Gedichte
Der verlorene Sohn

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"Der verlorene Sohn"
Veröffentlicht am 18. Dezember 2012, 14 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Hey Leute :) Auf Grund der Empfehlung meines Freundes \"Norbert van Tiggelen\", hab ich mich hier angemeldet. Ich werde mich natürlich darum kümmern, dass hier regelmäßig neue Gedichte und Geschichten erstellt und veröffentlicht werden. Ich bin übrigends auch im Facebook zu finden :) Der Link dazu: https://www.facebook.com/pages/Lost-Son-Gedichte-und-Geschichten/371117172981219?fref=ts Ich würde mich sehr über jeden Beitritt freuen ...
Der verlorene Sohn

Der verlorene Sohn

Beschreibung

Wir schreiben das Jahr 1990. Ein kleiner Junge, ganz normal wie jeder andere Junge auch, möchte nichts anderes, als jeden Tag mit seinen Freunden Fußball zu spielen und rumzutoben. Wenn er nachhause kommt, warten schon sehnsüchtig seine Eltern auf ihn, die ihm Liebe, Zuneigung und Wärme schenken und die auch sich von ganzen Herzen lieben. Nur leider ist es nur zu oft nicht der Fall, dass alles schön und Perfekt ist. Ein kleiner Junge, der durch elterlicher Scheidung, vergessen wurde...

 

Ein kleiner Junge, 


kaum zu unterscheiden von anderen in seinem Alter.
Spielte Fussball, tollte rum und war immer stehts heiter.
Liebte seine Eltern, mehr als alles andere auf dieser Welt.
Niemand konnte sie ersetzen, nicht einmal für sehr viel Geld.
Er war ein Mamakind...wie sollte es auch anders sein.
"Du bist mein Ein und Alles, mein kleiner süßer Sonnenschein".
Er schaute zu ihr hoch und wollte immer sein wie sie.
Bodenständig, im Leben was erreichen und in Mathe ein Genie.
Sie war einfach die Beste und zusammen waren sie nicht zu trennen.
Bis die Mutter eines Tages anfing, vor ihre Probleme wegzurennen.

 

 

alt

 

 

Das Vorhaben der Mutter, traf den Jungen wie ein Schlag.
"Ich erklär´s dir Später, Spatz!", dann packte sie am nächsten Tag.
Sie wollte weg von ihrem Mann und vom Jungen seinem Vater.
Schnappte ihren Sohn und verschwand als der Vater nicht daheim war.
Was war nur los mit der Mutter? Alles schien doch so Perfekt.
Der Junge verstand das nicht, warum wollte sie nur weg?
Was dachte wohl der Vater, der später fragend saß Zuhaus?
Fragen über Fragen, nur die Mutter hatte die Antwort drauf.
Der Sohn war entsetzt und fing entäuschend an zu heulen,
denn sie fuhr in eine neue Gegend...und auch zu ihrem Neuen...

 

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Mit einem Blick kam er an, nach dem Motto "Hey, ich bin jetzt der Neue"
Doch das war dem Jungen scheiß egal, denn der war ihm nicht geheuer!
Der Neue mochte keine Kinder und ließ es dem Jungen bitter spüren.
Als die Mutter fort war, schlug er ihn halbtot, nur zu seinem vergnügen.
"Jetzt weht hier´n anderer Wind. Jetzt wird gemacht, was ich sage!"
Wehe du machst du Probleme...ich schwör bei Gott du kleine Blage!"
Was sollt der Junge nur tun, denn nun war er in der Zwickmühle?
Wenn die Mutter es nur gewusst hätte...wie sie sich wohl dabei fühle?!
Der Junge hatte Angst, doch fasste seinen ganzen Mut zusammen,
erzählte es der Mutter, doch dann kam "Du spinnst dir was zusammen!"

 

        

 

    alt

 

 

 

Jahrtausendwende und die Firma machte Pleite.
Und der Neue hatte seine eigene Meinung, denn er meinte:
"Schuld daran ist der Wanzten, ich hab´s ganz genau gewusst!"
Und zu guter letzt traf dem Jungen, noch von dem Neuen, der ganze Frust.
Die Mutter sah den ganzen Mist, nun musste sie was tun in diesem Fall.
Der Junge hatte Geburtstag, Sie ging zu ihm und meinte völlig kalt:
"So hab ich es mir nicht vorgestellt und schon gar nicht erst gewollt,
drum hab ich mir für morgen einen Termin im Kinderheim geholt!
Ich liebe dich mein Sohn, bitte nimm´s mir nicht zum Bösen!
Aber ich liebe auch noch ihn und irgendwie müssen wir das lösen!"...

 

 

alt

 

 

Ja, er ist im Heim aufgewachsen und das beschäftigt ihn noch heute.
Die Mutter gab ihn weg. Wegen, aus seiner Sicht, unbedeutende Leute.
Er hat im Kinderheim mit schweren Startproblemen dann doch noch Gutes geleistet.
Ist zurück zu seinem Vater gezogen und hat sogar die Realschule noch gemeistert!
Seine Mitmenschen sind sehr stolz, er hat viel erreicht in seinem Alter.
Sogar eine abgeschlossene Ausbildung, zum eher "ungewollten" Buchhalter.

 

 

alt

 

 

 

Im Leben passieren Dinge, die leider so nicht zu erklären sind.
Man muss sie nehmen wie sie kommen und draus lernen, auch als Kind.
Versuch das Beste immer darin zu sehen und verlier die Hoffnung nicht, denn auch nach einem dunklen Tunnel folgt irgendwann das Licht...

 

© Steven Albrecht

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