Gedichte
Tannengrün und Kerzenrot

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"Tannengrün und Kerzenrot "
Veröffentlicht am 03. Dezember 2013, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Ich schreibe phasenweise im Leben.. Zwischen den Welten und zwischen den Zeiten, Lyrik nahe der Grenze...Manchmal fange ich einfach nur mit einem Augen-Blick einen Gegenstand oder mit einem Ohr einen Wortfetzen ein.....manchmal sind es Impulse meiner eigenen Lebenssituation,.die mich listig umzingeln oder liebevoll umarmen ... manchmal lösen diese Impressionen Assoziationen aus, mit denen ich die Bilder in meinen Gedichten male.., Trennung, ...
Tannengrün und Kerzenrot

Tannengrün und Kerzenrot

Tannengrün und Kerzenrot


Beseelte Gedanken schmiegen sich vertraut

ans Tannengrün, Kerzenrot, Schillerglasbunt Verlieren sich im warmen Spiegel

brennender Kerzen Zimtkoriandernelkendüfte nehmen Deine Hand führen Dich zu verzauberten Weihnachtskindertagen mit Mandelkernen und versteckten Pfefferkuchendosen Gütige Blicke Deiner Mutter umarmen Dich die kraftvollen Hände Deines Vater stellen in Der beheizten Stube den duftnadeligen

Tannenbaum auf



Hohe Kinderstimmen besingen den Heiligen Abend Stille Nacht und Hirtenklang

rote Wangen spiegeln sich in Tannenglanz Familie vereint im dunkelblauen Feiertagssamt


Silberglöckchen verkündet - das Christkind ist da Bescheidene Herzen pochen im Jahrestraum greifen mit jubelnden Blicken auf Püppchen und Schaukelpferd Ein fast gelebtes Leben klammert sich einsam an Plastiktannenlametta und Radiogesang Demente Kinderherzenweihnachtstränen summen ungehört mit

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Über den Autor

Zwischenzeit
Ich schreibe phasenweise im Leben.. Zwischen den Welten und zwischen den Zeiten, Lyrik nahe der Grenze...Manchmal fange ich einfach nur mit einem Augen-Blick einen Gegenstand oder mit einem Ohr einen Wortfetzen ein.....manchmal sind es Impulse meiner eigenen Lebenssituation,.die mich listig umzingeln oder liebevoll umarmen ... manchmal lösen diese Impressionen Assoziationen aus, mit denen ich die Bilder in meinen Gedichten male.., Trennung, Herzeingänge, Ecken und Kanten, sich tümmelnde Grasnester ... Teilweise verstörend und entfremdet geschrieben... manchmal liebevoll mit meinem guten Licht.....Gefühle in den Zwischenzeiten.. um Wendekreis der Zeit... dem Enden und dem Anfang von Zeiten meines Lebens....

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ludmoeller Großes Kino der Worte! ;-) Sehr schön! Lg Lydia
Vor langer Zeit - Antworten
Zwischenzeit Danke Dir liebe Lydia.. ja.. wie im Kino... Herzliche Grüße von Sabine
Vor langer Zeit - Antworten
Hofdichter Ich muss da ehrlich passen , ich kenne das alles nicht ist in mir gar nicht verwurzelt oder so aber so wie du es beschreibst muss es ein Fest für die eigentliche Herzensverbindung sein , so liest es sich jedenfalls, ich hab solch ein Fest nie gehabt , doch den Duft sanft brennender Nelken den mag ich auch :-)

LG Ephraim
Vor langer Zeit - Antworten
Zwischenzeit So SOLLTE es auch nur sein sein, Ephraim...Für viele Menschen beginnt der Schluss meines Gedichtes schon in der Kindheit.. und die Demenz lässt sich durch Gefühlskälte der Eltern ersetzen...Ganz liebe Grüße Sabine
Vor langer Zeit - Antworten
roxanneworks Erinnerungen, noch so nah..........Rührung und Betroffenheit, warm lächelnde Momente und die alles überstülpende Maske einer totalen Institution. Das sind meine Bilder, die nur ganz bedingt mit Deinen zu tun haben und dennoch, tief drinnen, geht es uns alle an..........
doch wie heißt es so schön: verwirrt nicht die Verwirrten!

Großes Kino ...unter die Haut, liebe Sabine!

Ganz liebe Grüße
an Dich und einen
schönen 2. Advent
wünscht Dir
roxanne
Vor langer Zeit - Antworten
Zwischenzeit Danke Roxanne... wir sehen das ziemlich gleich... ein Gedicht für meine geliebte Tante, die bei uns in meinem Elternhaus mitgewohnt hat.... und dann mit Altersdemenz für 2 Wochen ins Pflegeheim musste.. Sie hat sich schell verabschiedet aus dem Leben.. die stolze und intelligente Frau...Liebe Grüße von Sabine
Vor langer Zeit - Antworten
NORIS Wundebare Kindheitserinnerungen ... am Ende tauchen sie ab in ein Leben, welches weit von der Gegenwart entfernt und so befremdlich ist ... diesen Bogen zu schlagen, das ist Dir gut gelungen ...
LG Heidemarie
Vor langer Zeit - Antworten
Zwischenzeit Ja.. die Erinnerungen sind wunderbar... und der Lauf eines Lebens wenn es sich dem Ende nähert einfach manchmal sehr sehr traurig.. liebe Grüßé an Dich Heidemarie von Sabine
Vor langer Zeit - Antworten
NORIS Ich galube, das Schlimmste daran ist, dass man es möglicherweise innerhalb der Familie miterleben muss ... ich erlebte es nur innerhalb des Bekanntenkrises ... doch die Traurigkeit darüber überwältigt einen manchmal ...
LG Heidemarie
Vor langer Zeit - Antworten
Zwischenzeit Ja Heidemarie.. meine geliebte Tante war daran erkrankt...und diesen Zustand zu erleben.. war schrecklich.. wer weiß, was es sich für sie angefühlt an.....Sie hat immer meine Hand gedrückt und geweint..
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