Romane & Erzählungen
Man nennt mich Lulu - Tagebuch meines Dackels

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"Man nennt mich Lulu - Tagebuch meines Dackels"
Veröffentlicht am 24. März 2013, 26 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Mitten im kalten Winter, im Zeichen Steinbock bin ich geboren. Viele Winter habe ich nun schon erlebt, doch ich erlebe auch immer noch gerne die anderen Jahreszeiten. Ich schreibe Kurz-Geschichten, M√§rchen Geschichten √ľber meinen Hund, oder auch Fantasie. Ich schreibe sehr gerne Gedichte, dazu geh√∂rt Lyrik und Poesie. Ich male Bilder, in Acryl, oder Aquarell, zeichne auch, oder ich male mit einem Tablett direkt am PC.
Man nennt mich Lulu - Tagebuch meines Dackels

Man nennt mich Lulu - Tagebuch meines Dackels

 

Lulus Tageb√ľcher habe ich so geschrieben, als ob sie Lulu selber erz√§hlt.
Die Idee dazu hatte ich weil Lulu ein kleiner Wirbelwind war, und wir so viel mit ihr erlebten. Die B√ľcher sind alle aus ihren ersten zwei Jahren.
Lulu geb.1.April2002, gest. 16. Juli 2012

 

Text, Idee: Gestaltung, Fofos, Cover

© Christa Philipp

 



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Ich bin Lulu

Hier erz√§hle ich Erlebnisse von meinen ersten zwei Jahren. Mein Frauchen hat sie f√ľr mich geschrieben,
weil meine Pfoten nicht so gut geeignet, sind um auf der Tastatur zu schreiben.



 

Ich bin Lulu, und auf diesen Namen bin ich ganz besonders stolz.
Geboren wurde ich, man mag es fast nicht glauben, und das ist bestimmt kein April- Scherz,
am 1. April, und das im Jahre 2002.
Ich bin ein Hundemädchen, ganz genau, ein Rauhaardackelmädchen.
Meine Haarfarbe ist dunkelsaufarben, mit viel schwarz darin. Ein s√ľ√ües champagnerfarbenes B√§rtchen ziert mein Schn√§uzchen. Die unteren Pf√∂tchen, haben dieselbe Farbe, und am Hals habe ich dann noch einen champagnerfarbenen V- Ausschnitt, das sieht so aus, als h√§tte ich einen Overall an und darunter einen champagnerfarbenen Pullover.
Mein Fell, so sagen alle ist ziemlich hart, drahtig, sagt man auch dazu.
Manche Menschen sagen: "Je härter das Jäckel, umso sturer der Teckel."
Man kann auch sagen, "je härter das Fell, desto sturer der Dackel."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob die wohl Recht haben? Nun, das wird sich im Laufe meines Lebens wohl zeigen.
Meine Mami ist Hexe und mein Papi ist Kasper von Ostholstein.
Wenn auch mein Name Lulu vielleicht etwas frivol klingt, so bin ich trotzdem eine „Von“ ich bin adelig.

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Man h√∂re, „Lulu von Ostholstein“ Klingt das nicht wie Sahnebonbon?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man h√∂re, „Lulu von Ostholstein“ Klingt das nicht wie Sahnebonbon?
Ich komme aus einer ganz lieben Familie. Es gibt noch zwei Verwandte, meine Omi, und eine ganz junge Tante, die ist eine Kurzhaar, und wurde adoptiert.
Mein Papi und meine Mami d√ľrfen regelm√§√üig ihren Herrchen, meinen Ziehvater, auf die Jagd begleiten.
Die haben es gut, ich kann mir schon vorstellen, dass dies riesigen Spa√ü macht. Ich habe da so ein Gef√ľhl, kann es sein, dass auch ich J√§gerblut in mir habe?
Als ich 15 Wochen alt war, meinten meine damaligen Leute, Lulu braucht eine neue Familie, es ist höchste Zeit.
Also setzten sie eine Anzeige in die Tageszeitung, denn wie sollten sonst die Leute wissen, dass ich noch zu haben bin.

 

 

Es war Sonntag, doch bei uns herrschte keine Sonntagsruhe, denn meine damaligen Herrchens waren gerade umgezogen, es war √ľberall Chaos, na ja, wie es halt so ist beim Umzug.
Ich jedoch fand dieses alles irgendwie total toll, "Dackel toll."
Meine Dackelfamilie und ich tobten durchs neue Haus, Mami Hexe und Papa Kasper rasten immer wieder in den Vorgarten um lautstark zu verk√ľnden, dass wir nun hier wohnen.
Herrchen war w√§hrend dessen damit besch√§ftigt, alles mit wei√üer Farbe anzumalen, als es pl√∂tzlich an der Haust√ľre bimmelte. „Wuff - wuff, wau - wau, kl√§ff.
Da standen zwei Menschen, ein Mensch-M√§nnchen, und ein Mensch-Weibchen vor der T√ľr.
Herrchen sprach eine kleine Weile mit denen, und schließlich ließ er die zwei ins Haus.

 

 

 

 

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Mami und Papi waren gleich ganz hin und weg von den Beiden, und mein Papi wollte das Menschenweibchen dauernd knutschen.
Nun, mir war das Ganze eigentlich schnurz egal, wer oder was die beiden waren, und was die hier wollten. Ich d√ľste weiterhin durchs ganze Haus, und Herrchen musste h√∂llisch aufpassen, dass nicht der Eimer mit der wei√üen Farbe umkippte.
Mir war ja √ľberhaupt nicht klar was hier los war, noch nicht.
Jetzt saßen sie alle miteinander im Wohnzimmer auf dem Sofa, und dort blieben sie auch eine lange Weile.
Sie streichelten abwechselnd einmal meine Mami und meinen Papi auch mal meine Omi und die Kurzhaar Tante. Und auch mal mich, wenn ich nicht gerade durch die Wohnung fegte.
Auf dem Tisch lagen viele Zettel, ich habe das Ganze schon beobachtet, denn neugierig bin ich schon sehr.

 

 

 

 

Mein Ziehvater nahm einen von den vielen Zetteln, den reichte er dem Menschenweibchen, die schrieb dann auch etwas darauf.
Ja, und dann? Was macht denn nun mein Herrchen, mein Ziehvater blo√ü? Er nahm mich auf seinen Arm, und trug mich auf die Stra√üe zu einem ganz seltsamen Haus, das die neuen Menschen haben. Eigentlich ist dies gar kein richtiges Haus, es hat n√§mlich vier R√§der, und man kann damit durch die Gegend fahren. Mein Ziehvater dr√ľckte und knutschte mich, dann setzte er mich in dieses fahrbare Haus, und ging einfach davon. Er hat mich einfach weg gegeben, einfach so.
Ob ich ihn jemals wiedersehen Werde?
Voller Verwirrung stand ich erst mal ratlos hier drin rum. Was soll das denn eigentlich √ľberhaupt, h√§?" Ich schn√ľffelte halt erst mal alles durch, und dann fand ich, es riecht hier ganz toll, so irgendwie nach Dackel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Menschenweibchen sagte zu mir, „Ich bin jetzt dein Frauchen, und das hier“, sie zeigte auf das M√§nnchen, „ist nun dein Herrchen.“ Wir werden immer auf dich aufpassen, niemand darf dir etwas b√∂ses antun“.
Mein neues Frauchen setzte sich an das vordere Fenster, und nahm mich auf ihren Schoß.
Das neue Herrchen setzte sich auch vorne hin, vor ihm war so ein komisches Rad, er nennt es Lenkrad, nun drehte er einen Schl√ľssel rum. Schlie√üt er das Haus vielleicht zur Sicherheit ab? Erst gab es ein ziemlich lautes Ger√§usch von sich, und dann fuhren wir mit dem Haus davon.
Mein Ziehvater stand draußen an der Straße, er winkte uns hinterher, dabei sah es so aus als ob
er sich Tr√§nen aus dem Gesicht wischte. Also dann – auf wiedersehen!-- Tsch√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľs!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Meine erste Reise
Erst einmal war alles wahnsinnig aufregend f√ľr mich, was gab es da alles zu sehen, alles fuhr an uns vorbei, H√§user und B√§ume, Menschen und Tiere und so vieles mehr. Ich musste einfach nur schauen, doch meine √Ąuglein fielen immer wieder zu.

 

 

 

 

 

 

Deshalb kuschelte ich mich so richtig in Frauchens Arm, dann war ich auch schon eingeschlafen.
Irgendwann hielten wir an, es hieß Fresschen, einmal Gassi, und dann schlafen gehen.
Herrchen meinte, „Lulu kommt mit mir ins Bett." Nee, ich nicht, und so kroch ich unter den Tisch, wo Frauchen f√ľr mich schon eine Decke ausgebreitet hatte, ich rollte mich zusammen, und schlief dann die ganze Nacht wie ein Murmeltier.
Am anderen Tag, nach einem Fr√ľhst√ľck ging es weiter.
Wieder sa√üen wir alle vorne in dem Haus, alles war genau so toll f√ľr mich wie am Tag zuvor.
Ich muss wohl wieder mal eingeschlafen sein, denn als wir nach einer ewigen langen Zeit anhielten, war es dunkel.
Diese Gegend hier kannte ich √ľberhaupt nicht, alles war mir v√∂llig fremd.
Was wollen die denn hier? Wohnen die womöglich hier?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wir stiegen auch gleich aus dem Haus mit den R√§dern aus, Frauchen sagte zu mir, „Lulu mach jetzt ne Pf√ľtze.“

¬†Pflichtbewusst tat ich das dann auch. Sie lobte mich √ľberschw√§nglich, nahm mich
hoch auf ihren Arm und ging mit mir zu einem großen Haus,alles hier roch neu und so fremd.
Frauchen trug mich durch die T√ľr und sagte: “Lulu willkommen zu Hause“

Sie ging mit mir von Zimmer zu Zimmer. Wieder hatte ich diesen Dackelgeruch in meinem N√§schen, ich fand in der K√ľche einen kleinen Durchgang, und bin da auch gleich durch. Frauchen war ganz begeistert, „du hast Kr√ľmels Lieferanten Eingang entdeckt,“ sagte sie. Kr√ľmel, das war der Dackel vor mir erz√§hlte sie mir, aha, deshalb roch es hier so dackelm√§ssig gut, aber wo ist Kr√ľmel denn jetzt? Ich runzelte meine Stirn und hatte diese ber√ľhmten Dackelfalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber dann? Hilfe, - Hilfe! Was ist denn das f√ľr ein Zimmer? Viele Dackel waren hier im Zimmer, so viele Dackel? So viele Kr√ľmel? Was soll ich denn nun auch noch hier? Was wollen meine Zwei denn nun auch noch mit mir, wenn die schon so viele Dackel, haben?
Und warum kommen die Dackel nicht zu mir, und begr√ľ√üten mich? „ Hilfe heul quick!“ Frauchen nahm mich gleich zu sich hoch. “Schau, „ sagte sie „das ist doch nur ein gro√üer Schrank, siehst du, in den T√ľren sind Spiegel, und deshalb siehst du dich in jeder T√ľr, mich gibt' s auch mehrmals.“ Da bin ich jetzt aber richtig froh, hier in diesem Haus gibt es nur mich, Frauchen und Herrchen.
Endlich war der ganze Trubel vorbei, ich war schon so richtig dackelm√ľde. Nach einem Fresschen und einem Drink ging' s ab in die Heia. Herrchen nahm mich dann auch einfach mit ins Bett. Aber das war nicht so ganz mein Ding, Irgend Etwas fehlte mir, eine H√∂hle vielleicht?

 

 

 

 

 

 

Die war ich n√§mlich gew√∂hnt, so was brauche ich zum schlafen. Nun hatte Frauchen einen alten Korb mit einer Decke f√ľr mich bereit gemacht, ich rollte mich wieder mal zusammen, aber es wurde dann doch eine ziemlich unruhige Nacht.

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Ein neuer Tag

Die Sonne schaute schon durch die Jalousien, als ich wach wurde. Es war ein neuer Tag. Ein heftiges Treiben herrschte schon in der Wohnung. Was wird wohl heute wieder alles los sein, fragte ich mich. Frauchen hatte schon die Leine in der Hand, „komm S√ľ√üe,“ sagte sie, w√§hrend sie mich wieder mal hoch zu sich auf den Arm nahm. Dieses mal stiegen wir in ein Auto, dass die Zwei haben, ich sa√ü wieder mal bei Frauchen auf dem Scho√ü.
Wir fuhren wieder mal davon, bis wir vor einem großen Haus anhielten. Nun betraten wir einen großen Raum, hier waren viele Tiere. Hunde und Katzen, ein Kaninchen und ein Vogel in seinem Käfig. Jedes Tier hatte sein Herrchen oder sein Frauchen mit dabei. Einige saßen nur da und zitterten, andere starrten stumm vor sich hin. Keines von all diesen Tieren war ansprechbar, wir waren beim Tierarzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun setzten wir uns auf einen Stuhl, und warteten, vergeblich versuchte ich mit so einem kleinen Wuschel ein Gespr√§ch zu f√ľhren.
Endlich, irgendwann waren auch wir an der Reihe.
Der Onkel Tier-Doktor begr√ľ√üte uns freundlich, es schien mir, als ob die sich schon lange kannten. Er schaute mich von allen Seiten an, und meinte, dass ich ne ganz s√ľ√üe bin. Er machte mein Schn√§uzchen auf, und schaute sich meine Rei√üer an, „ja wie, die hat ja noch fast alle Milchz√§hne, das ist aber gar nicht gut, schlie√ülich ist sie schon 15 Wochen alt, das kann Probleme mit den Zweiten geben.“
Frauchen und Herrchen sahen einander an, und dann ratlos mich. So ein Quatsch aber auch, ich werde es dem Tier-Dock schon zeigen, wie schnell ich meine Milchz√§hne los werde, und was ich dann f√ľr sch√∂ne neue Rei√üer bekomme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach untersuchte er mich total, Vom Kopf bis zu den F√ľ√üle, und er fand alles in Ordnung. Frauchen strahlte √ľber das ganze Gesicht. Ich dachte schon, nun k√∂nnten wir endlich gehen, aber denkste, jetzt holte er so ein komisches Ding, da war ne Nadel dran, ja was will der denn damit, was hat der denn mit mir vor? Was macht der denn jetzt? “Autsch – quitsch!“ Er stach mir doch tats√§chlich die Nadel ins Fell. Das war dann die Impfung gegen und f√ľr alles. Frauchen hat mich aber gleich getr√∂stet.

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Meine neue Höhle
Endlich waren wir fertig, und wieder drau√üen aus diesem f√ľrchterlichen Haus. Schon fuhren wir weiter. Wieder hielten wir vor einem gro√üen Haus. Eigentlich war das gar kein richtiges Haus, sondern eher ein Garten. Hier gab es viele Pflanzen, Blumen sogar Tiere, doch die waren in K√§figen, sch√∂ne bunte V√∂gel, dann auch Tiere die fast so aussehen wie V√∂gel, aber die leben in so kleinen Becken im Wasser, so vieles mehr gab‘s hier zu sehen, alles hier war riesengro√ü.
Aus einem Gestell mit Leinen und andern Dingen die ein Dackel braucht, suchte Herrchen auch gleich ein Geschirrchen f√ľr mich aus, weil der Onkel Tierdoktor ihm das ja empfohlen hatte, es soll besser als ein Halsband f√ľr mich sein, und gut f√ľr meine Dackel-Wirbels√§ule. Dieses rote Ding muss ich nun immer beim Gassi gehen anziehen.
Schlie√ülich meinte Frauchen: „Lulu braucht eine Schlafh√∂hle.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesagt getan, sie angelte oben aus einem Regal so ein tolles weiches Ding, eine Höhle eben, und schon musste ich Probe liegen. Ein junger Mann, der uns die ganze Zeit beobachtet hatte, und der ganz begeistert von mir war, meinte, der Hund sieht richtig gut darin aus. Frauchen fand das auch, obwohl es eigentlich eine Katzenhöhle ist.
Aber egal, schon war das Ding meine H√∂hle. Doch was interessiert mich die H√∂hle, wenn es hier so viel zu sehen gibt. Und deshalb war ich dann auch mal ganz schnell weg. Das war vielleicht eine Aufregung, ich vorne weg, denn ich wollte alles sehen und beschn√ľffeln. Schn√ľffeln ist doch sowieso das Gr√∂√üte f√ľr mich. Frauchen rannte ganz schnell hinter mir her, wir zwei immer vorbei an Blument√∂pfen, an Pflanzen, K√ľbeln, Gartenst√ľhlen an Vogelk√§figen. Ganz -ganz schnell waren wir, aber ich war immer schneller als Frauchen.
Warum eigentlich rennt die √ľberhaupt mit?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auf einmal war auch noch Herrchen hinter uns her, der schrie immer wieder meinen Namen, warum denn eigentlich, das verstehe ich nicht? Dackel noch mal war das ein Spa√ü, der kriegt uns nie, wir sind viel zu schnell f√ľr ihn. Irgend wann blieb ich dann einfach stehen, meine Zunge schleifte fast auf dem Boden, ich werde halt auf die zwei warten, Dackel kann doch nicht so sein, und au√üerdem hab ich ja genug gesehen und abgeschn√ľffelt. Bepackt mit Futtern√§pfen, Spielzeug f√ľr mich, mit Geschirrchen einer neuen Leine, viel Futter, Kauknochen und meiner neuen Schlafh√∂hle verlie√üen wir dieses wahnsinnig spannende interessante Haus. √úbrigens, meine Schlafh√∂hle liebe ich hei√ü und innig.
© Eisblume

Fortsetzung folgt

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Liebe kleine Lulu.
Du warst unser Wegbegleiter,
während wir älter wurden.
Du warst das junge Leben,
das uns Schwung gab.
Du brachtest uns Freude.
Du bist unser Ertragen.
Du geliebtes Wesen.
Hundsvieh geliebtes,
kleine Lulu, geliebte kleine Lulu
Bleib.
Bitte, bitte gib noch nicht auf.
Gib dem bösen Tumor keine Chance.
Kämpfe, Kleines, bitte kämpfe.
Wir kämpfen mit.
Wir sind immer an deiner Seite.
Wir begleiten dich.
Begleite auch du uns.
Geh mit uns noch ein St√ľck gemeinsamen Lebens.
"Alt," mit dir wollen wir werden.
Dein Frauchen, Dein Herrchen

geschr. Ende Mai 2012

 

 

 

Als ich Lulus Tageb√ľcher ver√∂ffentichte, war Lulu ein wunderbarer quirrliger kleiner Dackel.
Im Mai diesen Jahres (2012) erkrankte Lulu sozusagen von einem Tag auf den Anderen.
Wir entdeckten einen Tumor am rechten Oberschenkel. Lulu wurde operiert, es war eine schwere OP. Ein H√ľhnerei gro√üer Tumor wurde entfernt. (b√∂sartig)
Hinzu kam noch eine böse Krankheit, Cushing, eine Erkrankung der Nebennierenrinde.
Im Juli entdeckte der Tierarzt Leberkrebs, die Hälfte der Leber war schon befallen. Welch ein Hohn, der zuvor gemachte Bluttest war in allem negativ.
Am 19. Juli 2012, im Alter von grad zehn Jahren, mussten wir uns von unserer geliebten "Kleinen" trennen.
Inzwischen war dreiviertel der Leber verkrebst, der Bauchraum war voller Knoten und voller Fl√ľssigkeit.
Es gab keine Hoffnung mehr.

 

 

 

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Über den Autor

Eisblume
Mitten im kalten Winter, im Zeichen Steinbock bin ich geboren. Viele Winter habe ich nun schon erlebt, doch ich erlebe auch immer noch gerne die anderen Jahreszeiten.
Ich schreibe Kurz-Geschichten, M√§rchen Geschichten √ľber meinen Hund, oder auch Fantasie.
Ich schreibe sehr gerne Gedichte, dazu gehört Lyrik und Poesie.
Ich male Bilder, in Acryl, oder Aquarell, zeichne auch, oder ich male mit einem Tablett direkt am PC.

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WaterSpirit Eine wundervolle Geschichte von Lulu, und sehr ergreifende Worte am Ende!
Ich hatte auch einen Dackel, leider wurde er mit 18 Jahren von einem Wagen angefahren und musste eingeschläfert werden.
Lulu war eine süße Wegbegleiterin! Vielleicht sitzt sie bei meinem "Wasti" jetzt auf einer Wolke :-)
Sehr schön geschrieben!
LG Verena
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume Wer weiß?
Ist auch schrecklich wenn so ein Unglück passiert, ein Abschied von unserem Lebensabschnitt Partner Hund tut immer weh
Danke für Dein lesen.

Wir haben Lulu in einer kleinen Urne zu hause. Lach nicht, aber ich rede oft mit ihr.
Und ein süßer kleiner Halbdackel Dackel-Yorki lebt noch bei uns
LG christa
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume Ich habe grad festgestellt, dass unser Kleine am 16. 7. gestorben ist. Nicht am 19. 7.
Vor langer Zeit - Antworten
flovonbistram Liebe Christa, - Deine sch√∂nen Erlebnisse mit Lulu beginnen so gl√ľcklich und fr√∂hlich. Einer meiner Neufundl√§nder wurde nur 6 Jahre alt, Hirntumor und mein unglaublicher Australian Shepherd wurde einj√§hrig vergiftet.
So viele Wegbegleiter auf vier Pfotenn lebten schon mit uns und so ist das Eintauchen in Deine Geschichte Erinnerung pur.
Liebe Gr√ľ√üe
Flo
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume Re: hallo Lulu -
Zitat: (Original von Kleibi2013 am 24.03.2013 - 23:22 Uhr) ich find dich toll, und was dein Frauchen √ľber dich schreib auch, du hattest ein schnes Leben, glaube ich und bist nun im Hundehimmel
glG
Birgit


Danke Birgit,
Freu mich dass du es gelesen hast, danke f√ľr deinnen Kommi.
Es gibt Fortsetzungen
Herzlichst,
Christa
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume Re: Das tut mir sehr leid, -
Zitat: (Original von KateJadzia am 25.03.2013 - 07:33 Uhr) aber das Buch ist ein schönes Abschiedsgeschenk.

LG Kate

Hallo Kate,
Ich habe ein extra Abschiedbuch f√ľr Lulu geschrieben.
Es ist nicht Lulus Abschiedsgeschenk, sonder ihre Erinnerungen.
Freu mich dass du es gelesen hast, danke f√ľr deinnen Kommi.
Es gibt Fortsetzungen
Herzlichst,
Christa
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume Re: Man nennt mich Lulu -
Zitat: (Original von rainergoecht am 25.03.2013 - 12:15 Uhr) Sch√∂n, dass man auch einer so netten Dackelh√ľndin eine Nachgeschichte widmet. Sehr lebhaft geschrieben, habe ich gerne gelesen.
LG Rainer

Lieber Rainer,
Freu mich dass du es gelesen hast, danke f√ľr deinnen Kommi.
Es gibt Fortsetzungen
Herzlichst,
Christa
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume Re: Da hat -
Zitat: (Original von MerleSchreiber am 25.03.2013 - 16:23 Uhr) uns Lulu einen sch√∂nen Einblick in ihr Dackelleben gegeben. Traurig am Ende - aber sie war ein geliebtes H√ľndchen!!

Sehr unterhaltsam geschrieben!
Liebe Gr√ľ√üe
Merle


Liebe Merle,
Danke f√ľrs Lesen,und den Kommi.
Ich habe noch zu Lebzeiten Lulus die B√ľcher geschrieben.
Es git Fortsetzungen
Herzlichst,
Christa
Vor langer Zeit - Antworten
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