Kurzgeschichte
Herzensstädte /Samantha van Bergen

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"Manche Menschen betreten einen Raum ? und alles wird ein bisschen heller."
Veröffentlicht am 03. April 2026, 6 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe. I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I ...
Manche Menschen betreten einen Raum ? und alles wird ein bisschen heller.

Herzensstädte /Samantha van Bergen





Bild von Engin-Akyurt auf Pixabay



Wer ist Samantha? Kennst du das Gefühl, wenn jemand einen Raum betritt und man sofort merkt: Diese Person lebt nach eigenen Regeln? Keine Kompromisse. Keine halben Sachen. Nur Samantha in Reinform. Vor ein paar Wochen erzählte sie mir von Gerd. Oh, Gerd. Ein Mann, der zwischen

Abenteuerlust und Bindungsängsten balanciert wie ein Jongleur auf Glatteis. „Kompliziert“ – das neue Chic „Er ist kompliziert“, sagte Samantha. Und ich dachte sofort: „Ja, kompliziert – das neue Chic für Männer, die man liebt, ohne sie ganz zu verstehen.“ „Kompliziert – wie meinst du das?“, fragte ich. „Charmant, intelligent, voller Ideen… aber zu nah heranlassen? Dann zieht er sich zurück wie ein Kater, der seine Freiheit

verteidigt.“ Beobachten statt ändern Ich nippte an meinem Kaffee und dachte an all die Männer, die mir selbst schon den Kopf verdreht haben. Samantha hingegen beobachtet, lacht, genießt die kleine, unverkennbare Unberechenbarkeit. „Weißt du, was das Lustige ist?“, sagte sie. „Er denkt, ich will ihn einengen. Dabei genieße ich einfach nur seine Abenteuerlust mit. Ich finde es spannend, dass er

lebt.“ Und da ist die Wahrheit, die wir alle irgendwann lernen müssen: Liebe bedeutet nicht, jemanden zu ändern – und doch kann sie Menschen sanft berühren. Es bedeutet, seine Unterschiede zu feiern. Samantha bewundert Gerds Freiheit, ohne ihre eigene aufzugeben. Paradoxerweise macht genau diese Freiheit ihn neugierig – er kommt zu ihr, statt wegzulaufen. Kann man Samantha zähmen? „Kann man dich überhaupt zähmen?“, fragte

ich. „Versuch’s doch“, antwortete sie lachend. Ich sitze da, stille Beobachterin dieses urbanen Liebesdramas, grinse und denke: Menschen wie Samantha testen Geduld. Aber genau deshalb bleibt das Leben aufregend. Weil Liebe niemals langweilig ist. Einblicke in urbane Liebe und Freiheit, inspiriert von echten Begegnungen.

© Pamola Grey

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Über den Autor

PamolaGrey
Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe.

I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I also paint my own illustrations, inspired by the worlds I create.

I hope you enjoy traveling to Onswill with me? if you dare.

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Brubeckfan Ein weites Feld, liebe Pam ... Du teilst nicht viel über die beiden Frauen mit, da könnte das "Gefühl des Einengens" vielleicht Ursachen haben -- mal ins Blaue geschossen: Da gibt es ja unbewußte Kletten, Klammeräffchen, ... Diktatoren, trotz beabsichtigter Freiheit. So daß die andere Seite dann mit Lennon sagt "Let it be" oder mit Bartleby "Ich möchte lieber nicht."

Wie sagt man: Liebe will geben, Gier will nehmen.

Viele gute Erfahrungen wünscht Dir
Gerd (nicht der hier drüber)
Vor ein paar Monaten - Antworten
drachenzaehmer „Deine Geschichte hat mich echt nachdenken lassen – du hast das hier richtig schön eingefangen!
LG Mike
Vor ein paar Monaten - Antworten
Reisehummel 
Hallo, liebe Pam,
ich habe den Kommentar von Ekki gelesen und bin der Meinung,
beides ist richtig. Man liebt denjenigen, wie er ist und möchte ihn nicht verändern. Macht man ja auch nicht, denn er verändert sich selbst durch die Liebe, ohne dass ihn jemand verändern WILL..
Also sind beide Aussagen richtig und gut, so wie deine schöne Kurzgeschichte.
Liebe Grüße
Waltraud
Vor ein paar Monaten - Antworten
PamolaGrey Danke für deinen Hinweis, Ekki! Ich weiß deine Perspektive zu schätzen. In diesem Text wollte ich bewusst diese Aussage betonen, aber ich finde es spannend, wie jeder Liebe ein wenig anders erlebt.
LG Pam
Vor ein paar Monaten - Antworten
Gast Liebe Pam
ich würde deinen schönen Beitrag an einer Stelle etwas anders ausdrücken,
nämlich. "Liebe bedeutet nicht jemanden ändern zu wollen". Tatsächlich lässt Liebe Freiheit, aber gerade weil sie das tut, verändert sie Menschen, die sie aus ihrer Ich-Bezogenheit herausführt.
Liebe Grüße
Ekki
Vor ein paar Monaten - Antworten
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