Gedichte
Verschwunden ...

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"Verschwunden ..."
Veröffentlicht am 28. März 2013, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Bisher von mir erschienen im Verlag neun9zig Liebe mbH ISBN 978-3-944907-00-0 Querfeldein ISBN 978-3-944907-02-4 Beide Bücher leider komplett ausverkauft. Noch erhältlich bei Amazon, Verlag neun9zig oder direkt bei mir: Quertextein und hinterm Komma links ISBN 978-3944907215 Kontaktaufnahme über meine Homepage: http://quertextein.jimdo.com/
Verschwunden ...

Verschwunden ...

lange ungewisse Stunden

längst beraubt des letzten Lichts

Finger trommeln die Sekunden

in der Stille dröhnt das Nichts

 

und sie lauscht auf das Verharren

kleiner Füße stets aufs Neu'

doch ihr Ohr hält sie zum Narren

wieder ziehen sie vorbei

 

zwar pulst Blut noch durch die Adern

doch sie fühlt sich müd' und schwach

nicht mehr kämpfen, nicht mehr hadern …

nur die Hoffnung hält sie wach

 

 

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Hörbuch

Über den Autor

Gunda



Bisher von mir erschienen im Verlag neun9zig

Liebe mbH
ISBN 978-3-944907-00-0
Querfeldein
ISBN 978-3-944907-02-4

Beide Bücher leider komplett ausverkauft.

Noch erhältlich bei Amazon, Verlag neun9zig oder direkt bei mir:
Quertextein und hinterm Komma links
ISBN 978-3944907215

Kontaktaufnahme über meine Homepage: http://quertextein.jimdo.com/

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Gunda Re: ... -
Zitat: (Original von Christina_Maverik am 13.05.2013 - 21:05 Uhr) und das geht einem nicht nur bei den Töchtern so..


Nein, ganz egal, wen man vermisst.
Und besonders schlimm ist es dann, wenn man von Ferne irgendwo ein Martinshorn hört ...

Vor langer Zeit - Antworten
Christina_Maverik ... - und das geht einem nicht nur bei den Töchtern so..
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Re: schaut man -
Zitat: (Original von Rajymbek am 12.04.2013 - 13:01 Uhr) sich die Seite des Sichvergnügenden an, kann man gar nicht verstehen, weshalb man so unruhig ist. Der Verstand sagt: wenn etwas passiert, bekomme ich Bescheid. Wenn nichts passiert, dann vergnügt sich die Jugend! Aber als Mutter kann man aus diesme Kostüm nicht raus, nicht wahr?

VLG Roland



Auf den Punkt getroffen, Roland. Vom Verstand her ist es natürlich so, wie du sagst, aber der Verstand ist nachts ausgeschaltet :o)

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek schaut man - sich die Seite des Sichvergnügenden an, kann man gar nicht verstehen, weshalb man so unruhig ist. Der Verstand sagt: wenn etwas passiert, bekomme ich Bescheid. Wenn nichts passiert, dann vergnügt sich die Jugend! Aber als Mutter kann man aus diesme Kostüm nicht raus, nicht wahr?

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Re: Liebe Gunda! -
Zitat: (Original von DoktorSeltsam am 06.04.2013 - 00:36 Uhr) Du hast sicherlich nicht erwartet, dass ich "M" von Fritz Lang nicht kenne. Die einleitende Szene, in der eine Mutter auf ihr Kind wartet - das nicht mehr kommen wird -, lässt mir noch heute, mehr als achtzig Jahre nach Entstehung des Films, jedes einzelne Haar am Körper senkrecht stehen. "Man muss halt besser uffpassen, uff die Kleenen..." Es ist so unendlich schade, dass die meisten Menschen, an den heutigen "Sehgewohnheiten" geschult, die unglaubliche Kraft dieser Szene nicht mehr wahrnehmen können.

Liebe Grüße

Dok


Ich muss gestehen, Dok, dass ich diesen Film nicht aus eigener Anschauung kenne. Huah, bin ich jetzt in deiner Achtung gesunken? :o)

Weißt du, mich haben mehrere Dinge zu diesem Gedicht inspiriert - unter anderem tatsächlich mein eigenes Fingergeklopfe, als ich entdeckte, dass meine (längst erwachsene) Tochter nicht zum sonst üblichen Zeitpunkt nach Hause gekommen war. Das ist absolut ihr gutes Recht, aber als Mutter kann man eben nicht aus der Haut. Zu versuchen, diese Unruhe gedanklich in Reimform zu packen, habe ich mir allerdings erst gestattet, als ich endlich das Garagentor hörte :o)

Lieben Gruß und Dank
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Re: Re: Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von welpenweste am 05.04.2013 - 21:08 Uhr)
Zitat: (Original von Gunda am 05.04.2013 - 21:02 Uhr)
Zitat: (Original von welpenweste am 05.04.2013 - 20:57 Uhr)
Zitat: (Original von Gunda am 05.04.2013 - 20:37 Uhr)
Zitat: (Original von welpenweste am 02.04.2013 - 10:19 Uhr) Unruhe mach sich breit
Doch Hoffnung!
Der Frühling ist nicht weit.
Günter




Hoffnung ... Ja, aber in diesem Fall glaube ich, dass einer Mutter in DER Situation die Jahreszeit ziemlich wurscht wäre ...

Lieben Gruß
Gunda

Ich meinte damit den Hoffnungsschimmer des Wiedererwachens.
Habe ich falsch interpretiert?
Günter



Mein Gedicht sollte die Situation einer Mutter beschreiben, deren Kind verschwunden ist ... Dieses ohnmächtige Warten und immer wieder Lauschen auf bekannte Schritte ...
Danke für dein Feedback, Günter, offensichtlich habe ich meine Intention nicht richtig rüberbringen können. Ich werde den Text nochmal überarbeiten müssen.

Lieben Gruß
Gunda


Ehrlich?
Ich bin der Meinung, dass ich hier nur einen einzigen Eindruck wiedergespiegelt hätte. er kann doch falsch sein. zu deutsch:
Ich habe Anderes gesehen.
Aber sehe es so, wenn ein paar Zeilen Eindrücke erwecken, so ist der Grundimpuls eines Autors doch erfüllt!
Günter


Lächel ... Ja, das ist ja völlig okay, Günter, und ich freue mich darüber.
Weißt du, manchmal hat man einen Text geschrieben, von dem man völlig überzeugt ist, dass er genau DAS transportiert, was man selbst im Kopf hat. Und dann ist es mir sogar WICHTIG, auch solche Rückmeldungen wie die von dir zu bekommen, ehrlich.

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
DoktorSeltsam Liebe Gunda! - Du hast sicherlich nicht erwartet, dass ich "M" von Fritz Lang nicht kenne. Die einleitende Szene, in der eine Mutter auf ihr Kind wartet - das nicht mehr kommen wird -, lässt mir noch heute, mehr als achtzig Jahre nach Entstehung des Films, jedes einzelne Haar am Körper senkrecht stehen. "Man muss halt besser uffpassen, uff die Kleenen..." Es ist so unendlich schade, dass die meisten Menschen, an den heutigen "Sehgewohnheiten" geschult, die unglaubliche Kraft dieser Szene nicht mehr wahrnehmen können.

Liebe Grüße

Dok
Vor langer Zeit - Antworten
welpenweste Re: Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von Gunda am 05.04.2013 - 21:02 Uhr)
Zitat: (Original von welpenweste am 05.04.2013 - 20:57 Uhr)
Zitat: (Original von Gunda am 05.04.2013 - 20:37 Uhr)
Zitat: (Original von welpenweste am 02.04.2013 - 10:19 Uhr) Unruhe mach sich breit
Doch Hoffnung!
Der Frühling ist nicht weit.
Günter




Hoffnung ... Ja, aber in diesem Fall glaube ich, dass einer Mutter in DER Situation die Jahreszeit ziemlich wurscht wäre ...

Lieben Gruß
Gunda

Ich meinte damit den Hoffnungsschimmer des Wiedererwachens.
Habe ich falsch interpretiert?
Günter



Mein Gedicht sollte die Situation einer Mutter beschreiben, deren Kind verschwunden ist ... Dieses ohnmächtige Warten und immer wieder Lauschen auf bekannte Schritte ...
Danke für dein Feedback, Günter, offensichtlich habe ich meine Intention nicht richtig rüberbringen können. Ich werde den Text nochmal überarbeiten müssen.

Lieben Gruß
Gunda


Ehrlich?
Ich bin der Meinung, dass ich hier nur einen einzigen Eindruck wiedergespiegelt hätte. er kann doch falsch sein. zu deutsch:
Ich habe Anderes gesehen.
Aber sehe es so, wenn ein paar Zeilen Eindrücke erwecken, so ist der Grundimpuls eines Autors doch erfüllt!
Günter
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von welpenweste am 05.04.2013 - 20:57 Uhr)
Zitat: (Original von Gunda am 05.04.2013 - 20:37 Uhr)
Zitat: (Original von welpenweste am 02.04.2013 - 10:19 Uhr) Unruhe mach sich breit
Doch Hoffnung!
Der Frühling ist nicht weit1
Günter




Hoffnung ... Ja, aber in diesem Fall glaube ich, dass einer Mutter in DER Situation die Jahreszeit ziemlich wurscht wäre ...

Lieben Gruß
Gunda

Ich meinte damit den Hoffnungsschimmer des Wiedererwachens.
Habe ich falsch interpretiert?
Günter



Mein Gedicht sollte die Situation einer Mutter beschreiben, deren Kind verschwunden ist ... Dieses ohnmächtige Warten und immer wieder Lauschen auf bekannte Schritte ...
Danke für dein Feedback, Günter, offensichtlich habe ich meine Intention nicht richtig rüberbringen können. Ich werde den Text nochmal überarbeiten müssen.

Lieben Gruß
Gunda

Vor langer Zeit - Antworten
welpenweste Re: Re: -
Zitat: (Original von Gunda am 05.04.2013 - 20:37 Uhr)
Zitat: (Original von welpenweste am 02.04.2013 - 10:19 Uhr) Unruhe mach sich breit
Doch Hoffnung!
Der Frühling ist nicht weit1
Günter




Hoffnung ... Ja, aber in diesem Fall glaube ich, dass einer Mutter in DER Situation die Jahreszeit ziemlich wurscht wäre ...

Lieben Gruß
Gunda

Ich meinte damit den Hoffnungsschimmer des Wiedererwachens.
Habe ich falsch interpretiert?
Günter
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