Gedichte
Erstarren

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"Erstarren"
Veröffentlicht am 29. Juni 2008, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Erstarren

Erstarren

Die Zirkelspitze fest im Blick
Schließt sich um uns der Kreis
Der Tag ersoffen und verschollen -
Vertieft im Gletschereis
 
Wenn sich das Schicksal lüstern in
Den blanken Klingen spiegelt
Bleibt uns kein Wollen und kein Hoffen -
Verbrieft und fest versiegelt
 
Und Plätze werden jäh zu Stätten
Und unter diesen starren Leibern
In ihren Totenkleidern
 
Erliegen wir dem Glanz als hätten
Wir alle Zeit der Welt zu retten
Was doch niemals zu retten war
 
   

© Simone Keil 2008


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Simone Re: Ich musste mich zwar erst an den Stil gewöhnen - Hallo Chrissy
freut mich, dass es dir gefällt. Besten Dank und Gruß
Simone

Hallo Conny
es ist ja meist nicht alles so hoffnungslos, wie es auf den ersten Blick scheint. schön, dass es dir gefällt und du auch was positives darin finden konntest. Besten Dank und Gruß
Simone
Vor langer Zeit - Antworten
ConnyB Hi Simone - Mir gefällt Dein melancholisches Gedicht! Die Bilder die Du brauchst veranschaulichen sehr gut die Gefühle der Hoffnungslosigkeit! Auch wenn das Ende bitter ist, bleibe ich trotz dem an dem Wort Glanz hängen. Glanz bedeutet Licht und Wärme, Hoffnung....
vlg, Conny *****
Vor langer Zeit - Antworten
Chrissy55 Ich musste mich zwar erst an den Stil gewöhnen - bewerte es aber gerne, weil es mir gut gefällt. Vielleicht ist es auch gerade der Stil. Sinnvoll und meiner Meinung nach gut zu Papier gebracht.
LG Chrissy
Vor langer Zeit - Antworten
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