In seinen Träumen ist er Supermann,
ist er ein Held, der alle Menschen retten kann.
Wenn er dann morgens in den Spiegel schaut,
sieht er ein Bild, das niemanden vom Sockel haut.
In seinen Träumen kann er große Reden schwingen,
kann Menschen fesseln, sie zum Zuhören bringen.
Doch wenn er selber seine Stimme hört,
dann ist er davon nicht gerade betört.
In seinen Träumen kann er auch durch Wände sehen,
kann die Gedanken anderer sogar verstehen.
Doch ohne seine dicke Brille ist er blind,
ist hilflos, fast so wie ein kleines Kind.
Wie gern würde er nur in seinen Träumen leben,
wie oft hat er gewünscht, es würde die Welt nicht geben,
wie oft hat er die Wirklichkeit verflucht,
hat Zuflucht in seinen Träumen gesucht.
Doch Träume sind nicht das, was wirklich zählt im Leben.
Er hat ein Herz und er kann Liebe geben.
Es gibt für jeden Menschen auf der Welt,
für die das Gute mehr im Leben zählt.