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„Aldi macht’s möglich“
Dieses kleine Abenteuer spielt in einem ganz gewöhnlichen Supermarkt – doch wie so oft im Leben, können selbst die alltäglichsten Situationen in ein Chaos aus Humor, Timing und unerwarteten Katastrophen verwandelt werden. Wer hätte gedacht, dass ein Turm aus Eiern, ein verchromter Einkaufswagen und ein unvorsichtiger Blick zu einer Szene
werden könnten, die man so schnell nicht vergisst?
Hier geht es um Missgeschicke, überstürzte Reaktionen und das pure Leben in all seiner absurden Pracht. Für alle, die sich in eine solche Situation hineinversetzen können – Vorsicht, Lachmuskelalarm garantiert!
Sonderangebot bei ALDI stand überall auf den Seiten die in meiner
Tageszeitung lose hereingelegt waren, ob`s nun Computer Kameras oder frische Unterwäsche war...ich weiß es nicht mehr so genau, die Flut an Informationen war einfach zu groß für mich, als das ich mich noch an Einzelheiten erinnern konnte. Tatsache war, die Werbebeilage erinnerte mich in erster Linie daran, dass mein Kühlschrank leer war und ich lediglich einige Grundnahrungsmittel zu besorgen hatte.
Also fuhr ich zu Aldi.
Parkplätze sind, Gott sei dank, immer ausreichend vorhanden, auch Einkaufswagen, gegen Chipeinwurf, waren genügend da.
Dem Einkauf stand nichts mehr im Wege, also bahnte ich mir meinen Weg an den bekannten Artikeln vorbei und nahm das ein oder andere aus dem Regal und ab in mein geliehenen Einkaufswagen.
Geschickt lenkte ich das verchromte Gefährt durch die Gassen des Supermarktes, als ich an eine Ecke kam...sie war etwas unübersichtlich, weil dort (vermutlich durch den oder die Filialleiter/in) eine Pyramide von Sonderangebots Eiern aufgestapelt stand und einiges Geschick dazu gehörte, sie gefahrlos zu umfahren, ohne sie zu berühren und damit möglicherweise eine
Katastrophe auszulösen...mehrere hundert Eier zu einem Turm aufgebaut ...ich habe es geschafft!!!
Aber, mir kam eine recht attraktive jung dynamische Frau entgegen, sie schaute mich lächelnd an und raste mit ihrem ebenfalls verchromten Einkaufswagen an mir vorüber, ich dachte noch bei mir: na, wenn das mal gut geht! Damit meinte ich die ihr bevorstehende Ecke mit dem Eierturm, nicht etwa ihr verführerisches Lächeln...ich drehte mich vorsichtig um....und sah...wie sie kreischend bremsend und gleichzeitig noch vor sich hin sagend...: wer hat denn das so saublöd dahingestellt....voll gegen den
an sich schon wackeligen Eierturm stieß....
wie in Zeitlupe sah ich wie sich der aufgetürmte Berg in alle Einzelteile zerlegte, die Kartons mit den darin wohlbehüteten Eiern im Flug aufgingen die Eier ihre eigene Flugbahn nahmen, in der Luft zusammenstießen und wegen ihre Dünnhäutigkeit zerplatzten und ihren schleimigen Inhalt preisgaben...sich vermischten und mit einem zum Teil zarten Krachen auf dem Boden zerschellten um sich dort klar glänzend gemischt mit Gelb und immer wieder zerborsten Eierschalen ausbreitete.
Die Filialleiterin kam einerseits schuldbewusst andererseits entsetzt angerast, ob sie schlimmeres verhindern wollte ließ sich nicht mehr feststellen, denn schließlich hatte auch sie ein erhebliches Tempo drauf, woraus man hätte vermuten können, sie wollte es verhindern, was es ihr aber nahezu unmöglich machte rechtzeitig zum stehen zu kommen und sie glitt mit einer scheinbaren Zielgenauigkeit mitten in den bereits am Boden liegenden rohen Berg von Eierreste und durch die Fliegkraft bedingt konnte die sich nicht mehr auf ihren, recht ansehnlichen, Beinen halten stürzte und blieb schließlich für einige Sekunden reglos
dort liegen!
Alles starrte auf die Filialleiterin wie sie dort lag...inmitten von rohen Eiern...ein wenig schuldbewusst schaute sie aus der Wäsche...die eigentliche Verursacherin stand fassungslos daneben und wiederholte: Wer hat denn das so saublöd dahingestellt.