Weihnachtsgedichte
Liebe Kinder, Weinnachtszeit - Ein anderes Weihnachtsgedicht

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"Liebe Kinder, Weinnachtszeit - Ein anderes Weihnachtsgedicht "
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009, 2 Seiten
Kategorie Weihnachtsgedichte
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Über den Autor:

Hallo Ihr Lieben, ich heiße Marion. Ich habe lange Zeit sehr regelmäßig geschrieben. Leider fällt mir seit 2 Jahren wenig ein, was an mangelnder Zeit, aber sicher auch an der fehlenden Ambition liegt. Ich war ein paar Jahre sehr regelmäßig hier oder in anderen Foren. Mittlerweile genieße ich tatsächlich mehr das Leben abseits des PCs. So bin ich nur noch ganz selten hier. Ich danke denjenigen, die mich abonniert haben und meine Gedichte ...
Liebe Kinder, Weinnachtszeit - Ein anderes Weihnachtsgedicht

Liebe Kinder, Weinnachtszeit - Ein anderes Weihnachtsgedicht

Liebe Kinder, letzte Nacht  

der Wein hat mich so angelacht.

Ich trank zu viel vom glühend ´ Wein.

Und der haut nun mal richtig rein.

 

Liebe Kinder, sagt den Bossen:

Ich hab mich gestern abgeschossen.

Ich bleib mit Kopfschmerzen zu Haus.

Lasst mich in Ruh mit Nikolaus.

 

Liebe Kinder, nicht so laut.

Ich hab zu tief ins Glas geschaut.

Bringt schnell mir eine Schmerztablette,

Lasst mich in Ruh mit Weihnachtsmette.

 

Liebe Kinder, so betroffen?

Ich habe nur zu viel gesoffen.

Heute kommt das Christkind nieder?

Weihnacht kommt doch immer wieder.

 

Liebe Kinder, so verstört?

Ich hab doch nur den Wein erhört.

Ihr fragt, wo ist der Weihnachtsbaum?

Für so was hab ich keinen Raum.

 

Liebe Kinder, so aufgewühlt?

Ich hab doch nur den Durst gespült.

Geschenke? fragt ihr – schöner Brauch.

Doch Weihnachten ist morgen auch. 

 

Liebe Kinder, wie ihr schaut.

Ich hab euch Weihnachten versaut?

Ich bin nur einmal etwas strack!

Ihr seid ein undankbares Pack.

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Über den Autor

MarionG
Hallo Ihr Lieben,

ich heiße Marion. Ich habe lange Zeit sehr regelmäßig geschrieben. Leider fällt mir seit 2 Jahren wenig ein, was an mangelnder Zeit, aber sicher auch an der fehlenden Ambition liegt. Ich war ein paar Jahre sehr regelmäßig hier oder in anderen Foren. Mittlerweile genieße ich tatsächlich mehr das Leben abseits des PCs. So bin ich nur noch ganz selten hier.
Ich danke denjenigen, die mich abonniert haben und meine Gedichte regelmäßig kommentieren.
Bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich mich so rar mache. Vielleicht kommt irgendwann die Zeit, in der mir die kreativen Ideen nur so zufliegen und ich wieder regelmäßig schreibe.
Ich versuche auch, einige Werke von Euch zu lesen, wenn ich hier bin. Ich muss aber gestehen, dass ich nicht alles schaffe, in der kurzen Zeit, die ich hier verweile. Auch dafür bitte ich um Entschuldigung.
Ich verschwinde nicht ganz von hier, immer mal wieder werde ich Euch kurz besuchen.
Liebe Grüße an alle Schreiber und Leser.
Eure Marion

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MarionG Re: liebe marion -
Zitat: (Original von otello05 am 16.12.2012 - 19:33 Uhr) du hast erfasst was die meisten nicht wahr haben wollen, abstreiten und überspielen...aber in Köln sagt man dazu:
stellt üch für, ich han dat christkind gesin, et kam us der Kneip und kunnt nimmer ston..jeschenke falle us...
hoffe du kannst es lesen...glg karin


Den Spruch kannte ich nicht. Ich kann ihn lesen, natürlich. Ob er richtig geschrieben ist, weiß ich nicht. Ich bin der kölschen Sprache, besonders in Schrift, auch nicht so mächtig. ;o))
Danke für Deinen Kommentar.
Liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
otello05 liebe marion - du hast erfasst was die meisten nicht wahr haben wollen, abstreiten und überspielen...aber in Köln sagt man dazu:
stellt üch für, ich han dat christkind gesin, et kam us der Kneip und kunnt nimmer ston..jeschenke falle us...
hoffe du kannst es lesen...glg karin
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Re: Re: Schlimmer Vostellung, auch -
Zitat: (Original von MarionG am 16.12.2012 - 09:38 Uhr)
Zitat: (Original von baesta am 15.12.2012 - 22:36 Uhr) wenn es satirisch gemeint ist. Aber es ist Alltag in manchen Familien und bis solchen Kinder Hilfe zuteil wird, dauert es manchmal zu lange. Ich gehe da auch ganz mit der Meinung von Markus konform. Von mir aus könnte der Alkohol verboten werden, weil es immer Menschen gibt, die damit nicht umgehen können. Aber Laster zu bekämpfen ist wirklich sehr schwer.

Liebe Grüße
Bärbel

Au weia, erst jetzt oben meinen Fehler bemerkt. Sollte heißen: "Schlimme Vorstellung"


Liebe Bärbel,
ich denke nicht, dass ein Verbot wirklich helfen würde. Wieviele Drogensüchtige gibt es trotz Verbot?
Ich selbst trinke auch ab und zu mal Alkohol (gut, extrem selten), aber gegen ein Bier oder ein Wein zum Essen kann man ja eigentlich auch nichts haben.
Der Alkohol selbst ist nicht das Schlimme, sondern die Sucht.
Liebe Grüße
Marion



Sag ich ja....
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: Schlimmer Vostellung, auch -
Zitat: (Original von baesta am 15.12.2012 - 22:36 Uhr) wenn es satirisch gemeint ist. Aber es ist Alltag in manchen Familien und bis solchen Kinder Hilfe zuteil wird, dauert es manchmal zu lange. Ich gehe da auch ganz mit der Meinung von Markus konform. Von mir aus könnte der Alkohol verboten werden, weil es immer Menschen gibt, die damit nicht umgehen können. Aber Laster zu bekämpfen ist wirklich sehr schwer.

Liebe Grüße
Bärbel

Au weia, erst jetzt oben meinen Fehler bemerkt. Sollte heißen: "Schlimme Vorstellung"


Liebe Bärbel,
ich denke nicht, dass ein Verbot wirklich helfen würde. Wieviele Drogensüchtige gibt es trotz Verbot?
Ich selbst trinke auch ab und zu mal Alkohol (gut, extrem selten), aber gegen ein Bier oder ein Wein zum Essen kann man ja eigentlich auch nichts haben.
Der Alkohol selbst ist nicht das Schlimme, sondern die Sucht.
Liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: Für mich ist Alkoholmißbrauch -
Zitat: (Original von Markus am 15.12.2012 - 15:35 Uhr) K E I N E Krankheit.
ES IST EINE VERFEHLUNG IM SITTLICHEN UND MORALISCHEN VERHALTEN

Das wird nur gesagt,weil es so viele gibt und kein Staat es jemals zu geben wird, dass ein Großteil seiner Bürger sittlich und moralisch am Verrohen ist.
Es gibt auch Menschen, die waschen und kämmen sich ungern, das ist keine Krankheit(obwohl Basis für Viele) weil es sehr wenige sind und die das Strassenbild nicht beeinträchtigen
uff,jetzt aber Ende.
Danke für den Denkanstoß
lieben gruss
markus
_i_i_i_


Lieber Markus,
ich sehe das sehr wohl als Krankheit, ein schleichender Prozess. Es geht ja nicht darum, dass man mal Alkohol trinkt. Es geht um die Sucht, darum, dass der Alkohol wichtiger als alles andere ist.
Ich danke Dir für Deinen Kommentar.
Einen schönen 3. Advent und liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: -
Zitat: (Original von mukk am 15.12.2012 - 12:34 Uhr) ... sehr, sehr deprimierende Verse, wenn man bedenkt, in wie vielen Familien deine schlimme Vision Wirklichkeit ist....
Liebe Adventsgrüße
Ingrid


Liebe Ingrid,
das sollen sie sein. Nein, vielleicht nicht deprimierend, aber sie sollen durchaus nachdenklich stimmen.
Sei ganz lieb gegrüßt
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: -
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 15.12.2012 - 01:05 Uhr) Ich hätte auch erst mal an eine Frau gedacht.
Doch vergiss nicht, sie macht das nicht aus Desinteresse an ihren Kindern,
du sagst ja selbst, es ist eine Krankheit. Irgendwann kann sie ihren Absturz nicht mehr aufhalten, und das soziale Aus findet zuerst in der Familie statt.
Klar ist das schlimm - gerade zu Weihnachten ... Man möchte den Kids was Besseres wünschen. Die Lehrer und Jugendämter schauen ja ohnehin mehrheitlich weg .... leider!

Lieben Gruß
fleur


Liebe Fleur,
so ist es, Alkoholismus ist eine Krankheit. Diese ist für die Angehörigen, besonders die Kinder, aber sehr schlimm, denke ich.
Einen schönen 3. Advent.
Liebe Grüße und danke
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Re: -
Zitat: (Original von petjula007 am 14.12.2012 - 23:24 Uhr) Das Gedicht ist toll geschrieben, aber der Kerl gehört in den Sack gesteckt und ....

LG
petjula007


Der Kerl oder die Kerlin.
Danke für Deinen Kommentar.
Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Schlimmer Vostellung, auch - wenn es satirisch gemeint ist. Aber es ist Alltag in manchen Familien und bis solchen Kinder Hilfe zuteil wird, dauert es manchmal zu lange. Ich gehe da auch ganz mit der Meinung von Markus konform. Von mir aus könnte der Alkohol verboten werden, weil es immer Menschen gibt, die damit nicht umgehen können. Aber Laster zu bekämpfen ist wirklich sehr schwer.

Liebe Grüße
Bärbel

Au weia, erst jetzt oben meinen Fehler bemerkt. Sollte heißen: "Schlimme Vorstellung"
Vor langer Zeit - Antworten
Markus Für mich ist Alkoholmißbrauch - K E I N E Krankheit.
ES IST EINE VERFEHLUNG IM SITTLICHEN UND MORALISCHEN VERHALTEN

Das wird nur gesagt,weil es so viele gibt und kein Staat es jemals zu geben wird, dass ein Großteil seiner Bürger sittlich und moralisch am Verrohen ist.
Es gibt auch Menschen, die waschen und kämmen sich ungern, das ist keine Krankheit(obwohl Basis für Viele) weil es sehr wenige sind und die das Strassenbild nicht beeinträchtigen
uff,jetzt aber Ende.
Danke für den Denkanstoß
lieben gruss
markus
_i_i_i_
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