Sie glaubte, ihr bliebe der Atem stehen.
Sie hat die Unfallstelle vor sich gesehen.
Sie sah sein Fahrrad, es war völlig zerstört.
Die Stimmen um sich herum hat sie nicht mehr gehört.
Ihre Gedanken kreisten nur um ihr Kind.
Sie nahm die Menschen nicht wahr, die bei ihr sind.
Ihr Herz hat bis in ihren Hals geschlagen.
Sie dachte, sie könnte es nicht ertragen.
Sie ist über den Krankenhausflur gegangen.
Sie war in Erinnerungen verfangen.
Sie fühlte sich hilflos, sie fühlte sich klein.
Sie wollte nur ihrem Sohn nahe sein.
Dann, endlich, hat man sie zu ihm gelassen.
Endlich konnte sie ihren Sohn anfassen.
Sie flüsterte leise: „Mein Kind, ich bin hier.
Du weißt, ich stehe immer zu dir.“
Ich habe meinem Kind all meine Kraft gegeben.
Ich wünschte nur, es würde überleben.
Das Leben hat es mit uns gut gemeint,
denn wir zwei sind noch immer fest vereint.