Beschreibung
Ich hänge meine Nase in den Wind.
Dazu eile ich zum Strand geschwind,
denn hier kann ich endlich ich selber sein,
bin naturverbunden, mit Meereskräften allein.
Ich habe meine Ohren dem Wind zugewandt,
dem Wind, den ich auch schon als Kind gekannt.
Er raunt mir ganz vertraulich zu:
%u201EAuf dem richtigen Weg bist du.%u201C
Ich reiße meine Augen ganz weit auf,
genieße den Gezeitenlauf,
genieße meine Einsamkeit.
Für mich ist jetzt die rechte Zeit.
Für mich ist die Zeit spazierenzugehen.
Für mich ist die Zeit, in die Zukunft zu sehen,
für mich ist die Zeit, meine Zeit zu verstehen
und endlich eigene Wege zu gehen.
Ich danke dir, du Wind am Strand,
zu dem ich viel zu selten fand.
Ich danke, denn du hast mir die Einsicht gegeben:
Ich lebe jetzt endlich mein eigenes Leben.
So wandere ich am Strand entlang ganz allein,
aber ich kann endlich ich selber sein.
Ich fange viele neue Eindrücke ein.
Endlich fühl ich mich groß und nicht mehr so klein.