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Also, dann will ich auch ein wenig von mir Preisgeben, damit ihr wisst was für ein Mensch eigentlich hinter den Geschichten steht ;)

Ich hab schon geschrieben da war ich gerade mal 12 Jahre alt und ging noch zur Schule. Mich hat es irgendwie immer fasziniert in eigene Welten einzutauchen und diesen Form und Gesicht zu geben. Ob es einfache Fanfictions, oder eigene kleinere Ideen waren. Meine ersten Geschichten waren auch nicht mit Klassikern zu vergleichen, oder hatten einen besonderen Kern. Es war lediglich der Wunsch das zu Papier zu bringen, was mir im Kopf rumspukte. ^^

Eine meiner ersten Geschichten war eine Art Wild-West Adaption und wohl so inspirierend wie der morgendliche Toilettengang, aber das ist es nicht was mich bei so etwas tangiert. Ich bin keiner von den Leuten denen es darum geht, was andere über das denken was er schreibt. Ich will meine Inspirationen, meine Gedanken einfach nur mit den Leuten teilen. Mir ist es wichtig dass die Leute Spaß an dem haben was ich schreibe. Ich will meine Ideen und meine Fantasien mit ihnen teilen. Das ist mir wichtig ;)

Was mich dabei inspiriert? Das kann unterschiedlich sein. Ein guter Song, von Disturbed, den Foo Fighters oder anderen wie zum Beispiel Lifehouse oder Stone Sour.
Andererseits kann es auch nur ein einfacher Gedanke, oder eine Frage sein die mir gerade durch den Kopf geht. Das ist ganz unterschiedlich. Ich bin auch nicht unbedingt derjenige der in seinen Geschichten auf Action achtet, oder dass der Held am Ende das Mädchen bekommt, sondern darauf eine Welt zu zeigen die vielleicht nicht immer perfekt ist und wie die Leute in ihr mit den dortigen Begebenheiten zurecht kommen.
Ich bin auch kein Freund von "Happy End" - Geschichten, wenn ich ehrlich bin, da sie manchmal nicht der Wahrheit entsprechen. Das Leben ist eben nicht immer eine Blumenwiese über die die Leute fröhlich hinwegtänzeln, sondern bietet seine Herausforderungen und Prüfungen an denen man wächst und reift. Das versuche ich auch in meinen Stories zu zeigen und zu verdeutlichen, auch wenn es vielleicht nicht immer ganz gelingt ^^

Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu sagen^^ Ich wünsche jenen Leuten die über meine Geschichten stolpern viel Spaß mit ihnen und hoffe dass sie vielleicht etwas von den Gedanken übermitteln können, die mich dazu bewogen haben sie zu schreiben.
In diesem Sinne:
Liebe Grüße,
Thommy =)
Stefan Bindemann

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Kleines Interview mit Thommy
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Hmm. So ganz genau kann ich das gar nicht mehr sagen. Durch die Schule, denke ich. Da gab es immer eine Stunde in der Woche in der wir eigene Geschichten schreiben durften, die dann auch benotet wurden. Ich schätze, damit hat alles angefangen :)
Welche Ambitionen hast du?
Ich möchte den Leuten mit meinen Geschichten Botschaften vermitteln, glaube ich zumindest. Mich interessiert es nicht, irgendwie erfolgreich zu sein, oder der große Bücher-Zampano. Ich möchte einfach, dass die Menschen Spaß an meinen Geschichten haben :)
Welche Probleme hast du beim Schreiben?
Ich denke dass es mir schwerfällt Tätigkeiten zu beschreiben. Das war schon immer mein Problem. Sei es einfach nur, dass sich mal jemand in der Nase bohrt oder so. Irgendwie habe ich da den dreh nicht so raus^^
Was inspiriert dich?
Ein Lied, Ein Gedanke. Das kann ganz verschieden sein. Meist schwirrt mir irgendeine Frage im Kopf rum, oder eine Szene und wenn sie mir gefällt, dann schreibe ich sie auf. So einfach ist das :)
Welcher Autor ist dein Vorbild und warum?
George R.R. Martin zählt zu meinen Favouriten, da ich selbst kein Fan von Happy End Geschichten bin. Eine Geschichte lebt von ihren Charakteren und von denen ist meistens eben keiner ein Superheld, der alle Probleme bewältigen kann. Das schätze ich sehr an Martins Literatur. Der Held gewinnt eben nicht immer, und bekommt auch nicht immer das Mädchen.
Welches Buch sollte man gelesen haben?
Hmm also ich kann da gar keine genaue Wahl angeben. Es kommt auf den Geschmack an. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann lese ich es auch nicht. So einfach ist das.
Wie sollte ein Buch beginnen?
Das kommt immer darauf an. Am Anfang ist es natürlich wichtig einen kleinen Eindruck von allem zu geben. Mit wem hat man es zu tun? Wo ist man? Sowas eben. Allerdings finde ich, dass man da dezent sein sollte. Im Laufe der Geschichte können immer noch mehr Informationen dazu kommen. Man muss nicht immer alles direkt ins erste Kapitel quetschen.
Wie sollte ein Buch nie beginnen?
Das ist eine gute Frage. Das kann ich gar nicht so genau sagen. Wichtig finde ich, dass man nie direkt alles geben sollte. So hat man die besten Trümpfe verspielt und es bleibt nicht viel, mit dem man arbeiten könnte. Dezent ist hierbei ein gutes Stichwort.
Bitte ergänze: ein guter Autor ...
Dabei stellt sich natürlich die Frage: Was macht einen guten Autor aus? Ist es ein erfolgreiches Buch, das einfach nur von einer Menge Leute gekauft wird? Ich denke ein guter Autor, schafft es die Eindrücke zu vermitteln, die er auch beim Schreiben hatte. Ich denke, dass jeder Autor versucht mit seinen Geschichten eine Botschaft zu übermitteln und ein guter Autor schafft es, dass diese auch verstanden wird.

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Gedanken von Thommy

Happy End und Regenbögen

Jeder kennt es, manche mögen es, manche hassen es. Das gute alte Happy End. Natürlich. Man mag es gerne, wenn die Charaktere, die einem ans Herz gewachsen sind am Ende ihre wohlverdiente Belohnung bekommen. Sie bekommen meistens Das Mädchen und ihre Wünsche gehen in Erfüllung. Allerdings stellt sich mir häufiger die Frage: Muss das eigentlich sein? 

Nicht nur, dass es abgedroschener Standard ist. Nach einiger Zeit wird es langweilig, wenn sich alles immer nur zum guten wendet. Das Leben besteht nun mal nicht immer nur aus positiven Eindrücken und Erlebnissen. Man verliert auch mal. Der Held wird von seinem Widersacher geschlagen. Die schöne und anmutige Prinzessin ist doch nicht so brav und nett, wie sie allen weis machen will. 

Sein wir doch ehrlich: Wir mögen es, wenn die guten in Schwierigkeiten geraten, wenn sie gefordert werden. Wir fiebern mit, wenn sie schwere Schicksalsschläge erleiden und ihre Weltansicht in Frage gestellt wird. Das macht eine gute Geschichte aus. Meiner Meinung nach ist dies gar der wichtigste Aspekt, um die Akteure in einer Geschichte zu formen. Sie müssen leiden. Lernen und auch Fehler machen. Nur dadurch wachen sie.

Der gute Samariter der immer gewinnt und zu allen freundlich ist, ist doch schon lange abgedroschen. Ein dröges Erscheinungsbild der Vergangenheit. Heutzutage braucht es Tiefe. Nicht nur bei den Guten, sondern auch bei den Bösen. Auch die dürfen gewinnen. Auch sie haben ihre Lebensgeschichte, denn sie sind meistens auch Menschen aus Fleisch und Blut, die ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Gefühle haben.

Sicher. Wir alle wollen, dass die Geschichte unseren Vorstellung nach endet. Ein Ende an dem alle sterben ist zwar dramatisch, aber es hinterlässt eine Leere. Manchmal braucht es diese, um mitzufühlen. Um die Situation wirklich erfassen zu können. Wenn ein geliebter Charakter stirbt, sind wir betroffener, als wenn es jemanden erwischt, dem wir wenig Sympathie entgegen bringen. Wir beginnen mit den Hinterbliebenen mitzufiebern. Wir hoffen, dass sie in der schlimmsten Zeit ihres Lebens wieder Kraft schöpfen können, um weiter voran zu schreiten.

Am Ende ist es nicht der strahlende Sonnenuntergang, in denen der Held reitet, der uns davon überzeugt, dass es ein gelungenes Ende ist. Nein. Ich denke, es ist der Umstand, dass wir ein Ergebnis sehen. Das Ergebnis eines langen und beschwerlichen Weges, denn letztendlich besteht ein gutes Ende einer Geschichte immer aus der Summe des Gesamtbildes.

So muss der gute nicht immer siegen, und der böse nicht immer verlieren, denn auch sie sind nur Menschen, die am Ende ihres Tuns mit ihren Entscheidungen leben. Dabei müssen sie entscheiden, wie sie damit umgehen, und wie sie sich den Begebenheiten anpassen. Ob sie am Ende glücklich sind, dass ist eine andere Frage.



Das waren mal so ein paar Gedanken von mir zu dem Thema. Ich wünsche wie immer viel Spaß beim Lesen dieses Blogs und allen einen angenehmen tag.

Liebe Grüße

Thommy

 

 

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Newcomer
11.07.2017 10:32
Hallo,
mir gefällt dein Schreibstil richtig gut, dafür mein Kompliment! Aber auch deine Gedanken im Blog gefallen mir, offenbar beschäftigst du dich damit was zum Schreiben dazu gehört. Allerdings halte ich Kapitel mit einer Seitenzahl von über 30 mS-Seiten für deutlich zuviel.
Liebe Grüße von Marko
Bammy
22.06.2014 20:10
Jede geschriebene Geschichte möchte gelesen werden und ich bin eindeutig die perfekte Person für deine Geschichte "Twisted Minds" :D Von den anderen kann ich ja leider (noch) nicht reden.

Immer weiter so!

LG
Bammy
Scheherazade
11.06.2014 10:36
Herzlich willkommen! Ich komme leider derzeit nicht viel zum lesen, aber ich habe bei dir mal kurz durchgeblättert und was ich bisher entdeckt habe, liest sich vielversprechend...ich werde also demnächst zurückkehren und "richtig" lesen. :-)
LG
Scheherazade
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