Mit der Zeit
In der Ecke ruht ein Hund.
Zurück gelassen im Dunst einer vergessenen Zigarette.
Er wacht im Nebel über das Verlassene.
Was einst sein Heim war, wird nun zu einem Gefängnis.
Der Geruch von nassem Fell liegt in der Luft.
Untermalt vom Gestank feuchten Mülls.
Stündlich rauscht der Zug vorbei.
Im Takt des Lebens tropft ein Wasserhahn.
Liegen gelassenes wartet vergebens.
Lange hat niemand mehr gewaschen.
Geschirr stapelt sich im Unerreichbaren.
Der Weg zu Ungelesenem ist versperrt.
Leere Flaschen kreuzen den Weg vom Rausch.
Keiner der vermisst was Vergangen ist.
Angelockt vom Duft des Todes wird jemand kommen.
Stolpert über das, was einst lebendig war.
Sieht die Einsamkeit in leeren Bildern an der Wand.
Verdeckt vom Schimmel lächelt eine Frau.
Hinter Glas versiegelt grinst die Hoffnungslosigkeit.
Niemand wollte sehen was offensichtlich war.
Nur die Zukunft, die wartet, bis ihre Zeit gekommen ist.