Gedichte
Der innere Feind

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"Der innere Feind"
Veröffentlicht am 20. Juni 2012, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Der innere Feind

Der innere Feind

Der innere Feind

Mancher spürt an jeder Ecke

Irgendeine Hinterlist,

Hinterm Rücken tönt ein Flüstern,

Stets fühlt er sich angepisst.

 

Alle Blicke, die ihn treffen,

Schneiden tief ins Herz hinein,

Rings um ihn die vielen Neider

Müssen Scharlatane sein.

 

Weshalb Menschen Übles denken,

Ist ihm überhaupt nicht klar,

Heuchlerische Ignoranten

Sprechen Worte mit Gefahr.

 

Alle, die viel Schlechtes finden,

Sind ihr eigner Folterknecht,

Ach wie elend ist ihr Dasein,

Feindselig und ungerecht.

 

© Rajymbek 2012

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Rajymbek Re: Wie sehr ... -
Zitat: (Original von Gunda am 24.06.2012 - 21:28 Uhr) ... diese Menschen sich selbst (und anderen) im Wege stehen, ahnen sie meist gar nicht. Jedes Haar in der Suppe landet garantiert auf IHREM Teller und jedes allgemein gesprochene negative Wort beziehen sie sofort auf sich ... Es kostet viel Kraft, wenn man von solchen Menschen umgeben ist.

Lieben Gruß
Gunda


Ich versuche, die Gesellschaft solcher Menschen zu meiden. Bei Menschen ist es umgekehrt zur Physik. Negative Gedanken ziehen sich zu negativen Gedanken und positive zu positiven.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von shirley am 23.06.2012 - 07:33 Uhr) Klasse, auch die Lyrik, die Marion reinggesetzt hat.


Ja, die gefällt mir auch, Shirley.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Es gab da mal ein Lied von Stoppok -
Zitat: (Original von MarionG am 22.06.2012 - 10:59 Uhr) Ärger, du kannst mich nicht anschmieren. Auch da ging es um einen Menschen, der dem Frieden misstraute und sofort wieder Ärger erwartete.
Wer immer nur Schlechtes erwartet, bekommt auch nur Schlechtes. Ich glaube lieber weiter an das Gute und lebe mit der Gefahr, hin und wieder enttäuscht zu werden.
Gut getextet.
Liebe Grüße
Marion


Neulich erzählte mir jemand eine Geschichte. Eine Frau ging regelmäßig zum Reiten, bis ihr eines tages der Besitzer des reitstalls erzählte, dass ein Hengst immer beiße. Bis dahin hat sie es nicht gewusst. Als sie beim nächsten mal zur Koppel kam, fing ddieser Hengst an, sie zu ärgern und versuchte, sie zu beißen. Unbewusst nahm er die Angst war, die ihr Unterbewusstsein aufgebaut hatte.

Und so ziehen die Menschen Schlechtes an, die die Enttäuschung erhoffen. Vielen Dank ür den tollen Stoppoktext.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Wie sehr ... - ... diese Menschen sich selbst (und anderen) im Wege stehen, ahnen sie meist gar nicht. Jedes Haar in der Suppe landet garantiert auf IHREM Teller und jedes allgemein gesprochene negative Wort beziehen sie sofort auf sich ... Es kostet viel Kraft, wenn man von solchen Menschen umgeben ist.

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
shirley Klasse, auch die Lyrik, die Marion reinggesetzt hat.
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Hier gleich mal die Lyriks - Ärger du kannst mich nicht anschmieren
ich weiß daß du schon hinter der nächsten ecke stehst
ärger du kannst mich nicht anschmieren
ich weiß daß du dir schon wieder übles überlegst

montag früh viertel nach sieben
das auto springt an kein grund es anzuschieben
soviel glück am montag morgen
da komm ich schon ins grübeln da mach ich mir sorgen
der verkehr lenkt mich ab ganz schön was los
komm trotzdem gut durch was mach ich bloß
soviel glück am montag morgen
da komm ich ins grübeln da mach ich mir sorgen

Ärger du kannst mich nicht anschmieren ...

ich komm ins büro ist noch alles normal
der chef ist noch nicht da ist ja geradezu ideal
soviel glück ...
naja egal wie es ist ich fang mit der arbeit an
da geht auch schon das telefon der chef ist dran
war wohl doch schon da ich bin etwas irritiert
werde von ihm ins büro zitiert (rechne jetzt natürlich mit dem schlimmsten)
der chef grinst mich an er wirkt durchaus fröhlich
stellt sich in pose und eröffnet mir selig
stoppok sie sind befördert (da fällt mir kein reim mehr drauf ein)
ich denk nur: soviel glück ...

Ärger du kannst mich nicht anschmieren ...

glatter kann ein tag wirklich nicht mehr laufen
good luck the whole day es ist zum haare raufen
bin völlig verwirrt weiß nicht was das soll
find ich das denn gut oder gar nicht so toll
da ist doch was faul da stimmt doch was nicht
und ich sorge und ich gräme und ich ängstige mich

Ärger du kannst mich nicht anschmieren ...

was soll ich euch sagen ich weiß ihr ahnt es auch
es ist bis heute nichts passiert für mich der reinste schlauch
ich bin völlig in panik und ich muß mich fragen
wie lange kann mein körper diesen stress noch ertragen
manchmal schrei ich "mensch ärger komm raus"
danach ist es dann wieder ganz still
und dann summe ich ganz leise vor mich hin

Ärger du kannst mich nicht anschmieren ...
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Es gab da mal ein Lied von Stoppok - Ärger, du kannst mich nicht anschmieren. Auch da ging es um einen Menschen, der dem Frieden misstraute und sofort wieder Ärger erwartete.
Wer immer nur Schlechtes erwartet, bekommt auch nur Schlechtes. Ich glaube lieber weiter an das Gute und lebe mit der Gefahr, hin und wieder enttäuscht zu werden.
Gut getextet.
Liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Menschen -
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 20.06.2012 - 23:43 Uhr) mit geringem Selbstwertgefühl - bedauernswert.
Aber sie leiden mehr, als die, denen sie auf die Nerven fallen.

VlG fleur


Da mag sein, felur, aber sie können einen schon die Stimmung vermiesen.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von Experimenta am 20.06.2012 - 21:40 Uhr) Schade, dass manche Menschen so denken. Es ist schon schlimm genug, dass sie sich selbst so damit schaden, aber sie verbreiten diese negative Energie auf alle Mitmenschen und machen aus jeder Sonne ein Regenwetter.

Gefällt mir, das Gedicht.
Liebe Grüße


Es ist wahr, sie haben so eine negative Auro, als schleppten sie düstere Novemberwolken mit sich herum.

Liebe Grüße nach Paris
Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Stimmt es gibt....... -
Zitat: (Original von KarinB am 20.06.2012 - 21:26 Uhr) die welche überall nur Übles sehen wollen. Die gibt es auch.........Und dann gibt es auch das was ich in meinem heutigen Text mit dem Titel Demaskierung beschrieben habe.

LG Karin


Da hast du absolut recht, meine Liebe. Ich wünsche dir noch einen zauberhaften tag und lade dich zum Rosenfest in unser Hofcafe ein. :-))

VLG Roland
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