Gedichte
Nachtmosaik - EIN GEMEINSCHAFTSWERK

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"Ein Mystorys Gemeinschaftswerk "
Veröffentlicht am 20. Oktober 2013, 30 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Danke fürs Vorbeischauen! Es freut mich, wenn es noch jemanden gibt, für den Schreiben und Lesen eine Leidenschaft ist, die keine Leiden schafft! Noch mehr freue ich mich, wenn ich auf meine Geschichten Kommentare und Rückmeldungen erhalte! Einfach in meine Texte reinschauen, dann wisst Ihr bald mehr über mich! Zumindest was ich so alles schreibe ... Viel Spaß beim Schmökern! Andreas
Ein Mystorys Gemeinschaftswerk

Nachtmosaik - EIN GEMEINSCHAFTSWERK

Einleitung

Vor einiger Zeit waren die Nächte häufig Gegenstand von Gedichten.

Daher haben wir beschlossen, daraus ein "nächtliches" Gemeinschaftswerk zu machen!


In neuem Gewande für alle Nachteulen, und solche, die es werden wollen.

Und nachdem aktuell die dunkle Tageszeit wieder aktuell zu sein scheint...






















Wer sind wir? - derrainer - FLEURdelaCOEUR - MerleSchreiber - Rehkitz - Tintoletto - ulla - avewien




(c) Texte - nach Angaben der Autoren (c) Cover - FLEURdelaCOEUR
(c) Bilder im Buch - FLEURdelaCOEUR & avewien

Nachtmosaik









Nasskalte Nacht Die nasskalte Nacht. Nicht ein einzig Sternlein lacht. Donner, Blitz es kracht.

In der Stube warm, Feuer im Kamin hat Charme, Katze schnurrt im Arm.

Hass und Neid und Streit, für so etwas keine Zeit, lieb Gemütlichkeit. Buch und Kerzenschein, genieße ein Gläschen Wein. Was kann schöner sein?






Musik ganz leise, les´ Verliebte aufReise, sinnlicheSpeise. Zeit für einen Traum, im Sand am Meeressaum, unterm Palmenbaum. Am Morgen erwacht, die Sonne schelmisch lacht, stehe auf ganz sacht. Rehkitz 17-10-2013








Trüber Tag

Schwarze Luft vertreibt die Gesternlast, trüber Tag versinkt im Niemandsland. Kerzenschein ist nun mein Gast, befreit von engem Seelenband. Freiheit für die Sehnsuchtsträume, wohltuend Gedankenbad. Aus des Bades duftend Schäume, steigt geisterhaft mein Liebespad. Endlos schön Verwöhngerüche, gefühlsecht diese Geisterhand. Vergessen alle Tagesflüche, befinde mich an Traumesstrand. Rehkitz den 14-10-2013




Blaue Bänder

Nachts, wenn sich unsere Blicke am Sternenhimmel treffen, flüstert der Nachtwind mir zärtliche Worte, streichelt mit weichem Gefieder meine Seele. Nachts verknoten wir die blauen Bänder unserer Sehnsucht zu einer Brücke über die Milchstraße… © fleur 2013




Im Dunkel der Nacht   In der Nacht, da ist es dunkel ... am Himmel nur ein Sternengefunkel ... je klarer man die Sterne sieht ... desto höher man die Decke zieht!   Eiseskälte zieht heran ... den Winter man erahnen kann! Es riecht nach Schnee ... schon bald ... oh jee!   Heute Regen, morgen Eis ... denn bald ist Weihnacht, wohl in Weiss? In knapp 10 Wochen weiss man mehr ... wer weiss schon alles? - Nur der Herr!  

Der Herr wird's richten, so war's schon immer ... bei Kälte frieren? - Nie und nimmer! Mit Strom zu Heizen, viel zu teuer, mach' ich aus Holz mir nun ein Feuer?!  

Ich kuschel mich in meiner Ecke ... mit meiner neuen Kuscheldecke! Ein Dominostein, ein Gläschen Wein ... gemütlich ist es doch daheim!   Der Dominoeffekt mir wahrlich schmeckt, durch Fleur und Viktor ich ihn entdeckt! Und schon wird's dunkel, wieder Nacht ... mein kleines Werk ist nun vollbracht ;-)   (c) by Tintoletto







erwachen   langsam weicht das dunkel der nacht dem licht des neuen morgens   und unerfüllte träume verlieren sich im endlosen grau wirrer gedanken   in dürren ästen der vergangenheit hängt verloren das gestern zerzaust vom wind des vergessens  


zärtlich spiegelt sich der erste sonnenstrahl im meer der hoffnung und malt rosa bilder in den morgen   zwischen hohen wänden der zweifel sprießt ganz zart das erste grün des erwachenden tages   @ ulla  








Die Nacht  


Die Nacht hat was beruhigendes, es ist so herrlich still. Die Nacht hat was verführendes, doch macht sie was sie will.



Die Nacht ist manchmal furchtbar kalt, schenkt dir gar grässliche Gedanken. Die Nacht ist manchmal voll Gewalt, bringt Menschen oft ins Wanken.



Die Nacht kann viel an Wärme bringen, offenbart dir tausend Emotionen. Die Nacht kann sanfte Töne singen, und dich mit Umarmungen belohnen.




Die Nacht beraubt dich deiner Sinne, bringt dich um den Verstand. Halt einen Augenblick nur inne, und genieß das schwarze Gewand. © avewien - 2013















Schwarzes Gold aus der Dunkelheit Tief hinab in die Dunkelheit ... der Förderkorb, er steht schon bereit!  Wie mag es dem Kumpel ergangen sein .... war ihm Angst und Bange, kam er wohl heim? Das Schwarze Gold, das sollte er holen ... im Ruhrpott nennt man so auch die Kohlen! Die Gefahren und auch der Kohlenstaub ... haben ihm nicht selten das Leben geraubt! Man heizte mit Holz oder Brikett ... diese Bezeichnung fand ich damals schon nett!! Heute steh'n viele Zechen zwar still ... doch man kann sie besichtigen, sofern man es will.

Das Wahrzeichen aus dem Ruhrgebiet ... man häufig im Dunkeln beleuchtet sieht!


(c) by Tintoletto












Die Nacht der silbernen Erkenntnis  


Sie öffnet ihre Eulenaugen hält den Abendwind gefesselt mit ihrem weichen Schal aus schwarzem Samt und breitet ihre Arme weit Sie trinkt den roten Wein aus deinem Glas und schickt dir Glühwürmchen in deine Labyrinthe der Erinnerung Sie hebt den Vorhang des Vergessenwollens und leuchtet dir mit Sternenfackeln letzter Klarheit


Verschenkt an dich in purer Ehrlichkeit den runden Mond der silbernen Erkenntnis ... Doch bist du schon bereit? © fleur 2013












Monster der Vergangenheit



Nicht wahr, Du lässt mich nicht allein wenn es dunkel wird heut Nacht und Monster der Vergangenheit kriechen aus dem Lüftungsschacht Nicht wahr, Du lässt mich nicht allein wenn sie mich zerren aus dem Bett mich schlagen, sich an mir vergeh`n und sagen, dass die Schuld ich hätt` Nicht wahr, Du lässt mich nicht allein Ich bau` auf Dich in meinen Nöten diese Nacht und viele Nächte wieder lässt Du nicht zu, dass sie mich töten

Ich vertrau` Dir fühl in Deinen Armen mich geborgen Nein, gewiss lässt Du mich nicht allein ach, wär` ich doch Dein Kind für immer Sag`, willst DU meine Mutter sein? @ MerleSchreiber (Oktober2013) Dies sind die flehenden Worte eines fünfjährigen Pflegekindes. Nacht bedeutete für dieses Kind: Der Spießrutenlauf mit den Monstern der Vergangenheit geht in die nächste Runde!




Seelentanz


Raben werden in der Mythologie vielerlei Fähigkeiten zugeschrieben. Im folgenden Gedicht fungieren sie als Botschafter des Unterbewusstseins, eine Verbindung zu unseren nächtlichen Träumen und Gefühlen.


Die Nacht erwacht und öffnet ihren Schlund verschlingt des Tages Licht auf ihre Weise malt ein Sternenbild auf schwarzem Grund schickt dreizehn Rabenvögel auf die Reise


Sie dringen ein in träumend Nachtgedanken sind mystisch Boten einer and`ren Welt ihr Schrei bricht Normen, öffnet Schranken und der Verzagte wird zum strahlend Held


Soll und Haben zählt nun nimmermehr die schwarzen Raben führen Traumbilanz im Morgenlicht wird ihr Gefieder schwer zu Ende ist der nächtlich Seelentanz @ MerleSchreiber (Oktober2013)
















Schwarzes Kleid


Welt trägt nun ein schwarzes Kleid, Nacht hat Taglast abgelöst. Sternenhimmel wirkt befreit Sehnsuchtstraum sich nun entblößt.


Tanzend begleitet von den Winden, durch den ganzen Weltenraum. Herzen zueinander finden, zeitennah der Sehnsuchtstraum. Tränen die zum Himmel schreiten, Zufriedenheit ist angesagt. Berührungen den Weg bereiten, Liebe hat heut zugesagt.


Traum küsst sinnlich Kummerfalten, führt dich dann in Niemandsland. Morgens sind wir dann die Alten, gestärkt durch dieses nächtlich Band. Rehkitz 15-10-2013
















Die Nacht     Haben wir schon mal darüber nachgedacht  über die Nacht. Wo uns Albträume begleiten und Monster unsere Hände halten. Wenn wir wach liegen,  können vor Kummer und Sorgen nicht die Augen schließen. Der Tag zieht an uns vorbei, vielleicht ist Liebeskummer mit dabei. Wo die Raben ihre Lieder singen,  wir kein Auge zu kriegen.  







Wo der Mond mit den Wolken sich vereint,  wo du leise für dich weinst. Wenn du meinst, die Bettdecke erdrückt dich,  obwohl sie dich beschützt. Die Schatten an der Wand machen dir Angst,  der Wind nicht leise ist, Du meinst, dass du nicht alleine bist. Und doch schläfst du ein. Wie immer allein. Du hast es geschafft, nicht mehr die Kraft gehabt. Der Schlaf übermannte dich. Eine Gegenwehr gab es nicht. Wie ein kleiner Tod kam er über dich.    Die Nacht © r.gr.10.2013





Ehrlichkeit   In der Nacht ist die Ehrlichkeit direkter, als am hellsten Tag.    (c) avewien - 2013



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Hörbuch

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avewien
Danke fürs Vorbeischauen!

Es freut mich, wenn es noch jemanden gibt, für den Schreiben und Lesen eine Leidenschaft ist, die keine Leiden schafft! Noch mehr freue ich mich, wenn ich auf meine Geschichten Kommentare und Rückmeldungen erhalte!

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Viel Spaß beim Schmökern!
Andreas

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Kommentare
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Loraine Dankeschön - gute Idee und tolle Beiträge!
Loraine
Vor langer Zeit - Antworten
avewien Danke Dir fürs Lesen und die Anerkennung!

Liebe Grüße
Andreas
Vor langer Zeit - Antworten
FLEURdelaCOEUR 
Ich habe es auch wieder sehr gern gelesen,
danke dir!

Lieben Gruß
fleur
Vor langer Zeit - Antworten
avewien Nachdem derzeit so viel über die Nacht geschrieben wird, habe ich es wieder "ausgegraben" - eine schöne Erinnerung.

Liebe Grüße
Andreas
Vor langer Zeit - Antworten
derrainer lieber andreas ,
gern nochmal gelesen und ich denke, jetzt kann ich einen favo vergeben

gruß rainer
Vor langer Zeit - Antworten
avewien D.h., Du gibst natürlich allen Beteiligten den Favo!!

Liebe Grüße
Andreas
Vor langer Zeit - Antworten
Feedre Hab gerne nochmal bei euch "Nachteulen" geschmökert...ein tolles Buch!
LgF
Vor langer Zeit - Antworten
avewien Danke Dir!!

LG
Andreas
Vor langer Zeit - Antworten
dieNiki hallo lieber Wiener
ich muss doch auch meinen Senf abgeben ,,
toll so ein gelungenes Gemeinschaftswerk
im lesen bin ich besser als im schreiben ,,,,
Gruss zu dir lieber Andreas
dieNiki
Vor langer Zeit - Antworten
avewien Dank Dir recht schön!
Aber geh, sei nicht immer so kritisch!

Lieben Gruß
Andreas
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