Kurzgeschichte
der 18. Geburtstag - eine völlig neue Freiheit

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"der 18. Geburtstag - eine völlig neue Freiheit"
Veröffentlicht am 22. Juli 2008, 22 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

das kleine Trine-ABC : Albern Brav Chaotisch Direkt Ehrlich Freundlich Gutgelaunt Harmonisch Intelligent Janz lieb, wa?! Kaffeejunkie Lusdisch Motiviert Nett Organisiert Politisch Querkopf Ruhig Spontan Treu Urlaubsreif Vendetta *breitgrins* Wachsam Zickig, zahm
der 18. Geburtstag - eine völlig neue Freiheit

der 18. Geburtstag - eine völlig neue Freiheit

Beschreibung

Eine völlig an den Haaren herbeigezogene Geschichte über einen 18. Geburtstag, den Auszug der Tochter zum Freund und die Folgen. Hat absolut nichts von Realität und wäre doch sooo schön gewesen...Eine wunderbare Träumerei...

Die Geburtstagsüberraschung

Es war mittlerweile 19 Uhr. Katja saß mit ihren ganzen Freunden und Verwandten im Hof und feierte ihren 18.Geburtstag. „Wie lange noch?“, fragte Katja nervös ihre Freundin Ines. „Noch 10 Minuten“. Laut sagte sie: „Ich geh mir Kippen holen.“ Katja ließ sich mit klopfendem Herzen von Heiko und Jens erzählen, wie es ist, 18 zu sein, als Ines wiederkam und den Daumen hochhielt. Katja ließ die zwei Jungs stehen und ging zu ihren Eltern, während Ines das Tor öffnete und den Fotoapparat bereithielt. „Ich habe eine Überraschung für euch.“, sagte sie zu ihren Eltern und Verwandten. In dem Moment war ein Motorengeräusch zu hören. Ein Junge auf einem schwarzen Mofa, mit Kopftuch, Lederjacke und Cowboystiefeln kam in den Hof gefahren. In der einen Hand hielt er einen Blumenstrauß. Es war Katjas Freund Jochen, der jetzt vor ihren Eltern eine Vollbremsung hinlegte und laut rief: „Hier bin ich wieder.“ Katjas Eltern blieb der Mund offen stehen und Ines drückte auf den Auslöser des Fotoapparates. „Hallo, mein Easy-Rider.“ „Herzlichen Glückwunsch zur Freiheit.“ Jochen gab Katja den Blumenstrauß und einen dicken, langen Kuß. Freunde und Verwandte johlten. Katjas Mutter zog Katja in die Garage. „Was sollte der Auftritt dieses unreifen Bürschchens?“ „Tja, Mama, dieses unreife Bürschchen ist immer noch mein Freund. Ich habe die letzen 5 Monate eine Geheimbeziehung geführt, damit er hier seine Show abziehen kann.“ Jetzt kam auch Katjas Vater hinzu. „So unreif ist Jochen gar nicht.“ Jetzt legte Katjas Mutter los. „Unreif ist gar kein Ausdruck. Kindisch.“ „Moment. Falls du es nicht bemerkt hast, war das eine Liebeserklärung.“, sagte Katjas Vater. „Ich will Jochen nicht hier haben.“ „Tja, Pech Mama, ich wohne schließlich auch hier. Und 18 bin ich auch. Und du hast selbst gesagt, mit 18 darf ich mir mein Leben versauen, wie ich will.“ Mit diesen Worten verließ Katja die Garage, um sich bei Jochen für den starken Auftritt zu bedanken. Ihre ganzen Freunde wollten wissen, wer das denn sei. „Das ist ein unreifer Bursche von 16 Jahren, der keine Ahnung von Beziehung hat. Nein, ehrlich: Das ist meine große Liebe Jochen. Selbst meine Eltern haben uns nicht auseinander gekriegt.“ Gerade kamen Katjas Großeltern dazu. „Starker Auftritt, junger Mann. Katja hat uns von euren Problemen erzählt.“ Jochen entgegnete lächelnd: „Sie kam zu mir, nachdem ihr ihre Eltern befohlen haben, die Beziehung zu beenden. Da mußte ich doch gegen halten.“  Er umarmte Katja stürmisch. „Hallo, das Essen wird kalt.“ Die Stimme von Katjas Vater hallte durch den Hof. Nachdem alle gegessen hatten, klopfte Katja an ihr Glas und erhob sich. „Liebe Freunde, liebe Verwandte, ich danke euch, daß ihr hierher gekommen seit. Besonders freue ich mich, daß zum einen meine ganzen Klassenkameraden gekommen sind, zum anderen möchte ich Jochen für diesen gelungenen Auftritt danken. Ich hoffe, daß damit meine ehemaligen Erziehungsberechtigten eingesehen haben, daß er weder unreif, noch an einer Beziehung nicht interessiert ist. So nun bin ich mit meiner kleinen Rede fertig. Viel Spaß noch.“ Alles applaudierte, während Katjas Mutter den Kopf schüttelte. Ihre Erziehung war total schiefgelaufen. Wieder wurde an ein Glas geklopft. Diesmal war es Jochen. „Liebe Katja, zuerst noch mal alles Gute zum Geburtstag. Ich möchte dir danken, daß du mir damals am 6.3. verbal in den Arsch getreten hast, sonst wäre unsere Beziehung wirklich den Bach runtergegangen. Ich bin dir auch dankbar, daß du nicht mit mir Schluß gemacht hast.(Hier wurde Katjas Mutter kreidebleich) Durch dich habe ich wirkliche Liebe erfahren. Drum möchte ich dich hier auch im Namen meiner Eltern darum bitten, zu uns zu ziehen.“ Katja strahlte, als plötzlich Katjas Mutter die Stimme erhob: „Wenn du das machst, hast du kein Elternhaus mehr.“ Katja schluckte, erinnerte sich aber an die Situation vor 5 Monaten. „Sorry, Mama, aber ich brauche kein Elternhaus mehr. Ich bin 18 und ich werde zu Jochen ziehen.“ Die Freunde von Katja applaudierten, während sich unter den Verwandten ein lautes Gespräch breit machte, wer denn nun Recht habe. Katjas Mutter verließ weinend den Hof. Ihr Vater lief ihr hinterher. „Ja, Jochen ich werde zu dir ziehen.“ „Heute noch?“ „Klar. Liebe Freunde und Verwandte. Ich muß euch bitten, ohne mich weiter zu feiern, weil ich schon gesagt ich ziehe um.“ Jochen ging mit Katja in ihr Zimmer, um ihr zu helfen und er staunte nicht schlecht, daß Katja schon alles gepackt hatte. „Warum...?“ „Ich habe heute morgen mit deiner Mutter telefoniert.“ Plötzlich ging die Tür auf und Katjas Mutter kam rein. „Du hast unsere Familie zerstört.“, fauchte sie Jochen an. „Moment, du wolltest meinen Freundeskreis dezimieren und meine Beziehung zerstören, außerdem wolltest du mir vorschreiben, wie ich meine Jugend zu verbringen habe. Dagegen ist das milde.“ „Geh.“, sagte Katjas Mutter. Katja nahm ihre Koffer und verließ mit Jochen ihr Zimmer mit leeren Regalen.

Im neuen Heim

Bei Jochen zu Hause wurde sie mit Torte und dem Schild „Willkommen in deiner neuen Familie“ begrüßt. Nachdem Katja ihre Sachen in Jochens Schlafzimmer, das mittlerweile von einem Doppelbett geziert wurde, abgestellt hatte, sprachen sie bei Kaffee und Torte über den nun neu zu organisierenden Haushalt. „Was ich brauche, ist ein stilles Plätzchen zum Hausaufgaben machen und eine warme Mahlzeit nach der Schule.“ „Du bist ja schnell zufrieden zu stellen.“, lachte Jochens Vater. „Ach ja, meine tägliche Dosis „Marienhof“ brauche ich auch noch.“ „Kriegst du alles.“ „Kann ich jetzt meinen Krempel ausräumen?“, fragte Katja. Jochen half ihr bereitwillig, ihre Klamotten in den freien Teil des Schrankes zu räumen. „Wie kann ein Mensch nur so viele Klamotten haben?“, lachte Jochen. „Ich hab halt nicht jeden Tag dieselbe Gammeljeans an, sowie du.“ Dafür wurde sie von Jochen auf das Doppelbett geworfen. „Laß uns weitermachen.“ „Wo kann ich meine Hausaufgaben machen?“ „Komm mit!“ Im Flur stand ein Schreibtisch mit Regal und Schreibtischstuhl. „Tara.“ Katja lachte und räumte ihre kompletten Schulsachen darauf und hinein. Außer ihren Heften und Büchern stellte sie ihren Plastikhund und ihre Vase mit Plastikblumen darauf. „Wie kann man nur so viele Schulsachen haben?“, lachte Jochen. „Tja, ich will ja nicht dumm sterben.“, antwortete Katja. Da das Regal unbenutzt bleiben würde, stellte sie ihre Teddysammlung und ihre weiteren Bücher darauf. Jochen räumte derweil ihre CD´s in den CD-Ständer. Aus der Anlage erklang „Queen“. Katja setzte sich auf den Schreibtischstuhl und fing an zu träumen. Sie ließ die ganzen letzten 7 Monate, die sie jetzt schon mit Jochen zusammen war, Revue passieren. „Träum nicht.“ Sie schreckte auf. Jochen stand vor ihr und grinste. Er hatte sogar ihre sämtlichen Kosmetikartikel schon im Bad verteilt. „Hallo, kommt mal runter.“ Jochen und Katja grinsten sich an und liefen Hand in Hand die Treppe hinunter. Jochens Mutter hielt vier Gläser mit Sekt in der Hand. „Auf ein glückliches Zusammenleben.“ „An mir soll’s nicht liegen.“ Sie saßen im Wohnzimmer und Jochen meinte zu Katja: „Du mußt jetzt auch im Haushalt mithelfen.“ Bevor Katja was erwidern konnte, lachte Jochens Mutter: „Das mußt gerade du sagen.“ „Das mache ich doch gerne.“ „Was mußtest du denn zu Hause machen?“ „Alle zwei Wochen das Bad und mein Zimmer.“ „Okay, dann machen wir das auch so.“ „Klar, aber da Jochen und ich ja zwei Zimmer haben...“ Weiter kam Katja nicht. „Mache ich immer eins sauber.“ Waren diese Worte wirklich aus Jochens Mund gekommen? „Huch. Bist du krank?“, fragte sein Vater besorgt. „Nein, nur verliebt.“ „Was ist mit meinen Freundinnen. Alle 4 Wochen treffen wir uns nämlich bei mir.“ „Gouvernantenabend!“, lachte Jochens Mutter. „Da gehe ich selbstverständlich runter fernsehen. Das mußt du dann aber auch machen, wenn meine Kumpels da sind.“ „Kein Problem.“ „Wahrscheinlich werden mich meine Kumpels anflehen, daß du bei uns bleibst.“, grinste Jochen. Katja wußte sehr genau, worauf er hinaus wollte. Abends lagen sie eng aneinander gekuschelt im Bett und Jochen sagte: „Jetzt gehen all unsere Träume in Erfüllung.“ Und Katja kuschelte sich noch etwas näher an Jochen.

Alltag

Als Jochens Kumpels mal wieder bei ihm waren, wollten sie, daß sie unbedingt bei ihnen bleibt. „Schließlich gehörst du ja zum Freundeskreis.“ Jochen und Katja konnten sich nur angucken und mußten lachen. „Ja, ja, mein Freundeskreis.“, grinste Katja. „Bei uns bist du jedenfalls immer willkommen, oder?“, lachte Benjamin und die anderen lachten auch. Jochen zwinkerte Katja zu und sagte: „Wir sind halt noch unreif und brauchen eine Kindergärtnerin.“ „Jochen, würdest du uns dumme Jungs bitte aufklären.“ Jochen erzählte ihnen die Story und sie waren sehr amüsiert darüber. Um 1 Uhr sagte Katja dann leise Gute Nacht. Jochen kam dann auch. „Na, hat’s dir gefallen?“ „Klar, soviel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.“ „Ich würde deine Freundinnen auch gerne näher kennenlernen.“ „Klar, wie du vielleicht weißt, habe ich morgen abend meinen Weiberabend.“ Am nächsten Abend herrscht im Wohnzimmer von Jochen eine sehr lustige Atmosphäre. Katjas Freundinnen amüsierten sich über Jochens Auftritt. Melli meinte, daß dazu eine Menge Mut gehört. „Für Katja mach ich alles.“ „Das hat mein Freund auch gesagt und jetzt?“, entgegnete Nicole. „Was, du bist nicht mehr mit Pabsti zusammen?“, fragten Katja und Melli aus einem Mund. „Solltet ihr das nicht ohne mich besprechen?“, fragte Jochen und stand auf. „Quatsch, bleibe ruhig da, vielleicht kannst du mir sagen, warum einer aus heiterem Himmel mit mir Schluß macht?“, sagte Nicole. „Tja, neu verliebt, Freiheit, Langweile.“ „Nein, Sorry, er hat immer gesagt, er liebt nur mich und Freiheit hatte er auch genug gehabt.“ „Was ist mit Langeweile?“ „Gab´s bei uns garantiert nie.“ „Tja, da hat mein männlicher Verstand wohl versagt.“ Nicole sprang auf. „Jochen, du bist genial.“ Jochen starrte sie fassungslos an. „Äh, wieso?“ „Weil er Angst hatte zu versagen.“ Katja horchte auf. „Beziehungsmäßig oder rein sexuell?“ „Beides oder zumindestens letzteres.“ „Tja, so ist bei uns Jungs halt.“ Melli fragte Nicole, wieso er Angst hatte sexuell zu versagen. „Weil es für uns beide das erste Mal war. Bei ihm nach einem gemeinsamen Videoabend. Es lief irgendwie nicht so.“ Jochen und Katja mußten lachen. „Was lacht ihr?“ „Tja, bei uns traf das erste auch zu.“ Melli schaute auf die Uhr. „Oh in 10 Minuten kommt meine Mutter. Nächste Woche bei mir, okay? Dann sind Ines und Julia auch wieder da. Und du kannst ruhig kommen, Jochen, du gehörst ja jetzt irgendwie zum Freundeskreis.“ „Ne, laß mal, Melli, macht ihr mal eure Abende ohne mich.“ Katja begleitete Melli und Nicole zur Tür. „Bis in 4 Wochen.“, Jochen winkte hinter ihnen her. „See you, Jochen.“ Katja räumte gerade den Tisch ab, als Jochen meinte: „Nicole hat ein echt ernsthaftes Problem.“ „Freut mich, daß du dich für ihr Problem interessierst. Beim nächsten Mal hier bist du auch wieder dabei, oder?“ „Ich weiß nicht..?“ „Hey, komm, Melli hat schon gefragt, wann sie Brautjungfer werden darf. Und Nicole ist auch begeistert von dir.“ „Okay, okay, du hast mich überzeugt.“ Als Katja am Montag wieder in die Schule kam, gratulierten auch ihre restlichen Freunde zu ihrem Abgang. Mittags wollte sie aus purer Gewohnheit zu ihrem Elternhaus gehen. Doch als sie dann davor stand, fiel ihr ein, daß sie ja jetzt woanders wohnt. Zu Hause setzte sie sich an ihren Schreibtisch und machte Hausaufgaben. Sie war gerade bei der Interpretation ihrer Deutschlektüre, als ihr jemand von hinten die Augen zuhielt. „Laß das Jochen.“ „Was machst du denn schönes?“ „Deutsch. Wie siehst du überhaupt aus.“ „So sieht man aus, wenn man unter einem Motorrad gelegen hat.“ Katja lachte und fing an zu singen:“ Schrauben ziehen, Muttern drehen, mit ölverschmierten  Flossen in der Werkstatt stehen. Ne?“ „Jo, willst du auch einen Kaffee?“ „Ja, bitte, ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Ist eventuell auch eine Massage drin.“ „Für meine zukünftige Ilona Christen immer doch.“, lachte Jochen. Gerade bei der Massage klingelte es an der Tür. „Wen hast du heute eingeladen?“, fragte Katja. Jochen zuckte mit den Schultern und ging runter, um zu öffnen. „Katja, für dich.“ „Mama, was machst du hier?“ Katjas Mutter kam die Treppe hoch. „Ich wollte mich für mein Verhalten an deinem Geburtstag entschuldigen. Werde glücklich mit Jochen. Natürlich bist bei uns immer willkommen.“ Katja fiel ihrer Mutter um den Hals. „Danke, Mama.“ Jochen stand nebendran und schüttelte den Kopf. „Sorry, Jochen, daß ich dich für unreif und beziehungsunfähig gehalten habe. Das stimmt wirklich nicht.“ „Schon okay .“ „Kommt doch am Sonntag zum Essen!“ „Klar, oder Katja?“ „Wenn Papa gefüllten Braten macht, ja.“ „Ich werde es ausrichten. So, ich gehe jetzt wieder. Machts gut.“ „Tschau, bis Sonntag.“ Als ihre Mutter weg war, schauten sich Jochen Katja nur schulterzuckend an. „Was hat denn deine Mutter geritten?“ „Was weiß ich. Das schlechte Gewissen.“ „Was hältst du von einer Fahrt ins Grüne?“ „Mit deiner neuen Nagelfeile?“ „Sag nichts gegen meinen neuen Bock.“ „War doch nur ein Witz. Gegen einen Ausflug hab ich eigentlich nichts.“ „So als kleine Ablenkung von deinen Schulsachen.“ „Das könntest du nur, wenn du die Schule abschaffst.“, lachte Katja. Jochen packte die Picknicksachen und Katja zog sich um. Schließlich wollte sie Jochen in seinem Rockeroutfit in nichts nachstehen. Als sie sich ihre neue Lederjacke anzog, dachte sie daran, wie sehr sich Jochen doch verändert hat. Er war zu einem richtigen Gentleman geworden. „Kommst du?“, rief Jochen von unten. „Ja.“ Katja zog schnell noch ihre Schuhe an und schnappte sich ihre Sonnenbrille. „Wow. Da kann man ja neidisch werden.“, lachte Jochens Vater, der eben nach Hause kam. Katja setzte sich hinter Jochen auf die Zweisitzer 50er und eng umschlungen fuhren sie zum Baggersee. Sie lagen auf der Decke in der Sonne und ließen es sich gut gehen. „Katja?“ „Was denn?“ „Hätte nicht gedacht, daß sich das alles so entwickelt.“ „Ich auch nicht. Vor 5 Monaten war unsere Beziehung kurz vorm Scheitern.“ „Aber du hast darum gekämpft.“ „Deshalb wollte sie mir auch nicht von meinen Eltern zerstören lassen.“ Jochen sah Katja an. „Danke, Katja. Ich liebe dich.“ „Hey, das war für mich doch selbst verständlich. Ich liebe dich auch.“ Jochen nahm Katja in den Arm und sie schauten dem Sonnenuntergang zu.

Auf in ein neues Leben

 Am anderen Tag hatte Katja den totalen Streß in der Schule. Erst eine Hausaufgabenkontrolle in Bio, einem ihrer LK´s, und dann noch ein doppelstündiges Referat in GM. Als sie dann heimkam, schaute sie Jochens Mutter ganz besorgt an. „Was ist denn mit dir los?“ „Purer Streß.“ „Dagegen hilft ein Bad und heißer Pfefferminztee.“ „Zu Befehl, Frau Oberschwester.“, lachte Katja und verschwand im Bad. Gerade als sie sich gänzlich entspannte, klingelte es. Sie hörte von unten eine Stimme: „Sorry, Jochen ist nicht da.“ Jochens Mutter. Dann eine andere Stimme: „Ich will zu Katja.“ „Katja nimmt ein Entspannungsbad. Soll ich ihr was ausrichten?“ „ja, könnten sie ihr bitte sagen, daß sie Oli anrufen soll.“ Katja schreckte aus der Badewanne hoch. „Klar mach ich. Tschüs.“ „Oh Gott, was will denn der von mir?“, dachte Katja, als sie aus der Wanne stieg. Da ging auch schon die Tür auf. „Da war eben einer für dich da.“ „Ich hab’s gehört. Das war Langweiler-Oli.“ „Du sollst ihn anrufen.“ „Eigentlich wollte ich mich ja entspannen. Wann kommt Jochen eigentlich?“ „In einer halben Stunde.“ „Gut, dann warte ich solange. Kann ich dir was helfen?“ „Laß mal. Mach du nur deine Hausaufgaben.“ „Falls jemand anruft. Ich bin auf dem Balkon, okay Tina?“ „Okay.“ Tina ging und Katja zog sich sommerlich an, nahm sich ihre Deutschlektüre und legte sich auf den Balkon. Sie sah Jochen schon von weitem kommen. „Hallo, mein Schatz.“, rief er ihr entgegen. „Komm mal ganz schnell her.“ Kaum hatte sie das gesagt, war er auch schon da. „Was geht?“ „Rat mal wer vorhin da war?“ „Keine Ahnung.“ „Oli.“ Jochen machte große Augen. „Sag mal, hat der ein Ei am wandern, was wollte der Affe denn hier.“ „Er wollte, daß ich ihn anrufe.“ „Und hast du?“ „Ich wollte warten, bis du da bist.“ „Ich hol das Telefon.“ Jochen rannte die Treppe hinunter. „Oliver Görlich hier.“ Katja lag mit Jochen auf dem Bett und telefonierte mit Oli. „Hier ist Katja. Was gabs denn vorhin?“ „Ich wollte dich nur zu einem Milchkaffee einladen und dir zum 18. gratulieren.“ „Wenn mein Freund mitkommen darf gerne.“ Jochen grinste. Oli wurde still. „Oli, noch dran?“ „Dein Freund?“ „Du weißt schon, Jochen.“ „Sorry, Katja. Ich muß aufhören.“ TUTTUT. Katja und Jochen fingen an zu lachen. „Der denkt immer noch, daß du solo bist.“ „Da kommt er aber 7 Monate zu spät.“ „8, meine Süße. Heute ist der erste.“ Oje, hatte Katja doch glatt ihr Jubiläum vergessen. „Für dich.“ Jochen hielt ihr ein Päckchen hin. „Für meine Springmaus“ stand darauf. Katjas Augen leuchteten, als sie den darin enthaltenen Ring sah. „Oh, Jochen du bist toll. Aber ich habe gar nichts für dich.“ „Macht nichts, du hast mir schon so viel gegeben. Guck mal, sogar mit Gravur.“ „Danke, mein Schatz.“ „Sorry, ich muß leider wieder arbeiten. Bis heute abend.“ Katja wurde von schlechtem Gewissen geplagt. Sie beriet sich mit Jochens Vater. „Er ißt gerne chinesisch.“ Bei Katja klingelte es. „Ich bin in der Küche.“ „Wenn du Hilfe brauchst, ruf nur.“ „Mach ich. Du könntest mal einen Tisch in Jochens Wohnzimmer stellen mit Kerzen, bitte“ „Jawohl, Frau Küchenchefin.“ Als Jochen abends heimkam, wurden ihm von seinem Vater die Augen verbunden. Er führte ihn ins Wohnzimmer. Hier stand in dunklem Licht ein Tisch mit Kerzen und Teller mit Sushi. Außerdem eine Flasche „Asti“. Katja hatte ihr neues Kleid angezogen. „Ich überlaß ihn dir.“, lachte Jochens Vater. „Was ist hier los?“ „Du kannst das Tuch abnehmen.“ Jochen nahm das Tuch ab. „Das ist ja klasse.“ Er umarmte Katja. „Zwar nicht so teuer, wie der Ring.“ „Aber eine schöne Liebeserklärung.“ Dann setzten sie sich an den Tisch und stießen auf ihre Liebe und ihr Leben an.   

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rumpi Meiner - ist schon eine Weile her.Aber er verlief etwas anders als der von dir beschriebene und ich werde ihn nie vergessen.

LG,Karsten
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