Musik und Schreiben geht das?

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BlueEye95  Hi Leute ich hab da mal ne Frage an euch,

Könnt ihr mit Musik arbeiten? Ich hab meine Erfahrungen mit und ohne Musik gemacht und finde es interessant wenn ich Musik höre kann ich manchmal besser schreiben als ohne aber bei manchen Ideen brauche ich meine Ruhe.

Geht euch das genauso oder habt ihr andere Sachen die euch Helfen eure Fantasie an zu regen?

LG
Shirley
Vor langer Zeit - Antworten
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RemusLupin  Musik beim schreiben geht bei mir schon, nur ist es dann nur bei Musik üblich die ich eher nicht in der Freizeit höre, wenn ich zum Beispiel mit der Bahn wo hin fahre. Bei mir muss die Musik einfach zu dem passen was ich schreibe und bei Musik bei der das nicht zu 100% zustimmt schaltet mein Kopf einfach komplett ab.

Gruß Remus
Vor langer Zeit - Antworten
elli98  Die Musik muss auf jeden Fall zu der Stimmung passen, die du auch in deinem Text vermitteln willst.
Dann klappts perfekt und ist sogar eine große Hilfe :)
Vor langer Zeit - Antworten
nrvna  Ich kann mit Musik viel besser schreiben als ohne! Es muss aber die richtige Musik sein, also meine Lieblingsmusik. Die Musik hat einen grossen Einfluss auf mein Schreiben, sie motiviert - und inspiriert mich. Ich habe das Gefühl, wenn ich Musik zum Schreiben höre, kann ich einfach abschalten, es geht wie von selbst. Ohne Musik wäre es schwieriger, mich in den Text hineinzuversetzen (tönt jetzt ein bisschen komisch haha)..
Vor langer Zeit - Antworten
MarcPanjai  Ich finde das ist eine tolle Kombination insb. wenn man Musik spielt welche die Stimmung recht gut Trifft. So höre ich wenn ich fantasy schreibe gerne Narnia, Herr der Ringe oder Pirates of the Carribean soundtrack (finde diese echt klasse!) wenns was ist wie ein Sience Fiktion find ich Psytrance in allen variationen klasse. Bei liebes Romanen finde ich so Kuschelrock oder Spanische Gitarre etz. recht gut. Auch Gennesis oder Santana eignet sich klasse. Schreibt man Horror oder Action passt Metal Rock und sowas. Bei Drogen Storys ganz klar Sounds der Zeit wie Hendrix aber auch The Who oder Pink Floyd. Diese passen auch exzellent zu Krimis (siehe CSI welche sich gerne bei the Who bedienen). Generell gilt - die Musik muss zu der Stimmung passen die man beim Schreiben empfindet und vermitteln will. Der Leser spürt dies instinktiv, und wenn sich Musik und Schreibfluss ergänzt kann der Wechsel auch einen angenehm zu lesenden Wechsel bedeuten. Weil es die Spannungskurve mit beeinflussen kann. Zum Thema Schreiben und Drogen.. also Alk, etz. so finde ich - erlaubt ist was nicht schadet. Und im Maß geschieht. So würde ich nicht raten auf LSD zu schreiben - das könnte ein wenig wirr für den künftigen Leser wirken welcher nicht nachempfinden kann das man gerade in einem Zwiegespräch mit einer Zimmerpflanze die Weltumfassende Logik erfahren hat das Nüsse auch Gefühle haben und gerne Fallschirmspringen wollen. Andererseits kann etwas Bier oder Wein, was zu rauchen etz. bis zu einem bestimmten Punkt als Stimulanz wirken der Blockaden enthemmt - nur sollte das dann auch ned so sein das man NUR noch dann schreiben kann wenn man was genommen hat. Die ideale Kombination zwischen Musik und Rausch ist meiner Meinung nach schwer zu finden, doch wenn - dann ist man überrascht wie die Worte nur so fließen. Mir ist es egal ob musik laut oder leise ist - ich höre viel laute Musik. Viel nervender empfinde ich es wenn ständig ein Handy blinkt.. oder leute anrufen.. oder vergleichbares. Aus Erfahrung kann ich aber sagen das viele die noch nie Drogen genommen haben, überhaupt keine Ahnung haben wenn es um das Erlebnis einer emotionalen Erfahrungs Suche geht. Oft merke ich das jene die es verteufeln, nie auch nur im Ansatz erfahren haben was das für eine überwältigende und Bewusstseinserweiternde Erfahrung ist. Bewusst sein Erweitern bedeutet ÜBER den Tellerrand hinaus blicken. Seinen Standpunkt ändern oder gar aufgeben und sich für die Frage zu öffnen: Kann es sein das man uns vielleicht belogen hat als man es verteufelte?
Worauf ich raus will ist - Musik ist wie eine Droge. Sie ist Akustisch erschaffene Emotion. Hörbare Gefühle. Zu schreiben bedeutet auch zu fühlen sonst ist der Text ohne Seele, so kalt und Trocken wie ein Aufsatz über die Fortpflanzung einzelliger Organismen. Gefühle können eine SUPER Unterstützung sein oder auch total verstören. So ist das auch bei Drogen. Eigentlich mit allem was Gefühle und Emotionen sogar unsere Wahrnehmung beeinflusst. Nehme ich Jimi Hendrix als Beispiel, er konnte am besten Spielen wenn er total abgeschossen auf die Bühne ging was selten ist.. oder manch Maler bediente sich der Grünen Fee bzw. Opiaten bis hin zu Tollkirsche und co. Auch wenn es diverse Drogen gestützte Werke gibt wie Per Anhalter durch die Galaxie oder so Biografien alla Fear & Loathing in LasVegas die heute bekannt sind. So stelle ich mir als Erwachsener doch schon vermehrt die Frage.. Welche der Kinderwerke beruhen auf LSD Kernerlebnissen? Man schaue mal den Zauberer von OZ.. oder Alice im Wunderland.. Peter Pan oder auch sowas verrücktes wie Sponge Bob oder Teletabbis.. jeder NORMAL denkende Mensch hat es verdammt schwer sich solche Erlebnisse selbst vorzustellen. Darum lieben Menschen und Kinder (die oft mehr Fantasie als Erwachsene haben weil sie noch OFFEN an dinge heran gehen) auch diese Geschichten. Sie schauen es an und erleben einen kleinen Einblick in etwas das sie nicht alleine erleben, nämlich den Blick über den Tellerrand. Da sie Teil eines Systems sind, oft darin aufgewachsen, das sie von Kopf bis Fuß dazu Programmiert hat das Denken und ANDERS Denken keinen Platz in der Gesellschaft hat. Es ist das Freie Denken das die Menschen an den Geschichten so fasziniert, dieses Fremdartige abstrakte und zu gleich auch spannend und Faszinierende vielleicht verbotene Thema.. So war der Autor des Buches "Das Parfüm" sicher kein Kind von Unschuld. Alleine die Art sich in diesen besonders Begabten Menschen hinein zu versetzen - die Welt durch seine Nase zu beschreiben ist Faszinierend. Aber zu gleich auch schockierend als die Frage im Raum steht ob man diesen unbeschreiblichen Duft nicht konservieren könne.. bis es in einer Orgie endet. Musik zu Buch? Ist wie Sahne zu Kuchen. Man muss es nicht - aber wenn es schmeckt, macht es das ganze zu einem Hochgenuss und viel intensiveren Erlebnis.
Ich finde Düfte irritieren mich viel mehr als Musik beim schreiben. So kann der Gülle Duft vom Acker welcher durch das Fenster kommt - mich permanent irritieren so das ich bei jedem Atemzug denke: IGITT.. oder auch intensive Parfüme oder Duft öle wie etwas mega Fruchtig oder Minze oder ein Duft wie Toilettenstein kann mich irritieren. Andererseits kann ein Duft nach Pizza oder aber einem milden angenehm frischen Duft wie Musik zu einer Wohl fühl Oase führen.

Es bleibt also letztlich dabei, es ist nicht die Frage danach ob Musik oder keine sondern schlicht: Fühlt man sich dabei wohl und erzeugt es eine Angenehme Schreib Umgebung was man konsumiert (denn Musik konsumieren wir ja auch..). Und wer eine Schreibblockade hat kann sich ja auch meinen Text als Anregung nehmen sich einmal hin zu setzen und zu analysieren: Fühle ich mich überhaupt wohl so wie ich schreibe? Wo habe ich die besten Einfälle - und warum?
Denn etwas was GAR nicht geht ist Kreativ sein unter Druck / Stress. Nur etwa 1 von 10000 kann unter Stress noch Kreativ und TOP arbeiten. Die Meisten können zwar scheiben, aber das was dabei herauskommt ist nicht gut. Weil man einfach nicht auf der Welle geritten ist - wie auch wenn Windstille herrscht. Und eine Lektion die ich gelernt habe durch das Produzieren meiner Musik lautet: GÖNN DIR PAUSEN! Abstand zu seinem Projekt ist oft der Schlüssel um zu hören oder zu erkennen wo echte Schwächen existieren. Du hast noch einen Termin, lass es fang nicht an - warte auf den RICHTIGEN MOMENT. Denn auch wenn man mega Bock hat zu schreiben - zu wissen das man unterbrechen muss ist KEIN guter Ansatz.
Vor langer Zeit - Antworten
carlchen  Also ich habe bei Musik immer die besten Ideen
Vor langer Zeit - Antworten
Sonnenschein99  Ich finde wenn man seine Lieblingsmusik hört, entspannt das und ich zumindest bekomme dann gute Laune und die besten Ideen
Vor langer Zeit - Antworten
Ryvais  Kommt drauf an, welche Musik. Beim Schreiben hör ich ganz gern Enya, weil da auch oft Lieder ohne Text drauf sind - und Texte bringen mich manchmal schon raus. Kommt natürlich auch wieder auf den Text an, aber wenn ich da Wortfetzen aufschnappe und es interessant klingt, konzentrier ich mich auf einmal auf das Lied und nciht mehr aufs Schreiben. Kontraproduktiv ...
Vor langer Zeit - Antworten
Yukiko123  Ich höre immer die Musik die zum Buch passt! Dann fallen einem immer gute Ideen ein! ^^
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer  Einige meiner Werke beruhen auf Songtexten, die ich gehört oder gelebt habe.
So gesehen ist Musik nicht nur ein Mittel sondern eine Inspiration.
Vor langer Zeit - Antworten
belle  Ich brauche Musik zum Schreiben. Zur Beruhigung und Inspiration. Die Stimmung in meinen Kapiteln richtet sich nach meiner persönlichen Verfassung und solche Musik höre ich dann auch :)
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