Gedichte
Das Abendrot - es leuchtet trotz meiner Mutter baldigen Tod

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"Das Abendrot - es leuchtet trotz meiner Mutter baldigen Tod"
Veröffentlicht am 05. Juni 2011, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Es fällt mir nicht leicht, etwas über mich zu schreiben. Also ganz kurz: 52 Jahre alt,glücklich geschieden, Mutter von drei Superkindern, Psychologisch-technische Assistentin - fühle mich viel jünger als ich bin. Noch Fragen, dann fragt ruhig, ich stehe jederzeit Rede und Antwort.
Das Abendrot - es leuchtet trotz meiner Mutter baldigen Tod

Das Abendrot - es leuchtet trotz meiner Mutter baldigen Tod

Ich sehe am Himmel leuchtend das Abendrot.

Derweil wartet meine Mama auf ihren Tod.

Das Abendrot  sagt, der morgige Tag wird schön.

Ich kann das momentan nicht so sehen.

 

Ich sehe die Schwalben, die sie so gerne gesehen.

Ich sehe ihre geliebten Rosen im Garten stehen.

Ich höre in der Ferne Kinderstimmen,

die mich melancholisch stimmen.

 

Ich fühle das zarte Katzenfell.

Meine Gedanken schweigen einen Augenblick still.

Ich frage mich, was fühlt sie noch?

Ich denke, was auch ist, ich liebe sie doch.

 

Meine Mama wird immer Teil meines Lebens sein.

Dank ihrer Liebe bin ich niemals allein.

Sie hat mich denken, fühlen und lieben gelehrt.

Sie ist der Mensch, der ewig zu meinem Leben gehört.

 

Werde ich nach deinem Tod deine Rosen sehen,

sehe ich das Abendrot am Himmel stehen,

dann werde ich das mit deinen Augen sehen,

denn du wirst und musst jetzt von mir gehen.

 

Chrissy55

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Über den Autor

Chrissy55
Es fällt mir nicht leicht, etwas über mich zu schreiben. Also ganz kurz: 52 Jahre alt,glücklich geschieden, Mutter von drei Superkindern, Psychologisch-technische Assistentin - fühle mich viel jünger als ich bin. Noch Fragen, dann fragt ruhig, ich stehe jederzeit Rede und Antwort.

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luanna ................. -
Es singt das Lied der Liebe, die Trauer des Wissens spricht, des Verlangens Schwermut flüstert, und der Schmerz der Armut weint. Doch gibt es eine Trauer, die tiefer ist als Liebe, erhabener als Wissen, stärker als das Verlangen und bitterer als die Armut. Sprachlos ist sie und stumm, doch glitzern ihre Augen wie die Sterne.

Khalil Gibran

stilen n8tgruß

luanna
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