Romane & Erzählungen
Im Stich gelassen?

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"Im Stich gelassen?"
Veröffentlicht am 29. März 2013, 10 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich schreibe f├╝r mein Leben gerne Geschichten! Ab und zu mache ich gerne einmal Sport und arbeiten im Einzelhandel. Meine Geschichten sollen Ausdruck und Emotionen bekommen. Ein kleines bisschen reales Zeug darf auch nicht fehlen! Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Niedersachsen!:-)
Im Stich gelassen?

Im Stich gelassen?

Beschreibung

Sch├Âner konnte mein Leben doch echt nicht sein, ein kleines wundersch├Ânes Haus, ein wundervoller fester Freund und eine vierj├Ąhrige Tochter die ich besa├č. Mein fester Freund hie├č Ryan und meine Tochter h├Ârte auf den Namen Dalina. Unser kleines Haus war wirklich wundersch├Ân und nicht weit von hier wohnte meine Mutter. Mein Leben war wirklich so perfekt Oder?

Angst meiner Mutter.

„Danke, das du vorbei gekommen bist, ich muss unbedingt mit dir reden!“ meinte meine Mutter. Sie stellte ihre Tasse Tee ein St├╝ckchen weiter weg. „Was ist denn so wichtiges, ich muss doch Dalina bald vom Kindergarten abholen!“ sagte ich und schaute sie fragend an. „Pass auf, ich glaube einfach Ryan ist nicht gut f├╝r dich.“ Sprach sie vorsichtig. Ach, das war ja nun wirklich nichts Neues. Meine Mutter war noch nie mit Ryan zufrieden gewesen. Dabei arbeitete er hart. Er tat alles daf├╝r, dass es Dalina und mir gut geht. „Och Mutter, nicht dieses Thema schon wieder, du wei├čt genau das Ryan alles tut damit es mir und Dalina gut geht.“ Erkl├Ąrte ich ihr. Doch wie immer, gab meine Mutter sich damit nicht zufrieden. „Dieser Ryan arbeitet zwar in einer guten Firma, und wird vielleicht auch super bezahlt, aber du wei├čt er w├╝rde sogar diesen guten Beruf hinschmei├čen f├╝r seinen Traum als S├Ąnger t├Ątig zu sein.“ Fauchte sie weiter. Gut, da hatte meine Mutter recht. Ryan wollte schon immer S├Ąnger werden, und hatte sogar ein paar Auftr├Ąge im Jahr. Allerdings gab er seinen Job in der Firma bis heute nicht auf, ich denke Dalina und mir zur Liebe. „Mama, st├Ąndig dieses Thema Ryan, wir sind verlobt, und haben eine tolle Tochter, h├Âr auf st├Ąndig auf ihm rumzuhacken, er arbeitet hart!“ meckerte ich und verlie├č die K├╝che. Sie rief noch ein oder zweimal mein Name und dann war ich weit genug weg gewesen.

Der Schock meines Lebens.

Ich holte Dalina vom Kindergarten ab. Dalina zeigte mir ihren Drachen den sie im Kindergarten gemacht hatte. „Sehr sch├Ân“ lobte ich sie und wir fuhren nach McDonalds. Dort wollten wir uns mit Ryan treffen, doch er kam nicht.┬á Nachdem wir ca. 20 Minuten warteten, und Danila vor Hunger n├Ârgelte rief ich Ryan an. „Hey, sag mal wo bleibst du?“ fragte ich als ich h├Ârte das Ryan┬á abgenommen hatte. „Es tut mir so furchtbar leid, ich hab noch einen Termin, wartet nicht auf mich, ich esse zuhause dann was, liebe euch“ meinte er und legte auf. Stinksauer holten Dalina und ich uns was von McDonalds. Nat├╝rlich gab es f├╝r Dalina ein Happymeal. „Warum hat Papa schon wieder vergessen zu kommen?“ fragte mich Dalina als wir abends zusammen auf dem Sofa kuschelten. „Ach, dein Papa hat es zurzeit leider nicht so leicht.“ Meinte ich zu meiner kleinen Tochter. „Ich hoffe ich sehe Papa bald wieder.“ Weinte sie leise.┬á Ich machte ihr noch ein bisschen Mut und sagte ein paar aufmunternde Worte und legte sie schlafen.┬á Was f├╝r ein anstrengender Tag. Stunden um Stunden vergingen aber Ryan kam einfach nicht nach Hause. So gegen 0 Uhr Nacht fielen auch mir die Augen zu und morgens wachte ich auf. Es war Samstag, und ich war leicht entsetzt, als ich merkte, dass ich auf dem Sofa eingeschlafen war. Noch entsetzter war ich, als ich bemerkte das Ryan noch immer nicht zur├╝ckgekehrt war. Erneut rief ich ihn an, doch wieder einmal nur die Mailbox. Dabei hatten Ryan und ich heute vor mit Dalina in den Zoo zu fahren. Das hatten wir ihr fest versprochen. Ich w├╝hlte in einem Kasten nach Geld. In dem Kasten verstauten wir wichtige Briefe, Geld, wichtige Karte, und all so etwas. Komisch, statt 500 € lagen in dem Kasten nur noch 120 €. Das schockte mich gewaltig. Pl├Âtzlich fiel mir noch etwas ganz anderes auf. Einige Dokumente fehlten, sowie die Staatsangeh├Ârigkeit Amerikas von Ryan. Und pl├Âtzlich hatte ich ein ganz seltsames Gef├╝hl im Bauch. Desto mehr Sorgen aufkamen, desto mehr Angst bekam ich. War Ryan spontan zur├╝ck nach Amerika geflogen? Hatte er eine andere? Wollte er Dalina und mich im Stich lassen? All solche Fragen kamen auf. Bei meiner Mutter wollte ich nicht anrufen und mir die Seele vom Leibe quatschen. Sie w├╝rde wieder nur gegen Ryan reden, und das wollte ich mir gerade zu ersparen. Also rief ich bei Monique an. Das war meine beste Freundin seit der Grundschule.

Ein Wiederh├Âren.

Ich erz├Ąhlte ihr von dem was vorgefallen war. Sie meinte, dass Dalina da nicht viel von mitkommen sollte. Und in dem Punkt waren wir uns sofort einig. So fuhren wir zu dritt in den Zoo. Dalina freute sich und war richtig gl├╝cklich. Einen Moment vergas ich alles um mich herum. Als ich Dalina gl├╝cklich sah, war einfach alles wie vergessen f├╝r mich! Pl├Âtzlich rief Ryan mich an. „Was willst du?“ fragte ich sauer und stinkig. „Ich wollte mich erkundigen wie es Dalina und dir geht?“ meinte Ryan und ich verzog die Miene. „Auf einmal? Sag mir wo bist du ├╝berhaupt?“

 

Dieses Gespr├Ąch wurde noch ziemlich lang.

Ein Wiedersehen.

Es stellte sich heraus das er kurzfristig nach Amerika musste, weil er dort gebucht war als S├Ąnger, die Papiere zeigte er mir, und das Geld fehlte, weil er nicht genug Startkapital f├╝r seinen Auftritt und den Flug hatte. Daf├╝r kam er mit 2700 € wieder zur├╝ck. Nach drei Tagen holten Dalina und ich Ryan vom Flughafen ab. Dalina strahlte ├╝ber beide Ohren und zeigte ihr das Bild was sie im Kindergarten f├╝r ihren Papi gemalt hatte. „Endlich bist du wieder da!“ rief Dalina durch den Flughafen. „Und schau mal, ich hab dir sogar etwas mitgebracht!“ meinte Ryan und holte ein Kuscheltier aus seinem Rucksack. Dalina freute sich und spielte ein Wenig damit herum. Dann schaute Ryan mich an. „Was sollte das?“ fragte ich ihn w├Ąhrend mir eine Tr├Ąne herunter kullerte. Vielleicht war es Freude, vielleicht aber auch Entt├Ąuschung oder irgendwie auch beides. „Es tut mir so leid!“ meinte Ryan und kam n├Ąher. „So etwas werde ich niemals wieder tun!“ fl├╝sterte er mir ins Ohr und gab mir danach einen Kuss. Auch f├╝r mich hatte er etwas mitgebracht. Eine sch├Âne Tasche aus New York.

„Ich liebe dich!“ schmunzelte ich und gab ihm noch einen Kuss.

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xHeavenly Danke:) - Oh vielen Dank! Freut mich sehr zu h├Âren! ;)
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xHeavenly Danke:) - Vielen Dank f├╝r dein positives Feedback:)
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teddybaer110 FFind es sch├Ân geschrieben
weiter so
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