Wie ein Fisch im Aquarium, Wände an allen Seiten,
so fühle ich mich zu bestimmten Zeiten.
Wie ich mich dreh und wende,
mein Weg hat schnell ein Ende,
mein Freiraum scheint mir eingeschränkt,
weil irgendwer mein Leben lenkt.
Diese Mauern aus Glas,
verhindern bei mir den Spaß,
den das Leben machen könnte,
wenn ich mir etwas mehr gönnte.
Ich schwimme ziellos hin und her
und finde keinen Ausweg mehr.
Ich würd mir wünschen, diese Mauern einzureißen,
ich träume dann, mich endlich durchzubeißen,
fühle mich aber oft träge und schwach.
Ich habe Ziele, denke darüber nach,
doch fehlt mir irgendwie
die nötige Energie. Ich schaff das nie.
Morgen, du wirst sehen,
werde ich aufstehen,
werde neue Wege gehen.
Dann reiße ich die Wände ein,
kann wieder ganz ich selber sein.
Ich schaff das auch allein.
Aber morgen, irgendwann,
fängt die Geschichte von vorne an.