Romane & Erzählungen
Alles wird gut

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"Alles wird gut"
Veröffentlicht am 09. September 2013, 10 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Alles wird gut

Alles wird gut

Beschreibung

Es ist eine ziemlich lange Geschichte, weshalb ich jeden Tag nur zwei Kapitel ver├Âffentliche :)

Campingtour

Ich hatte mich so auf die Woche gefreut, in der meine beste Freundin Kathi und ich zusammen campen gehen wollten. Doch irgendwie kam dann alles anders als wir es geplant hatten. Aber das will ich jetzt von Anfang an erz├Ąhlen:

Es waren bereits 5 Monate seit meinem 18. Geburtstag vergangen, aber ich wollte ihn im Sommer nachfeiern, weil ich kein besonders gro├čer Fan vom Winter bin… genaugenommen hasse ich den Winter :)

Auf jeden Fall wollte ich meinen 18. Geb├╝hrend feiern, aber da ich kein Freund von gro├čen Partys mit vielen Leuten und noch mehr Alkohol du Drogen bin, wollte ich mit meiner besten Freundin irgendwo in der Wildnis campen gehen und eine sch├Âne Zeit verbringen, bevor wir unser Studium beginnen wollten. Als ich in der Fr├╝h aufstand duschte ich, nahm meinen bereits fertig gepackten Rucksack und nach einem kurzen Fr├╝hst├╝ck verabschiedete ich mich von meiner Familie. Ich lief zu meiner ABF die nur einen Kilometer von uns entfernt lebte und gerade als ich klingeln wollte riss sie die T├╝r vor meiner Nase auf und umarmte mich: „Stella!!! Ich freue mich sooooooooo!!“ Ich lachte: „Kathi, du verr├╝cktes Huhn! Hast du die Tickets?“ Sie hielt mir zwei Zugtickets nach Freiburg unter die Nase. Also w├Ârtlich: „Riechst du das? So riecht eine ganze Woche Freiheit!“ Dann lachten wir. Auf die Frage, ob ich meines selbst nehmen wolle antwortete ich, dass ich es sowieso nur verlieren w├╝rde. Sie grinste mich an und wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Als wir ankamen stand der Zug bereits da, sodass wir gleich einsteigen konnten. Kathi, die ein St├╝ck gr├Â├čer ist als ich, legte unsere Rucks├Ącke auf das Gep├Ącknetz ├╝ber einem Viererplatz mit Tisch, an den wir uns setzten. Wir machten es uns bequem und kaum dreieinhalb Stunden sp├Ąter stiegen wir in Freiburg aus. Wir hatten uns die ganze Fahrt ├╝ber unterhalten und ein bisschen mit den s├╝├čen Jungs im Nebenabteil geflirtet. Leider waren die schon einige Stationen vor uns ausgestiegen :)

Mit unseren Rucks├Ącken auf dem R├╝cken gingen wir los in Richtung Schwarzwald. Wir gingen erst ein St├╝ck auf einem der Wanderwege und nach unserer Mittagspause, so gegen halb drei, schlugen wir uns durch das Unterholz. Gegen Abend erreichten wir eine kleine Lichtung, auf der wir unser Zelt aufschlugen. Als wir uns dann ersch├Âpft auf unsere Isomatten fallen lie├čen fragte Kathi: „ Und deine Mutter glaubt uns?“ „Klar. Die denkt wir sind in Basel bei meinem Freund. Aber der wei├č, dass ich ihr das erz├Ąhlt habe und denkt, wir w├Ąren irgendwo in Freiburg.“ „Oh Stella! Wie gemein von dir!“ Sie grinste. Wir unterhielten uns eine Weile und nach und nach wurde es dunkel. Mein Magen knurrte. „Hunger?“ „Anscheinend!“ Wir lachten und Stella stand auf. „Passt du auf unser Zeug auf? Ich suche Feuerholz und dann k├Ânnen wir auch was essen!“ „Oh… daran hatte ich ├╝berhaupt nicht mehr gedacht!“ „Da hast du ja Gl├╝ck, dass ich dabei bin!“ „Haha… Pass auf, dass du nicht vom gro├čen b├Âsen Wolf gefressen wirst!“ „Ich glaube nicht, dass das passiert!“ Sie zog ein riesiges Messer aus ihrer Tasche. „Damit schlage ich jeden Wolf in die Flucht!“ Das Messer kam mir bekannt vor. Ich riss die Augen weit auf. „Das ist doch nicht etwa…!?“ „Das Messer von meinem Bruder.“, vollendete sie den Satz. „Der ist sowieso nicht zu Hause und merkt es nicht!“ „Na dann…“ Kathi hing also los um Holz zu suchen und ich blieb allein zur├╝ck. Kathis Bruder war etwas mehr als ein Jahr ├Ąlter als ich und somit 2 Jahre ├Ąlter als Kathi. Jamal war gro├č, dunkelhaarig und gutaussehend und hatte wundersch├Âne braune Augen. Naja, wie auch immer… Nach einer dreiviertel Stunde war Kathi immer noch nicht zur├╝ck und ich begann langsam mir Sorgen zu machen. Pl├Âtzlich raschelte es im Geb├╝sch und da stand Kathi mit einem gro├čen Stapel Feuerholz. Sie sah verschwitzt aus und hatte b├Âse aussehende Schrammen an den Armen und im Gesicht. „Kathi! Was ist passiert?“ „Der gro├če b├Âse Wolf hat mich angegriffen.“, sagst sie ernst und legt das Holz auf den Boden. „WAS!?“ „Ja… Irgendwas hat im Geb├╝sch geraschelt und ich dachte mir, dass da was nicht stimmt. Also wollte ich nachschauen was das ist. Zum Gl├╝ck hatte ich mein Messer schon gez├╝ckt, denn pl├Âtzlich ist mir ein unglaublich widerliches Vieh auf die Brust gesprungen. Ich habe ihm dann das Messer in den Hals gerammt. Das erkl├Ąrt auch meine blutigen Klamotten!“ erst jetzt bemerkte ich die Blutflecken auf ihrem T-Shirt. Da h├Ârten wir ein rascheln im Geb├╝sch. „OMG! Was war das?“ „Ich hoffe ja kein Wolf!“ Ich klammerte mich an Kathis Schulter, doch die stie├č mich zur├╝ck und zog wieder das Messer. Sie sah bedrohlich aus mit der Waffe in der Hand. Ich stand mit dem R├╝cken zum Geb├╝sch und starrte sie entgeistert an. Pl├Âtzlich sp├╝rte ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich erstarrte und glaubte mein Herz w├╝rde stehen bleiben. Dann drehte ich mich langsam um und vor mir stand ein junger Mann mit dunkelblonden Haaren, die in alle Himmelsrichtungen abstanden. Ich starrte ihn an. Er l├Ąchelte: „Habe ich euch erschreckt?“ „JA!“, antwortete ich sofort. Kathi sagte nichts. Sie schaute ihm einfach nur in die Augen. Als sie merkte, dass ich sie ansah legte sie den Kopf schief, runzelte die Stirn und sagte langsam: „Hey, ich kenne dich! Du bist doch Jerome!“ „Ja, und du bist doch die kleine Schwester von Jamal…“ Ich sah verwirrt von einem zum anderen. „Was geht hier vor!?“ beide sahen mich an. Kathi ergriff das Wort: „Stella, das ist Jerome. Ein…├Ąhm…Freund von meinem Bruder. Jerome, das ist Stella. Meine beste Freundin.“ „├äh… HI!“ „Hi“ Ich bemerkte, dass Kathi und Jerome sich immer noch in die Augen sahen. Ein Freund ihres Bruders… Verarschen kann ich mich selber, dachte ich. Da fragte Kathi: „Was machst du hier? Hast du kein Zelt?“ „├ähm… das ist eine lange Geschichte. Und nein. Ich habe kein Zelt. Ich bin nicht mehr dazu gekommen eins einzupacken.“ Er sagte das so, als ob er gefl├╝chtet w├Ąre… Ich sah wie Kathi nachdachte. Sie wollte diesen Irren doch nicht etwa fragen ob er mit uns im Zelt schlafen wollte!? Doch zu meinem Entsetzen tat sie genau das. Er musste wohl meinen Blick gesehen haben, denn er l├Ąchelte und verneinte. Er sagte er h├Ątte sich schon daran gew├Âhnt unter freiem Himmel zu schlafen. Mein Magen knurrte wieder. „Wollen wir jetzt mal was essen? Ich verhungere gleich!“ „Klar. Ich auch.“, sagte Kathi und dann an Jerome gewandt: „Du isst doch mit uns, oder!?“ Sie sah ihn erwartungsvoll an. „Ja, das kann ich machen. Wenn es Stella nichts ausmacht!“ „Was? Nein! Ist schon okay! Du kannst gerne mit uns essen.“ Ich war zwar nicht ganz so begeistert, aber Kathi schien ihn zu m├Âgen. So b├Âse konnte er ja nicht sein: Obwohl, er war mit ihrem Bruder befreundet… :)

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trauumerin Re: S├╝├če Tr├Ąume... - Lieben Dank f├╝rs Lesen :) Ich wei├č, dass das alles sehr kitschig etc. ist, aber es ist halt ein typisches M├Ądchenbuch :) Ich habe es zusammen mit meiner besten Freundin geschrieben und es war auch eigentlich anders geplant :)
Lieben Gru├č, tr├Ąumerin
Zitat: (Original von paulkarl am 10.09.2013 - 21:22 Uhr) ? mmh, ich steh auch auf S├╝├čes - aber das war reichlich - du s├╝├če Tr├Ąumerin!
(Ich habe die 113 Seiten als pdf gelesen.)
Deine s├╝├čen Jungs wurden immer s├╝├čer...
Die s├╝├čen M├Ądels habe ich mir dazu gut vorstellen k├Ânnen!
Und das amerikanische OMG ist wohl eine Abk├╝rzung f├╝r die ├ťbertretung des 3. Gebots ?
Aber dann haben sich alle rosaroten romantischen Klischees erf├╝llt und sind zum happy end gekommen.
Im Traum sei es Dir erlaubt!
Ich habe es gern gelesen.
S├╝├če Gr├╝├če
Paul K.

Vor langer Zeit - Antworten
trauumerin Re: S├╝├če Tr├Ąume... - Lieben Dank f├╝rs Lesen :) Ich wei├č, dass das alles sehr kitschig etc. ist, aber es ist halt ein typisches M├Ądchenbuch :) Ich habe es zusammen mit meiner besten Freundin geschrieben und es war auch eigentlich anders geplant :)
Lieben Gru├č, tr├Ąumerin
Zitat: (Original von paulkarl am 10.09.2013 - 21:22 Uhr) ? mmh, ich steh auch auf S├╝├čes - aber das war reichlich - du s├╝├če Tr├Ąumerin!
(Ich habe die 113 Seiten als pdf gelesen.)
Deine s├╝├čen Jungs wurden immer s├╝├čer...
Die s├╝├čen M├Ądels habe ich mir dazu gut vorstellen k├Ânnen!
Und das amerikanische OMG ist wohl eine Abk├╝rzung f├╝r die ├ťbertretung des 3. Gebots ?
Aber dann haben sich alle rosaroten romantischen Klischees erf├╝llt und sind zum happy end gekommen.
Im Traum sei es Dir erlaubt!
Ich habe es gern gelesen.
S├╝├če Gr├╝├če
Paul K.

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paulkarl S├╝├če Tr├Ąume... - ? mmh, ich steh auch auf S├╝├čes - aber das war reichlich - du s├╝├če Tr├Ąumerin!
(Ich habe die 113 Seiten als pdf gelesen.)
Deine s├╝├čen Jungs wurden immer s├╝├čer...
Die s├╝├čen M├Ądels habe ich mir dazu gut vorstellen k├Ânnen!
Und das amerikanische OMG ist wohl eine Abk├╝rzung f├╝r die ├ťbertretung des 3. Gebots ?
Aber dann haben sich alle rosaroten romantischen Klischees erf├╝llt und sind zum happy end gekommen.
Im Traum sei es Dir erlaubt!
Ich habe es gern gelesen.
S├╝├če Gr├╝├če
Paul K.
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