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Geboren wurde ich am 25. Januar 1957 (im Sternzeichen des Wassermanns) in meinem Elternhaus in Dorf, jetzt Dorf im Bohnental. Dorf im Bohnental ist ein Ortsteil der Gemeinde Schmelz.

Aufgewachsen bin ich in einer katholischen Bergmannsfamilie, die im Nebenerwerb Landwirtschaft und Nutztierhaltung betrieb.

Dem Besuch des Aufbaugymnasiums in Lebach folgte die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel.

Danach war ich bis 1983 als kaufmännischer Angestellter tätig, auch schon als Autor, und zwar mit dem Ziel meine literarische Berufung zu meinem Beruf zu etablieren.

Seit meiner Geburt wohne ich in Dorf im Bohnental. Bereits in meiner Jugend begann ich mit dem Schreiben.

Bevor ich meine bis jetzt fünf Einzelwerke veröffentlichte, nahm ich bereits an acht Anthologien (Bücher, an denen mehrere Autoren/Autorinnen mit Beiträgen beteiligt sind) teil.

"Jedes Jahr, wenn der Kuckuck ruft" ist mein erstes Einzelwerk im edition Wort Verlag. Es kam 2009 in den Buchhandel. In meinem ersten Buch steht ein Vorwort von Johannes Kühn. Mein Erstlingswerk wurde gefördert mit Mitteln der Gemeinde Schmelz, der Gemeinde Tholey sowie des Ministeriums für Bildung, Familie, Frauen und Kultur.

Im Februar 2010 ist bei k+kmedien-Bod Norderstedt ein neues Buch von mir erschienen mit dem Titel "Heimatlos".



Nach der Veröffentlichung von ?Heimatlos? erkannte ich, dass ich in ein Genre eintauchte, dessen sozialkritische Thematik mit den Geschichten meiner Heimatliebe und ihrer Naivität nicht zu vereinbaren ist. Deshalb schrieb ich meine neuen Bücher ?Schrei nach Liebe? und ?Kassandra? unter meinem literarischen Pseudonym "Karl Hauser". "Schrei nach Liebe" erschien 2010 bei k+k medien - BOD Norderstedt, "Kassandra" 2012 beim Verlag edition winterwork.



Mit meinem fünften Buch kehre ich wieder vom Pseudonym zu meinem bürgerlichen Namen zurück. Ich habe es so veröffentlicht: Hans-Erich Kirsch - Die Texte und Fragmente des Walter Stein. Das Werk ist, wie mein vorangegangenes, beim Verlag edition winterwork erschienen, und zwar im Januar 2014.

Ich bin Mitglied im Freien Deutschen Autorenverband FDA und in der Literarischen Gesellschaft Saar-Lor-Lux-Elsass.



Meine fünf Bücher sind fünf ganz verschiedene Werke mit ganz verschiedenen Geschichten. Was aber alle fünf Bücher wie ein roter Faden durchzieht, ist die Einsamkeit der Hauptfiguren, die an den Rand gedrängte Außenseiter der Gesellschaft sind. Es geht in meiner Literatur um die Schicksale von "Aussätzigen" unserer modernen Gesellschaft. Speziell nehme ich mich der benachteiligten, diskriminierten, stigmatisierten, ausgegrenzten und ausgeschlossenen Minderheit der so genannten "psychisch Kranken" an, die in ihrem Umfeld behandelt werden, als wären sie an Ebola erkrankt oder als wären sie Schwerverbrecher oder als wären sie schon lange tot, wenn es nicht gelingt, sie fortzuschaffen in ein Heim, d.h. wenn es nicht gelingt, sie aus ihrem Umfeld zu entfernen. Damit will ich am Beispiel der so genannten "psychisch Kranken" auch aufzeigen, wie lieblos, kalt und hart die Gesellschaft mit den Menschen umgeht, welche die Leistungsnormen und andere Normen nicht erfüllen können oder wollen. In diesem Sinn wiederhole ich, was schon ganz oben steht:

Der Wert des Menschen ist sein Mensch-Sein, nicht seine Leistung und sein Haben. In einer Gesellschaft, in welcher der Wert des Menschen nach seiner Leistung und seinem Haben berechnet wird, geht die Menschlichkeit zugrunde.

Es geht in meinen Büchern aber auch um die Selbstfindung und die Selbstverwirklichung im tiefsten Sinn. Menschen, die den Weg zum Selbst gehen, müssen eigene Pfade einschlagen und die gewohnten, eingefahrenen Straßen und Schienen der Norm verlassen. Damit stoßen sie auf Widerstand, Kritik und Ablehnung und werden als nichtkonforme Außenseiter ausgegrenzt. Das Leben wird ihnen schwer gemacht und sie bekommen viele Steine in den Weg gelegt. Daran können sie auch psychisch erkranken. Das Absurde daran besteht darin, dass gerade diese Individualisten genau das tun, wozu eigentlich ganz allgemein alle Menschen bestimmt sind. So steht es auch im Grundgesetz. Doch werden sie von der Masse behandelt, als würden sie etwas Verbotenes oder Kriminelles tun. Es ist ein uraltes Thema, auch ein typisch christliches. Denn Jesus Christus ist ein Paradebeispiel dafür.

Vergleichbar mit meinem Thema ist das Thema von Autoren, die Kriminalromane schreiben, ebenfalls in jedem ihrer Bücher das gleiche, nämlich die Aufklärung von Mordfällen. Doch ergibt sich in jedem Fall immer wieder eine andere Geschichte, und so ist es auch in den Produkten meines literarischen Schaffens.

Eine Ausnahme bildet mein erstes Buch "Jedes Jahr, wenn der Kuckuck ruft". Denn es ist mein einziges Buch, das in der realen ersten Person Singular geschrieben ist und außerdem von einer optimistischen Stimmung getragen wird. Ich bin also selbst die Hauptfigur des Werks und schreibe naiv optimistisch, von kurzen kritischen Bemerkungen abgesehen. Und doch kann man mich in "Jedes Jahr, wenn der Kuckuck ruft" auch als Außenseiter erkennen, weil ich von den lieblosen, kalt- und hartherzigen Menschen weggehen muss, um in der neutralen Natürlichkeit der Natur meinen Seelenfrieden zu finden.

Wenn ich meine Werke einem Genre zuordnen sollte, dann würde ich sagen, dass ich sozialkritische Außenseiterliteratur schreibe. Ich bezeichne sie auch, bezogen auf die Stimmung, als Bücher der Einsamkeit.

Hans-Erich Kirsch

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