Sie ließ sich nahtlos von einer Sucht in die andere gleiten.
Jetzt nahm sie Pillen, die sie von ihren Alpträumen befreiten.
Dem Alkohol hatte sie inzwischen abgeschworen.
Ihr Leben aber hatte sie schon längst verloren.
Wann ist das eigentlich mit ihr passiert?
Die Welt war verschwommen, wann hat sie kapiert,
dass sie so nicht weiterleben kann?
Was hat ihr das Leben nur angetan?
Warum fehlt ihr die natürliche Kraft zum Leben?
Wer oder was kann ihr Halt in ihrem Leben geben?
Ich möchte ihr sagen: Du brauchst keine Substanzen,
um dich wohl zu fühlen, in deinen Träumen zu tanzen.
Du musst nur lernen, dein Leben zu sehen,
musst lernen, deinen eigenen Weg zu gehen.
Dann kannst auch du in eine unbeschwerte Zukunft sehen.
Ich wünsche, du schaffst es, deinen Weg zu gehen.
Ich würde dich sehr gerne glücklich sehen.
Chrissy55