - 21:52 Uhr) Gefällt mir sehr gut, aber nur 4,5 sterne, weil der schluss irgendwie Vom Lesegefühl her etwas anders ist, als der rest :) ( nicht dass ich es besser könnte) ^^


Trotzdem Dankeschön.
Es gibt im Leben Dinge, die kann niemand verstehen.
Mein Ziel war es einfach, dass Betroffene nicht einfach schweigen,
sondern dem Leben ihre Krallen zeigen.

LG Chrissy
Vor langer Zeit - Antworten
kullerchen Ich hoffe und bete, - dass es um ein literarisches ICH geht, das du davon schreibst, was passiert ist, doch nicht dir.

Die Unantasbarkeit des Kindes ist eines seiner grundlegendsten Rechte, damit die Kindheit bewahrt wird, stattfinden kann und das aus dm Kind eine normale Persönlichkeit werden kann.

Den "guten, netten Onkel", seine Taten zu ignorieren, dem Kind ein zu reden, es sei nix passiert, es würde sich alles nur einbilden, es würde sogar lügen, ist wie Sterben auf Raten.

Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, hier auf Erden, sollte man ihm die Möglichkeit nehmen, ein "netter Onkel" zu sein. Himmlische erechtigkeit kann er nicht erfahren, denn dorthin wird er niemals kommen!

Ich hoffe und bete für dich......!

Menschen sind manchmal Bestien und du hast eine von ihnen beschreiben können, in Worten so gut gewählt, dass er sie nicht verdient!

LG Simone
Vor langer Zeit - Antworten
d3f4c3r Es gibt keine Dinge über die man nicht spricht - Was auch passiert sollte man besser über alles sprechen. was es auch ist, schweigen hat noch nie Probleme beseitigt, sie nur verschoben. Wenn man auf Himmlische Gerechtigkeit wartet, ist das vielleicht manchmal zu spät...

lg
defacer
Vor langer Zeit - Antworten
caloramoena Einerseits schockierend, andererseits prickelnd.
Ein schlagkräftiges Gedicht!

LG Camo
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