Humor & Satire
Ein untrennbares Paar (Part 4) - Wie alles begann...

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"Ein untrennbares Paar (Part 4) - Wie alles begann..."
Veröffentlicht am 10. März 2009, 14 Seiten
Kategorie Humor & Satire
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Über den Autor:

Ich bin nur ein Mensch wie jeder Andere auch. Macken und Fehler gehören ebenso zu mir wie meine Qualitäten, aber ich werde euch weder mit dem Einen noch mit dem Anderen in den Ohren liegen bzw. eure Augen dazu nötigen darüber etwas zu lesen. Man kann mich kennenlernen, aber auch hierzu werde ich euch nicht auffordern. Ihr sollt es schließlich nicht tun weil ich euch darum bitte, sondern weil ihr selbst empfindet dass ihr das tun ...
Ein untrennbares Paar (Part 4) - Wie alles begann...

Ein untrennbares Paar (Part 4) - Wie alles begann...

Beschreibung

Ein Ende hat natürlich immer auch einen Anfang. Und wer unser liebes Pärchen schon kennt, der kann sich denken wie es ausgesehen haben muss als sie sich kennerlernten. Doch da ich euch jetzt nicht blind in eine Fantasie schicken möchte, werde ich euch nun erzählen wie es sich wirklich zutrug.

Es war ein strahlender Sommertag in einem Park.
Ein junger Mann geht gemeinsam mit seiner Schwester und seinem Hund Gassi. Sie unterhalten sich ein wenig.

Junge: “Schönes Wetter. Freut mich, dass du mitkommst.”

Schwester: “Ja, ja Brüderchen! Aber du solltest dir echt mal eine Freundin anlachen. Glaub mir, dass würde dir auch besser gefallen. Dann hätte deine kleine Hündin wenigstens neben ihrem Papa auch mal eine Hundemama.”

Junge: “Das ist leichter gesagt als getan, Schwesterherz!”

Er wirft Stöckchen und lässt es sich immer wieder von seinem lieben Vierbeiner zurückbringen. Nach einer Weile gönnen sie sich ein Eis, doch keiner von beiden bemerkt zunächst, dass sein Hund wegläuft. Als er es sieht, will er ihn zu sich zurückpfeiffen, während seine Schwester dem Hund nachjagt. Doch zu seiner Überraschung steht plötzlich ein Mädchen vor ihm.

Mädchen: “Hey, das nenn ich jetzt aber mal mutig!”

Der Junge schaut verwundert und sagt: “Entschuldige, was meinst du?”

Mädchen lächelt: “Hach, wie süß. Du musst doch nicht schüchtern sein. Schließlich wolltest du das ich rüberkomme.”

Junge: “Ich glaube, du hast da was miss... .”

Doch er wird von seiner Schwester unterbrochen: “Würdest du bitte mal helfen? Deine Kleine ist weggelaufen.”

Daraufhin verschwindet sie wieder.

Mädchen: “Du bist ja mehr als dreist. Das hätte ich echt nicht von dir gedacht.”

Junge: “Was soll denn das jetzt wieder heißen?”

Mädchen: “Na, du hast anscheinend eine Freundin und eine Tochter. Und dann willst du mich noch anbaggern?”

Junge: “Moment mal. Nein. Das ist nicht meine Freundin.”

Mädchen: “Wie krass. Also dass du es sogar noch abstreitest ist ja wohl der Hammer. Sie kam doch gerade zu dir und fragte dich ob du hilfst eure Kleine zu finden. Und du streitest es noch ab?”

Junge: “Wenn das blöde Vieh wegläuft. Ich hatte mir nur ein Eis geholt. Und da... .”

Mädchen unterbricht: “Hammer. Du nennst deine Tochter “blödes Vieh”? Was für ein Typ bist du denn? Ich dachte du siehst schnuckelig aus, aber jetzt wo ich weiß wie du bist... .”

Junge: “Moment. Warte. Halt. Stopp. Du verstehst das völlig falsch. Ich habe keine Tochter.”

Schwester kommt dazu: “Du solltest mir echt mal helfen. Ich habs satt immer hinter der Kleinen herzurennen. Sie ist so wild. Das muss sie echt von ihrem Papa haben.”

Daraufhin verschwindet sie erneut.

Mädchen: “Und du willst mir weiß machen, dass du kein Papa bist.”

Daraufhin gibt sie ihm eine scheppernde Ohrfeige. Doch der Junge läuft ihr nach.

Junge: “Würdest du bitte mal stehen bleiben. Lass es dir doch erklären. Ich bin wirklich kein Papa. Und das ist meine Schwester. Die verfolgt meine Hündin.”

Mädchen: “Eine dümmere Ausrede fällt dir wohl nicht ein, oder? Kümmerst du dich überhaupt um dein Kind?”

Junge: “Wenn ich ein Kind hätte, dann würde ich es natürlich gut erziehen.”

Keine Sekunde später schreit die Schwester: “Hilfe! Komm schnell her. Die Kleine kackt
mitten auf den Weg. Ich kann das nicht wegmachen, sonst kotz ich.”

Mädchen: “Ich merke schon, dass du wirklich gut darin bist zu erziehen.”

Junge: “Normalerweise macht sie das nicht. Aber es ist halt ein Hund. Und komm doch mit, dann werde ich es dir beweisen.”

Mädchen: “Okay.”

Gemeinsam gehen sie zu der Schwester. Doch als sie die erreichen, hat diese plötzlich ein kleines Mädchen an der Hand.

Mädchen: “Schon klar. Ein Hund.”

Sofort gibt sie ihm wieder eine Ohrfeige. Überrascht sieht er zu seiner Schwester.

Junge: “Sag mal, wer ist denn jetzt bitte die Kleine?”

Schwester: “Das ist die Tochter einer Freundin von mir. Ich sollte so lange auf die Kleine aufpassen, denn sie ist Hundezüchterin und jagt hinter deinem Hund her.”

Der Junge läuft daraufhin wieder dem Mädchen nach.

Junge: “Warte doch bitte. Das ist ein Missverständnis.”

Mädchen: “Ja klar. Jetzt gleich erzählst du mir noch, dass die Kleine nicht dein Kind ist, sondern dass Kind einer Freundin deiner Schwester.”

Junge: “Richtig. Woher weißt du das?”

Das Mädchen dreht sich zu ihm und knallt ihm wieder eine.

Mädchen: “Du bist so was von dreist.”

Plötzlich kommt der Hund auf die beiden zu.

Mädchen: “Ach herrje, bist du aber ein Süßer!”

Junge korrigiert: “Eine Süße!”

Mädchen: “Du brauchst jetzt auch nicht zu schleimen, du Arschloch!”

Plötzlich kommt die Schwester hinzu.

Schwester: “Ach, hast du sie endlich bekommen? Ich hoffe, dass du sie mit nach Hause nimmst. Ich werde jetzt aber mit meiner Freundin verschwinden. Die Kleine ist müde.”

Mädchen: “Bitte was? Er soll mich mit nach Hause nehmen? Sagt mal, was seid ihr denn für ein Pärchen?”

Junge: “Nein, wir sind kein Paar.”

Schwester: “Wir sind Familie.”

Mädchen: “Ja, ich sehe dass ihr eine Familie seid. Deshalb verstehe ich euch sogar noch weniger. Der sollte dich mit nach Hause nehmen. Er kann ja dich poppen.”

Schwester: “Oh Gott nein!”

Mädchen: “Wieso? Ist er so schlecht?”

Schwester: “Nein, das wollte ich damit nicht sagen.”

Mädchen: “Also ist er gut?”

Schwester: “Keine Ahnung. Und ich will es auch ehrlich gesagt gar nicht wissen wie er im Bett ist.”

Mädchen: “Wie jetzt? Habt ihr noch nicht gepoppt? Aber ihr habt doch ein Kind. Oder ist das nicht von ihm?”

Schwester: “Ein Kind? Nein. Du verstehst da was falsch. Ich bin seine Schwester.”

Mädchen: “Seine Schwester? Dann hast du ja die Wahrheit gesagt.”

Junge: “Das habe ich doch die ganze Zeit gesagt.”

Mädchen schaut schüchtern zu ihm.

Mädchen: “Entschuldige. Ich hab dich voll falsch eingeschätzt. Wie kann ich das wieder gut machen?”

Plötzlich merkt der Junge wie sein Eis schmilzt.

Junge: “Moment! Lass mich mal lecken!”

Plötzlich kriegt er wieder eine geknallt.

Mädchen: “Du bist eine Sau. Denkst du ich bin so Eine?”

Junge: “Wenn es doch schon tropft. Was soll ich denn machen?”

Mädchen knallt ihm wieder eine.

Mädchen: “Tropfen? Junge. Ich bin noch kein Stück feucht. Und ich tropfe daher auch nicht.”

Junge: “Ich meinte doch das Eis. Mensch. Verstehst du immer alles falsch?”

Mädchen: “Sag das doch auch so. Mensch. Wenn du etwas eindeutig und deutlich sagen würdest, gäbe es nicht solche Probleme.”

Junge: “Du könntest das bei einem Date wieder gut machen. Wenn du mir versprichst mich dann nicht mehr zu schlagen.”

Mädchen: “Hm. Klingt fair. Ich schwöre dir auch, dass so was nicht immer passiert.”

Junge: “Okay. Wenn es nicht zur Regel wird ist deine Tollpatschigkeit sogar niedlich!”

Tja. Wenn unser junger Freund gewusst hätte, worauf er sich da einlässt, hätte er sich das mit dem Date vielleicht noch mal überlegt.
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Über den Autor

punkpoet
Ich bin nur ein Mensch wie jeder Andere auch.

Macken und Fehler gehören ebenso zu mir wie meine Qualitäten, aber ich werde euch weder mit dem Einen noch mit dem Anderen in den Ohren liegen bzw. eure Augen dazu nötigen darüber etwas zu lesen. Man kann mich kennenlernen, aber auch hierzu werde ich euch nicht auffordern. Ihr sollt es schließlich nicht tun weil ich euch darum bitte, sondern weil ihr selbst empfindet dass ihr das tun wollt.

Mensch sein! Das ist es was wir alle tun. Doch dabei befassen wir uns nicht damit was es wirklich bedeutet. Wir verlieren den Fokus weil die Welt immer schnelllebiger wird und lassen viele Dinge ausser Acht. Sonnen- wie auch Schattenseiten durchleben wir gleichermaßen beiläufig. Und das lässt unsere wahre Menschlichkeit immer mehr in den Hintergrund rücken. Ich schreibe das hier nicht um zu belehren, sondern weil ich genauso wie ihr dieses Leben lebe.

Ich versuche daher das Leben einzufangen. Mit Worten. Verpackt in verschiedenste Emotionen. Nicht nur die schönen Seiten des Lebens, welche unsere Sinne sanft umspielen können und die Seele streicheln, sondern ebenso die bitteren Seiten, welche wie ein Schlag in die Magengrube wirken können.

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Tamaredis ... - lol ^^ der Einstieg is ja auch da ^^ seh ich jetzt erst oO ^^
sehr genial :)
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punkpoet An alle Leser - Es freut mich sehr, dass es so gut bei euch ankommt. :)

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass mir von meiner Ex zu der Zeit als wir noch zusammen waren etwas anderes gesagt wurde, weil ihre Freunde es wohl nicht gut fanden.

Geschmäcker sind halt verschieden, und das respektiere ich. Allerdings wurde mir geraten, dass ich das alles besser nicht veröffentliche.

Ein Glück, dass ich es doch tat und dass euch die Texte so ansprechen.

Ich danke euch allen für eure Kommentare.

Liebe Grüße,
Daniel
Vor langer Zeit - Antworten
janettahlf Ich... - habe mich wie bei den anderen Teilen köstlich amüsiert..echt ganz große Klasse freue mich auf mehr!

LG Janett
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda GEnauso ... - ... gelungen wie die Folgeteile.
lg
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
rumpi Re: Ich kenne das Ende noch nicht, -
Zitat: (Original von MarionG am 10.03.2009 - 18:16 Uhr) aber der Anfang ist spannend.
Klasse geschrieben.
Liebe Grüße
Marion



Liebe Marion,ließ die anderen Teile und du lachst dich kapput.

LG,Karsten
Vor langer Zeit - Antworten
MarionG Ich kenne das Ende noch nicht, - aber der Anfang ist spannend.
Klasse geschrieben.
Liebe Grüße
Marion
Vor langer Zeit - Antworten
rumpi Klasse!!! - Einfach Spitze!!! Jetzt wo ich ja schon weiß wie es weiter geht tut er mir jetzt schon leid.
Aber ich konnte wieder herlich über deinen Text lachen.Er ist echt genial!!!

LG und 5 Sterne,Karsten
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