Ich schlug dir heftig ins Gesicht.
Entschuldige, mein Kind, ich wollte das nicht.
Ich habe dich sehr oft angeschrien.
Danach konnte ich mich selber nicht verstehen.
Mein Kind, du bist mein Leben.
Eigentlich will ich dir nur Liebe geben.
Manchmal aber, da kann ich nicht mehr.
Manchmal ist mein Leben einfach zu schwer.
Ich habe gesagt, du musst in dein Zimmer gehen,
habe gesagt, ich will dich nicht länger sehen.
Ich erteilte meinem Kind Hausarrest,
hoffte, dass es mich dann in Ruhe lässt.
Mein Kind, du weißt, dass ich dich mag,
manchmal aber, verteilt über den Tag,
fühle ich mich ausgebrannt und leer,
habe das Gefühl, ich kann nicht mehr.
Mein Kind, wenn ich dich nachts im Bett liegen seh,
dann tut mir das, was ich getan habe, ganz besonders weh.
Dann spüre ich, mein Kind, du bist mein Leben.
Ich will dir eigentlich nur meine Liebe geben.
Doch dann holt mich der Alltag ein.
Ich zweifle, stark genug für uns beide zu sein.
Dann aber sehe ich dich an, mein Kind.
Ich weiß, wie eng wir verbunden sind.
Mein Kind, mein Fehlverhalten tut mir leid.
Ich gebe dir meine Liebe, gebe dir meine Zeit.
Ich versuche wirklich, dir alles zu geben.
Ich würde für dich sogar mein Leben geben.
Es tut mir leid.