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Die Armada des Herrn P.

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"Die Armada des Herrn P."
Veröffentlicht am 09. November 2015, 6 Seiten
Kategorie Sonstiges
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Über den Autor:

Da sich bei Mystorys vieles verändert hat, ist es wohl an der Zeit, auch in meinem Outfit etwas zu verändern. Nun, was gibt es über mich zu sagen. Nein, ich bin kein Katzentier, das schreiben kann, nur mein Kater ist der Schönere von uns beiden und ein wenig eitel darf man doch noch sein, oder? Ich habe nicht den Ehrgeiz von allen verehrt und geliebt werden zu wollen, das klappt sowieso nie. Mir genügt es, wenn man mich nimmt so wie ich bin, ...
Die Armada des Herrn P.

Die Armada des Herrn P.


Diese Verse entsanden damals, als P´s Rockergruppe mit Motorrädern in Berlin "einmarschieren" wollte. Habe zwar nicht verfolgt, ob sie er geschafft haben und hatte es erst mal "eingelagert.

Mit donnernden Maschinen

Im Gesicht ein Grienen

Mit roten Fahnen und Nasen

Brausen sie über die Straßen,

Die Handlanger des Herrn P.,

Die lädt man nicht gern ein zum Tee.

Sie wollen feiern in Berlin

Den Sieg über die Faschisten,

Das ist ihr Ziel, das ist ihr Sinn,

Sie haben zwar den Krieg nicht erlebt,

Wußten nicht, wie´s ist, wenn die Erde bebt,

Weil sie wohl in jenen Tagen

Noch als Quark im Schaufenster lagen.

Können nicht am Rad der Geschichte dreh´n

Doch das können und woll´n sie nicht seh´n.

Sie schimpfen auf die Nazis mit allem PiPaPo -


Und - benehmen sich doch selber so.


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Hörbuch

Über den Autor

baesta
Da sich bei Mystorys vieles verändert hat, ist es wohl an der Zeit, auch in meinem Outfit etwas zu verändern. Nun, was gibt es über mich zu sagen. Nein, ich bin kein Katzentier, das schreiben kann, nur mein Kater ist der Schönere von uns beiden und ein wenig eitel darf man doch noch sein, oder? Ich habe nicht den Ehrgeiz von allen verehrt und geliebt werden zu wollen, das klappt sowieso nie. Mir genügt es, wenn man mich nimmt so wie ich bin, manchmal etwas bissig, manchmal ernsthaft, machmal übermütig, aber niemals bösartig.
Diesen Aphorismus kann ich nur ans Herz eines jeden Menschen legen: Sich selbst bekriegen - der schwerste Krieg.Sich selbst besiegen - der allerschönste Sieg! - Friedrich Freiherr von Logau
(1604 - 1655), deutscher Jurist, Satiriker, Epigramm- und Barockdichter, Pseudonym: Solomon von Golaw)

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pekaberlin Warum gerade jetzt, Bärbel?
Sicher, es ist in unseren Medien nicht groß publiziert worden, dass eben diese "Nachtwölfe" am Samstag wieder in Berlin - Treptow waren, um ein Zeichen zu setzen gegen die Schändung eines Ehrenmals für 7.000 gefallene sowjetische Soldaten. Soldaten, die in den letzten Stunden des II. Weltkrieges in Europa noch ihr Leben einsetzten und opferten, als andere Soldaten schon nur noch nach Gold, Kunstschätzen und "Wunderwaffen" suchten.
Und, es ist ein Motorradclub wie es viele auch in den USA gibt, die nichts gemein haben mit kriminellen Rockervereinigungen! Sie stehen eher in der Tradition der, der Arbeit nachziehenden Cowboys, die es auch in Russland, wenn auch unter anderem Namen, immer gab. Ihr Nationalstolz (eben kein Nationalismus oder gar Faschismus) ergibt sich aus der Kenntnis des Landes, der gegenseitigen Hilfe, der gemeinsam bestandenen Abenteuer und Härten. Dass sie Krieg nicht kennen, halte ich für eine gewagte These! Ich kenne einige von ihnen. Wunderbare, tiefsinnige Menschen, die auch, meist nicht freiwillig, bittere Erfahrungen in Afghanistan und Tschetschenien machten, und genau deshalb glühende Kriegsgegner sind. Weshalb sind sie die Armada Putins? Weil der Eine oder Andere mit Putin befreundet ist?
Ist es die Kolonne Gaucks, die vor Jahren in Rostock Häuser und Menschen anzündete? Nur weil der Eine oder der Andere zu Pfarrer Gaucks ehemaligen Schäfchen gehörte?
Nein, Bärbel, auch wenn Du mich jetzt wieder als einen verbohrten Menschen sehen willst, wie damals, als ich nicht Charlie sein wollte (und siehe bitte, wie sich die Einstellung zu dieser Art Journalismus gewandelt hat, in jüngster Zeit), ich kann Dir auch in diesem Falle nicht zustimmen.
Liebe Grüße
Peter
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Übrigens, lieber Peter, auch wenn ich bei Dir ins Fettnäpfchen getreten bin (ich liebe Fettnäpfchen), ich habe nicht die Gründe oder Hintergründe der "Nachtwölfe" kritisiert, sondern NUR deren Auftreten. Mir ist solche Großmannssucht einfach suspekt, zumal sie im TV behauptetetn: "Da wo wir sind, ist Russland!" Ist das nicht auch eine Art Nationalismus?

Liebe Grüße
Bärbel
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Lieber Peter, danke, dass Du Dich bemüht hast, mir das Gegenteil zu beweisen. Dass die "Nachtwölfe" wieder in Berlin waren, wußte ich nicht. Ich hatte dieses Gedicht so lange auf Halde liegen.
Ich sehe in Dir keinen verbohrten Menschen, vielleicht einen mit einer anderen Meinung, aber das akzeptiere ich. Ich bin gegen jegliche Art von Polarisierung, weil das nichts Gutes in sich birgt. Und auch diese Motorradclubs in den USA verpöne ich, weil es da meistens einen sogenannten Herrscher gibt, der die Befehle gibt und die anderen ausführen lässt, genau wie in der Armee.
Man kann zwar nicht alle in einen Topf werfen, aber ich beobachte die Leute und sehe, wie sie sich benehmen. Das veranlasst mich dann meist zu dem einen oder anderen kritischen Text. Also nimm es als Satire und nichts weiter.
Liebe Grüße
Bärbel

PS: Ich bin keine Freundin des Herrn Gauck, habe auch für den braunen Mob, der Häuser und Menschen anzündet, nichts übrig.
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Ach, Bärbel,
da wo ich bin, ist auch immer Deutschland!
Das humanistische Land der Dichter und Denker, das der Welt viel nützliches mitzuteilen hat!
Und eben auch Russland hat eine große Kultur und hat Europa schon oft vor dem Schlimmsten gerettet (nicht nur vor Hitler, auch vor Napoleon oder dem Osmanischen Reich).
Und genau diese Kultur und Verbundenheit zu Europa meinen sie.
Wenn auch das Auftreten, das Styling nicht gefällt, was ist besser an "Pussy Riot" und ihrem Auftreten oder Styling, dass wir diese sprachlosen Teenager gern als "das wahre russische Volk" sehen (wollen)?
Liebe Grüße
Peter
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Für solche Teenies bin ich zu alt und denke immer, jeder sollte vor seiner eigenen Türe kehren. Wir können nicht überall unsere "alleinseeligmachende" Demokratie überstülpen, wo gegenseitiger Respekt sinnvoller wäre.
Liebe Grüße
Bärbel
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Sorry, hier verstehe ich nur bahnhof.
wovon redest du?

LG fleur
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Nichts so schlimm - siehe Peka.

Liebe Grüße
Bärbel
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Was hast du gegen sie? Ich weiß, dass die Russen im ll. WK noch viel mehr gelitten haben als andere Völker. Es war für sie der Große Vaterländische Krieg, und sie sind stolz, am Ende den Faschismus besiegt zu haben. Ich sehe diese Nachtwölfe für Patriotismus und Antifaschismus eintreten, vielleicht liegen ja auch ihre eigenen Großväter in Treptow.
Liebe Grüße
fleur
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Ich habe doch nichts gegen sie, ich bin nur kein Freund solcher Polarisierungen und das ist in meinen Augen ja auch eine. Mich störte damals ihr Auftreten und das Imponiergehabe, aber das sieht wohl jeder etwas anders.
Was damals im Krieg passiert ist, da kann ich nicht mitreden. Mein Großvater wurde damals auch noch in letzter Minute eingezogen und musste mit nach Stalingrad. Von dort ist er nie wieder gekommen. Er galt als vermisst.
Ich denke, an Greueltaten standen alle einander nichts nach. Ich habe in Polen viel mit den alten Leuten geredet. Dort war man immer der Meinung, dass der einfache deutsche Soldat noch etwas Anstand hatte, was sie von den russischen Soldaten nicht sagen konnten. Da wurden Frauen vergewaltigt und die Zivilbevölkerung ermordet. Sie nahmen sich einfach, was ihnen gefiel.
Aber man sollte nicht verallgemeinern. Es waren Kriegszeiten und die schlimmsten waren doch die Nazis in ihrem Größenwahn.
Liebe Grüße
Bärbel

PS: Übrigens, ich habe nichts dagegen, wenn sie in Treptow das Ehrenmal besuchen, aber muss man dabei so viel Aufmerksamkeit erregen?
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Ja, ich habe sie nicht selbst gesehen, habe mir ihre Fotos nur im Internet angesehen. Anfangs hatte man sie wohl im Mai nicht einreisen lassen wollen. Irgendwie haben sie ihr Ziel, das Ehrenmahl im Treptow, doch erreicht. Die antirussische Stimmung hier ist ja nicht zu übersehen. Also, mit Nazis würde ich sie und ihr Auftreten ja nun wirklich nicht vergleichen.

Liebe Bärbel, beim 2. WK ist für mich schon auf Grund der Zahlen alles klar. Die Russen (SU) hat er 27 Mio Tote gekostet, die Deutschen 6,3 Mio, von denen ja ein Teil auf die Westfront und die angloamerikanischen Bombardements entfiel.
Die Zahlen sind ebenso eindeutig wie der Fakt, dass Deutschland den Krieg begonnen hat. Die Russen (SU) haben ganz unstrittig die Hauptlast getragen und Europa vom Nationalsozialismus befreit. Und ihr Recht, stolz darauf zu sein, das wollen sie sich nicht nehmen lassen.
Liebe Grüße
fleur
Vor langer Zeit - Antworten
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