Gedichte
Arbeit lohnt sich nicht

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"Arbeit lohnt sich nicht"
Veröffentlicht am 28. Juli 2010, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Es fällt mir nicht leicht, etwas über mich zu schreiben. Also ganz kurz: 52 Jahre alt,glücklich geschieden, Mutter von drei Superkindern, Psychologisch-technische Assistentin - fühle mich viel jünger als ich bin. Noch Fragen, dann fragt ruhig, ich stehe jederzeit Rede und Antwort.
Arbeit lohnt sich nicht

Arbeit lohnt sich nicht

Und es klapperte in ihrem Leben.
Sie war froh darüber, denn er hatte ihr Arbeit gegeben.
Doch die Geräusche an der  Kasse, an der sie sich befand,
Raubten ihr allmählich den Verstand.

Und es tönte monoton in ihrem Leben,
Aber er hatte ihr Arbeit gegeben.
Die Fließband arbeit war tödlich, war monoton,
Aber die Arbeit ernährte sie und ihren Sohn.

Er hatte ihr einen Job gegeben.
Es reichte zwar nicht zum Überleben,
doch dieser unterbezahlte Job zeigte ihr an,
dass auch sie zu etwas Nutze sein kann.

Sie hat sich noch einen zweiten Job gesucht.
Sie hat diesen Stress sehr oft verflucht,
doch sie wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen,
wollte ihr Leben selbst in den Griff kriegen.

Sie wusste, dass es so nicht weitergeht.
Sie wusste, dass sie das nicht lange durchsteht.
Doch wichtig war ihr, dass sie arbeiten kann.
Sie stand im Leben ihren Mann.

Irgendwann aber ging es so für sie nicht mehr.
Die Belastung war für sie einfach zu schwer.
So hat sie für den Staat ihr Leben gegeben,
denn auf Dauer kann unter diesem Stress niemand leben.

Nun wird ihr Sohn durch den Staat versorgt,
als hätte sie in sie sich vom Staat dafür Geld geborgt.
Jetzt ist es der Staat, der für ihren Sohn zahlt.
Ich frage mich, ist es Staatsgewalt,
dass sehr viele Menschen unterbezahlt sind,
dass in unserem Staat hungern muss so manches Kind,
obwohl seine Eltern einer Arbeit nachgehen.
Es gibt Dinge, die dürften nicht geschehen.

Ich wünschte mir, dass in unserem Staat
ein jeder Mensch, der Arbeit hat,
auch eine Familie ernähren kann.
Aber leider glaube ich nicht so recht daran.    

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Über den Autor

Chrissy55
Es fällt mir nicht leicht, etwas über mich zu schreiben. Also ganz kurz: 52 Jahre alt,glücklich geschieden, Mutter von drei Superkindern, Psychologisch-technische Assistentin - fühle mich viel jünger als ich bin. Noch Fragen, dann fragt ruhig, ich stehe jederzeit Rede und Antwort.

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Ostseemoewe nur dem Staat die Schuld zu geben - liebe chrissy
ist für mich etwas sehr einseitig gesehen.
Ich zweifel wirklich daran, dass Politik und Staat ein Gegengewicht
zur Macht der Konzerne bilden können. Lasse es mal dahin gestellt ob sie es wollten.
Aber in der heutigen Zeit teilen sich immer mehr Monopole die Welt auf und können so die Arbeitsplätze bewusst verknappen. Und damit entsteht zwangsläufig auch einen riesigen Markt für Ausbeuterlöhne.
Solange aber der Ausgebeutete sich nicht erhebt wird die Spirale nicht enden.
Oh gott ich politisiere und setze mich in die Nesseln. Was solls das ist meine Meinung.
Zu Deinem Gedicht , es ist mir von der Form sehr langatmig
GLG Ilona
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