Gedichte
Wie gelähmt

0
"Auf einmal alleine..."
Veröffentlicht am 08. Oktober 2014, 6 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: aleshin - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Das mit der Schreiberei fing damit an, dass mein Bruder mir seine alte Gitarre geschenkt hat. Ich habe so lange darauf gezupft und gedrückt, bis es annehmbar klang und fing schnell an meine eigenen Lieder zu schreiben und auf der Gitarre zu begleiten. Einige Zeit bin ich so auch mit meinen kleinen Werken auf verschiedensten Bühnen hauptsächlich in und um Berlin aufgetreten. Schon bald wurde aber das Schreiben zu weit mehr für mich und so ...
Auf einmal alleine...

Wie gelähmt

Wie gelähmt

Du hast mich hier zurückzulassen , in einer Welt , die dir stets fremd , stets kalt und grausam schien… …ich glaub´, du hast dich gern´ getrennt ; getrennt von dem, was dich belastet und in Verzweiflung Leben ließ, von Ungerechtigkeit und Härte , Gleichgültigkeit , Gewalt und Krieg .

Du hast dich nicht bewusst entschieden , dein Herz nahm dir die Frage ab , ob es vielleicht in diesem Leben doch Lohnendes zu finden gab

für dich ,

vielleicht ein Fünkchen Hoffnung ? All das vorbei mit einem Schlag .

Mein Blick auf diese Welt ist anders, auch wenn ich all das schon auch seh´, doch hab´ ich in mir eine Quelle von stetig warmer Energie. Woher sie kommt ? Ich weiss es nicht ! Mir scheint, sie war schon immer da und hilft mir über schlechte Zeiten, hindurch durch Krisen und Gefahr.

Gern´ hätt' ich sie mit dir geteilt, dir Kraft und Hoffnung abgegeben, hatt´ manchmal beinah schon den

Eindruck, dass mein Bemüh´n erfolgreich war. Doch meine Liebe war allein im Ringen mit Dämonen, die in deinem Innern Kämpfe fochten und letzten Endes siegten sie.

So hast du mich zurückzulassen , in einer Welt , die dir stets fremd , stets kalt und grausam schien… …ich glaube , dein Tod , der hat mich zwar gelähmt , doch meine inn´re Quelle lebt und hilft auch diesmal

ganz bestimmt .

0

Hörbuch

Über den Autor

Karindolittle
Das mit der Schreiberei fing damit an, dass mein Bruder mir seine alte Gitarre geschenkt hat. Ich habe so lange darauf gezupft und gedrückt, bis es annehmbar klang und fing schnell an meine eigenen Lieder zu schreiben und auf der Gitarre zu begleiten. Einige Zeit bin ich so auch mit meinen kleinen Werken auf verschiedensten Bühnen hauptsächlich in und um Berlin aufgetreten. Schon bald wurde aber das Schreiben zu weit mehr für mich und so entstanden nach und nach auch Gedichte und Kurzgeschichten, auch für Kinder. Hier versuche ich nun erstmals ein paar meiner Liedertexte und Gedichte anderen vorzustellen und freue mich über Anregungen, Kritik (keine Angst, ich kann mit Kritik gut umgehen, solange sie sachlich ist) und auch Lob ! Natürlich, wen freut das nicht ?

Leser-Statistik
31

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
MerleSchreiber Viel Nahrung für Deine "inn`re Quelle", das wünsch ich Dir!!
Liebe Grüße, Merle
Vor langer Zeit - Antworten
Karindolittle Vielen Dank, liebe Merle! Diese wunderbare Quelle srudelt so lange ich denken kann, mal laut, mal leise, aber sie ist da und tut gut. Wünsche jedem solch eine kleine Sonne im Bauch, ist sehr hilfreich und ich bin extrem Dankbar, dass sie irgendwann in mir zu sprudeln beschlossen hat. Liebe Grüße von Karin
Vor langer Zeit - Antworten
Liadmagidor Mein aufrichtiges Beileid!

Lieben Gruß
Bela Magidor
Vor langer Zeit - Antworten
Karindolittle Bin zur Zeit nicht so oft hier, deshalb erst jetzt mein "Dankeschön"! Karin
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Es tut mir sehr leid für dich,
wünsche dir weiterhin viel Kraft!

GlG fleur
Vor langer Zeit - Antworten
Karindolittle Es ist hart, liebe fleur, aber im Laufe des Lebens habe ich genügend Tiefpunkte erlebt, um zu wissen, auch das werde ich irgendwie verarbeiten und weiter leben. Karin
Vor langer Zeit - Antworten
Constantin Eine schön geschriebene Aufarbeitung mit einem Hauch Optimismus für die Zukunft.
LG Constantin
Vor langer Zeit - Antworten
Karindolittle Irgendwo in meinem Inneren sitzt bei mir eine leuchtende, warme kleine Sopnne und spendet mir in dunklen Zeiten kraft und Hoffnung. Der Verlust nach fast genau 25 Jahren schmerzt zu tiefst, aber diese Jahre hatte ich mit ihm und sie bleiben mir. Liebe Grüße Karin
Vor langer Zeit - Antworten
pepe50 Zwei Sichtweisen auf den Wert des Lebens, treffen aufeinander und kollidieren am unterschiedlichen Verständnis und Empfinden. Die Bestätigung finde ich ich in diesem schönen, ungeschönten und empathischen Gedicht, liebe Karin.

LG
Fred



Vor langer Zeit - Antworten
MisaMiisa ooooooch soooooooo traurig, jedoch sehr elegante Buchstaben, die du gefunden hast zu beschreiben.
Grüße da lass,
Misa*Misa
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
15
0
Senden

119462
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung