Gedichte
Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf

0
"Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf"
Veröffentlicht am 02. April 2011, 6 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf

Beschreibung

Ich grüße alle interessierten Leser. Ich freue mich über jeden Leser, über Leser, die einen Kommentar hinterlassen noch mehr, über die Leser, die mit mir mit ihren Kritiken weiter helfen können, am meisten. Roland Pöllnitz Schaut doch mal auf meine Webseiten: www.alter-cherusker.de www.poe-sie.de www.pöllnitz.eu

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf

Ein jeder Produzent muss leben,

Vertraut erscheint uns dieser Lauf,

So bleibt am Finger Geld ihm kleben,

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf.

 

Die Farben werden immer bunter,

Der Umsatz klettert stetig rauf,

Viel Werbung macht selbst Müde munter,

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf.

 

Das neue Auto fährt noch schneller,

Ein Navi gibt es obendrauf,

Mein Konto wandert in den Keller,

Trotz allem heißt es: Kauf! Kauf! Kauf!

 

Geht’s mit dem Bargeld mal zu Ende,

Gibt dir die Bank Kredit zuhauf,

Davon kaufst du die Brockhausbände,

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf.

 

Mit Angst lässt sich auch Geld verdienen,

Zeigt die Versicherung dir auf,

Vertreter sich ins Fäustchen grienen,

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf.

 

Wenn Deutschland sucht die Superstare,

Am Fernseher ein Volksauflauf,

Dann werden Menschen selbst zur Ware,

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf.

 

Die Arzneien für die Kranken

Bläh’n mächtig die Gewinne auf,

Des Todes Efeu golden ranken,

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf.

 

Auf alle willenschwache Leute

Stürzt sich Reklame mit Geschnauf,

So werden sie zur leichten Beute,

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf.

 

(c) Rajymbek 04/2011

http://www.mscdn.de/ms/karten/beschreibung_51364-0.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/beschreibung_51364-1.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_400566.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_400567.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_400568.png
0

Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

Leser-Statistik
41

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
NORIS Re: Re: tja, der rubel.... -
Zitat: (Original von Rajymbek am 16.08.2011 - 12:05 Uhr)
Zitat: (Original von NORIS am 13.08.2011 - 13:53 Uhr) muss halt rollen, dafür ist er ja da

lg heidemarie


irgendwann gibt es kein Geld mehr und dann kommt der Frieden über die Menschheit.

VLG Roland


da bin ich aber skeptisch.....grins
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: tja, der rubel.... -
Zitat: (Original von NORIS am 13.08.2011 - 13:53 Uhr) muss halt rollen, dafür ist er ja da

lg heidemarie


irgendwann gibt es kein Geld mehr und dann kommt der Frieden über die Menschheit.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
NORIS tja, der rubel.... - muss halt rollen, dafür ist er ja da

lg heidemarie
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Ich als Freund des Shoppens .... -
Zitat: (Original von MarionG am 05.04.2011 - 21:53 Uhr) .. sage, Du hast Recht.
Ich kurbele die Wirtschaft aber gerne an - in Maßen.
Liebe Grüße
Marion



Ich sage ja auch immer: mein geld arbeitet am besten, wenn ich es anderen überlasse! Grins

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Ich als Freund des Shoppens .... - .. sage, Du hast Recht.
Ich kurbele die Wirtschaft aber gerne an - in Maßen.
Liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Stimmt. -
Zitat: (Original von Gunda am 03.04.2011 - 15:16 Uhr) Wirtschaft und Verkauf sind zwei Dinge, die auf Gedeih und Verderb voneinander abhängig sind. Aber das ist nun mal so.
Dennoch ärgere ich mich maßlos über all jene Werbestrategen, die uns Konsumenten für so blauäugig halten, auf jedes Werbeversprechen hereinzufallen ...

Lieben Gruß
Gunda



Ja, es gibt die, die dir in der Wüste ein Dutzend Regenschirme verkaufen wollen, das Zweit- oder Dritthandy etc.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: hallo roland -
Zitat: (Original von raimund am 03.04.2011 - 11:27 Uhr) so funktioniert die wirtschaft , würde die bank keine kredite geben , würden viel geschäfte schon zugemacht haben , dass sich viele über maßen verschulden ist , weil sie alles haben wollen , aber dafür kann man nicht andere verantwortlich machen , ein jeder ist für sich verantwortlich , man kan auf einer seite nicht sagen ich bin ein mündiger bürger und auf der anderen ruft man sofort nach den staat , er soll es richten ,
dein betrieb ist auch abhängig , von anderen , und ich denke es ist auch dir egal , wie der der dir einen auftrag erteilt das geld dafür herholt ,
wirtschaft ist ein funktionierendes system , und es soll auch so sein , dass daran verdient wird , denn durch den verdienst , werdenauch arbeits plätze gesichert , sicherlich gibt es überall schwarze schafe ,
gruß zu dir rainer



Der kapitalistischen Gesellschaft wohnt die Tendenz inne, alles und jeden zum Gebrauchs-, Verbrauchs- und Tauschobjekt, also zur Ware, zu machen. So funktioniert die imperiale Wirtschaft. Da hast d Recht.

Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Ungleichheit unter anderem auf Probleme wie Gewalt und Gesundheit auswirkt. Ihr Fazit: Ungleichheit zersetzt Gesellschaften. Der Kapitalismus endet also nicht an den Werkstoren. Das Private ist ökonomisch, während umgekehrt Emotionen schon lange die Welt der Ökonomie durchdringen.

In meinem Gedcht geht es aber auch um Moral und Menschlichkeit, Rainer. Und die kann man nicht einfach dem Profit unterordnen.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Wenn ich auch kaum etwas widerstehen kann :-) -
Zitat: (Original von UteSchuster am 02.04.2011 - 22:08 Uhr) bei der Werbung, bin ich unbeeinflussbar.

GLG ute


Ja, es hängt immer davon ab, ob man e braucht - oder mein zu brauchen - ode davon überzeugt wid, es zu brauchen, nicht wahr?

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Des Todes Efeu golden ranken ... -
Zitat: (Original von Gast am 02.04.2011 - 20:22 Uhr) Lieber Roland,

mal wieder mitten ins Schwarze getroffen. Vor allem des Todes Efeu, die sich golden ranken, haben es mir angetan.

In einer Radiosendung über das Spendenaufkommen von Hilfsorganisationen wurde doch tatsächlich von "Marktanteilen" gesprochen. Sagenhaft, seit wann treten UNICEF & Co. in Konkurrenz zu DAX-Unternehmen?

Die Welt wird immer mehr zur Villa Kunterbunt.

Dichte weiter so. Gesellschaftlich sehr relevant!

Herzliche Grüße

Ingo



Vielen Dank, mein Lieber, ich hoffe, es lesen wenigstens ein paar Menschen und nehmen es als Anregung.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Lieber Roland -
Zitat: (Original von anteus am 02.04.2011 - 16:55 Uhr) Du hast es wieder mal genau getroffen.

Die Wirtschaft lebt nur vom Verkauf!
Und selbst Menschen werden verkauft, damit die Gewinne stimmen.
Oft werden sie auch für dumm verkauft.

Liebe Grüße
Anteus


Im Kapitalismus wird alles zur Ware - Sachen, Land, Dienstleistungen, Tiere und Menschen. Kapitalistische Wirtschaft ist Erzeugung für den Profit, nicht für den Bedarf. Und dem Profit ist so alles egal.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
22
0
Senden

51364
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung