Gedichte
Großstadtmonotonie

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"Großstadtmonotonie"
Veröffentlicht am 03. Juni 2008, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Lieber Leser! Viel Spaß und eine gute Unterhaltung wünsche ich Ihnen beim Lesen meiner Gedichte und Aphorismen. Mit lieben Grüßen euer/Ihr Norbert (van Tiggelen) Meine bisherigen Buchveröffentlichungen: Menschenskinder ... ,werdet wach! Taschenbuch 01.07.2015 ISBN: 978-3738617566 Mit freundlichen Grüßen ... ,der Gedichtband speziell für Gästebuch-Einträge im Internet. 23.02.2015 ISBN: 978-3734763984 Unser Revier - das ...
Großstadtmonotonie

Großstadtmonotonie

Großstadtmonotonie

 

Der Nachbar ist ein Fremder,

Dein Haus ein Einsatzort,

hochgesteckte Ziele,

der Einkauf wird zum Sport.

 

Diskussionen sind unmöglich,

Gewalt hat hier die Macht,

Schlagzeilen sind alltäglich,

der Einbrecher pirscht bei Nacht.

 

Grünes Licht für Rufmord,

die Pause bringt den Tod,

selbst Kinder müssen flüchten,

Hartz IV bringt uns in Not.

 

Einzelkämpfer in der Mehrheit,

Häuser, die zum Himmel ragen,

´Schnäppchen` sind des Alltags Freude,

im Eiltempo zum Einkauf jagen.

 

Gewaltbereitschaft auf den Straßen,

der Hund, sehr oft der einz`ge Freund,

wer nicht wagt, der nicht gewinnt,

die Müllabfuhr den Dreck wegräumt.

 

 

Noble Autos zieren Rotlicht,

Ellenbogen spitz wie Pfeile,

Werbung schmückt so manches Haus,

Geländer dick wie Ankerseile.

 

Alkohol, der Herr der Sinne,

Nachbarschaft oft stur und kalt,

Schalter geben Dir den Startschuss,

der Mensch wird oft nicht glücklich alt.

 

Spiralförmige Flurbegegnung,

das Fahrrad hält den Kreislauf fit,

die Erleuchtung kommt von oben,

Werbung folgt auf Tritt und Schritt

 

Shoppen auch am späten Abend,

Alkopops statt Pausenbrot,

Notausgang ins nächste Übel,

Busreifen sind des Hasen Tod.

 

Doch auch hier wacht der Heiland,

gibt uns täglich helles Licht,

lässt Dich nie im Schatten stehen,

geh zu ihm, versteck Dich nicht.

 

© Norbert van Tiggelen

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Hörbuch

Über den Autor

NorbertvanTiggelen
Lieber Leser! Viel Spaß und eine gute Unterhaltung wünsche ich Ihnen beim Lesen meiner Gedichte und Aphorismen.

Mit lieben Grüßen euer/Ihr
Norbert (van Tiggelen)

Meine bisherigen Buchveröffentlichungen:


Menschenskinder ... ,werdet wach! Taschenbuch 01.07.2015
ISBN: 978-3738617566

Mit freundlichen Grüßen ... ,der Gedichtband speziell für Gästebuch-Einträge im Internet. 23.02.2015
ISBN: 978-3734763984

Unser Revier - das Ruhrgebiet ... ,mit Ecken und Kanten aus Kohle und Stahl, doch ganz tief im Herzen oft treu und loyal! 25.11.2014
ISBN: 978-3735757999

Nackte Tatsachen ... ,denn wegschauen bringt uns allen nichts! 25.08.2014
ISBN: 978-3735743473

Weisheiten ... ,erlebt, verdaut, betrachtet - geschrieben! 11.07.2014
ISBN: 978-3735757418

Aufrecht gehen ... ,das Buch für Menschen mit Rückgrat! 23.06.2014
ISBN: 978-3735742827

Streicheleinheiten ... ,was ich Dir immer mal sagen wollte! 19.06.2014
ISBN: 978-3735739896

Stolpersteine ... ,das Leben ist nicht immer fair! 18.06.2014
ISBN: 978-3735741578

Galgenhumor ... ,wer zuletzt lacht, lacht am besten. 06.06.2014
ISBN: 978-3735792037

Na(rr)türlich van Tiggelen 20.3.2014
(ISBN: 978-3735791542)

"Narrenfreiheit" - 20.12.2013
(ISBN: 978-3-86483-034-1)

"Mensch Meier" - November 2012
(ISBN: 978-3864830198)

"Von A bis Zett" - November 2011
(ISBN: 978-3864830037)

"Kopfkino" - Juni 2011
(ISBN: 978-3940119674)

"Ende gut, alles gut" - Oktober 2010
(ISBN: 978-3940119520)

"6 vor 12" - Dezember 2009
(ISBN: 978-3940119346)

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KarinB Ich hab das seit langer Zeit wieder einmal gelesen...... - weisst Du ich lese Dich mittlerweile in vielen Gästebüchern auf verschiedenen Seiten. Und ich bin immer stolz auf Dich. Ich fang an zu lesen und weiss schon nach den ersten Zeilen das kann nur ein Text von Dir sein. Bin immer wieder aufs Neue beeindruckt von Deinen gewaltigen Worten.

LG Karin
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Re: Hallo Norbert, -
Zitat: (Original von Florian am 23.06.2008 - 20:55 Uhr) ich habe dein Video dazu schon bei YouTube angeschaut. ich finde sowohl das Video, als natürlich auch das Gedicht selbst, richtig gut.
Was mir allerdings missfällt und es war mir schon einmal bei einem anderen Gedicht von dir aufgefallen sind die großen Abstände zwischen den Zeilen.
Ich denke mal dir ist es noch gar nicht aufgefallen. Fünf Punkte bekommst natürlich trotzdem von mir.

lg Flo


Danke Flo!
Ja, wo du es jetzt sagst, fällt es mir auch wieder ein! Diese Sache mit dem Zeilenabstand kriege ich einfach nicht gebacken, hätte es auch lieber alles auf eine Seite. Komisch, früher ging es, heute nicht mehr! Mache ich da etwas verkehrt?
LG Norbert
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Re: Ich lese lieber selbst -
Zitat: (Original von Chrissy55 am 22.06.2008 - 20:32 Uhr) deshalb kann ich auch nicht sagen, ob ich den Vortrag mag, aber den Inhalt mag ich, deshalb punkte ich auch. Bei der Gelegenheit: Vielleicht kannst du mir erklären, weshalb im Winter Obdachlose auf der Straße erfrieren, während die Kirchen nachts alle warm und leer sind? Weshalb öffnet man nicht die Kirchentore für diese Menschen? Ich glaube, Gott hätte das gewollt und es ist doch ein Haus Gottes oder liege ich da vielleicht völlig falsch?
LG Chrissy



Hallo Chrissy!

Du hast sicherlich Recht, mit dem was du schreibst, aber im Endeffekt haben wir Menschen die Gesellschaft so unerträglich gemacht.
Die Erde ist (noch) groß genug, für uns alle und ein Jeder hätte genug zum Essen und Material für ein Haus.
Wenn nicht das liebe, liebe Geld wäre!
Auch in den Städten gibt es genug Obdachlosenasyle, hier bei uns liegt keiner auf der Straße, habe ich wenigstens noch nicht gesehen. Die Kirchengemeinden hier im Umkreis kümmern sich wirklich gut um diese Menschen.
Außerdem wäre es auch nicht soooooo günstig, wenn die da in dewr Kirche herum liegen würden! ;-)

LG Norbert
Vor langer Zeit - Antworten
Chrissy55 Ich lese lieber selbst - deshalb kann ich auch nicht sagen, ob ich den Vortrag mag, aber den Inhalt mag ich, deshalb punkte ich auch. Bei der Gelegenheit: Vielleicht kannst du mir erklären, weshalb im Winter Obdachlose auf der Straße erfrieren, während die Kirchen nachts alle warm und leer sind? Weshalb öffnet man nicht die Kirchentore für diese Menschen? Ich glaube, Gott hätte das gewollt und es ist doch ein Haus Gottes oder liege ich da vielleicht völlig falsch?
LG Chrissy
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Re: Lob! -
Zitat: (Original von Gast am 03.06.2008 - 23:09 Uhr) Ich wusste gar nicht, dass es in Wanne Eickel auch so schlimm ist, wie in anderen Millionenstädten. Gefällt mir außerordentlich gut, besonders folgende Stelle:

"Notausgang ins nächste Übel,"

Weiter so!
LG W.W



Ich lach mich schlapp!

Ich wusste gar nicht, dass es in Wanne Eickel auch so schlimm ist, wie in anderen Millionenstädten.

Cooler Kommentar,... weiter so!

LG Norbert van Tiggelen
Vor langer Zeit - Antworten
Gast Lob! - Ich wusste gar nicht, dass es in Wanne Eickel auch so schlimm ist, wie in anderen Millionenstädten. Gefällt mir außerordentlich gut, besonders folgende Stelle:

"Notausgang ins nächste Übel,"

Weiter so!
LG W.W
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Re: Re: Achso, nochwas! -
Zitat: (Original von 3balmers am 03.06.2008 - 16:13 Uhr) Werde ich mir gerne anhören. LG Karin
Zitat: (Original von Phosphorkeule am 03.06.2008 - 14:58 Uhr) Ich habe in meinem Account ein Video zu diesem Gedicht ausgestellt. Ich denke, dass ein paar Sätze besser verstanden werden, wenn man sich es mal anschaut!
LG Norbert


Ist heute wie die Pest! Das war schon wieder ich !
LG norbert
Vor langer Zeit - Antworten
Gast Re: Re: Re: Das denke ich -
Zitat: (Original von 3balmers am 03.06.2008 - 16:13 Uhr) Habe gerade mit Conny genau darüber geredet. Wir schwimmen in Vielem gegen den Strom. Das braucht manchmal Kraft aber es lohnt sich. Das ist eben Teil unserer Bestimmung. LG Karin
Zitat: (Original von Phosphorkeule am 03.06.2008 - 14:56 Uhr)
Zitat: (Original von 3balmers am 03.06.2008 - 14:18 Uhr) immer an Weihnachten. Jesus ist auch nicht in eine perfekte Welt geboren worden. Da war auch Einiges im Argen zu der Zeit. Und er kam im Stall und nicht im Nobelhotel zur Welt. Deswegen ist es doch immer ein wenig Weihnachten, wenn wir in allem Elend ein klein wenig Licht oder etwas Göttliches noch erkennen können. Es ist eben an vielen Orten Bethlehem. LG Karin


Ja stimmt Karin du hast Recht. Jedoch werden diese warmen Lichter immer weniger. Mir tun unsre Kinder Leid, die eine der ganz wenigen Menschen sein werden, die noch in 50 Jahren dieses Lichtlein zünden werden.
LG Norbert


Ja, dass muss wohl so sein! Hoffentlich haben wir noch lange Kraft in den Armen, um gegen diesen Strom gegenhalten zu können!
LG norbert
Vor langer Zeit - Antworten
3balmers Re: Achso, nochwas! - Werde ich mir gerne anhören. LG Karin
Zitat: (Original von Phosphorkeule am 03.06.2008 - 14:58 Uhr) Ich habe in meinem Account ein Video zu diesem Gedicht ausgestellt. Ich denke, dass ein paar Sätze besser verstanden werden, wenn man sich es mal anschaut!
LG Norbert
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