Gedichte
Selbstfindung - Zeiten der Arroganz, Ignoranz und Akzeptanz

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"Zeiten der Arroganz, Ignoranz und Akzeptanz"
Veröffentlicht am 09. September 2014, 8 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Ekaterina Garyuk - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Wir schreiben heute den 24.Mai 2014 und ich trete voller Erwartung in die Gefielde von "myStorys" ein. Ich bin A.B.Schuetze. Wir kreuzen das Sternenbild "Schütze" und erkunden dessen Eigenschaften. Da wir gerade davon sprechen ... vergesst alles, was ihr über Schütze-Frauen gelesen habt. So ganz unter uns ... ihr werdet mein Wesen darin nicht entdecken. Hab ich eure Neugier erweckt? Wollt ihr mich kennen lernen? Nichts leichter ...
Zeiten der Arroganz, Ignoranz und Akzeptanz

Selbstfindung - Zeiten der Arroganz, Ignoranz und Akzeptanz

Selbstfindung

Arroganz, Ignoranz, Akzeptanz







Sie steht vor dem Spiegel und ihr ist klar, nichts wird wieder so, wie es einst war. Ein Blick weit in die Vergangenheit.

Wie lange zurück muss sie gehen? Wie weit ist weit?











Am Anfang stand eine Zeit der Arroganz, den Kopf voller Flausen und Spaß, Flirten und Tanz.





Sie war noch so jung und wusste nichts über Liebe und Leben, glaubte an den Einen, der bereit war, ihr alles zu geben. Sie träumte von Kindern, Haus, Auto, Reisen und unsagbarem Glück. Dabei betrachtete sie ihr Leben und Jeden mit zu kritischem Blick.








Dann folgte eine Zeit der Ignoranz. Sie verbarg ihr Verlangen tief in sich voll und ganz.





Sie hat reagiert, agiert und funktioniert für anderer Menschen Glück, schaute stets optimistisch in die Zukunft und niemals zurück. Ständig gut drauf musste sie sein, lachend, fröhlich, nett und lieb,

geduldig, nie protestieren und verständnisvoll einstecken jeden Seitenhieb.








Im Rückblick auf die vergangenen Zeiten sah sie die Irrelevanz, das Streben nach Vollkommenheit, nach Liebe, Ruhm und Glanz.




Nicht mehr jung und schön anzuschauen, verlangt sie nicht mehr, was ihr stets verwehrt, Für immer verloren, wonach sich ihre Seele verzehrt. Vergangen die Jahre, aus und vorbei. Was immer sie ab jetzt tut, es ist einerlei.










Nun beginnt eine Zeit der Akzeptanz. Sie nimmt sich so, wie sie ist, voll und ganz.

Sie wird mit dem, was sie hat glücklich sein,

nimmt jetzt ihr Leben in die Hand für sich allein.




Wozu sich abmühen mit Sport ohne Lust. Hungern und Diäten erzeugen nur Frust. Triebe, Befriedigung und Lust werden mit einer Handbewegung hinweggefegt, das unbedingte Streben nach Liebe und Anerkennung ad acta gelegt.














Manchmal … sitzt sie mit einem wehmütigen Blick, still lächelnd und sehnt sich nach der Zeit ihrer Arroganz zurück.

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Hörbuch

Über den Autor

abschuetze
Wir schreiben heute den 24.Mai 2014 und ich trete voller Erwartung in die Gefielde von "myStorys" ein.
Ich bin A.B.Schuetze.

Wir kreuzen das Sternenbild "Schütze" und erkunden dessen Eigenschaften.

Da wir gerade davon sprechen ... vergesst alles, was ihr über Schütze-Frauen gelesen habt. So ganz unter uns ... ihr werdet mein Wesen darin nicht entdecken.

Hab ich eure Neugier erweckt? Wollt ihr mich kennen lernen?

Nichts leichter als das.
Ich treibe mich meist auf myStorys ... lest meine "Bücher" ... oder auf Facebook, Google u.s.w. herum :))
Irgendwo werdet ihr mich schon finden.

LG von Antje

PS: Ich habe jetzt auch eine FB-Seite: https://www.facebook.com/LeserWunschKugelSchreiber/

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kamikazebigi Seufz....hat mich sehr berührt. Danke!
Vergangenes Jahr - Antworten
Natjana Es steckt wirklich viel Wahrheit in diesen Zeilen. Trotz meiner jungen Jahre kann ich mich schon ein wenig in der Phase der Ignoranz sehen... Doch solange man sich selbst treu bleibt und das Beste in jeder Situation zu finden vermag, verspricht es ein schönes Leben zu werden. Was wären die Höhen ohne die Tiefen...
Danke für diese berührenden Worte!

LG Natalie
Vergangenes Jahr - Antworten
abschuetze Ich danke D I R für deine Zeilen.
Solange die Tiefen nicht zu tief sind, nicht zu lang sind, und einen nicht verschlingen ... kann man die Höhen aus vollen Zügen genießen :))

LG von Antje
Vergangenes Jahr - Antworten
Angelheart ich suchte und ich fand ... eine Autorin, die ähnlich tief denkt, fühlt und so auch schreibt!
Hat mir sehr gefallen.
Liebe Grüße
Angelheart
Vergangenes Jahr - Antworten
sugarlady Ein wirklich gelungenes Meisterwerk.
Oftmal sieht man sich selbst darin.
Frohe Ostergrüße!
Vergangenes Jahr - Antworten
Luneame Ein sehr schönes Werk. Manchmal braucht es eben auch ein bischen Arroganz oder Ignoranz, schon alleine um sich selbst nicht zu verlieren. Und das sollte man vermeiden ;)
Vergangenes Jahr - Antworten
abschuetze Leider gingen hier die Zeiten der Ignoranz gegen sich selbst. Die eigenen Bedürfnisse wurden hintenangestellt. Erst die anderen, dann man selbst. ...und das kann nicht gut sein. Dann verliert man sich schon. Also ... eine gesunde Portion Egoismus und ein Mal mehr "Nein" ist angeraten.

Ich danke dir für's Ausgraben des Gedichts und deine Zeilen.

LG von Antje
Vergangenes Jahr - Antworten
baesta Kann ich nuir bejahen.
LG Bärbel
Vor langer Zeit - Antworten
Herbsttag Welch wichtige Gedanken du hier ausgesprochenen hast. Wenn wir älter werden, kommt die Zeit, in der wir über uns nachdenken. Wenn ich ehrlich zu mir selber bin, habe ich viel "Mist" gemacht im Leben, habe mich untergeordnet, meine Wünsche versteckt, aber geholfen hat es nicht. Deshalb lebe ich jetzt selbstbewußt, immer noch den Menschen zugewandt, aber wenn nötig auch Distanz wahrend. Meine Wünsche und Befindlichkeiten beachtend. Das macht ein gutes Gefühl, macht zufrieden mit seinem Leben. Danke für dein Buch, alles Liebe. Ira

Selbstfindung
Sie sagten:
er ist ein Traumtänzer
ich sagte:
ich bin kein Traumtänzer
ich bin ein…?
ich bin -
ich. Hans-Christoph Neuert und Elmar Kupke
Vor langer Zeit - Antworten
Memory 
Arroganz, Ignoranz und Akzeptanz ...
Die Hauptsache ist, man verliert sich selbst nicht aus den Augen.
Bleib einfach so, wie du bist!
Lieben Gruß Sabine
Vor langer Zeit - Antworten
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