Gedichte
Bewegende Stille

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"Bewegende Stille"
Veröffentlicht am 22. Februar 2011, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Eigentlich zu nett für diese Welt.
Bewegende Stille

Bewegende Stille

Bewegende Stille

 

Im Schwanenlicht der Morgenröte,

taucht Landschaft zögernd wieder auf.

Sacht verweht das Nebelkleid, das

schmeichelnd lag im Arm der Bäume.

 

Sehr nackt und trotzdem wunderbar,

sind sie behängt mit Perlenketten,

da hier der Frost, wie angemalt,

zeigt Winterstolz, will nicht verstecken.

 

So silbern, wie sie vor mir ranken,

möcht ich dein Herz gern überwuchern

und schmelzen dann im Sonnenlicht,

in Hoffnung auf die Sommerfrüchte.

 

© ths 2011

 

 

 

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erato
Eigentlich zu nett für diese Welt.

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erato Re: ... -
Zitat: (Original von Rajymbek am 27.02.2011 - 19:14 Uhr) Im Schwanenlicht, die Schwänin nackt,
Den Schwan an seinen Federn packt,
Sie küsst ins Licht ihn liebesheiß,
Was Liebe heißt, er nunmehr weiß.

VG Roland



Mann, da kommt ja richtig Streß auf .....
aber schön...
GhG Thomas
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek ... - Im Schwanenlicht, die Schwänin nackt,
Den Schwan an seinen Federn packt,
Sie küsst ins Licht ihn liebesheiß,
Was Liebe heißt, er nunmehr weiß.

VG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
erato Re: Poesie...... -
Zitat: (Original von KarinB am 23.02.2011 - 15:33 Uhr) der alten Meister kann ich hier nur sagen

Wunderbare Worte, die mir sehr gefallen

LG Karin


Liebe Karin,

ein dunkles Zeltdach
sterndurchtränkt
wird leider hier
noch etwas bleiben
der Frost als Fackel
hellt die Nacht
bis sie ihm bald
wird ausgemacht.....

Danke dir für den lieben Kommi

GhG Thomas
Vor langer Zeit - Antworten
KarinB Poesie...... - der alten Meister kann ich hier nur sagen

Wunderbare Worte, die mir sehr gefallen

LG Karin
Vor langer Zeit - Antworten
erato Re: SalamThomas, das sind unverkennbar... -
Zitat: (Original von luanna am 23.02.2011 - 09:52 Uhr) deine WortSymphonien - Applaus für die gelungene Überschrift.

*******************************

Im Schwanenlicht der Morgenröte = phänomenales NaturBildnis..

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

in Hoffnung auf Sommerfrüchte = dieser Gedanke läßt arg viel Freiraum, beginnend mit Sehnsucht bis Erfüllungskuß..

******************************

Ein Paar gedanken zum Thema Stille.

" Die Weite, die sich in der Stille auftut, relativiert alle Zeit, auch die Zeit der eigenen Endlichkeit. Der innere Blick öffnet sich über den Tag und das eigene Leben hinaus. "
Wilhelm Schmid, Philosoph

Stille vertreibt unser Ängste. Stille nährt unseren Geist und schenkt uns seelische Ballance.

Die Sehnsucht nach Stille hat vor allem, etwas mit unserem Alltagleben zu tun. Vollgepackt sind unsere Tage mit Unruhe, Rastlosigkeit, Lärm.

Was den Stress angeht, er liegt nicht einfach in der Luft. Auch ist Stress bei Edeka oder Karstadt nicht im Kaufsortiment. Menschen - jeder - erzeugen dieses unliebsame Gesundheitsprodukt selbst.

Schade, dass die Natur uns keine Ohrlider schenkte, so könnten wir Menschen z.b. den Lärm "abschalten", in dem wir unsere Ohren schließen wie unsere Augen. Lärm macht auf Dauer krank. Chronischer Lärm ist nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar Auslöser von vielen Krankheiten.

Besonders Stadtmenschen sehnen sich nach Orten der Ruhe und Stille. Schon als Kind war ich fasziniert von der Stille und Ruhe. Hatte mir kleine NaturOasen geschaffen, von denen meine Eltern nichts wussten. Diese Oasen der Stille und Friedens nähren bis heute mein Menschsein.

Wer in der Lage ist, seine innere Weiten zu genießen, kann auch seine Gedanken kommen und gehen lassen: z.b. kann ich stundenlang irgendwo sitzen, alles um mich ausblenden und an NICHTS denken. In solchen kostbaren Momenten, hört Mensch auf zu denken und genießt einfach nur selbstvergessen sein sein.

" Habitare secum - bei sich wohnen "

So nennen Mönche den Zustand der "Bewegenden Stille".

Du hast mich mit deinem Gedicht an Wurzeln meiner Kindheit erinnert:

Herzlichen DANK

Liebe Grüsse

Nelly


/quote)

Andächtige,
höre und spüre,
wie meine Flügel sacht
sich in den deinen fangen
unter uns
da wisperts Meer...........
laß uns
im Horizont ertrinken
und träumen
von Unsterblichkeit.

Danke für deinen tollen Kommentar.
GghG Thomas
Vor langer Zeit - Antworten
erato Re: Schwingungen... -
Zitat: (Original von Weimarena am 23.02.2011 - 11:06 Uhr) Gefühlte Bewegung in der Stille...
...oft beredter als manch unentwegtes Raunen...
Deine Worte, auch beredt, lassen mich wieder staunen...
Außerdem erinnern sie an einen großen Meister :-))
( ...R.M.R. wähne ich hier...,
bezogen auf Wortmelodie und Wortmalerei im Allgemeinen)


Ganz lieben Gruß
Margit



Liebe Margit,
stimmt, ich liebe ihn und seine Sprachbilder
aber auch deinen Kommi..
GhG Thomas
Vor langer Zeit - Antworten
luanna SalamThomas, das sind unverkennbar... - deine WortSymphonien - Applaus für die gelungene Überschrift.

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Im Schwanenlicht der Morgenröte = phänomenales NaturBildnis..

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

in Hoffnung auf Sommerfrüchte = dieser Gedanke läßt arg viel Freiraum, beginnend mit Sehnsucht bis Erfüllungskuß..

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Ein Paar gedanken zum Thema Stille.

" Die Weite, die sich in der Stille auftut, relativiert alle Zeit, auch die Zeit der eigenen Endlichkeit. Der innere Blick öffnet sich über den Tag und das eigene Leben hinaus. "
Wilhelm Schmid, Philosoph

Stille vertreibt unser Ängste. Stille nährt unseren Geist und schenkt uns seelische Ballance.

Die Sehnsucht nach Stille hat vor allem, etwas mit unserem Alltagleben zu tun. Vollgepackt sind unsere Tage mit Unruhe, Rastlosigkeit, Lärm.

Was den Stress angeht, er liegt nicht einfach in der Luft. Auch ist Stress bei Edeka oder Karstadt nicht im Kaufsortiment. Menschen - jeder - erzeugen dieses unliebsame Gesundheitsprodukt selbst.

Schade, dass die Natur uns keine Ohrlider schenkte, so könnten wir Menschen z.b. den Lärm "abschalten", in dem wir unsere Ohren schließen wie unsere Augen. Lärm macht auf Dauer krank. Chronischer Lärm ist nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar Auslöser von vielen Krankheiten.

Besonders Stadtmenschen sehnen sich nach Orten der Ruhe und Stille. Schon als Kind war ich fasziniert von der Stille und Ruhe. Hatte mir kleine NaturOasen geschaffen, von denen meine Eltern nichts wussten. Diese Oasen der Stille und Friedens nähren bis heute mein Menschsein.

Wer in der Lage ist, seine innere Weiten zu genießen, kann auch seine Gedanken kommen und gehen lassen: z.b. kann ich stundenlang irgendwo sitzen, alles um mich ausblenden und an NICHTS denken. In solchen kostbaren Momenten, hört Mensch auf zu denken und genießt einfach nur selbstvergessen sein sein.

" Habitare secum - bei sich wohnen "

So nennen Mönche den Zustand der "Bewegenden Stille".

Du hast mich mit deinem Gedicht an Wurzeln meiner Kindheit erinnert:

Herzlichen DANK

Liebe Grüsse

Nelly






Vor langer Zeit - Antworten
erato Re: bewegende stille, -
Zitat: (Original von rumpi am 22.02.2011 - 21:19 Uhr) ich habe sie genossen:-))

lg,karsten



Ich deinen Kommi - auch.
GhG Thomas
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