Du Gerstensaft, du holder Tropfen,
mit dir kann ich die Seele stopfen,
lass dich durch meine Kehle laufen.
Manche bezeichnen das als Saufen.
Ich aber will dich nur genießen,
lass mir mein Bierchen nicht verdrießen,
auch nicht das dritte oder vierte,
bei dem ich in das Glas schon stierte.
Ich fühl mich leicht, auf Wolken schwebend.
Andere benennen dich belebend.
Ich aber nenn dich Flüssigbrot.
Mein Bier tut mir des Abends gut,
weil ich dann in die Kissen falle,
einschlafen kann, bevor ich lalle,
traumlos schlafe bis zum Morgen.
Das Bier vertreibt mir meine Sorgen.
Ich halt mich an der Flasche fest,
die mich niemals alleine lässt.
Mein Bier, du bist mein Freund für immer.
Würde Schnaps ich saufen, wäre das schlimmer.