Ich komme abends erschöpft nach Haus.
Die Wohnung sieht ziemlich unaufgeräumt aus.
Ich lege mich trotzdem auf das Sofa dann,
weil der Tag mich erschöpft hat und ich nicht mehr kann.
Ich spüre das Wochenende näher kommen.
Ich habe mir so viel vorgenommen.
Ich wollte meiner Trägheit widerstehen,
wollte wie eine Furie durch den Haushalt gehen.
Dann aber fand ich mich auf meinem Sofa wieder.
Ich war erschöpft, ich legte mich nieder.
Ich habe den Computer aufgesucht.
Still habe ich meine Trägheit verflucht.
Manchmal denke ich, dass ich irgendwann
gegen den Unrat nicht mehr ankämpfen kann.
Doch mir fehlt die Kraft mich aufzubäumen.
Mir fehlt die Kraft, endlich aufzuräumen.
Ich fühle mich nach dem langen Arbeitstag müde und kaputt.
Ich denke dann nur, mein Sofa tut mir jetzt gut.
Über mir schweben aber schon Spinnenweben.
Ich weiß, es wird Zeit, mir einen Ruck zu geben.
Ich denke mir, morgen fange ich an.
Morgen gehe ich endlich die Hausarbeit an.
Leider ahne ich schon, ich lasse es sein.
Es ist eben bequem, etwas faul zu sein.