Fantasy & Horror
Gott und die Menschen

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"Viel Spass beim lesen und nachdenken"
Veröffentlicht am 23. April 2018, 18 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

Körperlich 53, aber doch innen auch irgendwie ein bisschen Kind - manchmal auch ein bisschen arg was wohl zum Teil auch an meinen diversen Krankheiten liegt. Ich schreibe gerne Bücher um mich von der Welt ein bisschen abzulenken die ich zu einem grossen Teil nicht verstehen kann, und auch grösstenteils gar nicht will. Das führt dazu dass in meinen Büchern einerseits viel von mir zu finden ist, und doch spielen auch viele andre Elemente in ...
Viel Spass beim lesen und nachdenken

Gott und die Menschen

Vorwort

Die Geschichte darf gerne weiterverwendet werden wenn 1) Kein Geld damit verdient wird 2) Der Name der Autorin bei jeder Veröffentlichung DEUTLICH genannt wird (Susanne Weinsanto aka JeanneDarc) 3) Ich bei weitergehenden Verwendungswünschen VORHER gefragt werde. Das Bild stammt von Pixabay und darf laut dortiger Lizenzinfo frei für kommerzielle und nicht kommerzielle Projekte verwendet werden.!!

Gott und die Menschen

Viele Menschen hier auf der Erde wundern sich, warum Gott sich früher als brennenden Dornbusch gezeigt hat und sogar einmal seinen Sohn auf die Erde geschickt hatte, nun aber schon seit über 2000 Jahren von Gott weder etwas zu sehen noch zu hören war. Dabei war es ganz einfach, Gott hatte die Nase voll, auch Gott hatte nur ein begrenztes Mass an Geduld, und so wie die Menschen mit seiner Schöpfung umgingen und es einfach nicht lernten, oder nicht lernen wollten, da kümmerte er sich doch lieber um die anderen Welten im weiten Universum, die er ebenfalls geschaffen hatte. Er konnte nur

hoffen, dass die Menschen, diese Welten niemals finden würden, denn er war sich sicher, dass die Menschen dann nicht etwa endlich lernen würden wie man sich respektvoll gegenüber der Natur verhielt, nein, er war sich sicher, dass die Menschen dann auch diese neue Welt zerstören würden. Zuerst hatte er darüber nachgedacht, ob er den Menschen nochmals eine Sintflut schicken sollte und noch einmal wie damals nach der Arche Noah neu anfangen solle, aber er entschied sich dagegen. Dieser große Aufwand der mit einer Sintflut verbunden war lohnte sich doch nicht.


Gott sass in seinem großen Schloss auf der Wolke in einem Sessel und war vor lauter Enttäuschung über die Menschen den Tränen nahe. Da klopfte es an der Türe und Gott seufzte leise: „Na gut, komm schon rein, wer immer auch da draußen steht“ Normal hätte er das ja wissen müssen, aber er war so enttäuscht von den Menschen, dass sogar seine übernatürlichen Fähigkeiten nicht mehr so richtig funktionierten.


Darauf ging die Türe auf, und herein kam ein wunderschöner Engel mit riesigen weissen Flügeln. Der Engel nahm Gott in den Arm und versuchte ihn zu trösten, was aber nicht so

wirklich gelingen wollte. Der Engel war der Lieblingsengel von Gott, er hatte schon öfters schwierige und sehr schwierige Aufträge auf der Erde erfolgreich zu Ende gebracht, sogar die Autorin, die diese Geschichte schreibt, kennt diesen Engel persönlich. Und so kam es dass der Engel Amaros, der das letzte Mal als er auf der Erde weilte, den Namen Inge trug, zu Gott sprach: „Herr, ich kann verstehen, dass Du von den Menschen enttäuscht bist, und ich weiss auch nicht, ob mein Plan gelingen kann, ich würde den Menschen aber gerne noch einmal eine allerletzte Chance geben. Können wir es vielleicht so machen, dass Du mich noch ein

letztes Mal auf die Erde schickst? Wenn ich es schaffe, dass danach auf der gesamten Erde Frieden ist und die Menschen auch endlich die Natur respektieren, dann hilfst Du ihnen auch weiterhin und bist weiterhin für sie da. Und wenn ich scheitere, dann zerstörst Du die Erde ein für alle Mal, so wie es ja auch in der Offenbarung des Johannes geschrieben steht, und die „heile Welt“ danach, die wird es dann auch nicht mehr geben.“


Gott überlegte hin und her und sagte dann: „Ok, machen wir noch einen letzten, nein einen allerletzten Versuch. Wenn die Menschen danach weiterhin sich so dermassen daneben benehmen wie im

Moment werde ich sie auf der Stelle vernichten“ Gott machte eine seltsame verdrehte Handbewegung und das Nächste was Amaros sah, war eine große Wiese mit vielen Frühlingsblumen. So etwas hatte Amaros nicht erwartet. Solch eine Schönheit. Gerade als er diese Schönheit genießen wollte, hörte er ein brummendes Geräusch vom anderen Ende der Wiese und als Amaros nachsah, sah er wie ein etwas älterer Mann auf einem roten Rasenmäher, auf dem auch noch ein Aufkleber „Ich liebe die Natur“ zu sehen war, alle Blumen niedermähte. Das durfte doch nicht wahr sein, schon der

erste Mensch der ihm begegnete zerstörte die Natur und hatte auch noch die Frechheit einen Aufkleber auf dem Rasenmäher zu haben, dass er die Natur lieben würde. In Amaros stieg sogleich auch Enttäuschung und etwas Wut auf, doch bevor er sich überlegte ob und was er tun konnte, wollte er noch ein wenig mehr über die Menschen erfahren. Er fand eine kleine, offensichtlich leerstehende, Hütte, in der er es sich bequem machte. In dieser Hütte gab es auch einen kleinen Fernseher, den Amaros sogleich einschaltete, Doch das war für Amaros der nächste Schock, er sah, wie Schweinen die Ringelschwänze

ohne Betäubung abgeschnitten wurden, angeblich zum Schutz der Schweine. Er sah wie viele tausend Tiere viele tausend Kilometer durch ganz Europa auf viel zu kleinen LKWs und ohne Trinken und essen herumgefahren wurden. Und er sah dann, wie Menschen sich einen Grill für fast tausend Euro in den Garten stellten, aber kein Geld mehr für gute Wurst und gutes Fleisch ausgeben wollten. Da war selbst der 10er Pack Grillwürstchen für 99 Cent schon sehr teuer. Und es gab mehr als zwei Dutzend Kriege auf der Welt, vom Frieden auf Erden waren die Menschen derzeit also sehr weit entfernt. Gott hatte also wohl doch recht, die Menschen

waren egoistisch und verantwortungslos, was ja auch schon alleine der Punkt zeigte, dass sie von sich selbst als „Krone der Schöpfung“ sprachen. Amaros dachte: „Abfall der Schöpfung wäre passender“ Aber er wollte der Menschheit, wie er es Gott versprochen hatte, noch eine Chance geben. Er nutzte seine himmlischen Kräfte und schon war er mit allen möglichen Vertretern der Menschheit in einem Saal. Es waren sehr viele Politiker da aber nicht nur, ebenso Landwirte, Vertreter der Wirtschaft, und viele andere mehr. Amaros konnte mit Hilfe seiner himmlischen

Kräfte den Menschen, die Filme, die er im Fernseher gesehen hatte, zeigen. Die meisten der Vertreter waren erstaunt, denn dass der Zustand der Erde, und wie sie mit der Erde umgingen, bereits so schlimm war, damit hatten sie nicht gerechnet. Sie hatten es irgendwie nicht gemerkt, wie sie immer mehr den Tieren und der Natur Leid zufügten nur um noch ein paar Cent oder ein paar Euros mehr zu verdienen. Die Besprechung und der Vortrag von Amaros dauerten einige Stunden, doch danach war allen, wirklich ausnahmslos allen klar, dass sie auf der Stelle umkehren mussten,. sonst würde es irgendwann eine Erde ohne Bienen, ohne Schweine, ohne Kühe, ohne sonstige

Tiere und auch ohne Pflanzen geben. Und wenn das der Fall war, dann würde es auch nicht mehr lange dauern, bis die Erde ohne Menschen war. Amaros ging wieder zurück zu Gott und erzählte ihm, was er gesehen und danach getan hatte. Gott und Amaros schauten jeden Tag auf die Erde und schauten ob die Menschen sich wirklich geändert hatten. Die ersten paar Tage und Wochen geschah nicht sehr viel und Gott wollte eigentlich schon ansetzen um die Erde zu vernichten. Doch nachdem sie ungefähr 3 Monate die Menschen beobachtet hatten, sahen sie, dass die Schweine nun alle ihre

Ringelschwänze behalten durften, bei längeren Fahrten die Tiere auch Wasser und etwas zu fressen bekamen, und es sogar versucht wurde die langen Fahrten zu vermeiden. Auch die Wiesen mit den schönen Blumen wurden nicht mehr einfach gemäht, nur weil sie gross geworden waren. Gott und Amaros waren stolz, was sie erreicht hatten, und sie beschlossen, ein grosses Fest zu machen.


Zu diesem Fest waren nicht nur die Himmelswesen eingeladen, sondern auch die Menschen, und die Wesen aus der Hölle, denn Gott wollte versuchen, ob er sich vielleicht auch mit dem gefallenen Engel Lucifer versöhnen könnte. So sehr freute er

sich, dass er die Menschen nun doch nicht vernichten musste. Ob sich Gott und Lucifer versöhnten, das ist eine andere Geschichte, aber Gott und Amaros freuten sich so sehr über die Wandlung der Menschen, dass Gott sich in Zukunft auch wieder mehr üm die Menschen kümmern wollte. Er hoffte nur, dass das Problem mit den Menschen nicht eines Tages von vorne anfing....


So feierten Sie viele Tage und Nächte, und wer weiss...vielleicht feiern sie ja heute noch, weil genau DU die Natur respektierst und

achtest...vielleicht laden Amaros und Gott auch Dich ein mitzufeiern?

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Hörbuch

Über den Autor

JeanneDarc
Körperlich 53, aber doch innen auch irgendwie ein bisschen Kind - manchmal auch ein bisschen arg was wohl zum Teil auch an meinen diversen Krankheiten liegt.
Ich schreibe gerne Bücher um mich von der Welt ein bisschen abzulenken die ich zu einem grossen Teil nicht verstehen kann, und auch grösstenteils gar nicht will.
Das führt dazu dass in meinen Büchern einerseits viel von mir zu finden ist, und doch spielen auch viele andre Elemente in meine Bücher mit rein.

Ich bin mittlerweile in einigen Anthologien vertreten, daher zieht es mich auch nicht runter, wenn jemand meine Geschichten mal nicht mag. Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Und wenn sie niemandem gefallen würden, hätten es nicht einige Geschichten von mir in Bücher hinein geschafft


Ausser Bücher schreiben spiele ich Keyboard, und habe so einiges an Handpuppen.
auch auf meinem Profilbild ist normalerweise eines zu sehen.


und zum schluss noch was mich inspiriert : Eigentlich das Leben und was in diesem so passiert,
das kann manchmal ein Lied sein oder ein Erlebnis, oder auch ganz was anderes...
Beim Schreiben mag ich gerne Country Music (Classic Country) während ich sonst mehr Liedermacherinnen höre wie z.b. mein muskalisches Idol Juliane Werding.
Ich bin gerade sehr stolz darüber dass ich im Keyboardunterricht nach gerade mal 1 Jahr mich nun erstmals an einem Lied von meinem Idol versuchen darf.
Was die schriftstellerischen Erfolge angeht - nunja - der eine oder andre Wettbewerb wurde mitgemacht und das beste was ich erringen konnte war ein 2.Platz (nicht hier auf mystorys) schaun wir mal wie sich mein Leben weiter entwickelt, obwohl, es ist eigentlich nicht ganz, aber fast, egal, denn das Leben schreibt die besten Bücher, ich schmücke sie nur aus und schreibe sie dann auf
Meine Vitag im Net Verlag: http://www.net-verlag.de/weinsanto-susanne.html

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Gebeine Sehr interessante Geschichte,gern gelesen.
Grüße Andy
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