Gedichte
Du fehlst mir so sehr - Abschied, Erinnerungen und Sehnsucht

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"Du fehlst mir so sehr - Abschied, Erinnerungen und Sehnsucht"
Veröffentlicht am 11. März 2013, 28 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Heilpraktikerin, Autorin, Mutter, Großmutter, Hunde- und Katzenmama Am liebsten fröhlich, ohne den Ernst außer Acht zu lassen. Mehr findet Ihr auf meiner Homepage: http://nachtfluege.de
Du fehlst mir so sehr - Abschied, Erinnerungen und Sehnsucht

Du fehlst mir so sehr - Abschied, Erinnerungen und Sehnsucht

Beschreibung

Wenn das Herz weint und die Hoffnung ein Licht scheinen lässt

 

In meinem Traum

In meinem Traum, ich träumte DICH,

da warst du sanfter Wind,

der zärtlich wärmend um mich strich,

mich wiegte wie ein Kind.

 

In meinem  Traum, ich träumte, DU

bedecktest mich ganz sacht

mit Rosenblättern und hierzu

hast zärtlich du gelacht.

 

In meinem Traum, ich träumte, DEIN

geliebter Mund war nah

und koste zart mein ganzes Sein.

Ich träumte es? Nein, es geschah.

 

 

 

alt

 

 

 

 

Licht am Ende der Nacht

 

Es dämmert schon ein neuer Morgen

nach einer still durchwachten Nacht,

die, angefüllt mit bangen Sorgen,

wir an dem Krankenbett verbracht.

 

So bleich liegt er in schwachem Schlummer,

man sieht des Morgens Schein noch nicht.

in unsern Herzen bohrt der Kummer,

wir schau`n auf stilles Angesicht.

 

 

 

 

 

 

Doch nun beginnt es schon zu tagen,

der Sonne Strahl durchdringt das Grau

wir mögen kaum noch Hoffnung wagen,

da trifft uns seiner Augen Blau.

 

Der Tag ist da mit so viel Segen,

der Nächte Angst, sie wird verwehn,

denn nun beginnt ganz neu sein Leben

und dankbar wir im Lichte stehn.

 

 

 

alt

 

 

 

 

Letzter Abschied

 

Welch ein hartes, wehes Beben,

welche Macht und doch so still,

als ob Schmetterlinge schweben,

wenn die Seele weinen will.

 

Deine bleichen Lippen schweigen,

sagen nie mehr zärtlich „Du“

Deine schönen warmen Augen

zwinkern mir nun nie mehr zu.

 

 

 

Sonnenstäubchen tanzen Reigen

auf dem Bett und an der Wand,

Flöten höre ich und Geigen –

lausche ihnen wie gebannt.

 

Schluchzend nehm ich deine Hände

hab sie inniglich geküsst.

Stehe vor des Leben Wende

weil du still gegangen bist.

 

Der Himmel öffnet weit die Tür,

denn deine Seele will nach Haus,

und tränenblind steh ich vor dir-

doch lasse ich sie still hinaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

alt

 

 

 

Himmelslicht

 

Schau ich durch meine Fensterscheibe,

grüßt mich von fern ein Himmelsstück,

es ruft mir zu, dass mir doch bleibe

das Fünkchen Hoffnung auf das Glück,

 

zeigt Wolken mir in ihrem Tanz,

die sich vom Winde treiben lassen,

doch krönend in dem Strahlenkranz

muss alles vor dem Licht verblassen,

 

das leuchtend unsern Tag erhellt,

das Kraft und Leben schenkt auf Erden,

 

 

 

 

die Sonne ward für uns bestellt,

dass unsre Herzen heller werden.

 

Wenn sich der Schein am Abend bricht,

noch einmal blitzt am Horizont,

dann wechselt sich das Himmelslicht,

es leuchten Sterne und der Mond.

 

Und Frieden füllt das darbend Herz,

die Freude kehrt ganz leise ein,

spielt plötzlich eine andre Terz

und Schlaf hüllt heilend sanft mich ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alt

 

 

 

Anderswelten

 

Tanzen in die Anderswelten

lachen uns in sie hinein

lieben unter Sternenzelten,

fühlen uns nie mehr allein.

 

Sehen uns mit andren Augen,

jenseits dem, was irdisch ist,

wollen uns voll Leben saugen,

das auf Erden wir vermisst.

 

 

 

 

 

 

Lebensrausch  im Sonnenglanz,

taumelnd wie ein Schmetterling,

der sogar im Todestanz

leuchtend-gold´ne Sterne fing.

 

Anderswelten, Anderszeiten,

jenseits der Verstandeswelt,

lassen uns auf Wolken gleiten,

wenn der Lebenswürfel fällt.

 

 

 

 

 

alt

 

 

 

 

Du fehlst mir so sehr

 

Wie oft streift das Erinnern meine Seele

und zeichnet mir dein Bild in Himmelsblau,

es flüstert: „Immer wenn ich dir so fehle,

dann höre in den Wind wie heut und schau-

 

ich will dir helle Wolkenbilder schenken,

wie einst, als wir noch inniglich vereint,

denn nur mit Freude sollst du an mich denken,

wenn deine Seele voller  Sehnen weint“.

 

 

 

Ich höre Dich in meinem tiefen Sinnen,

auch fühle ich dich fast noch körpernah

und weiß, ich muss alleine neu beginnen,

wie schwer nach all dem Glück, das uns geschah.

 

Wie sehr fehlt mir dein unbeschwertes Lachen,

versuch in Traumgebilden  dich zu finden,

weil doch  so oft in nächtebangem  Wachen

die Traurigkeit Vergangenes will binden.

 

Wenn Nebelschwaden aus den Wiesen steigen

und Sonne unser Wolkentor durchbricht,

dann wird sich mir das Weiterleben zeigen,

seh`  Zukunftsfreude ich im Hoffnungs- Licht.

 

 

 

alt

 

Dämmerung


 

Erinnerung fliegt frei durch dunkle Weiten,

ein tröstend Licht mir aus der Ferne winkt,

wie heller Ruf erreicht mich so aus allen Zeiten

mein Lebenslied, das von Vergang`nem singt.


Auf Schwingen sehnsuchtsvoller  Weisen

berührt die Wärme der Empfindungen mein Ich

und Dankbarkeit löst alt - verrostet Eisen,

die schmerzend fest umschlossen mich.

 

Und in der Dämm`rung stiller Augenblicke,

wenn Sternenstaub das Dunkel mir vertreibt,

weicht Wehmut voller Dank dem Glücke

und haucht vergehend: was einst war, das bleibt.

 

FvB

 

 

 

alt

 

 

 

 

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Über den Autor

flovonbistram
Heilpraktikerin, Autorin, Mutter, Großmutter, Hunde- und Katzenmama

Am liebsten fröhlich, ohne den Ernst außer Acht zu lassen.

Mehr findet Ihr auf meiner Homepage:

http://nachtfluege.de

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Gast Wunderschön. Sehr berührende Zeilen. Danke.
Vor langer Zeit - Antworten
uhei48 Re: Re: -
Zitat: (Original von flovonbistram am 15.04.2013 - 15:58 Uhr)
Zitat: (Original von uhei48 am 11.04.2013 - 00:15 Uhr) Kommentar vom Buch-Autor gelöscht.



Oh Ulf, ich wollte auf Antwort klicken und habe wohl löschen erwischt. Bin untröstlich.
Ganz herzlichen Dank
Liebe Grüße
Flo


Ist doch nicht schlimm. Kann doch mal passieren.
Vor langer Zeit - Antworten
flovonbistram Re: Berührende Zeilen -
Zitat: (Original von Pinball am 15.04.2013 - 15:58 Uhr) und faszinierende Bilder dazu ergeben eine sehr gelungene und sehr poetische Mischung!

LG Michael



Danke Michael,
wenn ich Menschen erreiche, ist es für mich immer ein tolles Gefühl.
Liebe Grüße
Flo
Vor langer Zeit - Antworten
flovonbistram Re: Ganz große Poesie! -
Zitat: (Original von Ayaluna am 13.04.2013 - 23:16 Uhr) Liebe Flo,
du kannst so wundervoll mit Worten umgehen und erschaffst auf diese Weise diese wunderschönen Gedichte. Ich danke dir sehr dafür, dass du sie mit uns anderen teilst!
Liebe Grüße
Jessi



Danke Jessie für dieses Lob. Liebe Grüße
Flo
Vor langer Zeit - Antworten
flovonbistram Re: -
Zitat: (Original von uhei48 am 11.04.2013 - 00:15 Uhr) Kommentar vom Buch-Autor gelöscht.



Oh Ulf, ich wollte auf Antwort klicken und habe wohl löschen erwischt. Bin untröstlich.
Ganz herzlichen Dank
Liebe Grüße
Flo
Vor langer Zeit - Antworten
Pinball Berührende Zeilen - und faszinierende Bilder dazu ergeben eine sehr gelungene und sehr poetische Mischung!

LG Michael
Vor langer Zeit - Antworten
flovonbistram Re: -
Zitat: (Original von ludmoeller am 10.04.2013 - 22:55 Uhr) Sehr, sehr schön...."der letzte Abschied" und "Du fehlst mir so sehr" hatten es mir besonders angetan!
Lg Lydia



Danke Lydia, Erlebtes ist für mich leicht zu verpacken, denn es hilft
LG Flo
Vor langer Zeit - Antworten
flovonbistram Re: Ich konnte garnicht aufhören mit lesen -
Zitat: (Original von Eisblume am 10.04.2013 - 21:54 Uhr) war gefangen in den Worten.
Totale Poesie.
Berührend, packend, schön. Wunderschön.

Herzlichst,
Christa



Liebe Christa, wir wissen, wie sehr Verlust schmerzen kann, egal, ob Mensch oder Tier...unser Herz blutet.
Danke und liebe Grüße
Flo
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uhei48 Kommentar vom Buch-Autor gelöscht.
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