Ich sah tief in das Kerzenlicht.
Ich dachte, jetzt schreibe ich ein Gedicht,
ein Thema aber fand ich nicht.
Meine Gedanken waren übervoll.
Ich wusste nicht, was ich schreiben soll,
denn Themen dafür gab es für mich zuviel.
Ich wusste schon, was ich sagen will.
Ich habe mich bei jedem Gedicht gefragt,
habe ich vielleicht zuviel gesagt?
Interessiert sich jemand dafür auf dieser Welt?
Schreibe ich das, was anderen gefällt?
Ich schreibe jetzt das, was für mich im Leben zählt.
Ich habe sorgsam all meine Worte gewählt,
doch das, was ich schreibe, das ist mein Leben.
Gern würde ich etwas damit bewegen.
Ich spüre, dass ich ein Teil meiner Gedichte bin.
Sie sind für mich ein Lebenssinn.
Ich wünschte, ich könnte damit etwas bewegen,
manchen Menschen zu neuen Gedanken anregen.
So schreibe ich auch weiterhin so manches Gedicht.
Was ich damit erreiche, das weiß ich noch nicht,
doch solange es Menschen gibt, die meine Gedichte lesen,
sind meine Bemühungen nicht unnütz gewesen.