Romane & Erzählungen
E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 13 - Gesucht und Gefunden

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"E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 13 - Gesucht und Gefunden"
Veröffentlicht am 27. August 2012, 66 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Eine offene Seele ...
E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 13 - Gesucht und Gefunden

E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 13 - Gesucht und Gefunden

Beschreibung

Amerika. Wilder Westen, im Jahre 1879. Ein Krieg bahnt sich an zwischen Zwei Ranches und mittendrin Zwei Wesen die dort nicht das geringste zu suchen haben. Finden Sie zusammen und k├Ânnen Sie den Krieg verhindern? Die Wahrheit ist nicht immer angenehm! Die Wahrheit muss oft ein Geheimnis bleiben! Doch scheint die Wahrheit nicht vollst├Ąndig zu sein!

Der Wahrheit auf der Spur 13.1

 

Die Sonne weckte mich.

Nein! Etwas kitzelte an meiner Nase. Ich bewegte meine Hand zu der Stelle an der ich gekitzelt wurde und hatte eine rote Haarstr├Ąhne zwischen den Fingern. Ein seliges L├Ącheln legte sich auf meine Lippen, als die Erinnerung zur├╝ck kam. Meine Finger schob sie hin und her und wieder stellte ich erstaunt fest, wie weich ihr Haare sich immer anf├╝hlten. Ich streckte meinen K├Ârper bis s├Ąmtliche Knochen knackten, drehte mich auf die Seite, schlang meine Arme um den zierlichen K├Ârper neben mir und zog ihn sanft an meinem heran. Ich gab ihr einen Kuss auf die Haare und schaute zum Fenster hinaus.

Die Fensterl├Ąden waren vergangenen Abend nicht geschlossen worden und ich war dar├╝ber erleichtert. Mit der Sonne im Gesicht und mit Racy an meiner Seite auf zu wachen, war der sch├Ânste Beginn eines Tages.

-Das ist ein sch├Âner Gedanke, den du da hast und ich stimme dir zu. Ich k├Ânnte mich daran gew├Âhnen.-

Sie schmiegte sich noch enger an mich heran und ich hie├če ihr Verhalten Willkommen. Meine Umarmung verst├Ąrkte sich und wenn es nach mir gegangen w├Ąre, w├╝rde in Zukunft so mein Leben aussehen.

-Du Tr├Ąumer.-

Ihr Kichern brachte mich zum Schmunzeln und ich fing an sie zu necken, in dem ich ihren Nacken von den Haaren befreite und viele kleine K├╝sse auf ihm verteilte. Ihr K├Ârper erzitterte, das Kichern wurde lauter und eine feine G├Ąnsehaut lag auf ihren Armen.

-H├Âr auf. Sonst h├Ârt uns noch jemand.-

Ein Hauch von einem Ger├Ąusch drang aus ihrem Mund.

-Du bist die einzige die kichert.-

-Was.....aber deine....Schuld ist.-

-Schuldig!-

Sie drehte sich auf dem R├╝cken und ich grinste ihr frech ins Gesicht. Ihre Leidenschaft spiegelten sich in ihren Augen, denn auch ohne die Hilfe der Sonne, war das Jadegr├╝n ihrer Augen, am leuchten. Doch sah ich mehr. Die Farbe leuchtete nicht nur, sie flimmerte. Wie hypnotisiert starrte ich sie an und musste schlucken. Jeglicher Gedanke verschwand aus meinem Kopf. Ihre Leidenschaft wurde die meine, ihr Verlangen wurde das meinige und unsere Herzen rasten zusammen im gleichen Takt.

Noch bevor sie den Gedanken gedacht hatte, waren ihre Arme um meinem Hals geschlungen, presste sich ihre Lippen auf die meine und ihr K├Ârper, so schien es mir, wollte mich verschlingen.

Ich w├Ąhnte mich im siebtem Himmel.

Meine Instinkte schalteten sich ein. Da war etwas! Unwillig beendete ich den Kuss, um einen klaren Gedanken fassen zu k├Ânnen. Jetzt vernahm ich das Ger├Ąusch. Deutlich! Es hatte leise an der T├╝re geklopft.

Racy fuhr erschrocken hoch und verschwand. Missmutig raffte ich die Decke um meinem K├Ârper, ging zur T├╝re und ├Âffnete sie einen kleinen Spalt breit.

„Emy? Was kann ich f├╝r dich tun?“

Ich war ├╝berrascht sie vor meiner T├╝re stehen zu sehen. Was konnte sie von mir wollen? Sie schaute sich schnell um und ihre Stimme war nur ein fl├╝stern.

„Racy ist nicht in ihrem Zimmer!“

Meine Verlegenheit lie├č sich nicht verhindern. Anscheinend war Emy in Racy ihrem Zimmer gewesen, sonst w├Ąre sie nicht so bestimmend, mit ihrer Aussage. Also n├╝tzte es nicht das geringste, wenn ich sie bel├╝gen w├╝rde.

„Jetzt ist sie in ihrem Zimmer.“

Emy ihre Augen weiteten sich, ihr Mund klappte auf und ihr Gesicht war schockiert. Zu sp├Ąt bemerkte ich meinen Fehler.

„Moment!“

Zu meinem entsetzten zog sie die falschen Schl├╝sse. Niemals w├╝rde ich Racy derart kompromittieren.

„Emy!!! Es ist nicht so wie du denkst! Wir haben keinen Fehler gemacht! ├ähm...ich meine...├Ąhm....es ist....wir haben nicht....“

Sie hatte die Arme vor ihrer Brust verschr├Ąnkt und grinste listig. Ich glaubte aber Spott in ihrem Blick zu sehen.

„Lass es gut sein Ethan. Ich glaube dir! Aber ihr seit verdammte Narren! Was w├Ąre wenn George in das Zimmer gekommen w├Ąre? Um sich saubere Kleidung zu holen?“

Und in diesem Moment stutzten wir beide. Ich drehte mich um und dann sah ich sie.

„Er war da!“

„George war im Zimmer? Woher wei├čt du das?“

Ich ├Âffnete die T├╝re ein St├╝ck weiter und zeigte auf mein Nachtschr├Ąnkchen.

„Siehst du die B├╝cher? Das sind Sophie ihre Tageb├╝cher. Gestern Abend lagen sie noch nicht da.“

„Du lieber Himmel! George hat so etwas gestern Abend erw├Ąhnt!“

„Mach dir Mal keine Sorgen Emy. George wird es f├╝r sich behalten, doch solltest du jetzt gehen, bevor jemand dich hier bei mir sieht.“

Sie blickte mich fragend an und ich zog an der Decke, um sie darauf aufmerksam zu machen, wie unsere Erscheinung, f├╝r Dritte, aussehen mochte. Das Rot in ihrem Gesicht hatte einen leichten Rosa Schimmer. Sie senkte ihren Blick, drehte sich schnell um und rannte blind drauf los. Ich zog mich in mein Zimmer zur├╝ck und konnte noch h├Âren wie sie etwas im Flur umwarf. Dann wurde gegen eine andere T├╝re wie wild geh├Ąmmert. Zu gerne w├Ąre ich bei dem kommenden Gespr├Ąch, das zwischen Racy und Emy statt finden w├╝rde, dabei gewesen.

Um George machte ich mir keine Sorgen. Sowie er Matti nicht verraten w├╝rde, so w├╝rde er Racy und mein Beisammensein geheim halten. Ruckartig war mein Blick zu den Tageb├╝chern gewandert. Ganz langsam und mit Ehrfurcht erf├╝llt war ich auf das Nachtschr├Ąnkchen zu gegangen. Eine Zeit lang habe ich die B├╝cher angestarrt. Da klopfte es erneut an meiner T├╝re, doch blieb ich einfach stehen.

„Ja?“

„Ich bin es!“

„Komm rein!“

Ich drehte mich zur T├╝re und ein grinsender Cole betrat das Zimmer.

„Anstrengende Nacht gehabt?“

Ich sp├╝rte wie jeder meiner Gesichtsmuskeln mir entgleitet war. Wie viel waren denn nun heute Morgen bei mir gewesen?

„Keine Angst! Ich sage kein Wort. Mary Lou schickt mich. Wir fr├╝hst├╝cken gleich und dann besprechen wir den Tag. Also schau das du nach unten kommst.“

Mein Blick war wieder zu den Tageb├╝chern gegangen. Sie m├╝ssen dann warten. Cole sah um mich herum und entdeckte was meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Er hatte angefangen hemmungslos zu lachen.

„Ich war wohl nicht der einzige, der dir heute Morgen einen Besuch abgestattet hat.“

Oh Mann!

„Dann seit ihr jetzt zu dritt. Sch├Âner Mist!“

„Wieso Drei? Wer wei├č es noch?“

„Emy!“

„Das nenne ich doch einmal Gl├╝ck im Ungl├╝ck haben! Lass mich Mal ├╝berlegen, wer h├Ątte Grund gehabt heute Morgen zu dir zu kommen und h├Ątte dich mit einem Colt gejagt?“

Das war nicht schwer zu erraten und wir sprachen es gleichzeitig aus.

„Carl!“

Cole sein Lachen war ansteckend und bald schon lief mir eine Tr├Ąne ├╝ber die Wange. Wir stellten uns das Ereignis vor und brachen erneut in Gel├Ąchter aus.

Cole sein Lachen war in einem albernen Gekicher ├╝bergegangen. Er sch├╝ttelte seinen Kopf und verlie├č mein Zimmer. Mein Lachen verstummte und ich machte mich auf, in die Badestube.

Als ich die K├╝che betrat waren alle versammelt und bewusst, vermied ich es George in sein Gesicht zu schauen. Ich w├╝nschte allen einen guten Morgen und setzte mich auf dem letzten freien Stuhl. Racy seinen Platz. F├╝r diese Familie stand nun fest, ich war das Oberhaupt. Mit leichtem Widerwillen setzte ich mich und wartete. Das Tischgebet ├╝bernahm, zu meiner ├ťberraschung, George. Und ich dachte noch, Oh....nein!

Alle falteten ihr H├Ąnde und senkten ihre H├Ąupter.

„Herr, wir danken dir, das die ganze Familie wohlbehalten an diesem Tisch versammelt ist! Herr, auch m├Âchte ich dir danken das wir immer auf unser Gewissen h├Âren und nach deinen Geboten handeln...“

George konnte es nicht lassen, Racy und mir, eine geheime Botschaft zu kommen zu lassen. Ich dankte Gott im Stillen, das unsere K├Âpfe gesenkt waren.

„....besch├╝tze uns vor dumme Fehler und vergebe uns f├╝r unsere S├╝nden! Amen!“

George schaute streng in die Runde und seine letzten Blicke galten Racy und mir. Nun ja, nicht nur ich hatte die Botschaft verstanden. Racy ihr Gesicht wollte nicht so Recht seine aufrechte Position wieder einnehmen, Cole hatte seine Hand vor dem Mund gelegt und schnappte sich mit der anderen Hand ein St├╝ck Brot, Emy war aufgesprungen und hantierte mit der Gusspfanne, Matti sein Kopf sah aus wie eine Tomate, Chris pfiff eine kleine Melodie und Bill, Carl, Peter, sowie Mary Lou sahen argw├Âhnisch George an, hatten die Stirn gerunzelt und blickten dann ebenfalls in die Runde. Ich stand schnell auf und gesellte mich neben Emy, um mir eine Portion Eier mit Speck ab zu holen.

W├Ąhrend des Fr├╝hst├╝ckes war besprochen worden wie der heutige Tag ablaufen sollte. Carl, George und Mary Lou w├╝rden nach Torrington fahren, um nach Arbeitern zu suchen und Keith zu bitten ihnen zu helfen. Cole, Peter, Chris und und ich waren f├╝r die Ruinen der Arbeiterunterkunft eingeteilt. Bill und Matti sollten passendes Holz aussortieren. Emy war f├╝r die Hausarbeit zu st├Ąndig und Racy f├╝r die Tiere.

-Es war ein Fehler ├╝ber Nacht bei dir zu bleiben.-

-Das sehe ich nicht so.-

-Es ist aber schlimm f├╝r mich zu wissen das George und Emy es erfahren haben.-

-Das waren nicht die einzigen Besucher Racy.-

-Nein! Wer war noch da?-

-Cole.-

-Verdammter Mist!-

-Sie werden alle den Mund halten und au├čerdem, warum machst du dir Sorgen? Wir haben keinen Fehler gemacht.-

-Es war schon ein Fehler mit dir alleine in einem Raum zu schlafen und eine Tods├╝nde, das wir im selben Bett gelegen haben.-

-Du vergisst das ich keine Kleider anhatte und dir war es egal.-

-Oh komm schon! Das ist doch nicht lustig.-

-Ein bisschen schon, denn immer hin sind wir verlobt.-

-Erst wenn die Annonce in der Zeitung steht.-

-F├Ąhrt Mary Lou deswegen mit?-

-Deswegen auch.-

-Ich will das du heute Nacht wieder bei mir bleibst!-

Mein Blick war fordernd und sie schaute ungl├Ąubig zur├╝ck.

-Das meinst du doch nicht ernsthaft?-

-Ich mache dar├╝ber keine Scherze! Du kommst zu mir, wenn alle schlafen.-

-Das gef├Ąllt mir nicht, denn wir d├╝rfen es nicht!-

„Seit ihr fertig?“

Cole war nicht mehr auf seinem Platz. Alle sa├čen nicht mehr auf ihren Pl├Ątzen. Sie beobachteten uns mit sichtlichen Interesse. Er stand neben mir und grinste mich mit einem wissenden und breitem L├Ącheln an. Racy stand auf.

„Sind wir.“

-Sind wir?-

-Lass uns sp├Ąter dr├╝ber reden. Alleine!-

Ich nickte.

„Wir k├Ânnen los Cole.“




In den Vier Wochen war jeder Tag mit Arbeit verplant. Wir waren in dem Monat M├Ąrz angekommen und der Fr├╝hling kehrte zur├╝ck. Schnee wandelte sich in Wasser, der harte Boden wurde eine weiche und Schlamm artige Masse, das Gr├╝n ├╝bernahm wieder die Farbe der Natur, die Sonne gewann an Kraft und die Tage wurden angenehm warm.

Die Ruinen, der Arbeiterunterkunft, waren schnell beseitigt, dank meiner F├Ąhigkeit. Keith lie├č sich nicht Zwei Mal bitten und kam f├╝r viele Stunden, jeden Tag, hinaus zu uns auf die Ranch.

Steine wurden weg gekarrt, denn die Arbeiterunterkunft bekam einen neuen Bauplatz. Bill, Peter und Zwei neue Arbeiter Namens Kane und Bob, waren f├╝r ihren Aufbau zu st├Ąndig. Sie lag nun gen Osten, mit direkter Sicht vom Haupthaus aus.

Carl und Racy stellten sie ein und zum ersten Mal waren sich die beiden nicht einig geworden. Kane und Bob Walters. Racy traute den Br├╝dern nicht einen Meter ├╝ber dem Weg. Carl bestand aber darauf ihnen eine Probezeit ein zu r├Ąumen, in dem sie zeigen sollten was sie konnten. Seine Argumente ├╝berzeugte die Mehrheit. Emy, Bill und George teilten ihre Skepsis. Racy beugte sich letztendlich der Mehrheit.

Zwei Tage sp├Ąter bekam die White Horse Ranch erneut Besuch. Morgan Conrad, Jeffrey Bolten, Ernesto Soradi und Thomas Briksen. Ich bekam schnell mit das nun alle Freunde sich auf der Ranch wieder eingefunden hatten. Die Freude dar├╝ber wart sehr gro├č gewesen und das war ein Anlass zum feiern. Es gab ein gro├čes Lagerfeuer und George gab alte Geschichten zum besten.

-Morgen und Jeffrey sind die schlimmsten von den Vieren.-

-Warum?-

-Sie z├Âgern keine Sekunde und haben so manchen Cowboy unter die Erde gebracht. Darunter auch M├Ąnner von Robert.-

-So sehen sie auch aus.-

-Lass dich nicht von ihren harten Blicken verwirren. Sie sind gute M├Ąnner.-

-Und was ist mit den anderen beiden?-

-Sie hat das Poker Spiel zusammen gebracht. Ernesto verlor alles an Thomas. Das war in Salt Lake City. Moment, ich glaube das ist vor F├╝nf Jahren gewesen. Ernesto zahlt immer noch seine Schulden ab, sie wollen das wir das denken, doch in den Jahren sind sie Freunde geworden. Mehr als einmal hat Ernesto Thomas das Leben gerettet, denn Ernesto hat seit dem Tag in Salt Lake City nie wieder Poker gespielt, Thomas dagegen spielt immer noch und da entstand manch heikle Situation.-

Trotz Racy ihrer Berichten ├╝ber die Vier versuchte ich mir ein eigenes Bild zu machen. Was Kane und Bob an ging war ich mir sicher das die beiden ├ärger bedeuten werden. Ich beobachtete sie aus der Entfernung und ihre Blicke, die sie den anderen oft zu warfen, gefielen mir gar nicht. Da war etwas im Busch und es w├╝rde mich nicht wundern, wenn John seine Finger mit im Spiel h├Ątte. Racy stimmte mir zu.

Von John kam kein Laut. Wir vermuteten das er sein Bein schonte, denn es gab keine neuen Anschl├Ąge. Dem Frieden konnte man jedoch nicht trauen.

Ich entschied ab sofort die Einteilung f├╝r die Arbeiten zu ├╝bernehmen. Wenn ich die beiden nicht immer im Auge behalten konnte, so wollte ich sicher sein, das es Zwei Cowboys taten, die nie z├Âgern w├╝rden, wenn es hart auf hart kam. Morgan und Jeffrey arbeiteten mit Kane und Bob an der neuen Arbeiterunterkunft weiter.

Der Rest k├╝mmerte sich um die neuen Projekte, denn die Arbeiterunterkunft war nicht das einzige neue Geb├Ąude das errichtet wurde. George und Carl bauten Zwei zus├Ątzliche Zimmer am Haupthaus an. Die Verbindung war der gro├če Wohnraum. Ich hatte nie etwas dagegen und so wart es entschieden.

Das kleine W├Ąldchen bei Chris seinen Haus wurde gerodet. Mit meiner Hilfe machte es keine M├╝he die Wurzeln aus dem Boden zu holen. Hier entstanden die H├Ąuser und St├Ąlle von Peter und Cole, denn niemanden gefiel nun der Gedanke, das Chris sein Haus schutzlos und niemand schnell zur Not helfen konnte. Ein weiterer Vorteil, durch die Rodung des W├Ąldchen war eine Art H├Ąuser Kette entstanden, die mit dem Haupthaus begann.

Doch wie sehr der Tag auch dauern mochte, der Abend kam bestimmt und jedes mal freute ich mich sie mit Racy zu verbringen. Sie blieb die N├Ąchte nicht bei mir, aber f├╝r mehrere Stunden schlich sie sich in meinem Zimmer. Das war ein Kompromiss gewesen mit dem ich zu recht gekommen war. Dabei nutzten wir die Gelegenheiten in Sophie ihren Tageb├╝chern zu st├Âbern. Wir lasen jedes einzelne.



An jenem Tag, es war der 16. M├Ąrz, als wir das Sechste Tagebuch von Sophie lasen, war es besonders warm. Wir hatten beschlossen, zu ihrem Felsen zu reiten und die letzten Sonnenstrahlen unter freiem Himmel zu verbringen. Ich sa├č in der Kuhle des Felsens und Racy hatte es sich gem├╝tlich gemacht, auf meinem Scho├č. Meine Arme umschlossen ihren K├Ârper und ihr Kopf lag seitlich unter dem meinem. Unsere Augen waren auf die Weite des Landes gerichtet und unter uns grasten Emma und Grysbo.

-Mary Lou hat mir das Datum heute mitgeteilt.-

Ich brauchte einen Moment um zu verstehen.

-Ah! Das Datum!-

-Ist es dir Recht?-

-Jeder Tag ist mir Recht.-

-Du klingst immer noch nicht begeistert. Hast du immer noch Zweifel?-

-Ich habe es dir schon versucht zu erkl├Ąren Racy, es sind keine richtigen Zweifel. Es ist dieses Gef├╝hl, als ob das nicht richtig w├Ąre. Als w├Ąre das nicht meine Bestimmung? Oder, das k├Ânnte nicht, mein, Weg sein.-

-Du hast einfach nur Angst.-

Ich sp├╝rte das sie selber verunsichert war, doch konnte es daran liegen das mein Gef├╝hl sie verunsicherte.

-Racy! Sp├╝rst du irgendeine Art von Angst in mir?-

-Nein.-

-Weil ich keine Angst habe! Ich liebe dich mein Engel und ich w├╝nsche mir f├╝r immer mit dir zusammen sein zu k├Ânnen.-

-Das glaube ich dir auch, aber du siehst uns nicht als Ehepartner. Willst du die Ranch etwa verlassen?-

-Ich denke nicht.-

-Du bist nicht ├╝berzeugt, ich sp├╝re es!-

-Ich denke, das unsere Unterhaltung nicht gut ist. Wir sollten abwarten was die Zukunft uns bringt.-

Ich machte eine kleine Pause und beobachtete eine kleine Wolke am Himmel.

-Racy, ich werde dich nicht verlassen. Versuch bitte Verst├Ąndnis zu haben! Wir werden heiraten! Vielleicht kann ich jetzt den Grund f├╝r mein Gef├╝hl nicht finden, doch h├Ąlt es mich nicht davon ab, bei dir sein zu wollen und dich gl├╝cklich zu sehen.-

Um meinen Worten mehr Ausdruck zu verleihen gab ich ihr einen Kuss auf die Stirn.

-Ich gebe ihr Bescheid das wir einverstanden sind.-

-Von mir aus.-

Meine Gedanken nahmen eine neue Richtung, doch Racy ermahnte mich umgehend.

-Mister Caelestis! Damit ihre Gedanken nicht ganz au├čer Kontrolle geraten hole lieber das Tagebuch und las uns weiter lesen.-

Ihr Ablenkungsman├Âver funktionierte nur bedingt. Ich w├╝rde sie viel lieber k├╝ssen wollen, da ich die Hoffnung auf gegeben hatte, in den Tageb├╝chern ein paar n├╝tzliche Informationen zu finden.

-Bald haben wir alle gelesen und noch immer ist mein Name nicht gefallen.-

-Ethan. Wir sind beim sechsten Buch. Noch haben wir, mit diesem hier, Drei vor uns! Lass die zweifelnden Gedanken. Ich habe nie erwarten ein Geheimnis darin zu finden, das deine Anwesenheit erkl├Ąren w├╝rde.-

-Wenn du das sagst.-

Ich richtete mich ein St├╝ck auf, zog das Buch aus meinem hinteren Hosenbund hervor und ├╝berreichte es ihr.

-Du bist dran.-

Sie freute sich wie ein kleines Kind, denn sie hatte ihre Ururgro├čeltern so kennen lernen d├╝rfen. F├╝r Racy waren die B├╝cher heilig und sie schaute mich mit einem b├Âsen Blick an.

-Das n├Ąchste Mal stecke sie doch bitte in die Satteltasche!-

Ich schaute sie ├╝berrascht an.

-Da waren sie doch.-

Mein Grinsen war so breit wie mein Gesicht. Ihre Gesichtsz├╝ge entspannten sich wieder und wir verweilten, zur├╝ck, in unserer alten Position. Ich h├Ârte wie sie die erste Seite aufschlug.

-27. Mai 1806....

Ich hatte meine Augen geschlossen und lauschte ihrer Stimme.

Schlagartig, von einer Sekunde auf die n├Ąchste, hatte sich etwas ver├Ąnderte. Racy war noch da, ich sp├╝rte ihre Gegenwart, doch ihre Stimme h├Ârte ich nicht mehr.

Meine Augen wollten sich nicht ├Âffnen lassen. Ich versuchte mich auf sie zu konzentrieren, und wie aus dem Nichts heraus sah ich pl├Âtzlich ein Bett. Verunsichert und kurz davor in Panik zu geraten, starrte ich auf das Bett, in dem sich einen Moment sp├Ąter die Bettdecke bewegte, eine Frau sich aufrichtete und sich ausgiebig gestreckt hatte.

Das Gem├Ąlde!

Diese Frau!

Ich sah Sophie, aber bevor ich mich fragen konnte, was genau passiert war, stand Sophie auf, zog sich einen Morgenmantel ├╝ber, ├Âffnete die T├╝re und wollte das Zimmer verlassen.

Ohne mein zu tun folgte ich ihr. Ich versuchte mich zu wehren, rief nach Racy, ich konnte sie nirgendwo entdecken, aber sie war doch da!

Meine Gedanken waren Sophie gefolgt, als wenn ich in einem Lasso gefangen gewesen w├Ąre und sie zog mich hinter sich her.

Sie verlie├č das Haus, betrat ein kleines H├Ąuschen und nur wenige Minuten sp├Ąter kehrte sie in das, eher, kleiner Haus zur├╝ck. Das Haupthaus war um einiges kleiner geworden und langsam sickerte die Erkenntnis in mein Bewusstsein. Ich erlebte einen Teil von Sophie ihrer Vergangenheit. Auch jetzt war es mir nicht m├Âglich den Grund daf├╝r in meinen Gedanken zu suchen. Sie machte sich gerade einen Kaffee, als ein Mann das Haus betrat und zu ihr in die K├╝che gegangen war.

„Guten Morgen Liebste. War deine Nacht angenehm?“

„Ja mein Liebster, doch wieso fragen, wenn du die Antwort mit mir geteilt hast?“

Sie l├Ąchelten sich an und der Mann schenkte sich auch einen Kaffee ein.

„Wie gedenkt mein Eheweib den heutigen Tag zu verbringen?“

„Den Kr├Ąutergarten umgraben und bew├Ąssern. Er liegt g├╝nstig im Schatten, da ich nicht gedenke mich lange der Sonne aus zusetzten.“

Naill Green!

Es war unfassbar!

„Dann werden wir uns heute Abend wiedersehen.“

„Gebet Acht!“

„Gewiss.“

Naill stand auf, nahm seinen Stetsen, gab Sophie einen Kuss und verlie├č das Haus. Sophie trank ihren Becher aus, begab sich wieder in ihr Zimmer und kleidete sich an.

Der Tag begann mit angenehmen Temperaturen, doch konnte man Sophie nach mehreren Stunden ansehen, das die Sonne an st├Ąrke zu genommen hatte, denn ihr floss der Schwei├č in wahren Sturzb├Ąchen die Stirn hinunter. Sie musste mehrfach zwischen Fluss und Haus hin und her gehen, an jeder Hand einen Eimer, gef├╝llt mit Wasser. Ich hatte schnell bemerkt, dass das Haupthaus nicht an der Stelle stand, wo es h├Ątte stehen m├╝ssen. Ich erkannte die Baumreihe, an denen Mustang und Emma vorbei geritten waren, als Bill und ich vor dem Schneesturm geflohen waren. Dieses Haus lag viel n├Ąher am Fluss! Wieso hatten sie es aufgegeben?

Als sie das F├╝nfte Mal mit den Eimern zum Fluss unterwegs war, sah sie am gro├čen Felsen ein wei├čes Pferd stehen. Im ersten Moment stutzte sie und versuchte ruhig zu bleibe, in dem sie einfach weiter gegangen war und das Pferd ignorierte, denn es war nicht ungew├Âhnlich das man ab und an ein Wildpferd zu sehen bekam. Doch dieses hier beobachtete sie. Verfolgte jeden ihrer Schritte. Beim n├Ąchsten Fu├čmarsch zum Fluss war es schon wieder weg.

Dann war pl├Âtzlich Abend. Beim Abendessen hatten sie geschwiegen, denn beide waren sehr ersch├Âpft gewesen.

Der n├Ąchste Morgen begann wie der vorige und die darauf folgenden Tage auch. Einzelne Einblicke zeigten wie sie W├Ąsche wusch, Kleidung flickte oder Socken stopfte, andere wie sie Beeren sammelte und sie einlegte in Glasbeh├Ąlter, wie sie das Haus fegte und putze, Momente, die sie nur kurz in ihrem Tagebuch erw├Ąhnt haben musste.

2. Juni 1806....

Laut Datum waren F├╝nf Tage vergangen und dieser Morgen schien besonders hei├č zu sein. Sophie ihre Haare klebten in ihrem Gesicht, als sie auf erwacht war. Ihren Ablauf kannte ich schon und ich war mir sicher, das in manchen Momente sie sehr einsam sein musste.

Sie war wieder auf dem Weg zum Fluss. Noch bevor sie den gro├čen Felsen passierte sah sie es. Das wei├če Wildpferd bewegte sich um den Felsen herum, blieb stehen und starrte sie an. Jetzt hatte sie schon ein mulmiges Gef├╝hl bekommen und blieb ebenfalls stehen. Sie sch├Ątzte ihre Chance ab, wohin sie fliehen konnte, sollte das Wildpferd sie angreifen. Wie lange sie so da gestanden hatte konnte sie nicht sagen, doch die Sonne brannte zu stark und sie musste schnell eine Entscheidung treffen.

„Ich hoffe, Sie erlauben mir meine Eimer mit Wasser zu f├╝llen.“

Das Wildpferd neigte leicht seinen Kopf.

„Nun gut, wenn das Ihre gesch├Ątzte Antwort ist, f├╝lle ich jetzt meine Eimer mit Wasser. Ich werde jetzt weiter gehen. Sehen Sie? Sie haben von mir nicht das geringste zu bef├╝rchten. Sie gehen Ihren Wege und ich den meinen.“

In diesem Moment sp├╝rte ich ein seltsames Gl├╝cksgef├╝hl, das aber nicht von mir kam. Weder konnte ich sp├╝ren was in Sophie vor sich gegangen war oder was das Pferd empfand, da kam nur noch Racy in Frage. Dadurch wurde mir klar, sie war wie ich, ein stiller Beobachter, in einer l├Ąngst vergangenen Zeit.

Sophie hatte ihren Kopf l├Ąchelt gesch├╝ttelt, denn ihr war bewusst geworden, das sie zu einem Pferd gesprochen hatte. Zu diesem Zeitpunkt glaubte sie selber langsam verr├╝ckt zu werden.

Doch weiter geschah nicht viel. Das Pferde beobachtete sie nur und sie war mit vollen Eimern zur├╝ck zum Haus gegangen.

3. Juni 1806....

Der n├Ąchste Einblick zeigte sie auf einem Feld, auf dem sie Weizen angebaut hatten. Anscheinend war ihr Tagebucheintrag zu ende gewesen, denn mir kam es so vor, als ob sie hastig, nur f├╝r sich, das wichtigste notierte. Und diese Hast f├╝hrte bei mir zu einer inneren Unruhe und Racy ihre Gef├╝hle schienen au├čer Kontrolle zu geraten. Ich bemerkte das etwas mit Racy geschah.

Als Sophie eine Pause einlegte, um etwas Wasser zu trinken, bemerkte sie, dass das Wildpferd vor dem Feld stand und sie wie immer beobachtete. Was konnte er nur von ihr wollen?

Sie holte einen Apfel aus ihrem Korb und hatte ihn, dem Pferd, zu geworfen. Der Apfel war zu Boden gegangen, das Pferd scheute auf und lief davon.

4. Juni 1806....

Noch bevor ich wieder an Sophie ihrer Geschichte teil nehmen konnte, sp├╝rte ich wie das Licht, in meinem Herzen, erschienen war und zu wachsen an gefangen hatte. Racy sp├╝rte ich nur noch schwach, was mich zus├Ątzlich fast in Panik geraten lie├č.

Sophie hatte ein paar Äpfel in einem kleineren Korb verstaut und bevor sie auf dem Feld ihre Arbeit wieder nach gegangen war, setzte sie ihn an der Stelle ab, wo am Tag zuvor das Wildpferd gestanden hatte. Es kam nicht.

5. Juni 1806....

„Es war wieder nicht da!“

6. Juni 1806....

„Anscheinend habe ich ihn verschreckt!

7. Juni 1806....

„Was habe ich getan?“

8. Juni 1806....

Das Licht raste durch meinen K├Ârper und Racy entfernte sich immer mehr von mir. Ich habe nicht verstanden was gerade mit uns passierte. Wirre Erinnerungen schossen mir durch den Kopf, ich schob sie beiseite, aus Angst, das n├Ąchste Geschehen, zu vers├Ąumen. Aber eine Frage lie├č sich nicht so einfach verdr├Ąngen. Wieso entfernte sich Racy von mir?

Sophie hatte nicht aufgeh├Ârt weiterhin, jeden Tag, einen kleinen Korb voller ├äpfel oder Gem├╝se, aus ihrem Garten, mit zu nehmen. Sie stellte ihn immer am selben Platz ab. Und heute war es nicht anders gewesen, nur mit dem Unterschied, dass das Wildpferd zur├╝ck gekommen war. Sophie ihre Freude wart Riesen gro├č gewesen und sie hatte mit dem Pferd geschimpft, das er so lange fort gewesen war. Das Pferd hatte die ├äpfel gefressen und verschwand dann wieder in Richtung des Flusses.

„Die Liebe geht bekanntlich durch den Magen.“

Der letzte Eindruck war wie sie vor Freude auf gelacht hatte.


9. Juni bis 2. Juli 1806....

„Ich habe einen neuen Freund und ich habe ihm den Namen Ethan gegeben. Er ist jeden Tag da und frisst was ich ihm mit bringe. Ich bin nicht mehr allein!“

Das Licht in mir explodierte f├Ârmlich!

Ich hatte in stiller Verzweiflung meinen Kopf in die H├Ąnde genommen!

Wieso nannte sie das Pferd Ethan?

Wieso trug ich den Namen Ethan?

Racy konnte ich nicht mehr sp├╝ren, doch im selben Moment tauchte ein wei├čer Schatten auf, der mir bekannt vor kam.

Ich bekam Angst und doch...

Das alles kannte ich schon, das alles hatte ich schon einmal erlebt!

Ich wusste was als n├Ąchstes passierte!

Dieser Tag war in meiner Seele eingebrannt und nun erinnert ich mich!

Mein Schmerz kam mit voller Wucht zur├╝ck und Racy ihre Erscheinung ergab nun einen Sinn f├╝r mich!

Ihr unruhiges Verhalten, das Band das sich gel├Âst hatte, das Unwissen war nun Gewissheit!

3. Junli 1806....

Sophie stand an diesem Morgen auf, wie immer. Naill war schon fort, wie immer, doch dieses Mal hatte er seinen Proviant vergessen.

Sie machte ihre Morgentoilette, wie immer, aber mit dem Unterschied, das ein wei├čer Schatten versuchte mit ihr Kontakt auf zu nehmen. Doch konnte Racy den kommenden Verlauf nicht aufhalten.

Sophie war bester Stimmung, als sie einen Korb mit M├Âhren und Tomaten f├╝llte, um anschlie├čend das Haus zu verlassen. Zu ihrer ├ťberraschung stand Ethan nicht auf dem Feld und wartete, nein, nicht heute, heute stand er in ihrem Gem├╝segarten und lie├č es sich gut gehen. Sophie starrte ungl├Ąubig durch das Fenster. Sie lachte erfreut auf.

„Jetzt wei├č er wo er sein Futter her bekommen kann. Was f├╝r ein schlauer Ethan! Er ist mir gefolgt!“

Sie war schnell in ihre Stiefel geschl├╝pft und konnte es kaum erwarten Ethan zu begr├╝├čen.

„Guten Morgen, du Gauner! Was machst du in meinem Gem├╝segarten?“

Sie ├Âffnete die Gartent├╝re und sah zu wie Ethan in aller Ruhe den Kopf hob und gen├╝sslich weiter kaute. Ihr Blick ging zur├╝ck zum Tor und wunderte sich.

„Wie bist du eigentlich in den Garten gekommen?“

Ethan h├Ârte mit seiner Mahlzeit auf, hob und senkte seinen Kopf, wieherte leise, drehte sich zum Zaun, nahm einen geringen Anlauf und sprang aus dem Garten hinaus.

„Ich verstehe! Aber das lass dir gesagt sein. Du kannst mir nicht das ganze Gem├╝se weg fressen! Ich werde Naill bitten m├╝ssen, den Zaun h├Âher zu bauen.“

Doch richtig b├Âse war sie Ethan nicht.

Sie war mit ihm ein kleines St├╝ck vom Haus entfernt gewesen. Ethan neckte Sophie, in dem er an ihren Haaren zog und sie revanchierte sich, in dem sie ihm in die N├╝stern zwickte. Im Spiel standen sie sich nun gegen├╝ber, als Sophie kurz inne gehalten hatte.

„Wann bringst du mich endlich zu deine Herde? Ich habe sie doch aus der Entfernung gesehen.“

Ethan lie├č seinen Kopf auf und hob h├╝pfen.

„Ist das ein Ja?“

Er freute sich, stieg auf die Hinterl├Ąufe, um ihr zu imponieren und pl├Âtzlich ert├Ânte ein lauter Knall.



 

Der Wahrheit auf der Spur 13.2

 

Der Schmerz hatte mir die Luft aus den Lungen gepresst, die Bilder waren verschwunden und erst jetzt nahm ich meine Umgebung wieder war. Der gro├če Felsen stand zu meiner linken Seite, doch fehlte dieser Teil der Erinnerung, wie ich ihn verlassen hatte. Es fehlte auch die Erinnerung wieso ich Sophie ihre Geschichte nicht bis zum Ende weiter gedacht hatte.

Mein Ebenbild, stellte ich ├╝berrascht fest, war zur├╝ck gekommen, denn es fehlte der menschliche K├Ârper, aber nicht der Verstand. Ein Ger├Ąusch lie├č mich nach rechts schauen und ich sah Racaniel im Gras sitzen.

Sie schaute zu mir her├╝ber und es machte auf mich den Eindruck, als ob sie weinen w├╝rde. Wenn dem so war, passierte das alleine dadurch das wir noch menschlich dachten. Unsere K├Ârper jedoch, waren wieder unsere Bestimmung und durch mein menschliches Denken, konnte ich nicht sagen ob mir das gefallen hatte.

-Ich war es.-

-Ja.-

-Du bist hier, weil ich sie besch├╝tzt hatte.-

-Ja.-

-Warum hast du mich nicht meinem Schicksal ├╝berlassen?-

-Wieso fragst du mich so etwas?-

-Sie h├Ątten dich bestimmt nicht bestraft.-

-Da irrst du dich! Sie hatten es vor!-

Mehrere imagin├Ąre Tr├Ąnen rollten ├╝ber mein nicht existierendes Gesicht. Die Erinnerungen waren nun zur├╝ck. Ich hatte sie gefunden!

-Nein!-

-Ich hatte keine Wahl Racaniel!-

Einen langen Moment schwiegen wir beide.

-Und du denkst das sie uns wieder aufnehmen?-

-So hatten sie es mir versprochen.-

Wieder verfielen wir beide in Schweigen.

-Es tut mir Leid.-

-Das wei├č ich, was ich nur nie verstanden habe ist, warum du das getan hattest!-

-Bitte verzeih mir. Ich werde es dir erkl├Ąren!-

-Ich habe dir verziehen! Ich hatte den Schmerz vergessen...die Verzweiflung....die Einsamkeit, die Gewissheit, dich verloren zu haben.-

-Ethaniel.-

Voller Best├╝rzung hauchte sie meinen Namen.

-Hattest du etwa gedacht das dein Fehler bei mir keine Spuren hinter lassen w├╝rde?

-Ich konnte sie nicht sterben lassen, Ethaniel. Sie haben st├Ąndig unseren Auftrag revidiert, das wei├čt du! Immerhin waren wir schon seit Jahren bei ihnen, seit wir Sophie ihre Familie geholt hatten und ich war mir sicher, das sie jetzt einen Fehler begehen w├╝rden! Das war nicht richtig!-

-Racaniel, eine Zeit lang dachte ich das du falsch gehandelt hattest, doch jetzt, wo ich selber ein Mensch war oder noch einer bin, kann ich besser verstehen warum du es nicht geschehen lassen wolltest. Dennoch hast du mich vergessen und ich blieb alleine zur├╝ck.-

-Ein unverzeihlicher Fehler, ich wei├č Etaniel und ich werde ihn wohl nie wieder gut machen k├Ânnen.-

-Vielleicht. Ich wei├č es nicht.-

F├╝r einen kurzen Moment war es wieder still geworden. Ich schaute zu Emma und Grysbo, die grasend ein St├╝ck hinter mir, gestanden hatten.

-Ethaniel?-

Sie stand jetzt genau vor mir und eigentlich sollte ich erleichtert sein, da wir uns wieder gefunden hatten, doch stand noch eine Entscheidung aus.

-Das wollte ich dich fragen. Wie geht es jetzt weiter?-

-Ich denke, wir m├╝ssen warten, da wir nicht vollst├Ąndig unsere menschliche Seite abgelegt haben. Wir werden wohl noch hier bleiben m├╝ssen. Die Entscheidung ist wohl noch nicht gefallen.-

-Sind wir dann gefallene Engel?-

-Wenn die Entscheidung gegen uns aus f├Ąllt, dann...ja.-

Sie ├╝berlegte einen kurzen Moment und ich h├Ârte in welche Richtung ihre Gedanken gegangen waren. Ich war schockiert! Wie konnte sie daran zweifeln?

-Ich werde die Hoffnung f├╝r dich nicht aufgegeben das du wieder aufgenommen wirst, doch ich glaube f├╝r mich ist es zu sp├Ąt.-

-Sag das nicht! Sie d├╝rfen mich nicht bel├╝gen! Du kommst mit mir wieder zur├╝ck!-

Ich sp├╝rte das sie traurig war, ohne das sie mich ber├╝hrte, doch wie ein Mensch, nahm sie meinen Kopf, in Gedanken, in ihre H├Ąnde.

-Ich kann die Ranch nicht einfach so verlassen oder meine Familie.

Ethaniel, das hie├če ich w├╝rde sie im Stich lassen, so wie ich dich im Stich gelassen hatte. Ich darf doch nicht Zwei Mal denselben Fehler machen!

Es steckt schon sehr viel Mensch in mir. Bedenke, ich bin mehr als einmal wieder geboren worden, eher du mich gefunden hast.-

Sie hatte Recht und es machte mich weder zornig, noch w├╝tend, noch wollte ich dar├╝ber traurig sein. Das Wissen, das ich den wenigen Monaten sammeln konnte, lie├č mich daran zweifeln, einfach so gehen zu k├Ânnen.

-Du wirst auch bleiben.-

-Racaniel!-

-Wir tun das Richtige!-

-Wir sind Engel, um die Todgeweihten zu begleiten, bis ihre Zeit auf Erden abgelaufen ist! Wir bringen sie in das Himmelreich zur├╝ck!! Wir tun bestimmt nicht das Richtige!-

-Doch manchmal ist scheinbar das Falsche das Richtige!-

-Und du kannst bestimmen was Richtig und was Falsch ist?-

-Ja! Denn Sophie zu retten ist nicht falsch gewesen! Ihre Zeit war noch nicht um. Leider hat es den Mustang getroffen und seine Zeit war auch noch nicht um. Nur deshalb habe ich ihn zur├╝ck geholt!-

-Doch sah das der himmlische Rat der Engel etwas anders, sonst w├Ąrst du nicht dazu verdammt worden dein Leben als Mensch zu fristen und das immer und immer wieder. Nach deiner Meinung sollte ich dann auf h├Âren zu existieren? War meine Zeit etwa um?-

-Das ist nicht fair! Ich wollte nie das dir etwas passiert.-

-Du hast nicht nach gedacht Racaniel. Wir sind eine Einheit, wir geh├Âren zusammen, ohne dich als Engel, gibt es auch mich nicht!-

-Aber du hast einen Weg gesucht und ihn gefunden Ethaniel! Jetzt k├Ânnen wir wieder zusammen sein und gutes bewirken und wie du schon selber gesagt hast, die Entscheidung ist noch nicht gefallen.-

-Ja, das habe ich.-

Das wiehern der Pferde brachte uns in die Wirklichkeit zur├╝ck.

-So darf uns niemand sehen.-

Ich trat den letzten Schritt auf sie zu und nahm sie in den Arm.

-Zusammen.-



„Ethan! Racy! Habt ihr die Zeit vergessen? Ihr seid sp├Ąt dran!“

Bill trabte mit Mustang gem├╝tlich an unsere Seite und wir fuhren etwas erschrocken auseinander.

Racaniel und Ethaniel, die Engelsboten, der verstorbenen Seelen, waren wieder Racy Lee Green und Ethan Caelestis.

„So sieht es aus Bill. Wir machen uns sofort auf dem Weg.“

„Ist alles in Ordnung mit euch?“

„Es ist alles bestens Bill.“

Er schaute uns mit gerunzelter Stirn an. Anscheinend glaubte er mir nicht ein einziges Wort. Aber dar├╝ber wollte ich mir jetzt keine Gedanken machen.

„Habt ihr etwas interessantes in einem der Tageb├╝cher gefunden?“

-Emy!-

„Wir k├Ânnen das nachher erz├Ąhlen. Wir sollten die anderen nicht warten lassen!“

„Das hei├čt dann wohl ja.“

Sein letzter Blick galt Racy, die die ganze Zeit ├╝ber still geblieben war. Er wendete Mustang und trabte los.

-Wir sollten auch los.-

Sie war auf Grysbo zu gegangen und sattelte auf. Emma hatte schon neben mir gestanden und mit einem leichten Schwung sa├č ich im Sattel.

-Denk dran, wir d├╝rfen es ihnen nicht sagen!-

-Daran brauchst du mich nicht zu erinnern, Racaniel.-

-Und es w├Ąre besser, wenn wir die menschlichen Namen benutzen, bevor wir unabsichtlich uns bei unseren richtigen Namen nennen, denn ich h├Ątte keine logische Erkl├Ąrung f├╝r die Sie. Findest du nicht auch?-

-Ich stimme dir zu, obwohl ich gestehen muss, das es nicht einfach wird.-

-Du wirst das schon schaffen Ethan.-

Sie grinste mich an und meine menschlichen Gef├╝hle waren zur├╝ck gekommen. Ich war mir sicher, es w├╝rde mit der Zeit einfacher werden. Ein Mensch zu sein war gar nicht so verkehrt. Manche Gef├╝hle die ich kennen gelernt hatte m├Âchte ich nicht mehr missen.

-He! Kaum bist du wieder ein Mensch gehen deine Gedanken zur├╝ck in das Bett.-

Ich lachte befreiend auf. Es war sch├Ân zu wissen wer man war, doch noch sch├Âner war das Neue gewesen, der, der ich jetzt sein konnte. Menschen untereinander, konnten Erlebnisse teilen, die Engel nicht konnten. Das war ein guter Kompromiss. Ich beschloss, das Dasein, als Mensch, voll und ganz auszusch├Âpfen.

-Denk ja nicht ich lasse dich zu der schwarz haarigen Hure!-

-Wieso nicht?-

-Ethaniel! Wie kannst du das ernsthaft in Betracht ziehen?-

-Erstens Ethan, zweitens, woher sollte ich wissen das du nun unser Beisammensein, Willkommen hei├čen w├╝rdest, nach dem du wei├čt wer wir wirklich sind?-

-Das eine hat mit dem anderen nicht das geringste zu tun!-

-Racy, Racy, Racy. Eigentlich waren meine Gedanken auf dich bezogen und nicht auf die Dame im Saloon.-

-Oh!-

Doch ihre Eifersucht hatte mich in Hochstimmung versetzt und meine animalischen Instinkte waren geweckt.

-Ich erinnere dich nur widerwillig daran, aber es gelten noch dieselben Regeln!Wir d├╝rfen nicht zusammen das Bett teilen.-

Wir waren Bill nicht auf direkten Wege gefolgt. Er hatte die Richtung gew├Ąhlt die ihm an Carl seinem Haus vorbei f├╝hren musste und wir kamen von der anderen Seite und sahen direkt den Stall auf uns zu kommen.

-Das war noch nicht das letzte Wort Racy.-

Ich bemerkte das Bill Mustang gerade erst in den Stall f├╝hrte, so war ich mir sicher das unsere Route schneller zur├╝ck gef├╝hrt hatte. Racy und ich w├Ąren also nicht alleine im Stall.

-Was hast du vor?-

-Wieso glaubst du das ich etwas vor habe?-

-Du h├Ąttest es lieber wenn wir alleine im Stall gewesen w├Ąren und ich frage mich warum du dir das gew├╝nscht hast?-

Meine Antwort war gleichzeitig mit meinem Augenzwinkern gekommen.

-Oh du lieber Himmel! Ethaniel!-

-Ethan! Racy, Etthhaaaaan. DU, wirst uns noch verraten, nicht ich.-

Ich kicherte wie ein Lausebengel der wusste, das sie etwas verbotenes tun w├╝rden. Wir hielten genau vor dem Stall und Bill schaute zu uns her├╝ber.

„Sieht so aus als wenn ihr wieder gute Laune h├Ąttet.“

„Uns geht es gut Bill. Ethan benimmt sich Mal wieder wie ein Schaf.“

„Tut er das?“

„Tue ich nicht.“

„Tust du wohl!“

„Moment Mal, inwiefern benimmt sich Ethan wie ein Schaf?“

Das war die falsche Frage, denn was sollten wir darauf antworten?

„Nicht so wichtig.“

Racy lief Knall Rot an und ich verdrehte die Augen. Durch solch eine Reaktion wurde Bill erst recht stutzig. Dann h├Ątten wir auch offen ├╝ber dem Beischlaf reden k├Ânnen.

Daf├╝r bekam ich den b├Âsen Blick von Racy und die dazu passenden Gedanken.

-Wage es nicht! Ich bin jetzt ein Mensch.-

Bill schaute von einem zum anderen. Ich konnte mich kaum zur├╝ck halten.

„Ist es wieder das Thema?“

Ich schaute Bill an, nickte und lachte drauf los.

„Racy, ├╝ber dem Beischlaf zu reden muss dir doch nicht peinlich sein. Uns ist allen klar, das du fr├╝her oder sp├Ąter mit einem Mann das Bett teilen wirst. Besser sp├Ąter als fr├╝her!“

Unsere Gesichter mussten so schuldig ausgesehen haben, das Bill angefangen hatte zu lachen. Racy wurde es zu bunt und marschierte mit Grysbo in den Stall. Bill schaute ihr lachend nach, doch verstummte er recht schnell.

„Moment, ihr habt doch nicht etwa?“

Racy wirbelte herum und funkelte Bill zornig an.

„Und wenn doch? Sehe ich aus wie ein Kind? Mir soll das Thema nicht peinlich sein, aber so gescheit sollte ich sein, dem Beischlaf zu entsagen, bis ich verheiratet bin? Wusstest du das ich mich jeden Abend zu Ethan in sein Zimmer schleiche, nur, um ein paar Stunden mit ihm alleine zu verbringen? Nein?

Schreibe mir nicht vor was ich zu tun habe und was nicht! Ich wei├č es sehr wohl und wenn mir das Thema peinlich ist, ist es mir peinlich und wenn ich soweit bin mit einem Mann das Bett zu teilen dann tue ich es auch! Reicht es nun?“

Sie wartete erst gar nicht auf eine Antwort, sondern drehte sich um und brachte Grysbo in seine Box, um ihn zu striegeln und mit Futter zu versorgen.

Bill sah mich verwundert an und ich zuckte nur kurz mit meinen Schultern. Er drehte sich um, ging zum Haupthaus und ich machte mich mit Emma auf in den Stall, um sie an ihrer Box, ebenfalls zu striegeln. Uns war nicht nach Reden zu mute, also unterlie├čen wir es und versorgten die Pferde. Anschlie├čend sperrten wir die Tore zu und gingen auch in das Haupthaus. Wir waren die letzten. Verlegen hatten wir uns schnell dazu gesetzt, warteten bis das Tischgebet gesprochen wurde und nahmen stumm am Essen teil.

Das Essen fand nun im Speiseraum statt, damit alle Platz am Tisch bekamen, doch wie ich erfuhr, durch die Gespr├Ąche die am Tisch gef├╝hrt wurden, und durch ihre Abwesenheit, waren Kane, Bob und Chris nach Torrington geritten.

Nachdem Essen versammelten wir uns alle im Wohnraum und wie fast an jedem Abend, erkundigte Cole sich, ob wir schon etwas neues in den Tageb├╝chern von Sophie gefunden h├Ątten.

-Es zu verheimlichen bringt uns nicht in Schwierigkeiten. Siehst du das genauso Racy?-

-Lass Emy ruhig vorlesen. Ich sehe das genauso wie du.-

„Hier Emy!“

Ich reichte ihr das sechste Tagebuch. Alle machten es sich bequem und warteten gespannt auf Emy ihre Stimme. Sie begann zu lesen und jeder hing an ihren Lippen.

-Was denkst du werden sie f├╝r Schl├╝sse daraus ziehen?-

-Du kennst sie besser Racy. Zu mindestens Emy und George halten das unm├Âgliche f├╝r m├Âglich.-

-Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht werden sie es auch nur f├╝r einen seltsamen Zufall halten.-

-Du meinst meinen Namen.-

-Ja.-

-Und was ist mit Sophie ihrem Bericht ├╝ber unsere Erscheinung?-

-Sie nennt den Mustang Ethan, nicht einen von uns.-

-Doch berichtet sie das der Schuss ihr gegolten hatte und nicht dem Mustang. Sie glaubt auch das Zwei Engel Ethan und sie gerettet haben.-

-Du hast schon recht, doch wie sollte das etwas mit uns zu tun haben? Wo k├Ânnten sie eine Verbindung sehen?-

-Wir werden es erfahren. Emy erreicht gleich den Absatz.-

„….er freute sich, stieg auf die Hinterl├Ąufe, um mir zu imponieren und pl├Âtzlich ert├Ânte ein lauter Knall. Mein Gedanken waren mit der Deutung des Knalles besch├Ąftigt und mein Kopf ging Reflex artig in die Richtung aus der er gekommen war.

Naill! Ich sah Naill wie er auf mich zielte.

Bin ich getroffen worden? Ich ahnte noch nicht wie sehr ich mich irrte. Hastig hatte ich meinen K├Ârper abgetastet und mein Kopf wart von Naill abgewendet gewesen. Und dann sah ich zu Boden. Erst wollte mein Blick nicht glauben was er sah, doch langsam bekam, das was ich sah, einen Sinn. Es war Wirklichkeit und hatte sich vor meinen Augen abgespielt.

Ich wei├č, ich habe geschrien. Ich musste Minuten lang geschrien haben. Das einzige Wort , das ich unter meinem Geschrei von mir geben konnte, war Nein!

Die Spuren meiner Tr├Ąnen f├╝hle ich immer noch auf meinen Wangen und ich wei├č, so h├Ątte es nicht passieren d├╝rfen. Ethan hatte am Boden gelegen, mit der Kugel halb seitlich in der Brust. Naill und ich wussten er war tot. Ich hatte mich auf meinem toten Freund geworfen und hemmungslos meine Tr├Ąnen laufen lassen. Mein Naill, mein geliebter Naill, das wusste ich, hatte die Welt nicht mehr verstanden, doch war er es, der als erster bemerkte, wie Ethan von den Toten zur├╝ck gekommen war. Er hatte mich an der Schulter zur├╝ck gerissen, auf Ethan gezeigt und gestammelt, als wenn er nicht Herr ├╝ber seine Zunge gewesen w├Ąre.

Ethan stand seelenruhig auf, sch├╝ttelte sich einmal kr├Ąftig und stupste, mit seinen N├╝stern, gegen meine Brust. Weder Naill noch ich sprachen ein Wort. Wir wussten beide was wir sahen war unm├Âglich. Ethan war tot gewesen. Ich hatte es gef├╝hlt, ich hatte gef├╝hlt wie das Leben aus ihm gewichen war.

Hier war gerade ein Wunder geschehen und bedurfte keiner Worte. Und wieder hatte ich mich geirrt. Das Wunder sollte noch folgen. Ich fiel Ethan um den Hals und weinte vor Freude.

„Weib! Ich verstehe nicht! Was hat das zu bedeuten?“

Hatte Naill leicht verwirrt und mit ein klein wenig Wut gefragt. Ich hatte mit der Wahrheit geantwortet.

„Naill. Er ist mir ein teurer Freund geworden. Bist du fort, ist Ethan da und meine Einsamkeit verfl├╝chtigt sich.“

Sein Gesicht war fassungslos gewesen, als er zu mir gesprochen hatte.

„Das ist ein Wildpferd. Er wollte dich angreifen!“

Nun wart ich die mit dem fassungslosen Gesicht gewesen.

„Was redest du da f├╝r einen Unsinn! Er wollte mir imponieren.“

Naill wollte mir kein Wort glauben schenken und wir gerieten in Rage. Und dann waren Sie gekommen.

Naill und ich waren erstarrt und schauten auf die Erscheinung! Es kam auf uns zu und pl├Âtzlich spannten sich Zwei riesige Fl├╝gel rechts und links vom Wesen ab!

Ein Engel wart zu uns gekommen!

Ich glaube jetzt immer noch fest daran ein Gesicht in ihm gesehen zu haben.

Der Engel kam direkt auf mich zu und nahm meine Hand, legte sie auf Ethan N├╝stern und legte meine andere Hand in Naill seine. Das L├Ącheln, das uns der Engel schenkte, ber├╝hrte unsere Herzen! Es sah so aus, als ob der Engel, sich einen Finger auf die Lippen legte und uns zu zwinkerte. Dieser Moment dauerte nicht lange, denn wir konnten deutlich sp├╝ren, wie unruhig der Engel geworden war. Er huschte hin und her und es sah so aus, als ob er zu jemanden schauen w├╝rde.

War da noch ein Engel?

Wenn ja, zeigte sich dieser nicht und dann verschwand er wieder, aber, zum Abschied, winkte er uns zu.



Emy hatte das Tagebuch sinken lassen und starrte auf einen Punkt im Buch. Minuten lang herrschte angespanntes Schweigen. Wie gerne h├Ątte ich einen Blick in ihre Gedanken geworfen und Racy erging es nicht anders.

„Nun gut! Eine sch├Âne Geschichte! Jetzt wird es Zeit die Betten aufzusuchen! Denn ab Morgen will ich in meinem eigenen Bett schlafen! Gute Nacht!“

Das Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. George war George! Ernesto und Thomas waren derselben Meinung und verabschiedeten sich ebenfalls, Carl, Mary Lou und Matti gingen nur einen Moment sp├Ąter, Morgan und Jeffrey schlossen sich ihnen an, so waren zum Schluss Emy, Bill, Peter und Cole noch da. Emy schnitt das Thema an.

„Kann es wirklich so gewesen sein? Ist ihnen ein Engel erschienen?“

Sie schaute Racy und mich dabei ein. Diese Frage galt uns und wir hatten uns entschlossen ehrlich zu antworten, aber ohne ihnen die volle Wahrheit zu sagen.

„Wieso nicht? Immerhin war der Mustang tot.“

Racy hatte gelassen mit den Schultern gezuckt. Cole nahm Racy ihren Gespr├Ąchsfaden auf.

„Vielleicht ware Er so eine Art Schutzengel, denn wenn ich das richtig verstanden habe, war Naill ein schlechter Sch├╝tze und h├Ątte Sophie getroffen und nicht den Mustang.“

Ich sp├╝rte wie Racy innerlich angefangen hatte zu beben und mir kam derselbe Gedanke. Wir waren keine Schutzengel.

In Emy ihrem Gesicht konnte man die Zweifel sehen.

„Das glaube ich nicht. Engel d├╝rfen sich nicht zeigen. Ich habe es nach gelesen.“

Ihr Blick ruhte auf mich.

„Das w├Ąre ein Grund gewesen aus dem Himmel vertrieben zu werden. Ich bin meinen eigenen Theorien nach gegangen.“

Bill unterbrach Emy und er war sichtlich schockiert.

„Wenn du sagst, du bist deinen eigenen Theorien nach gegangen, hei├čt das, du denkst das Racy und Ethan Engel sein k├Ânnten?“

Diese Frage von Bill war f├╝r die anderen unverst├Ąndlich und Peter, Cole, Bill und Emy starrten uns an. Ich versuchte die Situation zu retten.

„Wo sind dann meine Fl├╝gel?“

Ich zwinkerte Emy zu, doch niemand wollte lachen. Sie waren der Wahrheit n├Ąher als uns lieb war.

„Ja, das will ich damit sagen und durch Sophie ihre Aufzeichnungen ergibt das Ganze noch mehr Sinn, aber da passen einige Informationen nicht recht zusammen.“

Jeder nahm ihre Worte ernst, doch wusste niemand so viele Details wie Emy. Peter stellte die entscheidende Frage.

„Was genau passt nicht zusammen Emy?“

„Wenn Racy und Ethan wirklich Schutzengel waren, in Sophie ihrer Zeit, warum haben sich dann einer von Ihnen gezeigt? Sie haben doch alles richtig gemacht. Sophie besch├╝tzt, in dem sie die Kugel ein neues Opfer gegeben haben.“

„Vielleicht d├╝rfen sie kein Lebewesen t├Âten?“

Cole sah in die Runde und schien mit seiner Schlussfolgerung ├Ąu├čerst zu Frieden zu sein.

„Moment, das kann ja sein, doch sorgen die beiden daf├╝r das der Mustang wieder lebt. Es w├Ąre einfach ein Wunder gewesen, zwar ein unerkl├Ąrliches Wunder, doch damit h├Ątten Sophie und Naill sicher leben k├Ânnen, oder nicht?“

Peter sah Emy an, als ob er auf ihre Best├Ątigung warten w├╝rde.

„Es werden in einem Buch, bei deinem Vater im Arbeitszimmer Racy, F├╝nf Gr├╝nde aufgelistet, die f├╝r den Fall eines Engels verantwortlich gemacht werden:

Der erste ist Streben nach Gottesgleichheit, das hei├čt so viel wie, h├Âher als Gott stehen und m├Ąchtiger sein.

Der zweite w├Ąre Stolz, vielleicht kommt daher auch das Sprichwort, falscher Stolz haben.

Der dritte w├Ąre Weigerung dem Menschen Respekt zu zeugen und ich denke, dieser Grund steht hier au├čer Frage.

Der vierte lautet Willensfreiheit, sie richten sich nicht mehr nach Gott, sondern entfernen sich von ihm und treffen eigene Entscheidungen.

Der letzte Grund ist Lust, die Engel teilten das Bett mit menschlichen Frauen und zeugten Kinder. Sie verrieten oft himmlische Geheimnisse und Offenbaren sich so.“

Emy machte eine Pause, ihr Blick war intensiv gewesen und wollte uns nicht los lassen. Bill schaute gr├╝blerisch auf einem Punkt, Cole sah immer wieder nachdenklich in die Runde und Peter strich sich durch seinen Bart und war ebenso in Gedanken, doch Racy war es die eine wichtige Frage stellte.

„Nehmen wir einmal an das du recht hast Emy. Welcher der Punkte trifft auf uns zu?“

Alle schauten ├╝berrascht zu Racy.

-Wieso stellst du ihr diese Frage? Gehst du nicht ein zu gro├čes Risiko ein?-

-├ťberlege doch einmal. Wir sind keine Schutzengel, aber wo waren die Schutzengel von Sophie und Naill? Hattest du sie an diesem Tag gesehen? Emy hat mich darauf gebracht und ich bin mir sicher, das an diesem Tag Sophie nicht sterben sollte. Solch eine Nachricht hat uns nie erreicht und wer wird zu erst in Kenntnis gesetzt?-

-Wir beide!-

Bevor jedoch Emy antworten konnte, gab Cole seine Vermutung ab.

„Lust! Ich denke das der Engel der Sophie gerettet hat ein besonderes Interesse an ihr hatte!“

Emy widersprach dieser Vermutung.

„Es zu wollen w├Ąre nicht schlimm genug, der Engel muss es auch getan haben!“

„Steht es nicht im Tagebuch?“

Peter kam auf die Idee, das solch ein Ereignis im Tagebuch stehen m├╝sste.

„Nein. Das Tagebuch endet hier, aber ich denke nicht das Sophie sich mit einem Engel einlassen w├╝rde. Das w├Ąre Ehebruch gewesen und man h├Ârt deutlich aus ihren Aufzeichnungen heraus, wie sehr sie Naill geliebt hat.“

„Dann ist es Willensfreiheit. Das w├╝rde zu Racy passen.“

Bill schmunzelte und zwinkerte Racy zu, sie wiederum bekam einen roten Kopf.

„Daran habe ich auch gedacht. Was w├Ąre wenn Sophie ihre Zeit auf Erden abgelaufen war und einer der Engel sich dazu entschieden hatte, es nicht geschehen zu lassen. Das w├Ąre ein Grund, doch verstehe ich nicht, warum der Engel eingreifen sollte? Da muss mehr vorgefallen sein.“

-Ethaniel, sie hat recht. Irgendetwas stimmt an der Sache nicht und ich denke das k├Ânnen uns nur die Schutzengel sagen. Wei├čt du noch wie sie hie├čen?-

-Ich wei├č es nicht mehr!-

-Wir m├╝ssen sie finden! Ich denke sie sind Schuld!-

-Du magst recht haben, aber wie sollen wir sie finden. Wir k├Ânnen noch nicht zur├╝ck und sei doch ehrlich, was spielt das jetzt noch f├╝r eine Rolle? Du denkst eh daran hier auf Erden, ein Mensch, bleiben zu wollen und so wie es aussieht, wird das auch mein Schicksal, also wozu die beiden suchen?-

-Die Wahrheit Ethaniel. Es w├Ąre sch├Ân, die Wahrheit zu kennen.-

-Vielleicht werde wir sie nie erfahren.-

„Ich finde Lust w├╝rde besser passen.“

Cole tat zu tiefst beleidigt und wir anderen mussten lachen. So ernst wie sie das Thema auch behandelt hatten, sie hatten nur Theorien und eine Aufzeichnung. Die beteiligten waren entweder tot oder zum Schweigen verdammt. Emy sah uns wieder nachdenklich an.

-Meinst du sie ahnt, das wir die Wahrheit kennen?-

-Anscheinend sind wir nicht sehr ├╝berzeugend und sie hat deutliche Zweifel. Ich denke sie wei├č das wir schweigen m├╝ssen und sie ├╝berlegt sich bestimmt wie man dieses Verbot um gehen kann.-

Ich schmunzelte, denn meine Gedanken und deren Vermutung waren gar nicht so abwegig.

„Wir sollten jetzt auch gehen Emy.“

Bill erhob sich, streckte seinen K├Ârper und Emy blickte uns weiterhin an, als sie sich ebenfalls erhob. Ihr Gesicht spiegelte ihre Gedanken wieder und sie war auf dem richtigen Weg. Wie konnte ein einzelner Mensch ├╝ber so eine starke Vorstellungskraft verf├╝gen? War es nur alleine ihr Glauben, den sie eigentlich nicht hatte oder die ├ťberzeugung ihrer eigenen Denkweise?

„Ja. Wir sollten gehen. Gute Nacht.“

Wir erwiderten ihr Wohlwollen und sie verlie├čen das Haus. Peter und Cole waren die letzten.

„Ich wei├č nicht wie viel Wahrheit an Emy ihrer Theorie ist, doch Sophie und Naill sind Zwei Engeln begegnet und vor mir sitzen Zwei au├čergew├Âhnliche Menschen, mit au├čergew├Âhnlichen F├Ąhigkeiten, die sie nicht haben d├╝rften, also, hoffe ich f├╝r euch und f├╝r uns, dass das Ganze hier, ein gutes Ende nehmen wird.“

-Die Wahrheit passt nicht in ihre Welt und vielleicht ist das besser so.-

In ihrem Gesicht konnte ich Entt├Ąuschung sehen und ich nahm sie in die Arme.

-Vielleicht hast du recht.-

„Peter, das hoffe ich auch!“

Cole wart neben seinen Bruder getreten und beide blickten uns ernst an. Wir konnten weiter nicht das geringste ├Ąu├čern, ohne uns zu verraten, doch nickten wir ihnen zu, wie eine Einheit, wie eine Person.

Die T├╝re war hinter den beiden zu gezogen worden und wir schauten uns an.

„Lust!“

„Typisch Cole!“

Wir lachten beide laut auf und gingen nach oben, jeder, in seinen Zimmer.



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kkm1979
Eine offene Seele

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kkm1979 Re: -
Zitat: (Original von EagleWriter am 30.08.2012 - 22:12 Uhr) So.. das muss jetzt mal gesagt werden ^^ Unter den ganzen Autoren hier gibt es gute udn schlechte, aber alle haben definitiv ein gewisses Talent. Aber letztlich sind es Geschichten wie deine, die zeigen, das man f├╝r die besten Storys manchmal nicht im B├╝cherregal suchen muss.
Sicher macht jeder Fehler, Rechtschreibung.. Grammatik...
aber das alles z├Ąhlt nicht. Es geht um die Botschaft, um die Unterhaltung un und den inhalt. Das ist was eien Geschichte letztlich ausmacht. Verbessern kann man sie immer noch, aber dieser Kern wird dadurch der selbe bleiben.
Und der ist hier absolut Stimmig

lg
E:W



: )))) ich Grinse, dumm wie ein Backfisch ; )))
Vielleicht bel├Ąstige ich den Deutschlehrer meiner Tochter *lach*
Ich danke dir : ))) F├╝r mich z├Ąhlt in erster Linie die Geschichte von Ethan und Racy. Wof├╝r gibt es Lektoren? ; ))) Ich bin und werde nie ein Deutsch- Schreibe Ass werden : )))
Vor langer Zeit - Antworten
EagleWriter So.. das muss jetzt mal gesagt werden ^^ Unter den ganzen Autoren hier gibt es gute udn schlechte, aber alle haben definitiv ein gewisses Talent. Aber letztlich sind es Geschichten wie deine, die zeigen, das man f├╝r die besten Storys manchmal nicht im B├╝cherregal suchen muss.
Sicher macht jeder Fehler, Rechtschreibung.. Grammatik...
aber das alles z├Ąhlt nicht. Es geht um die Botschaft, um die Unterhaltung un und den inhalt. Das ist was eien Geschichte letztlich ausmacht. Verbessern kann man sie immer noch, aber dieser Kern wird dadurch der selbe bleiben.
Und der ist hier absolut Stimmig

lg
E:W
Vor langer Zeit - Antworten
kkm1979 Re: -
Zitat: (Original von EagleWriter am 27.08.2012 - 17:20 Uhr) Werd gleich mal reinlesen^^

lg
E:W


Hi E:W : ))
ich hoffe es gef├Ąllt dir : ))
Vor langer Zeit - Antworten
EagleWriter Werd gleich mal reinlesen^^

lg
E:W
Vor langer Zeit - Antworten
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