Kinderbücher
Väterchen Frost

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"Väterchen Frost"
Veröffentlicht am 17. Dezember 2012, 4 Seiten
Kategorie Kinderbücher
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Väterchen Frost

Väterchen Frost

Einleitung

EIne kleine Weihnachtsgeschichte, die ich von der Großmama einer russischen Freundin erzähltbekommen habe.

Es war einmal in einen tiefen Winter im tiefsten Sibiriern.
Ein kleiner Junge wandert durch den Schnee, er hat nur einen alten zerrissenen Mantel und zu große Handschuhe, die eins seinem Großvater gehört haben. Das Gesicht ist hinter einem alten zerlumpten Schalverborgen, er nimmt ihm den Atem, aber er wärmt ihn auch etwas.
Der kleine Junge ist mutig so alleine den Weg zuwandern, aber es ist keiner mehr da, der ihn begleiten könnte. Die Kälte hat ihm Vater und Mutter genommen und auch die Großeltern hat der Winter geholt. Und so wandert er allein durch den tiefen Schnee und die bittere Kälte.
Doch da! Durch das Treiben des Schnees; eine alte Hütte. Licht scheint durch die kleinen rechteckigen Fenster, die von Eisblumen zugewachsen sind.
Der Junge nimmt eine Ast, denn seine kleinen Hände sind trotz der zu großen Handschuhe zu kaltgefrohren um anzuklopfen.
Er steht lange vor der Tür, doch dann hört er Schritte, schwer und stampfend. Die Tür wird geöffnet und eine alte Frau schaut heraus.
"Na komm herrein mein Kleiner. Da draußen holst du dir ja den Tod!" Der Junge tritt ein. In der Hütte sitzen Kinder, Mütter, Alte. Alle sehen sie müde, besorgt und abgekämpft aus.
Er setzt sich zu ihnen und schläft bald ein, ob der Wärme in der Hütte. Doch mitten in der Nacht wird er munter. War das echt oder doch nur ein Traum?  Siehe Da! Ein Teller mit Nüssen und Keksen und ein Glas Milch, wie lange hat er doch nichts mehr gegessen?
Doch dann hört er ein leises Glöckchen klingeln.
Er steht auf und tippelt so leise es geht ans Fenster, ohne wen zu wecken und schaut hinaus.
Was er da sieht, wird er noch lange in Erinnerung behalten; ein alter Mann im blauen Mantel und mit Gespann, das mit Geschenken beladen ist.
Der kleine Junge fängt an leise zu singen:"Ich habe Väterchen Frost gesehen, Ich habe Väterchen Frost gesehn!"  
Er legt sich singend wieder schlafen und vergessen sind aller Kummer, alles Leid und alle Not. Und wie er und die anderen am Morgen erwachen, finden sie das Haus herlichst geschmückt und am Feuer liege allerliebst verpackt Geschenke.

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Dara

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