Staub, wohin das Auge blickt.
Ich glaube, ich werde noch verrückt.
Ich nehme das Tuch, fange zu wischen an,
wie ich es schon so oft getan.
Die Sonnenstrahlen zeigen mir:
Vom Staub gibt es viel zu viel bei dir.
Ich frage mich: Wo kommt der her?
Sind es die Tierchen, diese Milben?
Machen die auch, dass Tapeten gilben?
Fressen die Stoffe ungesehen?
Sind sie es, die mir auf die Nerven gehen?
Dann sage ich ihnen den Kampf jetzt an,
wie ich es schon so oft getan.
Doch morgen, ich weiß es schon genau,
wird mir im Magen wieder flau,
wenn ich den neuen Staub entdecke,
wenn ich mich vor dem Schmutz erschrecke,
der sich auf meine Möbel legt,
obwohl ich ihn gerade erst weggefegt.
Staub, verzieh dich, wandere aus,
ich will dich nicht in meinem Haus.
Ich will den Staub hier nicht mehr sehen.
Sagt mir, wohin muss ich gehen,
um völlig staubfrei, froh zu leben?
Kann es diesen Ort irgendwo geben?
Dann sage ich auf Wiedersehen.
Dort könnt ihr mich in Zukunft sehen.
Dann lehne ich mich ruhig zurück,
lese ein Buch, genieße das Glück,
endlich einmal staubfrei zu sein.
Ein solcher Ort, er wäre mein
Traum und auch mein höchstes Glück.
Ich hasse Staub auf jedem Stück.
Und doch putze ich ihn wieder weg.
Was soll’s, es hat ja keinen Zweck.