Gedichte
Tödliches Ende

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"Tödliches Ende"
Veröffentlicht am 14. März 2012, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Tödliches Ende

Tödliches Ende

Beschreibung

Ich grüße alle interessierten Leser. Ich freue mich über jeden Leser, über Leser, die einen Kommentar hinterlassen noch mehr, über die, die mir mit ihren Kritiken weiter helfen können am meisten. Roland Pöllnitz Schaut doch mal auf meine Webseiten: www.alter-cherusker.de www.poe-sie.de www.pöllnitz.eu

Tödliches Ende

Dann und wann die Tränen rinnen,

Ausgelöst vom bittren Schmerz,

Bleich der Dichter auf dem Linnen,

Still und starr sein Tintenherz.

 

Verse hat er viel geschrieben,

Als die Muse ihn geküsst,

Glanzlos ist sein Wort geblieben,

Niemand seinen Reim vermisst.

 

Lassen wir den Toten klagen,

Bald schon ist sein Leib verfault,

Keiner wird mehr nach ihm fragen,

Ist sein Geistesgut vergrault.

 

Dieses Schicksal trifft so viele

Wie der Dolch des Opfers Brust,

Deshalb enden Trauerspiele

Oftmals mit der Todeslust.

 

© Rajymbek 03/2012

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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shirley Re: Re: -
Zitat: (Original von Rajymbek am 16.03.2012 - 11:15 Uhr)
Zitat: (Original von shirley am 15.03.2012 - 09:24 Uhr) Gefällt mir...aber was sind Linnen?
Konnte es nicht googlen.


Linnen ist eine andere Bezeichnung für Leinen... und somit dient es als Allegorie für das Laken, Shirley. Vielen Dank für deinen netten Kommi.

VLG Roland

Danke für die Erklärung...wieder was gelernt
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von shirley am 15.03.2012 - 09:24 Uhr) Gefällt mir...aber was sind Linnen?
Konnte es nicht googlen.


Linnen ist eine andere Bezeichnung für Leinen... und somit dient es als Allegorie für das Laken, Shirley. Vielen Dank für deinen netten Kommi.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Und was -
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 14.03.2012 - 17:17 Uhr) ist mit deinen Büchern? Von dir
bleibt doch reichlich für die Nachwelt!

VlG fleur


Was wird aus den vilen Büchern, die in meiner Bibliothek stehen und mit denen, die ich geschrieben habe? Gut, dass ich es nicht weiß, sonst würde ich mir vielleicht noch Sorgen machen, Fleur!

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Ein Loblied ... -
Zitat: (Original von Gunda am 14.03.2012 - 15:25 Uhr) ... auf das Internet, das uns zumindest hoffen lassen kann, dass unsere Werke uns ein wenig überleben :o)) Lach ... Meinst du, das ist der Grund, weshalb Dichter zu Dramen neigen? Interessante Idee ...

Lieben Gruß
Gunda



Das mit den Dramen mag wohl stimmen. Und ganz ungelesen sind meine Schreibversuche ja auch nicht. Vielleicht lache ich eines Tages, wenn ich den Brief vom Nobelpreiskomitee aus meinem Briefkasten hole. Lach

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: ***** -
Zitat: (Original von erato am 14.03.2012 - 11:24 Uhr) Will dir meine Hand nun geben
und vergehn mit Dichterlust,
andre werden weiter weben,
dann auch spüren ihren Frust... :-)))

In Wirklichkeit bleibt Kopf ganz oben,
denn man liebt die Königssöhne,
weil sie lieb und unverschroben,
schreiben ohne viel Gestöhne..... :-)))

Dir einen schönen Tag, mein Freund.
Thomas



Ach- das hast du aber lieb verdichtet, mein Freund. Das muntert mich gleich ein wenig auf.

Herzlichst Roland
Vor langer Zeit - Antworten
shirley Gefällt mir...aber was sind Linnen?
Konnte es nicht googlen.
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR Und was - ist mit deinen Büchern? Von dir
bleibt doch reichlich für die Nachwelt!

VlG fleur
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Ein Loblied ... - ... auf das Internet, das uns zumindest hoffen lassen kann, dass unsere Werke uns ein wenig überleben :o)) Lach ... Meinst du, das ist der Grund, weshalb Dichter zu Dramen neigen? Interessante Idee ...

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
erato ***** - Will dir meine Hand nun geben
und vergehn mit Dichterlust,
andre werden weiter weben,
dann auch spüren ihren Frust... :-)))

In Wirklichkeit bleibt Kopf ganz oben,
denn man liebt die Königssöhne,
weil sie lieb und unverschroben,
schreiben ohne viel Gestöhne..... :-)))

Dir einen schönen Tag, mein Freund.
Thomas
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