Romane & Erzählungen
E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 1 - Gesucht und Gefunden

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"E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 1 - Gesucht und Gefunden "
Veröffentlicht am 07. Juli 2012, 82 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Eine offene Seele ...
E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 1 - Gesucht und Gefunden

E & R Gesucht und Gefunden Kapitel 1 - Gesucht und Gefunden

Beschreibung

Amerika. Wilder Westen, im Jahre 1879. Ein Krieg bahnt sich an zwischen Zwei Ranches und mittendrin Zwei Wesen die dort nicht das geringste zu suchen haben. Finden Sie zusammen und k├Ânnen Sie den Krieg verhindern? Ein folgendschwerer Fehler und es ist nichts mehr so wie es einmal war. Man merkt erst was man hatte, wenn es verloren ist! Alles und Jeder wird hinterfragt! Was sind Gef├╝hle? Wozu sollen sie gut sein? Was denkt ein Mensch? Will ich ein Mensch sein? Er geht auf die Suche, mit unbegrenzten M├Âglichkeiten und Er muss sich entscheiden. Wird Er seine Angst besiegen? written by kkm1979

Vergangenheit und Gegenwart Kaptitel 1.1

Meine Erinnerungen sind nicht getr├╝bt. Ich sehe immer noch alles glasklar vor meinen inneren Auge, so, als ob nur wenig Zeit, vielleicht Zwei Tage vergangen w├Ąren.

Es war die Zeit, wo ich beinahe die Hoffnung verloren h├Ątte, jemals wieder gl├╝cklich zu werden.

Wie reagierte man richtig in einer Situation, die einem noch nie zu vor zu gesto├čen war?

Konnte man Fehler vermeiden, wenn Sie noch nie gedacht oder getan wurden?

Wie konnten solche Gedanken entstehen, aus denen ein so gro├čer und folgenschwerer Fehler entstanden war?

Einen Fehler einzugestehen, den man vorher noch nie kannte, war nicht so schwer als die Folgen daf├╝r tragen zu m├╝ssen. Ich war wie gel├Ąhmt und ich lernte was es hei├čt zu f├╝hlen. Wir kannten keine Gef├╝hle, Sie waren uns nicht gelehrt worden. Bei unserer Auftr├Ągen brauchten wir keine Gef├╝hle, jedoch konnte niemand ahnen, dass Einer eine Ausnahme bilden sollte. Also war es meiner Meinung nach unvermeidlich gewesen, denn mit jedem neuen Auftrag war die Gefahr gr├Â├čer geworden. Eine unsichtbare Gefahr kam auf uns zu und wir hatten keinerlei Erfahrung sie rechtzeitig erkennen zu k├Ânnen. Wir wurden nicht gewarnt!

An mein erstes Gef├╝hl werde ich mich immer erinnern. Es war das Gef├╝hl von Verlust. Ich hatte etwas verloren. Mir war es unbegreiflich das solch ein Gef├╝hl existieren konnte und welche Auswirkung Er auf mich aus├╝ben w├╝rde. Er verursachten einen unsichtbaren Schmerz, der meine innere L├Ąhmung zur Verantwortung trug und ich kurz davor war, ihm zu erliegen, sodass er mich zerrei├čen w├╝rde.

Es verging seine Zeit bis ich das ganze Ausma├č begriffen hatte, und mein Zeitgef├╝hl war miserable, denn Zeit spielte f├╝r uns nie eine Rolle. Unsere Abl├Ąufe waren so gut aufeinander abgestimmt, das aus unserer Zusammenarbeit, eine einzig artige Harmonie entstanden war, sodass wir nie einen Gedanken oder Gef├╝hle, an ihnen verschwendet haben.

Warum auch?

Wie h├Ątten wir etwas hinterfragen sollen das f├╝r uns nebens├Ąchlich, nicht bedeutsam war?

Nun ja, jetzt war ich gelehrter, schlauer, doch es war zu sp├Ąt! Das Urteil war gesprochen und vollstreckt.

Ich recherchierte so gut wie ich konnte oder man half mir an die wichtigen Informationen zu gelangen, wobei ich eingestehen musste, das ich es nicht einfach hatte und nach einer gef├╝hlten halben Ewigkeit, fand ich alle Antworten auf meine Fragen. Diese Antworten warfen erneute Fragen auf, die meine halbe Seele beantwortet haben wollte und es gab nichts, um sie milder zu stimmen. Ich war ├Ąrgerlich! Sie litt und zu diesem Zeitpunkt waren mir die H├Ąnde und Sinne gebunden. Ich erkannte das es auf etwas best├Ąndiges hinaus laufen sollte, mit dem ich vor erst leben musste. Und wie ich die neuesten und f├╝r mich wichtigsten Informationen zusammen hatte, genau Zwei, stand eine fast Aussichtslose Mission vor mir, mit einer ungewissen Zukunft.

Hatte ich jemals eine Zukunft gehabt?

Ich war immer der Meinung gewesen eines perfekten Systems anzugeh├Âren. Aber ich entschied mich daf├╝r das aufkeimende Problem hinter meinem gr├Â├čeren Problem zu stellen. Ohne dass ich erahnen konnte, begann ein Abenteuer, mit keinem Wissen, wie es enden w├╝rde.

Ich wurde langsam m├╝de. So m├╝de! M├╝de vom suchen. Geistiger Natur, nicht k├Ârperlich. Tage lang, Wochen lang, Monate lang und letzten Endes suchte ich Jahre lang. So sehr ich auch verzweifeln mochte, nahe daran war aufzugeben, so konnte und wollte ich die Hoffnung nicht aufgeben. Alleine der Gedanke daran war purer Wahnsinn und ich w├╝rde aufh├Âren zu existieren. Das machte mir Angst! Aber das war nicht das einzige was mich davon abhielt aufzugeben.

Es war Sie.

Das hie├če Verrat!

Verrat an ihr und mir. Es war f├╝r mich ein stummer und f├╝r niemanden sp├╝rbarer innerer Kampf. Dieser Gedanke ├╝berstieg meine Vorstellungskraft!

Ich wusste das ich beobachtet wurde und das man meine Versuche nur bel├Ąchelte. Ihr Verhalten ├Ąrgerte mich und erzeugte eine ubekannte Wut in mir! Ich war w├╝tend, weil Sie mir so wenig halfen. Sie konnten mir entscheidend weiter helfen, doch Sie taten oder durften es nicht. Und ich war w├╝tend, weil Sie es waren die mir diese neuen unbekannten Gef├╝hle bescherten. Verlust, Hoffnungslosigkeit, Angst und die Wut. Ich musste lernen das Gef├╝hle mir helfen werden und in meinem Fall hie├če das, das ich nicht aufgeben wollte. Vielleicht bestand darin Ihre Hilfe. Durch die Lehre meiner Gef├╝hle entwickelte ich den n├Âtigen Ehrgeiz nicht aufzugeben. Dennoch konnte ich mir auch diese Gef├╝hle als Strafe vorstellen.Was geschah wirklich mit mir? Es war zu schwer f├╝r mich ihr Verhalten zu deuten. Alles war zu schwer und irrational geworden.

Der Tag, auf dem ich so lange warte, w├╝rde kommen! Aber sicher war ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Eine wichtige Information war f├╝r mich die entscheidende. War sie richtig, konnte ich sicher sagen das ich meinem Ziel ein Riesen St├╝ck n├Ąher gekommen war.

 

Ich zog am Himmel meine Bahnen, beobachtete jeden Menschen, denn das war meine erste Information. Nur nach welchen Menschen ich genau Ausschau halten musste, konnte ich nicht sagen. Es war zum verzweifeln! Das zweite wo nach ich Ausschau halten musste war ein Zeichen, meine zweite Information. Wie und aus Was das Zeichen bestand wusste ich nicht. Es konnte nicht normal in den Augen eines anderen Menschen sein. Eine Suche, nach dem Zeichen des Menschen, der nicht wusste dass er gesucht wurde. Ein Mensch der nicht normal war, aus der Masse besonders hervor stechen musste, doch weder die Zeit noch der Ort waren mir bekannt. Der innere Druck den ich dabei empfand machte mich so m├╝de.

Machte ich mir nur vor, es finden zu k├Ânnen?

War es ├╝berhaupt m├Âglich so ein Zeichen zu deuten?

Wie gro├č waren meine Chancen wirklich?

Die Zeit half mir herauszufinden, was f├╝r die Menschen normal und nicht normal zu sein scheint. Denn was wusste ich schon davon was ein Mensch als normal oder Abnormal empfand, sofern es mir m├Âglich war, nah genug bei Ihnen leben zu k├Ânnen. Mir half die Tatsache das Menschen leicht zu durchschauen waren. Eine Eigenschaft war ihre Oberfl├Ąchlichkeit. Einige mehr andere weniger, aber es war ein leichtes und es dauerte nicht lange, bis ich die menschliche Natur kannte und auch wieder nicht. Meine Mittel waren unendlich, um alles wissenswerte herauszufinden, aber leider auch begrenzt. Die Zeit half mir nicht nur; Sie war auch gegen mich. Mir blieb immer nur eine kurze Zeitspanne zur Verf├╝gung, um meine unbegrenzten Mittel ein zusetzten. Wenn die Zeit abgelaufen war, fing meine Suche wieder von vorne an. Ich konnte leider noch nicht beeinflussen wo meine Suche wieder starten w├╝rde, da ich nie einen Anhaltspunkt hatte, zudem ich zur├╝ck finden k├Ânnte. Das Zeichen fehlte.

Mein Anhaltspunkt.

Die Zeit an sich machte mir nur bedingt etwas aus, doch war Sie mein gro├čer Feind. In zweierlei Hinsicht, denn zum einen wuchs meine Sehnsucht, nach Ihr. Mit jeder Minute, mit jedem meiner Atemz├╝ge! Ohne Sie war alles leer und trist, farblos und melancholisch, sinnlos und traurig. Ich war eine H├╝lle die voller Verzweiflung wieder gef├╝llt werden wollte. Eine H├╝lle die von Gef├╝hlen ├╝berrollt wurde, mit denen Sie alleine nicht umzugehen vermochte und zum anderen durfte ich nicht lange ohne Sie sein. Das war ein weiterer Fehler unseres Daseins. Je l├Ąnger wir getrennt waren, umso schneller l├Âste sich unser Band. Es h├Ârte einfach auf zu existieren, wir w├╝rde aufh├Âren zu existieren.

Unsere Verbindung w├╝rde einfach gekappt werden. F├╝r immer und ewig.

Einfach so.

Es war ein schnelles Urteil und eine noch schnellere Vollstreckung gewesen.

Einfach so.

Sie war weg.

Einfach so.

Wir hatten kaum Zeit zu reagieren, um den Schaden wieder gut machen zu k├Ânnen. War die eine Entscheidung gefallen, konnte man Sie nicht mehr ab ├Ąndern lassen. Sie sollte f├╝r immer und ewig bestehen. Nur in extrem seltenen F├Ąllen konnte man zur├╝ck. Mehr Einzelheiten hatte ich nicht bekommen, zum Beispiel, wie diese F├Ąlle verlaufen waren, wo darin auch f├╝r uns eine M├Âglichkeit bestehen w├╝rde. Ich brachte Sie dazu mir eine Chance zu geben. Meine Argumente konnten Sie nicht ignorieren. Erstens war ich es nicht gewesen der den Fehler begannen hatte und zweitens, warum sollte ich auf h├Âren zu existieren, wenn Sie nur eine milde Strafe antreten musste. Sie versuchten mir eine Teilschuld zu zu weisen, in dem Sie der Meinung waren, das ich Sie h├Ątte aufhalten k├Ânnen. Darauf wusste ich keine Antwort. Ich stellte mir nur immer wieder dieselben Fragen.

Wusste ich, tief in meinem inneren, was Sie vor gehabt hatte?

H├Ątte ich Sie auf halten k├Ânnen?

Wollte ich Sie ├╝berhaupt auf halten?

Wenn ich mir diese Situation zur├╝ck ins Ged├Ąchtnis rufe ├╝berlief mich ein kalter Schauer. Es passierte alles in einer rasenden Geschwindigkeit, das ich nur da stehen konnte und mich nicht r├╝hrte. Nie im Leben h├Ątte ich vermutet das sie zu so einer Tat f├Ąhig war; geschweige den, das sie vor mir ihre Gef├╝hle verheimlichte und darin lag der n├Ąchste Punkt. Sie hatte Gef├╝hle entwickelt von denen ich nicht die gerinste Ahnung gehabt hatte, genauso wenig wusste ich wann und wie sie entstanden waren. Ich konnte nicht agieren, weil ich diese Situation erst gar nicht verstand. Ich sah nur zu wie sie nicht nach unserem Auftrag handelte und gegen einer unserer F├╝nf Regeln verstie├č.

Es sollten immer Ausnahmen geben und im diesen Falle war Sie es geworden, wie schon zuvor andere von uns. Ich hatte nicht erkannt was mit ihr passierte, um Sie rechtzeitig retten zu k├Ânnen. Jetzt war ich unendlich traurig, einsam und ver├Ąngstigt. Wo immer Sie war, ich w├╝rde Sie finden. Und das bestimmte mein Denken und mein Handeln. Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde und das jeden Tag.

So flog, lief oder schwamm ich durch das Land. Das Zeichen konnten Gef├╝hle, Aussagen oder ein bestimmtes Handeln sein, so, wie sich die Menschen in ihrem Umfeld verhielten. Mein Ich verriet mir dennoch das ich zumindest auf dem richtigen Kontinent war.

Wie beruhigend !!

Sarkasmus!

Ich entwickelte mich zu einem Cham├Ąleon.

Das menschliche Denken schlich sich mit jeder Minute mehr in meiner Seele hinein. Ich entschied mich daf├╝r das es unvermeidbar war, dachte bei mir, es k├Ânnte ganz n├╝tzlich sein, zu denken wie ein Mensch, denn so verstand ich die Menschen besser. Das Problem bestand darin das menschlich mit dem tierischen zu verbinden. Ich hatte es noch nicht gewagt den menschlichen K├Ârper zur Hilfe zu ziehen, um meine Suche zu beschleunigen. Es waren gesammelte Informationen, ├╝ber Menschen. Dennoch war mir bewusst, das wenn ich nicht mehr weiter w├╝sste, diese M├Âglichkeit wieder in Betracht ziehen werde, als Mensch weiter zu suchen. So leicht gab ich nicht auf, auch wenn die Zweifel immer pr├Ąsent waren und an mir nagten, wie eine Maus an einem St├╝ckchen K├Ąse.

 

Es war ein wundersch├Âner Morgen. Der Himmel f├Ąrbte sich in seinem sch├Ânsten Blau und die Winde waren ruhig und angenehm zu nehmen. Ich genoss meinen Flug ├╝ber das Land. Die Sonne w├Ąrmte mein Gefieder. Ein vollkommener Tag. Ich war mittlerweile im mittleren Westen angekommen und versuchte jede Stadt, jeden Menschen zu sehen die meine Route passierten.

Hier gab es genug W├Ąlder, und noch mehr Urlandschaft. Diese Landschaft gefiel mir am besten, von dem was ich bis jetzt gesehen hatte. Die Vegetation war einmalig und die Artenvielfalt einzigartig.

W├Ąhrend ich meine Bahnen am Himmel zog, passierte es. Ich war nicht darauf vorbereitet.

Das sich das Zeichen in dieser Form zeigte?

Es kam zu schnell und durchzuckte mein Federkleid, sodass ich beinahe abst├╝rzte. Ich strauchelte, lie├č mich f├╝r einen kurzen Moment fallen, erwischte schnell eine gute Windb├Âe und stieg wieder hinauf in den Himmel. Sofort stellte ich mir die Frage, was da gerade passiert war. Meine Neugierde wurde geweckt. Ich war richtig au├čer mir und stie├č einen grelle Schreie aus. Meine Hoffnung kehrte zur├╝ck! Bevor ich aber noch den Verstand verlieren w├╝rde und einen dummen Fehler begehen konnte, wollte ich das Gef├╝hl genauer ausfindig machen, besser gesagt, wer das Gef├╝hl von sich preis gab. Ich suchte mit meinen Adleraugen den Boden unter mir ab, flog immer wieder im Kreis, zu erst weite, dann zog ich die Kreise immer enger und sp├╝rte ich es wieder. Das Hochgef├╝hl das mich gepackt hatte, sorgte daf├╝r das ich mutiger wurde und mich tiefer gleiten lies. Es musste mir gelingen das Wesen zu orten das dieses Gef├╝hl von sich preis gab.

Feuer?

Es sah aus wie flie├čendes gewelltes Feuer!

Ich konnte es nicht genau erkennen, dieser Blickwinkel half kein bisschen, machte mich leichtsinnig und ich sah meine Umgebung nicht.

War es wirklich Feuer?

Die Sonne schien. Ich fixierte meinen Blick auf das Feuer und senkte mich langsam Richtung Boden. Pl├Âtzlich zischte etwas an mir vorbei. Es warf mich aus der Bahn und mein Gef├╝hl sagte mir das ich in t├Âtliche Gefahr sein musste. Erschrocken kreischte ich auf! Neben dem Feuer stand ein Mensch und ich erkannte das Gewehr in seinen H├Ąnden, erkannte wo die Gefahr her kam. Auf mich wurde geschossen! Ich sah wie sich das Feuer bewegte, ich l├Âste meinem Blick, um mich noch rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, flog in den nahe gelegenen Wald und landete in den erstbesten Baum, um nicht mehr als Zielscheibe dienen zu m├╝ssen. Ich h├╝pfte einmal hin und her, sodass ich in die Richtung schauen konnte, indem ich das Feuer gesehen hatte. Es war nicht mehr da und die Angst kroch in meinem Kopf zur├╝ck.

War es das gewesen?

Das Zeichen?

Aber wie sollte Feuer meine Einsamkeit verschwinden lassen?

Es sollte doch ein Mensch sein!

Ich musste zur├╝ck!

Ich muss heraus finden warum das Feuer mir dieses Gef├╝hl offenbart hatte.

Was sollte ich jetzt tun?

Fliegen kam nicht mehr in Frage?

Ich bemerkte erst jetzt wie ich aufgeregt hin und her h├╝pfte und das war die L├Âsung. Fliegen war zu gef├Ąhrlich also h├╝pfte ich vorw├Ąrts. Das normal war das nicht. Es f├╝hlte sich falsch an. Gl├╝ck hatte ich auch noch, denn das Gras war so hoch gewachsen das ich problemlos in Ihm meine rettende Deckung gefunden hatte. So h├╝pfte ich wie ein Frosch durch das Gras und versuchte, sobald mein Kopf ├╝ber das Gras hinaus ragte, zu erkunden wo ich hin musste. Nach kurzer Zeit, die mir unendlich vorgekommen war, fand ich den Menschen mit dem Gewehr. Er war nicht alleine. Ein anderer Mensch mit einem Pferd stand direkt neben Ihm. Der Mensch mit dem Pferd ging jetzt in den Stall und der andere mit dem Gewehr verschwand hinter dem Stall.

Nirgendwo entdeckte ich das Feuer! Ich beschloss dem Menschen mit dem Gewehr zu folgen und h├╝pfte ├╝ber die Weide auf dem Stall zu. Ich kam mir albern vor und mit dem n├Ąchsten H├╝pfer schwang ich mich empor und flog, wenige Meter ├╝ber den Boden, ├╝ber das Gras hinweg. Ich sah keine Gefahr mehr und so schlug ich mehrfach kr├Ąftig mit meinen Fl├╝geln auf und ab, mit dem Lande Ziel, das Dach des Stalls. Ich orientierte mich und sah wo der Mensch mit dem Gewehr hingegangen war. Er stand auf einer Veranda, vor einem sehr gro├čen Haus. Neben Ihm stand ein anderer kleinerer Mensch, mit roten Haaren. Ich erkannte den Unterschied. Der gro├če Mensch mit dem Gewehr war ein erwachsener m├Ąnnlicher Mensch und der kleinere Mensch war ein kleines M├Ądchen. Wieder lie├č ich meinen Blick schweifen, doch nirgendwo konnte ich das Feuer sehen. Das kleine M├Ądchen schien sehr unzufrieden zu sein. Es stampfte mit seinem Fu├č auf und zog so meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich wurde neugierig. Vielleicht gaben sie mir die entscheidenden Hinweise und so belauschte ich ihr Gespr├Ąch, die gesprochenen Worte und die mental gedachten. F├╝r mich war das normal, aber die Menschen konnten nur die gesprochenen Worte h├Âren. Die in ihren Gedanken blieb ihnen immer verborgen.


“Dad, bitte. Mich hat noch nie ein Tier angegriffen und der Adler ist doch jetzt weg. Ich will nicht ins Haus! Was soll ich denn im Haus machen?”

-Das ist so gemein! Doofer Adler. Ich will nicht im Haus sein!-

“Ich wei├č Kleines, doch gleich ist Mittagszeit. Da essen wir sowieso. Die wenigen Minuten stehst du doch bestimmt auch im Haus durch.”

-Sie wird bestimmt nicht nach geben.-

“Nein, das kann ich nicht. Warum kann ich nicht im Stall warten, anstatt im Haus? Bill ist doch da. Ich gehe zu Ihm in den Stall und er wird auf mich aufpassen, dann werde ich besch├╝tzt und im Stall bin ich nicht im Freien.”

-Ich wusste es. Sie gibt einfach nicht auf. Wenn sie etwas will setzt sie alles daran es auch zu bekommen -

-Ich geh nicht ins Haus!-

“Racy Lee, bitte. Glaubst du Bill hat die Zeit auf dich auf zu passen? Er hat andere Pflichten, um die er sich k├╝mmern muss und wir wissen beide das du nicht gerade einfach bist. Schau mich nicht so an junges Fr├Ąulein! Das ist nicht fair! Schau mich nicht mit diesem Blick an! Was soll ich nur mit dir machen?”

-Gleich wird er ja sagen.-

Der Mann kratzte sich die Stirn und verdrehte die Augen. Zum Schluss wischte er sich durch sein Gesicht. Doch sein Gesicht war nicht ver├Ąrgert. Es strahlte Verst├Ąndnis und Liebe aus.

-Ich kann nicht nein sagen.-

“Nun gut. Du hast gewonnen. Frag Ihn und sollte er einverstanden sein, lass ich dich gehen, aber du bleibst im Stall bei Bill und egal wo er danach hin geht, du gehst mit. Haben wir uns verstanden?”

“Juhu!”

-Ich hab gewonnen!!-

Das kleine M├Ądchen h├╝pfte auf und ab. Der Mann sch├╝ttelte den Kopf.

-Wie sie sich freut. Sie hat es schon wieder geschafft.-

“Danke Dad und geht klar. Ist schon Versprochen. Ich werde versuchen mich zu benehmen und es Bill nicht zu schwer zu machen. Du bist der beste.”

Sie h├╝pfte erneut auf und ab und klatschte aufgeregt in die H├Ąnde.

“Ich wei├č das du dein bestes geben wirst Kleines. Vergesse nicht dich nachher zu waschen, bevor du dich zum essen an den Tisch setzt. Langsam bist du aus dem Alter heraus das wir dich st├Ąndig daran erinnern m├╝ssen. OK?”

-Da hat Bill etwas gut bei mir.-

“Ja Dad. Ich werde daran denken. Bis gleich.”

Damit drehte sich das kleine M├Ądchen um, das den Namen Racy Lee oder Kleines trug, und rannte die Stufen der Veranda herunter. Der Mann schaute hoch zum Himmel.

-Mmmhh, kein Adler weit und breit.-

Der Mann ging ins Haus und das kleine M├Ądchen rannte in die Sonne. Der Schrecken der mich danach durch fuhr, ging bis in mein tiefstes Ich. Das Feuer war wieder da.

Sie war das Feuer!

Ihre Haare waren das Feuer. Je n├Ąher Sie mir kam, umso st├Ąrker war das Gef├╝hl, das ich vorhin oben in den L├╝ften gesp├╝rt hatte, wieder da.

Aber warum machte die Sonne aus Ihrem Haar Feuer ?

Sie fielen lang, ihren kompletten R├╝cken hinab. Sie waren so wundersch├Ân anzusehen. Ich folgte Ihr mit meinen Augen. Es war mir unm├Âglich meinen Blick von Ihr zu l├Âsen, bis Sie in den Stall verschwand. Meine Aufregung stieg ins unermessliche. Es bereitete mir geistige und k├Ârperliche Schmerzen, sie nicht mehr zu sehen und meine Angst war st├Ąrker den je zur├╝ck. Ich musste einfach wissen wo Sie war und mit einem Satz schwang ich mich nach oben, drehte eine Runde um den Stall, sodass ich vor dem Eingang zu Boden gleiten konnte. Sie rannte den Gang entlang, zu dem anderen Mann, den Sie Bill genannt hatten.

„Bill!“

-Wer kommt den da angerannt?

Hat sie Daniel doch herum gekriegt?

Die Diskussion hat diesmal etwas l├Ąnger gedauert, aber zu mindestens hat er es versucht.-

“Na, hast du es doch geschafft dich deinem Dad zu wieder setzen?”

Der Cowboy sah das kleine M├Ądchen kurz in die Augen und sch├╝ttelte dann lachend seinen Kopf.

“Dein armer Dad. Er meint es doch nur gut mit dir.”

“Ja, ich wei├č, doch diesmal ├╝bertreibt er es.”

“Wie hast Du Ihn umgestimmt?”

-Ich kann es mir denken. Ich habe auch oft genug verloren.-

“Ich habe versprochen artig zu sein und Du bist jetzt mein Aufpasser.”

“Ich bin dein Aufpasser? Wie soll ich das verstehen?”

-Oh nein.-

“Ich darf dir nicht von der Seite weichen. Ich bin jetzt dein zweiter Schatten.”

Sie demonstrierte es, indem Sie um Ihn herum schlich und sich hinter ihm versteckte.

-Das h├Ąlt sie niemals lange durch. Immer sieht sie etwas interessantes.-

Der Cowboy schaute mit gespielter Best├╝rzung auf sie hinab.

“Ach du lieber Himmel! Womit habe ich das verdient? Welch eine Bestrafung! Welche Straftat habe ich begannen Racy?”

" Bill der geborene Komiker. Ha Ha ! Sehr witzig Bill. Ich werde mich benehmen. Versprochen! Dad ├╝bertreibt nur. Ein Adler ist doch viel zu klein gegen mich. Und ich schmecke doch nicht wie eine Maus? Er will doch nur das ich im Haus bleibe, um M┬┤a beim kochen zu helfen, damit ich sp├Ąter meinem Mann bekochen kann. Das ist doch voll langweilig. "

Bill prustete los. Ihr Gesicht war so todernst, als ob es die H├Âlle w├Ąre kochen zu k├Ânnen.

„Der arme Mann den du einmal ehelichen wirst.“

Diese Vorstellung fand auch das kleine M├Ądchen sehr lustig und lachte mit.


W├Ąhrend Sie miteinander sprachen, machte ich mich auf, unbemerkt von den beiden, in den Stall und h├╝pfte auf eine Wand der Boxen, wenige Meter von Ihnen entfernt. Sie zog mich an, als ob Sie einen eingebauten Magneten besa├č, der nur f├╝r mich bestimmt war. Ich konnte nicht anders als Sie zu beobachten, ihr nahe sein zu wollen, anstatt mich von den Menschen fern zu halten, das definitiv ges├╝nder f├╝r mich w├Ąre und auch nicht so riskant. Sie waren wieder bei dem Thema Tiere.


“Sag das nicht, auch wenn es noch nicht passiert ist, wissen wir nicht genug ├╝ber die hier lebenden Tieren. Schon gar nicht wie ein Adler reagiert. Das war der erste den ich hier in unserer Gegend jemals gesehen habe.”

-Sie sollte mehr Angst zeigen. Nicht jedes Tier l├Ąsst sich g├Ąngeln.-

Das kleine M├Ądchen h├Ârte aufmerksam zu und schaute zu dem Mann hinauf. Sein Blick ging in Richtung Tor und blieb auf halber Strecke an mir h├Ąngen. Sein Mund klappte auf und seine Augen weiteten sich vor staunen. Das kleine M├Ądchen bemerkte die Ver├Ąnderung im Gesicht des Mannes und folgte seinem Blick und wie es schon dem Mann passiert war, so geschah es auch mit Ihr. Sie stand mit offenem Mund da und Ihre Augen waren weit aufgerissen.

-Ja spinne ich denn? Sieht Racy den auch?-

“Siehst du auch was ich sehe Racy?”

Racy sah mich, aber Angst hatte sie dennoch nicht. Eher war sie fasziniert von mir.

“Wenn du einen Adler meinst, der da sitzt, und uns beobachtet, dann ja, wir sehen dasselbe.”

“Muss ich fragen, ob das derselbe Adler ist, den wir noch vor wenige Minuten drau├čen am Himmel gesehen haben?”

“Nein, ich denke nicht.”

“Sollten wir jetzt Angst haben?

“Nein, ich denke nicht.”

“Sollen wir Ihn raus jagen?”

“Nein, ich denke nicht.”

Bill, hob argw├Âhnisch eine Augen braue und neigte den Kopf um Racy, in die Augen sehen zu k├Ânnen. Er zuckte sichtlich zusammen als er ihren Gesichtsausdruck sah und ich verstand Ihn nur zu gut. Es machte mir auch Angst wie sehr Ihr Gesicht litt, wie die Farbe Ihr entwichen war und ich wusste gleichzeitig das auch ich von ihr gebannt wurde.

“Hi Racy! Ist alles in Ordnung mit dir?”

Bill fl├╝sterte es ihr, leise und eindringlich, ins Ohr. Er wartete einen winzigen Moment, doch Racy Lee blieb stumm. Sie starrte mich weiterhin an. Er folgte ihren Blick und seine Ahnung lie├č ihm nicht im Stich.

-Wie sie den Adler ansieht! Wie hypnotisiert! Ihre Haut! Sie wird heller!-

Sein Gesichtsausdruck verwandelte sich schlagartig in ernsthafte Besorgnis. Racy Lees Augen verloren jegliche Farbe.

-Du liebe G├╝te, Ihre Augen! Was passiert mit Ihr?-

Seine Gedanken glichen fast die meinen. Sein Blick flog, mehrmals, zwischen Ihr und mir hin und her. Bill schaute mich jetzt argw├Âhnisch an und ich bekam ein mulmiges Gef├╝hl. Es lag eine fast unertr├Ągliche Spannung in der Luft. Pl├Âtzlich machte Racy Lee einen Schritt auf mich zu und streckte eine Hand nach mir aus.

-Was macht sie denn?-

Bill reagierte sofort und hielt sie am Arm fest. Racy Lee schien die Ber├╝hrung nicht wahrzunehmen, denn sie machte einen weiteren Schritt auf mich zu. Entweder hatte Bill sie nicht stark genug fest gehalten oder er hatte seinen Griff so gelockert das es ihr m├Âglich gewesen war noch einen Schritt zu gehen. Bill h├Ątte um ein Haar sein Gleichgewicht verloren. Ich bekam alles am Rande mit, obwohl Racy Lees Blick und dieses starke Gef├╝hl mich fesselte. Er fand sein Gleichgewicht wieder und als er fest mit beiden Beinen wieder stand schaute er auf und es sah so aus, als ob ihm gleich die Augen aus dem Kopf fallen w├╝rde.

-Wie hat sie das geschafft? Ich hatte sie fest am Arm. Wo hatte sie solch eine Kraft her?-

Ich hatte v├Âllig daneben gelegen. Bills Kraft war nichts gegen die Anziehungskraft, gegen das Gef├╝hl, das Racy Lee ausstrahlte.

Das Gef├╝hl das von Ihr ausging war mir so vertraut, aber irgendwie falsch. Es tat mir k├Ârperlich weh. Mein Geist und K├Ârper waren hin und her gerissen zwischen bleiben und fort fliegen. Es war nicht dasselbe Verlustgef├╝hl wie ich es schon einmal empfunden hatte, doch war es irgendwie gleich.

Wie lange konnte ich es noch so ertragen?

Ich sah aus dem Augenwinkel wie Bill einen Schritt nach hinten ging und dann h├Ârte ich seine Gedanken.

-Dem setzte ich jetzt ein Ende.-

Seine Hand ging von alleine noch ein St├╝ck nach hinten. Ganz langsam, um keine schnelle Reaktion zu zeigen, wer wei├č was ich anstellen w├╝rde. Racy Lee kam noch einen Schritt n├Ąher und gleichzeitig sah ich wie sich Bills Hand immer n├Ąher seinem Gewehr n├Ąherte. Ich wollte sie warnen. Meine Gedanken entluden sich in einem Schrei und Bill zuckte zusammen. Sie stand starr da und blickte mich weiter an. Ich schaute Racy Lee an und pr├Ągte mir jeden Zug ihres Gesichtes ein. Ihre Stirn, Ihre Augen, Ihre Wangen, Ihre Nase, Ihre Kinn Form, der Mund; ich wollte nichts von Ihr vergessen. Ich konnte nicht mehr bleiben. Menschen hatten nicht viel Geduld und gerieten schnell in Panik. Bills Hand hatte das Gewehr nun erreicht und nahm es an sich.

Ich musste fort!

Sofort!

Jetzt!

Was sollte ich auch anderes tun?

Wieder entluden sich meine Gedanken in einem Schrei. Es musste mir ausreichen, Sie erst einmal aus der Ferne zu beobachten. Ich lief sonst auf die Gefahr hinaus, dass er mich t├Âtete und dann waren wir beide f├╝r alle Ewigkeit verloren. Menschen hatten vor unbekannten Tieren eine furchtbare Angst. Ich hatte keine Ahnung wie ich weiter vorgehen sollte. Viel Zeit blieb mir nicht mehr, aber nun war ich zuversichtlicher das ich Sie schneller wieder finden w├╝rde.

Bill hob seinen Arm, als Racy Lee den letzten Schritt auf mich zu kam und nahm mich mit dem Gewehr ins Visier.

Ich schaute Sie noch einmal an, breitete meine Fl├╝gel aus und flog in Richtung des Ausgangs. Dann schlug ich mit meinen Fl├╝geln auf und nieder und schwang mich hoch in die L├╝fte zur├╝ck. Ich umkreiste einmal den angrenzenden Wald und suchte mir einen Baum aus mit Blick auf dem Stall. Sehen konnte ich Sie nicht mehr, doch h├Âren sehr gut. Ich hatte eine Verbindung erschaffen und w├╝rde alles geben damit sie bestehen blieb.

Racy Lee schien wieder zu sich zu kommen. Sie antwortete endlich auf die von Bill gestellte Frage.

“Ja, mit mir ist alles OK.“

“Du siehst furchtbar aus.”

“Ha Ha, danke! Wie lieb von dir.”

“So meinte ich das nicht. Du siehst wirklich krank aus und deine Augen hatten jegliche Farbe verloren.”

“Wirklich? Wie seltsam.“

„Weist du was passiert ist?“

„Ich habe etwas gesp├╝rt. Ein Gef├╝hl.”

„Das meinte ich nicht. Wie konntest du noch einen Schritt machen, obwohl ich dich fest gehalten hatte?“

„Ich wei├č es nicht. Ich musste weiter gehen. Frag mich nicht warum. Es war dieses Gef├╝hl.“

“Ein Gef├╝hl?”

“Jaaaa. Ich wei├č nicht was ich sagen soll. Mir kam es bekannt vor, aber ich wei├č nicht wann ich es einmal gesp├╝rt habe. Ich kann gerade nicht klar denken.”

" Das ist ja unheimlich. "

“Du sagst es. Aber mit einem leeren Magen l├Ąsst sich schlecht nach denken. So, jetzt lass uns zum Haus gehen. Mir knurrt der Magen. Dir nicht?”

“Doch, ich bekomme auch Hunger.”

Ich bemerkte besser als Bill, das Racy Lee nicht ganz bei der Sache war, geschweige denn, die allumfassende Wahrheit zu verstehen, da sie f├╝r Racy Lee nicht begreifbar war.

Wie denn auch?

Sie war noch ein Kind, zu jung, gerade einmal Zw├Âlf Jahre alt, aber, sie hatte es gesp├╝rt! F├╝r ihr Alter wirkte sie sehr erwachsen, der Wortschatz konnte mit dem eines Erwachsenen mit halten und ihre Auffassungsgabe war bemerkenswert.

Das h├Ątte ich wirklich nicht tun sollen, mich direkt zu zeigen. Nat├╝rlich konnte Sie mit mir nichts anfangen. Ich sah nun, wie Sie den Stall verlie├čen und Racy Lee hoch zum Himmel schaute und Ihn absuchte.

Ihr Haar stand wieder in Flammen.

Es war nicht normal!

Sie war nicht normal!

Und mich ├╝berkam schon wieder dieses Gef├╝hl, aber auch Zweifel an diesem Gef├╝hl.

War Sie es?

War Sie es, die ich so lange suchte?

War Sie dieser Mensch?

Konnte ich wirklich soviel Gl├╝ck haben, da ich schon die Hoffnung beinahe verloren hatte?

Mein Schrei lie├č Sie herum fahren.

Nur eines wusste ich genau, verlassen konnte ich Sie nicht mehr. Nicht bevor ich den Gegenbeweis fand, das Sie es nicht war. Dieses Gef├╝hl war mein Anhaltspunkt. Ich w├╝rde Sie nun immer wieder finden. Mit der richtigen Konzentration w├╝rde es mir gelingen. Das sollte nicht allzu schwierig sein. Und so fing das Dilemma erst an. Seid diesem Zeitpunkt an, war ich immer in Ihrer N├Ąhe. Sofern Sie es zu lie├čen. Ich versuchte mich Ihr st├Ąndig zu offenbaren, ihr zu zeigen Wer ich wirklich war. Meine Ideen waren nicht wirklich einfallsreich. Ich w├Ąhlte immer wieder ein Tier, doch Sie war ein Mensch und so erlebte ich die Zeit der Schmerzen, als Tier. So lange ihre Eltern an ihrer Seite waren, schien alles leichter und ertr├Ąglicher zu sein. Racy Lees Vater, Daniel, war der einzige Green der auf der Ranch bleiben wollte, um das Verm├Ąchtnis fort zu f├╝hren. Wie viele Geschwister er hatte wusste niemand. Er sprach niemals ├╝ber sie und daher traute sich niemand ihn danach zu fragen. Ein absolutes Tabu Thema. Racy Lee ├Ąhnelte in dieses Sache sehr ihren Vater. Was f├╝r ihn seine Geschwister waren, war f├╝r sie der Tod ihrer Eltern. Tabu!! Sie war damals F├╝nfzehn Jahre alt gewesen, mehr wusste ich nicht, denn niemand au├čer sie selber war dabei gewesen und sie schwieg eisern. Diese Erinnerung war tief in ihrem Bewusstsein verschlossen und keiner der auf der Ranch lebenden Menschen hatte es geschafft sie wieder heraus zu locken. Nur eines war f├╝r alle klar, die Greens wurden ermordet, Racy Lee war dabei gewesen und es musste so furchtbar gewesen sein, das sie vor Schock die Erinnerung ignorierte.

Sie lies keine Erinnerungen mehr zu.

Es war eine furchtbare Zeit f├╝r Sie gewesen. F├╝r alle, nicht nur f├╝r Racy Lee. Ich wusste es, ich hatte Sie lange genug beobachtet. Es dauerte volle drei Monate eher sie zusammen gebrochen war. Vorher glaubte sie, ihre Eltern w├Ąren nur auf eine Reise und sie w├╝rden bald zur├╝ck kommen. Man zeigte ihr die Gr├Ąber, doch hielt sie Sie f├╝r ein schlechten Scherz, aber so leicht hatten die anderen nicht auf gegeben. Die Tage vergingen und Racy Lee wartete, doch ihre Eltern kamen nicht zur├╝ck. Und sie wollte immer noch nicht glauben, auch mit den schwerwiegenden Tatsachen, wie zum Beispiel, wo sollten ihre Eltern hin reisen, das so viele Tage in Anspruch nahm? Alles stie├č bei Racy Lee auf taube Ohren. Tage vor dem Zusammenbruch glaubte sie pl├Âtzlich ihre Eltern h├Ątten sie verlassen. Die Hilflosigkeit und die seelischen Schmerzen waren alle deutlich anzusehen. Wie hilflos und machtlos sie sich f├╝hlten. Es blieb ihnen immer nur eines zu tun, man brachte sie wieder zu den Gr├Ąbern und dann kam es wie es kommen musste. Kein Schrei, kein Weinen, Nichts machte sie. Sie stand vor den Gr├Ąbern und tat nichts. Ihr K├Ârper stand da, ihr Gesicht wie eingefroren. Keine Regung, kein Zucken. Egal was die anderen anstellten weder ihr K├Ârper noch sie selber reagierten und dieser Zustand hielt sich einen vollen Monat. Unter ihnen war eine H├╝lle, ein menschlicher K├Ârper ohne Seele. Man f├╝tterte sie, badete sie und zog sie an und immer war jemand da der auf sie aufpasste. Nach diesen schrecklichen Vier Monaten erwachte sie eines Morgens und stand ganz normal auf. Emily hatte diese Nacht bei ihr Wache gehalten. Tiefe dunkle Ringe lagen unter ihren Augen. Das war nicht die einzige Nacht in dem alle einmal Wache bei ihr gehalten hatten. Die Arme hatte nicht mit bekommen wie Racy Lee aufstand, sich Wasser in die Porzellansch├╝ssel sch├╝ttete und sich wusch, anzog und dann nach unten ging. Mary Lou war da und bereitete das Fr├╝hst├╝ck zu. Auch ihr sah man an das die Monate nicht ohne Folgen f├╝r sie vorbei gegangen waren. Sie hatte Racy Lee nicht kommen h├Âren und erschrak bis ins Mark, so das sie laut auf schrie, als sie Sie im T├╝rrahmen der K├╝che stehen sah. Von oben h├Ârte man ein lautes gepolter und Emilys Ruf nach Racy Lee. Sekunden sp├Ąter h├Ârte man Emily wie sie den Flur entlang lief und halb die Treppen herunter gest├╝rzt kam. Sie blieb keuchend und schreckensbleich am Treppenabsatz stehen. Racy Lee ignorierte alles und setzte sich an ihrem alten Platz am Tisch und wartete. Ungl├Ąubig schaute Mary Lou ihr hinter her und Emily kam schleppend zur K├╝che. Beide sahen eine Racy Lee und auch wieder nicht. Als die anderen kamen sahen sie genauso ungl├Ąubig aus, wie zu vor Mary Lou und Emily es getan hatten. Und w├Ąhrend des Fr├╝hst├╝cks wurde es noch kurioser. Sie besprachen noch einmal den Tag und versuchten sie immer wieder mit in ihrem Gespr├Ąch ein zu binden, doch sie reagierte nicht. Sie sprach nicht ein Wort. Sah niemanden an, beteiligte sich nicht am Essen und bevor das Fr├╝hst├╝ck beendet wurde stand sie auf und verlie├č das Haus, ohne ein Wort zu sagen. Alle standen gleichzeitig auf und folgten ihr zur T├╝r, um zu schauen was sie jetzt als n├Ąchstes tun w├╝rde. Sie quetschten sich alle in den T├╝rrahmen und sahen wie Racy Lee zum Stall ging und Minuten sp├Ąter mit Emma aus dem Stall kam, aufsa├č und davon ritt. Niemand folgte ihr. Sie gaben ihr den Frieden den sie anscheinend wollte, was nur keiner ahnen konnte, ihr Verhalten w├╝rde sich ├╝ber Monate so hin ziehen.

Ich konnte ihr nicht helfen. Dennoch sp├╝rte ich ihre seelischen Schmerzen, wie Monate lang ihr Geist fl├╝chtete und nur eine stumme H├╝lle vor sich hin lebte. Sie funktionierte wie eine aufgezogene Puppe, die nur imstande war das ihr beigebrachte immer und immer wieder in derselben Reihenfolge zu wiederholen. Ihre Tagesabl├Ąufe waren immer gleich. Ich traute mich nur so nahe heran, um mich im Notfall schnell verstecken zu k├Ânnen und beobachte sie einfach.

Mein Verhalten passte sich ihrem an, bald schon f├╝hlte ich meine innere Starre. Ich konnte es nicht verhindern und so vergingen die Monate.

Nach neun Monaten geschah es endlich. Sie war auf der Weide und ich war ihr nach gelaufen. Wie immer. Sie sa├č auf diesem gro├čen Felsen und schaute mit ihrem leeren Blick in die Ferne. Ich hielt mich erst im Hintergrund und beobachtete Sie. Sie bewegte sich nicht einen Millimeter. Ich hielt es irgendwann einfach nicht mehr aus still da zu liegen und nichts zu tun, denn ein Grash├╝pfer meinte heute mich besonders lange ├Ąrgern zu k├Ânnen. Ich lies meine vordere Pfote noch vorne schnellen und begrub ihn. Einen kleinen Moment sp├Ąter hob ich die Pfote wieder an und mit einem weiten Sprung rettete sich der Grash├╝pfer vor einer erneuten Attacke meiner Pfote. Da ich ihn nicht so einfach entkommen lassen wollte, weil es mir auch riesigen Spa├č machte, sprang ich ihm nach und so sah man erst einen Grash├╝pfer und dann einen Hund ├╝ber die Weide springen. Das Spiel dauerte so lange bis ich mit meinem Kopf gegen den gro├čen Felsen sprang. Benommen hob ich den Kopf und sch├╝ttelte mich. Ich schaute, um heraus zu finden was mein Spiel so abrupt beendet hatte, erkannte den Felsen und blickte an ihm nach oben.

Erst war ihr Blick wie immer, doch schlagartig kam Bewegung in ihren Augen. Sie schaute mich erschrocken an und ich sah deutlich wie Sie schluckte.

Pl├Âtzlich! Wie aus dem nichts, passierte es!

Sie l├Ąchelte und mich veranlasste ihre Reaktion die vordere Pfote gegen den Felsen zu legen und stand nur noch auf meine Hinterl├Ąufe, damit ich ihr ein St├╝ckchen n├Ąher sein konnte. Mir kam ihr stummes L├Ącheln wie eine halbe Ewigkeit vor und als sie dann, nach so einer langen Zeit, endlich wieder sprach, winselte ich vor Freude.

“Hi! Hat dir schon mal jemand gesagt was f├╝r ein h├Ąsslicher Hund du bist?”

Mein Fell war wei├č, total strubbelig und mit Staub bedeckt. Und dazu hatte ich einen Pechschwarzen Kopf. Ich legte meinen Kopf schief und schaute Sie mit meinem Hundeblick an.

“Was machst du hier?“

Auch sie legte ihren Kopf etwas schief und zwinkerte mir zu. Ich konnte nur ein leises winseln von mir geben.

„Hast du kein zu Hause?

Bist du ganz alleine unterwegs?”

Ich verstand alles was Sie sagte und als Antwort setzte ich mich auf meine Hinterl├Ąufe und winselte j├Ąmmerlicher als zu vor. Ihr Gesicht wirkte auf einmal sehr traurig und tiefe Schatten legten sich unter ihre Augen, doch ihr L├Ącheln blieb.

“Dann geht es dir wie mir, mein strubbeliger Freund. Ich bin auch ganz alleine.”

Sie kletterte von dem Felsen herunter, kam ganz langsam um die Ecke und blieb einen Meter vor mir stehen. Racy Lee ging vor mir in die Hocke und streckte eine Hand nach mir aus.

“M├Âchtest du ein neues zu Hause haben? Ich k├Ânnte dir ein sch├Ânes zu Hause geben.”

Sie schaute mich fragend an, mit diesem wunderbaren warmen L├Ącheln und wie k├Ânnte ich jemals nein sagen? Meine Antwort zeigte ich ihr, indem ich auf Sie zu lief und an ihrer Hand schnupperte. Das war das Ausschlag gebende f├╝r Sie. Es brach aus ihr heraus, als ob ein Damm eines Biber gebrochen war.

Sie weinte!

Sie weinte sehr lange, bis der Abend sich ank├╝ndigte. Es war der Schmerz, die Erkenntnis das ihre Eltern f├╝r immer aus ihrem Leben verschwunden waren, die Sie nie mehr lachen sehen w├╝rde, nie wieder mit ihnen sprechen oder streiten konnte. Ihr Herz war voller Trauer und es sollte eine sehr lange Zeit vergehen, bis sich die Trauer legte.

Jetzt kam die Zeit des Heilens. Sie nahm mich mit nach Hause, p├╝nktlich zum Abendessen. Sie sagte nur einen Satz und niemand stellte Fragen oder dr├Ąngte sie zum reden.

„Das ist Streuner und er hat beschlossen hier zu bleiben.“

Nur war die Zeit mit Racy Lee nur geliehen.

Ich wich ihr nicht mehr von der Seite, bis es wieder Zeit war zu gehen. Es war bis dahin die sch├Ânste Zeit gewesen die ich je erleben durfte. Ich war ein Teil ihres Lebens gewesen. So nah. Die Zeit war immer nur geliehen und begrenzt. Unfair war es schon, denn ich wusste das, sie aber nicht. Wieder w├╝rde sie jemanden gehen lassen m├╝ssen, um ihn nie wieder zu sehen. Ich w├╝rde ihr weh tun und konnte es nicht verhindern.

Es gelang mir nicht!

Ein Versuch, mit einer Wandlung, w├Ąre beinahe in einer Katastrophe geendet. Ich war sehr unvorsichtig gewesen und es h├Ątte uns beinahe das Leben gekostet.

Vergangenheit und Gegenwart Kapitel 1.2

Racy Lee und Emma waren an einem wundersch├Ânen und warmen Tag zum Fluss geritten. Dort herrschte immer eine leichte und k├╝hle Brise. Ihr Ziel war in erster Linie der gro├če Felsen. Als sie ankamen blieb Emma, stehen und schaute ihr hinter her. Sie wandte sich ein St├╝ck nach links, um Racy Lee beim klettern zu zu sehen. Im Durchschnitt war der Felsen Vierzig Fu├č breit und mindestens doppelt so hoch. Auf seine Oberfl├Ąche, an seinem h├Âchsten Punkt, hatte er eine Vertiefung, die genau die Form von Racy Lees Po besa├č. Das f├╝r so einen harten Sitzplatz, recht zuvorkommend war. Die R├╝ckwand des Felsen war so erh├Âht das sie sich mit dem R├╝cken anlehnen konnte.

Sie kletterte, durch Hilfe der umliegenden kleineren Felsformation, die man mit einer Treppe vergleichen konnte, auf Ihn hinauf und machte es sich gem├╝tlich. Man hatte von hier oben einen fantastischen Ausblick, den sie zu sch├Ątzen wusste. Bis zum Horizont konnte man schauen, etliche Meilenweit, da es auf der anderen Seite, des Flusses, leicht bergab ging und weder Strauch, noch Baum, ihr die Sicht versperrte. Der kleine Abhang endete in einem Tal.

Sie hatte es sich gem├╝tlich gemacht, indem Sie eine dicke Decke als Sitzkissen, gegen den harten Felsen, benutzte. Ich bemerkte wie Sie davon glitt und in einem ruhigen Schlaf gefallen war.

Emma weckte Racy Lee auf, durch ihr nerv├Âses Schnauben. Es war eine halbe Stunde vergangen. Ich hatte mich gelangweilt, weil Racy Lee nicht getr├Ąumt hatte. Ich fand es schade, da ihr Tr├Ąume sehr aufschlussreich und lehrreich waren.

Emma hingegen t├Ąnzelte auf und ab. Was nur ein Zeichen ihrer Nervosit├Ąt sein konnte.

Nur was machte Emma nerv├Âs?

“Warum bist Du so nerv├Âs, Emma?”

-Was k├Ânnte es sein?-

Racy Lee und schaute sich genauer um. Ihr Blick suchte den Grund f├╝r Emmas Unbehagen. Da es hier kaum einen Baum gegeben hatte, machte es die Suche einfacher. Und am Ufer standen keine gro├čen B├Ąume ├╝ber die sie nicht h├Ątte hinweg schauen k├Ânnen. Nun blieb ihr Blick am Fluss h├Ąngen und schaute gen Norden. Ich war auch neugierig geworden, doch auch ich sah nicht, was Emma zu diesem Verhalten veranlasste. Ich sah was sie sah, doch wir sahen nichts.

Pl├Âtzlich machte Emma einen Satz zur Seite. Wieherte markersch├╝tternd und scharte mit den rechten vorderen Huf. Nur wenige Sekunden waren vergangen in dem sich Racy Lee von Emma ablenken lie├č und ihr Blick war wieder auf dem Fluss gerichtet. Ihr Instinkt sagte ihr, dass Emma den Fluss meinte.

“Was ist das?”

Was ist was?

Racy Lees Blick galt denn Fluss. Ihr Blick fixierte einen kleinen Punkt, aus den Norden kommend, im Fluss. Ich brauchte einen Moment um zu verstehen was Sie sah. Der Punkt tanzte in den kleinen Wellen, die die Str├Âmung des Flusses, aufstie├č. Hin und her wurde er getrieben, als ob die Str├Âmung mit dem Punkt am spielen war. Sie erhob sich von dem Felsen, in der Hoffnung noch besser sehen zu k├Ânnen.

Emma sprang vor und zur├╝ck. Steigt auf die Hinterl├Ąufe und wieherte wie es Racy Lee noch nie zuvor geh├Ârt hatte. Die innerliche Unruhe packte nun auch sie. Sie schaute wieder auf dem Fluss, sah das der Punkt nun in einer sehr schnellen Str├Âmung steckte und Sie wusste das Sie bald erkennen konnte was der Punkt eigentlich war. Obwohl Emma einen riesen Zirkus veranstaltete, fixierte Racy Lee den Punkt und schrie heftig und laut auf, als sie den Punkt erkannte.

Sie fing an zu zittern. Mir lief mein Blut eiskalt durch die Adern.

“Spielen mir meine Augen einen Streich?”

Nein, Sie sah was Sie sehen musste und ich wusste was da auf uns zu kam. Ich erinnerte mich.

Sie war wie erstarrt und erst als der Punkt auf derselben H├Âhe war, im Fluss, wie sie auf ihren Felsen. Sie wusste das keine Zeit zu verlieren war, denn die Str├Âmung hatte hier einen seiner vielen H├Âhepunkte. Er schien so schnell wie der Wind zu flie├čen.

“Ein Fohlen!”

Ich trieb im Fluss und k├Ąmpfte um mein Leben.

Pl├Âtzlich stieg in mir ein alte bekanntes Gef├╝hl hoch. Mir wurde ├╝bel und ich zitterte. Ich kannte diese Situation, kurz davor zu sein, zu sterben. Eine weitere Erinnerung die wir teilten. Es war furchtbar. Ich wollte nicht mehr zu h├Âren und es noch mal sehen und erleben m├╝ssen. Doch ich konnte mich dem was nun ihre Erinnerungen in mir wach riefen, nicht entziehen. Ich war gefangen; in ihrem Kopf.

Mit dem n├Ąchsten Augenaufschlag sa├č sie auf Emmas R├╝cken.

“Lauf Emma, lauf so schnell wie der Wind!”

Und mit einem riesigen Sprung preschte Emma los. Immer in der N├Ąhe des Ufers. Racy Lee konzentrierte sich darauf eine gr├Â├čere Entfernung zum Fohlen zu erreichen.

“Emma schneller. Wir sind noch zu langsam!”

Sie schrie die Worte gegen den Wind, der um ihre Ohren sauste. Und Emma wurde noch schneller. Bald kam die Br├╝cke.

“Emma lauf so schnell Du kannst zur Br├╝cke. Da holen wir das Fohlen aus dem Fluss!”

Es war m├Âglich. Emma wurde noch um einiges schneller. Wie ein Pfeil schoss sie ├╝bers Land. Nichts konnte sie stoppen. Sie ├╝bersprang jedes Hindernis, als ob es keines g├Ąbe. Racy Lee kam es wie eine Ewigkeit vor bis die Br├╝cke endlich in Sicht war. Ihr Urgro├čvater und ihr Gro├čvater hatten Sie vor etlichen Jahren gebaut, damit Sie auch ihr Land auf der Westseite des Flusses bewirtschaften konnten.

“Emma, da ist Sie!”

Wenige Meter vor der Br├╝cke kam Emma zum stehen.

Mit dem n├Ąchsten Augenaufschlag stand Sie neben Emma.

Racy Lee hatte sich das Lasso geschnappt, knotete eine Schlaufe und schl├╝pfte in Sie hinein, zog Sie zu, sodass Sie fest um ihren Oberk├Ârper lag. Das Ende vom Lasso befestigte Sie an Emmas Sattelknopf.

“Du bleibst genau hier stehen. Ich gehe hier in den Fluss und sobald ich das Fohlen habe, gebe ich dir ein Zeichen uns an Land zu ziehen. Klar?”

Emma schnaubte zum Zeichen das sie verstanden hatte.

Mit dem n├Ąchsten Augenaufschlag war sie auch im Fluss.

Sie war verr├╝ckt. Ich wusste zwar wie dankbar ich ihr war, doch es aus ihrer Sicht zu sehen, war ein grausames Gef├╝hl. Sie folterte mich, ohne das Sie es wusste.

Emma stand still wie ein Stein. Racy Lee k├Ąmpfte dagegen mit dem Fluss. Seine Wellen schlugen ihr st├Ąndig ins Gesicht und machten es fast unm├Âglich klar sehen zu k├Ânnen. Immer wieder strauchelte sie mit den Armen, weil sie die Gicht des Flusses ins Gesicht bekam. Dadurch drang Unmengen an Wasser in ihrem Mund und reflexartig schluckte Sie es hinunter, immer und immer wieder. Ihr Kopf tauchte mehrere Male unter Wasser, wenn ihre Beine zu langsam arbeiteten. Sie versuchte die Kr├Ąmpfe zu ignorieren und kam jedes Mal wieder an die Oberfl├Ąche. Sie fluchte und wetterte gegen den Fluss und sofort bereute Sie ihre zu harten Worte. Racy Lee gab nicht auf. Sie k├Ąmpfte gegen den Fluss f├╝r mich. Sie setzte ihr Leben f├╝r mich aufs Spiel.

Sie war wahnsinnig! Ich sp├╝rte ihre Angst und f├╝hlte die Schmerzen. Es kam mir so vor als ob ich zweimal kurz davor war zu ertrinken.

-Ich darf das Fohlen nicht verpassen. Ich. Darf. Das. Fohlen. Nicht. Verpassen.-

Sie versuchte ihren Kopf soweit wie m├Âglich aus dem Wasser zu halten, damit Sie besser sehen konnte. Ein Wiehern drang zu ihrem Ohr. Emma war da. Racy Lee verstand Emma sofort.

-Oh danke Emma. Du gutes M├Ądchen.-

Racy Lee wusste das Emma ihr sagen wollte dass ich bald da w├Ąre. Sie sah aber nichts als Wasser. Jetzt waren ihre Instinkte gefragt. Sie h├Ârte auf, ihre Gedanken, ihr Handeln bestimmen zu lassen und fixierte einen Punkt in den Wellen, die alle gleich aussahen.

-So ein verdammter Mist!-

Der Schmerz traf auch mich. Sie hatte einen Krampf im rechten Oberschenkel.

Im n├Ąchsten Moment breitete Sie instinktiv die Arme aus, auch auf die Gefahr hin unter zugehen. Racy Lee setzte alles auf eine Karte.

Als pl├Âtzlich etwas gegen ihre Brust stie├č, packte sie mit einem Arm zu und rief nach Emma. Sofort setzte Emma sich in Bewegung und zog Racy Lee zum Ufer. Ihre Arme waren wie Klauen aus Eisen, die sich keinen Millimeter bewegten, damit der Fluss, ihr mich nicht┬á wieder entrei├čen k├Ânnte. Sie bemerkte nicht, das ich keinen Widerstand leistete.

Wir kamen am Ufer an und sie hievte uns beide ins Gras und kletterte unbeholfen, zitternd und mit dem Kr├Ąften am Ende aus dem Fluss. Sie keuchte, hustete und spuckte mehrfach das Wasser aus ihren Lungen. Es brannte wie Feuer und das Atmen tat ihr mit jedem Zug weh. Der Schmerz fuhr ihr dabei durch jeden Knochen. Sie merkte nichts um sich herum. Es schien so, als ob ihr K├Ârper nicht mehr wusste wie man die Luft aufnehmen sollte. Sie hustete immer noch und versuchte verzweifelt Luft in ihren Lungen zu pumpen. Ihre Gedanken waren so mit ihrem K├Ârper besch├Ąftigt, die Panik, die in ihr aufkeimen wollte, nicht gewinnen zu lassen, dass Sie nicht bemerkte wie ihre Instinkte die Oberhand gewannen. Ihr Instinkt holte die Energie und drang in ihre Gedanken. Ich sp├╝rte es und konnte es nicht begreifen. Ich verstand nicht, wie Zwei verschiedene Medien in ihr tobten und doch nur einer gewinnen konnte. Als ob ihr Instinkt ein zweiter Mensch w├Ąre, der Ruhigere, der Rationale, der Racy Lees Gedanken z├╝gelte, um Sie daran zu erinnern, was Sie zu tun hatte und dann das unbegreifliche. Ihre Gedanken standen sofort still und der Instinkt gab den Ton an.

Sie grub ihre Finger in die Erde.

Mesifur ta Deinirca! Komm zur├╝ck Energie!”

Sie wurde ohnm├Ąchtig. Ich hatte es gesp├╝rt! Sie konnte es auch, doch Sie fand einen Weg, wie Sie dem entfliehen konnte.

Wie konnte Sie das schaffen?

Racy Lee war mir ein absolutes R├Ątsel. Ich verstand nun gar nichts mehr! Ich wusste schon das Sie die Furcht und Panik dazu trieb.

Doch warum lie├č Sie es einfach nicht zu?

Sie hatte die M├Âglichkeit! Es w├Ąre dann so einfach und unkompliziert. Wir w├Ąren dann f├╝r immer zusammen.

Und schlagartig war meine Einsamkeit zur├╝ck, denn ich sah keine Chance ihr das zu sagen. Ich weinte, ohne das Sie es je erfahren w├╝rde. Wie ungerecht das war. Welche Qualen ich erdulden musste. Es war nicht fair, dass ich das alleine durchmachte.

Nach kurzer Zeit kam Sie wieder zu sich. Ein paar Mal blinzelte sie und legte die Stirn in Falten. Sie gr├╝belte.

-Was ist passiert?-

Was f├╝r eine dumme Frage. Sie w├Ąre beinahe ertrunken. Ich wollte es ihr zu schreien. Ich war sehr w├╝tend auf Sie, zum einen, da Sie so nah daran war zu erkennen wer Sie wirklich war und zum anderen, dass Sie so ein riskantes Risiko eingegangen war. Ich war dumm so zu f├╝hlen und zu denken. Ich wusste es. Wenn Racy Lee nicht so w├Ąre wie Sie war, w├Ąren wir beide f├╝r immer verloren gewesen. Und wieder konnte ich ihr nicht wirklich b├Âse sein.

Trotz der hei├čen Sonne f├╝hlte Sie die K├Ąlte, die von ihrer nassen Kleidung ausging.

-Waru…m..b.in…i-ch na-ss?-

Sie war vollkommen verwirrt.

Blackout!

Als Sie einen tiefen Atemzug machte, brannte der Schmerz in ihrer Kehle so stark, dass ihr die Luft wegblieb und Sie einen Hustenanfall dadurch bekam. Sie kr├╝mmte sich und rollte dabei auf die rechte Seite. Sie geriet langsam in Panik und hatte das Gef├╝hl, als ob ihre Lunge am verbrennen w├Ąre. Sie griff sich an den Hals.

-Was habe ich blo├č getan? An einem gl├╝henden Sch├╝rhaken geluscht, wie an einem Dauerlutscher?-

Ihre Hand lag an ihrem Hals. Der Hustenanfall sch├╝ttelte Sie noch ein paar Mal durch und ebbte langsam ab. Vor Ersch├Âpfung lie├č Sie die Augen geschlossen und blieb ganz still liegen. Erst als Sie Emmas leises wiehern vernahm, kehrte in ihr das Leben zur├╝ck. Sie ├Âffnete die Augen und hatte ein verschwommenes Bild vor Augen.

-Jetzt werde ich auch noch blind.-

Ihre Komik war zum schreien. Ich musste einfach lachen. Sie setzte sich auf und rieb sich die Augen, damit sie wieder klarer sehen konnte.

-Jetzt geht es schon besser. Noch ein paar Mal die Augen auf und zu uns Sie sind wie neu.-

Sie schaute sich um, um nach zu sehen, wo Emma genau war. Weit konnte sie nicht sein. Als sie den Kopf nach rechts drehte lag Emma seelenruhig im Gras und beobachtete Sie.

“Ach…da bist Du.”

Sie schluckte mehrere Male hinter einander, da ihre Kehle wie ausgetrocknet war. Sie schaute Emma liebevoll an und bemerkte das wei├če Fohlen erst, mich, als ich den Kopf hob. Ich hatte ihre Stimme geh├Ârt und ich war kr├Ąftig genug, mich ihr zu zeigen.

Sie war perplex und schaute Emma nicht an, sondern starrte auf mich und sprach zu mir, obwohl sie Emma meinte.

“Wann hast Du denn ein Fohlen bekommen?”

In Racy Lees Gedanken herrschte das reinste Chaos, aber mit einer Pr├Ązision und einer unglaublichen Schnelligkeit erfasste Sie die von ihr, f├╝r kurze Zeit, verdr├Ąngten Erinnerungen an ihrem kurz bevorstehenden Tod und starrte weiterhin mich an. Und im n├Ąchsten Augenblick schossen Racy Lee die Erinnerungen durch den Kopf und Sie schnappte erschrocken nach Luft.

“Du lebst!”

Sie machte bestimmt eine so komische Fratze das es Emma zum wiehern brachte und Sie dadurch ihren Kopf hin und her warf.

“Emma wir haben es geschafft.”

Racy Lee bewegte sich ganz langsam Richtung Emma, auf mich zu, damit ich mich nicht erschrecken sollte. Ich sah Sie auf mich zu kommen. Ja, jetzt wusste ich diese Erinnerung richtig zu deuten.

“Ich hoffe Emma ich kann auf dich z├Ąhlen und kannst Es mit, in deiner inneren Ruhe einbeziehen, damit es wei├č, dass ich eine Freundin bin und nichts b├Âses im Schilde f├╝hre.”

Sie sagte es in einem liebevollen und neckenden Ton. Aber Emma brauchte gar nichts zu tun. Ich stand auf und kam Racy Lee auf halbem Wege entgegen.

“Du bist aber ein Pracht…? Was bist Du eigentlich f├╝r ein Geschlecht?”

Sie schaute mir, dem Fohlen zwischen den Hinterl├Ąufen.

“Ah…Du bist ein kleiner Hengst."

Ich hatte auch dieses Mal ein schneewei├čes Fell und auf der Stirn einen schwarzen Fleck, wollte aber nicht still stehen, sodass Sie sich das schwarze Merkmal h├Ątte besser ansehen k├Ânnen. Immer wieder zappelte mein K├Ârper, bis sie verstand und es zu lie├č das ich mich an sie lehnte. So wollte ich ihr zeigen das ich keine Angst vor ihr hatte. Doch mein Verhalten war falsch, untypisch f├╝r ein Fohlen. Es ├╝berraschte Sie sehr das ein Wildpferd und dazu noch ein Jungtier, sich so zu traulich gegen├╝ber einen Menschen zeigte. Dennoch konnte ich nicht widerstehen, mich von ihr ausgiebig streicheln zu lassen.

Ich lenkte sie ab und so bemerkte sie erst sp├Ąt was mit ihr passierte. Wie ihre Gef├╝hle auf mein Verhalten reagierten. Es durchflutete sie hei├č und kalt. Sie wurde ├╝berw├Ąltigt und ihr fehlten die Worte. Sie stand nur da und streichelte mich unaufh├Ârlich weiter. Ihr K├Ârper zeigte es ihr auf seine Weise und so rinnen die Tr├Ąnen ├╝ber ihre Wangen.

“Wie kann es sein das ein Gesch├Âpf wie Du mich so aus der Fassung bringt?”

Ihr Gehirn kam langsam wieder in Fahrt.

“Wird ja auch Zeit.”

Herr ├╝ber ihre eigenen Sinne zu sein, war f├╝r Racy Lee das wichtigste, seitdem sie in der Stadt, einer ├Ąlteren Dame begegnet war, die immerzu verwirrt schien. Sie wusste nicht wer Sie selber war oder wo Sie wohnte. Es musste schrecklich sein, nicht zu wissen wer man ist und wohin man geh├Ârte. Sie hatte die Dame zum Sheriff gebracht und es stellte sich dummerweise f├╝r den Sheriff heraus, das die verwirrte Dame, seine Mutter war.

“Es f├╝hlt sich so an, als ob ich mein ganzen Leben lang, nur auf dich, gewartet h├Ątte!

Als ob ich bei dir sicher und geborgen w├Ąre!

Als ob ich endlich, bei dir, zu Hause bin!

Als ob Du die L├Âsung meiner Sorgen w├Ąrst!

Als ob ich den Verstand verliere.”

Sie fing an zu lachen, dass ihr die Tr├Ąnen wieder ├╝ber die Wangen liefen. Sie wollte es nicht war habe.

“Ja, das ist es. Ich verliere meinen Verstand. Das gibt es doch gar nicht! Mein Verstand muss bei deiner Rettung ertrunken sein!

Warum geben mir Tiere das Gef├╝hl, das ich etwas vermisse?

Das ist so unlogisch.

Erst der Adler, dann der Hund und nun auch Du?

Fehlt mir wirklich etwas so wichtiges, das ich es nur von Euch Tieren bekommen kann?”

Ihr Lachen. Ihr Lachen erf├╝llte erneut die Stille.

Sie konnte nicht einmal, ansatzweise erraten, wer diese Tiere wirklich darstellten. Das machte mich sehr traurig, doch was h├Ątte ich auch anderes erwarten k├Ânnen? Ich war ungerecht zu ihr, aber es half nichts, sie in Schutz zu nehmen. Ich war traurig und ├Ąrgerte mich, weil ich nicht anders konnte, ihr gegen├╝ber nachsichtig zu sein.

“Wie k├Ânntest Du mir auch, kleines Fohlen, in meiner Welt helfen?”

Ich war still stehen geblieben und schaute Racy Lee fest in die Augen. Und sofort h├Ârte Sie auf zu lachen.

Unsere Blicke trafen sich!

Wir beide erstarrten

Racy Lee schaute schnell weg, v├Âllig verwirrt, das ich Sie so intensiv mustern konnte. Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder meinen schwarzes Merkmal zu, da ich nun still hielt, um es zu betrachten. Nun nutzte Sie die Gelegenheit ausgiebig, um es sich genau anzuschauen.

“Es sieht aus wie ein zerrissener Stern. Eher, die Linke Seite eines zerrissenen Sterns. Aber es kann auch nur meine Einbildung sein. Wunschdenken. Ich halluzinieren wahrscheinlich. Der halbe Stern sieht durch das zerzauste wei├če Fell eher aus wie ein zerfetzter Stern. Als ob man Ihn in zwei H├Ąlften gerissen hatte. Das sieht bestimmt nur so aus, weil dein Fell in alle Richtungen zeigt."

Sie versuchte das Fell glatt zu streicheln.

“Vielleicht ist es ja gar kein Stern.”

Dennoch war sie sich nicht absolut sicher. Aber egal was sie versuchte, das Fell lie├č sich nicht gl├Ątten.

“Dann bleibt dein Merkmal eben ein halber Stern.”

Sie l├Ąchelte mich an und ich wieherte zur├╝ck.

 

Ich lie├č sinnlos die Zeit verstreichen. Es waren Vier Jahre vergangen, seitdem ich sie verlassen hatte und die gro├če Verantwortung lastete auf Ihren Schultern. Viele N├Ąchte verfielen Ihren Tr├Ąnenstrom zum Opfer.

 

Grysbo stupste sie in den R├╝cken und Racy kam in das hier und jetzt zur├╝ck. Sie wischte sich, wie selbstverst├Ąndlich, die Tr├Ąnen von den Wangen, die w├Ąhrend ihres Ausflugs in die Vergangenheit, unbemerkt geflossen waren. Sie schniefte noch einmal und sah Grysbo an. Ihr Blick war leer. Ausgebrannt. Sie f├╝hlte sich so verloren. F├╝r sie war damals die Welt zusammen gebrochen. Die Wahrheit war so offensichtlich, doch f├╝r Racy nicht begreifbar. Ihr menschliches Denken verhinderte dass Sie die Wahrheit erkennen konnte.

Ihre Tiere!

Ihre einzig Wahre Verbindung.

Ich f├╝hlte mich so schuldig, doch meine Mittel waren nun einmal begrenzt, durch die Zeit. Mir blieb nichts anderes ├╝brig als zu warten; so verging die Zeit und ich sah, wie aus dem jungen M├Ądchen eine Frau wurde. Es waren nun volle Vier Jahre vergangen. Ich sah wie Ihr Ungl├╝ck seinen Lauf nahm. Je ├Ąlter Sie wurde, desto gr├Â├čer wurden die Probleme. Ihr Leben wurde zu einem Spie├črutenlauf und es sollte noch schlimmer kommen. Je ├Ąlter Sie wurde, desto sch├Âner und unheimlicher empfanden es die Menschen um Sie herum, wenn Sie ihnen zu nah kam. Egal wo Sie auftauchte hinterlie├č Sie staunende, ├Ąngstliche oder angewiderte Menschen und die Menschen, die vor Neid sich innerlich auffra├čen, schickten ihr etliche Fl├╝che mit auf dem Weg. Niemand konnte es lange in Ihrer Gegenwart aushalten, ohne den alles zerfressenden Neid und die Angst, des au├čergew├Âhnlichen, zu sp├╝ren. Sie war die sch├Ânste, reinste und geheimnisvollste Frau, die die Menschen in Ihrer Umgebung je kennen lernen sollten.

Aber das ist nicht das einzige faszinierende, was diese junge Frau, so sch├Ân erschienen lie├č. Es waren auch Ihre Augen! Augen so gr├╝n wie der reinste Smaragd. Schaute man in Ihre Augen konnte man sich nicht finden. Weite Tiefe! Kein Spiegelbild w├╝rde sich jemals in Ihnen widerspiegeln, f├╝hlte sich gefesselt vor Ehrfurcht und Angst. Menschen standen vor Ihr und konnten keine klaren Gedanken mehr finden.

Gefangen in der Tiefe!

Waren diese Augen w├╝tend, wie in diesem Moment, zogen kleine schwarze F├Ąden durch das Smaragdgr├╝n. Strahlten Sie vor Gl├╝ck, ging die Farbe in einem Jade gr├╝n ├╝ber. Erf├╝llten diese Augen Traurigkeit oder das Ungl├╝ck, wurde das Smaragdgr├╝n dunkel wie Tannennadeln. Die Menschen, die es bemerkten, hatten keine sinnvolle Erkl├Ąrung parat. Es entstanden die wildesten Ger├╝chte um Sie.

Ihrer Person.

Deswegen wurde Sie gemieden, denn die Angst war zu gro├č, vor dem Unbekannten, das keine logische Erkl├Ąrung zu lassen w├╝rde. Ja, Angst hatten Sie alle, die Unwissenden, nicht aber die Wissenden. Und zu den Wissenden geh├Ârten die Menschen die mit ihr auf der Ranch lebten oder gelebt hatten. Ihre Eltern, David und Elisabeth Green, Carl, Mary Lou und Matthew Ryder, Bill und Christian Masterson. Ein paar Jahre sp├Ąter brachte Bill Emily Flint auf die Ranch.

Zu allem ├ťbel kam noch hinzu, das Sie, einen perfekten K├Ârperbau, mit wohl proportionierten Rundungen vorweisen konnte. Jeder Mann drehte sich um, wenn sie in Sichtweite gekommen war. Ihre Sch├Ânheit war vollkommen. Als ob Mutternatur nur Zeit f├╝r Sie er├╝brigt h├Ątte. Ihre Haut schimmerte wie reines Gold, makellos, glatt. Sie sah so weich aus, das man Ihre Haut ber├╝hren wollte, um sicher zu sein, das man nicht tr├Ąumte, aber aus Angst, Sie zu zerst├Âren, es lieber bleiben lie├č. Und so wurde das Verlangen immer unterdr├╝ckt. Das Rot Ihrer Lippen gleiche denen der Wildbeeren im Wald. L├Ąchelte Sie, zeigten sich wundersch├Âne gleichm├Ą├čige wei├če Z├Ąhne. Ihre erste Erscheinung wirkte zerbrechlich, das t├Ąuschte. Ihre H├Ąnde so zart, packten mit an, wo Sie konnten. Keiner traute Ihr k├Ârperliche Kraft zu, eher wollte man Sie vor allem und jedem besch├╝tzen.

Das war Ihr menschliches Schicksal oder nicht?

├ťbernat├╝rliche Sch├Ânheit, gepaart mit Neid, Angst und Hass.

 

 

Nun entschied ich das die Zeit gekommen war, das Riskio ein zu gehen vor dem ich gro├če Angst hatte. Es w├╝rde schwer werden. Anders konnte ich Ihr,.... Nein! Anders konnte ich uns nicht helfen und wenn mehr sinnlose Zeit vergeudet wurde, passierte es vielleicht, das wir verliere und das f├╝r immer. Menschen waren ja so etwas von kompliziert und gewaltt├Ątig. Weder hatten Sie Respekt vor der Natur, geschweige denn, vor ihrer eigenen Rasse. Es waren dunkle Wolken am Horizont auf gezogen f├╝r Racy Lees Ranch und ich hatte genug Informationen, um alles zum Guten zu wenden.

Sch├Ân und gut, aber waren diese Informationen auch da, wenn ich Sie brauchte? Wenn ich nicht ich selber war, fiel mir alles unendlich schwerer. Erinnerungen zu bewahren! Gef├╝hle zu verstehen! Wie lange w├╝rde mein Bewusstsein diesmal brauchen, um mich meinem neuem Ich zu stellen und anzunehmen?

Es half aber alles nichts. Ich musste vor jeder Wandlung meine Angst besiegen und warum sollte es jetzt nicht das letzte mal sein? Die Grenze zu ├╝berschreiten und meinen Verstand zu zwingen meinen K├Ârper zu rei├čen und zu formen. Es war jedes mal aufs Neue eine Herausforderung die meinen ganzen Mut erforderte. Ich wurde das Gef├╝hl nicht los, das mit jeder Wandlung sich ein St├╝ck meiner Seele aufl├Âste. Tat ich es nicht, w├╝rde mich meine Angst besiegen und alles w├Ąre verloren. Liebe, Vereinigung, unsere Vollkommenheit stand auf dem Spiel und die Ewigkeit ist zu lang, falls wir soweit kommen w├╝rden.

Wir beide waren dann verloren!

Ich zitterte am ganzen K├Ârper.

Ging es mir jetzt besser ?

Ja und Nein. Es half, die Dinge direkt bei Namen zu nennen und sich selber einzugestehen, welcher der beste Weg f├╝r einen selber war, auch wenn es ein unbequemer Weg sein w├╝rde. Vielleicht stellte ich mir es besser als ein Abenteuer vor, denn irgendwie war es auch eines, dem ich mich sowieso nicht entziehen konnte und es noch l├Ąnger hinaus zu z├Âgern, war eher dumm und es lie├če mich nur noch l├Ąnger leiden, und nichts lag mir ferner, als wie das zu vermeiden.

Jetzt sah ich diese erwachsene Frau. Ihre Augen erf├╝llt mit dieser tiefen Verzweiflung. Sie weinte und war kaum wieder zu erkennen. Ihr rotes Haar sah eher grau aus und sie hatte schwarze verschmierte Flecken im Gesicht. ├ťberall h├Ârte man laute schreiende Stimmen. Ihre befand sich mittendrin. Ich musste mich sehr anstrengen, um Sie nicht aus den Augen zu verlieren. Das Chaos war perfekt und ich h├Ârte Ihr leises Schluchzen, das Sie immer wieder zwang, in die Stille zu versinken. Ich war hin und her gerissen. Meine ├ťberlegungen galten ihr.

War Sie nun bereit mich in ihr Leben zu lassen, als Mensch, damit wir endlich zu einander finden konnten?

Hatte ich den richtigen Zeitpunkt verpasst?

War es vielleicht schon zu sp├Ąt?

Ich wusste wie sich alle Mitglieder der Ranch ver├Ąndert hatten. Doch nie empfand ich den Zeitpunkt als richtig.

Ich sch├╝ttelte meinen Kopf.

Wovor hatte ich so gro├če Angst?

War es wirklich m├Âglich das ich scheitern konnte?

Wollte ich mich deswegen vor dieser Herausforderung dr├╝cken?

Mit einer M├Âglichkeit hatte ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt.

Was ist wenn Sie mich gar nicht mehr will ?

Was ist wenn Sie mich gar nicht mehr brauchte?

Was ist wenn ihr das menschliche Dasein gefiel ?

Das waren die Fragen die mich qu├Ąlten. Aber nie gewagt hatte Sie mir offen und ehrlich zu stellen.

Dann stand mein Entschluss fest, breitete meine Fl├╝gel aus und lie├č Sie ein paar Mal auf und nieder sinken. Die Fl├╝gelschl├Ąge verst├Ąrkend,einen perfekten Start vom Ast und zu einem letzter Rundflug. Ich wollte das Sie wusste das ich da war und kommen w├╝rde. So schrie ich laut auf, kreiste mehrmals um die gro├če schwarz -graue Rauchs├Ąule herum, sie schaute zu mir hinauf und ein letzter Schrei entfuhr mir.

Ich hatte das Gef├╝hl, dass es das letzte gro├če Abenteuer werden w├╝rde. Wie sollte ich mich irren!


Ich flog in Richtung des Hauptgeb├Ąudes und hatte keine Vorstellung, wie die kommende Wandlung verlaufen w├╝rde, aber dar├╝ber wollte ich mir jetzt keine Gedanken machen und geno├č lieber meinen letzten Flug.

Alles war wei├č. Ab und an sah man das Dunkel der Baumst├Ąmme, die nicht vom Schnee bedeckt waren. Mein Flug erreichte schneller sein Ziel als mir lieb gewesen war. Die H├Ąuser der Ranch kamen in Sichtweite. Ein Plan war nicht geschmiedet, so ging ich in den Sinkflug, um mehr Details von den H├Ąusern zu bekommen, hielt nach einen offenen Fenster aus schau und am besten w├Ąre Racy Lees Haus gewesen. Doch kein Fenster war offen, das Gl├╝ck war mir nicht hold. So flog ich zu Carl seinem Haus und da erwartete mich derselbe Anblick, alle Fenster waren geschlossen und ich war mir sicher, das es bei den anderen H├Ąusern genauso war. Es leuchtete mir langsam ein. Die Menschen mochten die K├Ąlte nicht. Sie war einer ihrer schlimmsten Feinde, obwohl der Eindruck bestand, das generell die Natur ihnen nicht besonders gut gefiel. Nat├╝rlich gab es Ausnahmen unter den Menschen, viele liebten die Natur. So ein Mensch war Racy Lee. Man kann sagen die Menschen hassten und ben├Âtigten gleichzeitig die Natur, denn ohne Wasser und Holz, Wieden und Regen konnten sie nicht existieren. Warum auch einfach leben, wenn man so kompliziert war wie ein Mensch es nur sein konnte.

Ich schindete Zeit, denn mein Problem war immer noch nicht gel├Âst. Die H├Ąuser kamen also nicht in Frage. Was blieb mir da noch f├╝r eine Alternative?

Die St├Ąlle, genauer gesagt, der Pferdestall. Ich sa├č auf dem Dach der Ryders, begann mit den Fl├╝geln zu schlagen und flog hin├╝ber zu dem Stall. Er lag etwas weiter nach hinten, fast auf derselben H├Âhe. Kam man von den Weidegr├╝nden zur├╝ck war er es das erste Geb├Ąude. Ich umkreiste ihn einmal und h├Ârte Emma wiehern, sie sp├╝rte, das ich da war. Der Stall entpuppze sich auch als Fehlschlag. Die kleinen Luken waren nicht weit genug ge├Âffnet und die Tore waren zu. Das waren keine guten Aussichten. Meine Chancen standen gar nicht gut, denn ich hatte nur zwei Optionen.

Die erste war, ich m├╝sste warten bis mir die Tore ge├Âffnet wurden und mich hinein schmuggeln, doch war die Gefahr sehr gro├č, das ich entdeckt wurde und zum anderen, wenn meine Wandlung hier statt fand, konnte man mich gut entdecken. Ich w├╝rde ein heiloses Chaos verursachen und die Wahrscheinlichkeit gro├č, das sie nicht rechtzeitig abgeschlossen war, um dann eine sinnvolle Erkl├Ąrung abgeben zu k├Ânnen.

Meine letzte Option war, es irgendwo hier drau├čen im freien zu wagen, was damit gleich kommen w├╝rde, mich direkt erschiessen zu lassen. Die K├Ąlte w├╝rde mich umbringen. Der Mensch besa├č kein Fell. Sie sch├╝tzen sich mit der so genannten Kleidung. Doch wo sollte ich die her bekommen. In meiner jetztigen Wandlung konnte ich mir keine Kleidung besorgen. Ich w├╝rde nicht lange hier drau├čen ├╝berleben. Meine Erinnerungen verschwanden sofort nach der Wandlung, also konnte ich nie sagen wie lange ich gebraucht habe und unter diesen Umst├Ąnden w├Ąre zu viel Zeit mein sicherer Tod.

Ich steckte in der Zwickm├╝hle. Wie sollte ich mich entscheiden? Ich w├Ągte meine Optionen gegen einander auf.

Welche k├Ânnte die bessere Wahl sein?

Hatte ich ├╝berhaupt eine Wahl?

Wenn ich jetzt nicht dieses Risiko ein ging, w├╝rde ich es dann jemals wieder in Erw├Ągung ziehen?

Ich k├Ânnte auch bis zum Fr├╝hling warten. Meine Chancen w├Ąren um einiges besser. Ich w├╝rde mich nicht so in Gefahr begeben. Ganz sicherlich nicht. Doch ich war mir ziemlich sicher, das ich diese Zeit nicht mehr hatte.

Meine Entscheidung war gefallen. Nun musste ich nur noch einen guten Platz aussuchen. Er durfte nicht zu weit weg von den H├Ąusern sein. Also stieg ich wieder in die L├╝fte und suchte nach einem Platz und zu meiner ├ťberraschung sah ich ihn auch schnell. Er lag etwas abseits des Stalls, kam man von den Weidegr├╝nden sah man ihn nicht, da mehrere B├Ąume die Sicht dorthin versperrten. Ich erkannte den Apfelbaum, der weder Bl├Ątter noch Fr├╝chte zu dieser Jahreszeit trug. Der Platz war ideal. Ich hatte mindestens sechs Stunden Zeit bevor alle wieder heim kehrten.

Wenn ich mich noch besser konzentrieren w├╝rde k├Ânnte ich die Wandlung schneller hinter mich bringen. Ich musste es drauf ankommen lassen.

Ich ging in den Sinkflug und landete neben den kahlen d├╝rren Baum. H├╝pfend stellte ich mich zwischen den kleinen Baum und der Baumreihen hinter mir. Meine Wandlungsbilder jagten mir durch den Kopf und dann h├Ârten sie abrupt auf, als das passende Bild klar vor meinen Augen erschien. Ich streckte meinen Hals, sowie Beine und Gefieder, einen nach den anderen einmal aus. So versuchte ich meinen jetzigen K├Ârper zu entspannen. Danach schloss ich die Augen und verlangsamte meine Atmung. Meine Konzentration befasste sich in diesem Moment nur auf die Atmung, bis ich in einem Trance artigen Zustand verfallen war. Meine Umgebung verschwunden, befand mich im Nichts und w├Ąhrend ich auf die Atmung achtete, brachte ich das Bild mit meinem K├Ârper zusammen. Ein grelles Licht flammte auf, als sich Bild und K├Ârper Zentimeter f├╝r Zentimeter n├Ąherten. Ich versuchte alles um den Vorgang so bewusst wie m├Âglich zu leiten. Das Licht wurde immer heller, greller. Normale Menschen w├╝rde es erblinden lassen. Dieses Licht existierte auf Erden nicht.

Jetzt war es soweit. Das Bild und mein K├Ârper trennte nur noch einen Zentimeter, einen Wimpernschlag, einen einzigen Gedanken, einen Willen. Die Entscheidung lag bei mir. Mein letzter Gedanke und ich lies es geschehen. Nun gab es kein zur├╝ck mehr. Die Wahl war getroffen, besiegelt und wurde nun zur Realit├Ąt.

Sie trafen sich und wurden eins. Das Licht explodierte, im selben Moment begann das Rei├čen, Licht schoss durch die tausenden von Rissen in der alten Wandlung. Jede Faser, jeder Muskel war f├╝r einen kurzen Moment durchsichtig gemacht, unendliche Licht str├Âmte durch sie hin durch. Ich sp├╝rte gleichzeitig die g├╝tige W├Ąrme die vom Licht aus ging. Arme, Beine, mein gesamter Oberk├Ârper waren betroffen. Sie wurden vom Licht zerrissen und mit ihm, folgte der Schmerz, etwas zu zerst├Âren. Tausende kleiner Lichtrisse durchzogen den K├Ârper, wodurch der Schmerz immer gr├Â├čer und gr├Â├čer wurde. Die Risse vermehrten sich so schnell das bald kein K├Ârper mehr zu erkennen war, nur reines Licht, bis die alte Wandlung sich aufgel├Âst hatte und dunkle Str├Ąnge, anstatt Risse, den neuen K├Ârper, die neue Wandlung zu formen begannen. Ich hatte keine genaue Vorstellung davon wie f├╝r Au├čenstehende dieser Akt aussehen mochte, doch hatte man mich gewarnt. Kein Mensch darf jemals Zeuge werden.

Die Dunklen Str├Ąnge wurden zahlreicher, explodierten f├Ârmlich, da ich mich noch st├Ąrker als jemals zu vor, auf diesen Prozess konzentrierte, wenn es den m├Âglich war, denn ich wollte es immer schnell hinter mich bringen. Es war kein k├Ârperlicher Schmerz. Ich f├╝hlte ihn in meinen Gedanken. Ich wu├čte wie es war ein Lebewesen zu zerst├Âren. Doch in diesem Fall war es meine Entscheidung gewesen und sie st├Ąrkte mich nicht. Nicht dieses Mal. Nicht so wie es fr├╝her der Fall gewesen sein sollte. Ich war der Richter und der H├Ąnker.

Der Schmerz schwellte weiter an. Es war nicht nur eine reine Zerst├Ârung, jetzt wo ich einen neuen K├Ârper erschaffen hatte, starb auch ein Teil meiner Seele, mit jeder Wandlung ein St├╝ck mehr. Diesen Prozess, meines Verfalls, den Verfall meiner Seele, das Verschwinden auf Ewig, konnte nur noch eine Person stoppenund die hatte nicht die leiseste Ahnung von meiner Existenz.

Das Licht explodierte und wie ein funken Regen st├Âberte es in allen Richtungen davon. Jetzt blieb nur noch ein Akt ├╝brig. Meinen Geist und meine Seele mit dem K├Ârper zu verbinden. Das war aber nicht der spannende Teil. Dieser Teil ├Ąngstigte mich jedes Mal aufs neue. Und jedes mal die gleichen Fragen.

Wo w├╝rde ich landen?

Wie viel Erinnerung habe ich mit genommen?

Wie gro├č wird der Schmerz bei diesem Erwachen sein?

Dieses mal gesellten sich schwerweigendere Fragen dazu.

Tue ich jetzt das richtige?

Wie werde ich diese neue Situation meistern?

Wie sollte ich mein erscheinen recht fertigen?

Was w├╝rde ich sagen?

Wie werden sie auf mich reagieren?

Ich z├Âgerte wie immer die entg├╝ltige Vereinigung hinaus. Qu├Ąlende Zweifel plagten mich.

Da war aber noch die wichtigste Frage.

Wie komme ich mit der neuen Wandlung zu recht?

Auf meine Fragen gab es Antworten. Das wu├čte ich. Es war nun an der Zeit sie ein zu fordern, von meinem Schicksal, das mich betrogen hatte, denn es war f├╝r mich immer offensichtlicher geworden, das ich schon immer eine Zukunft besessen haben musste, sonst w├Ąre ich nicht da, wo ich jetzt w├Ąre. Tatsachen waren Tatsachen, entweder verschlo├č ich meine Augen davor oder ich gab mir einen Ruck und bestimmt ab sofort mein Schicksal selber.

Hatte ich nicht schon l├Ąngst damit begonnen?

In dem ich auf die Suche gegangen bin?

Doch wusste ich in dieser Zeit nicht das ich mein Schicksal ├Ąndern konnte wie ich es wollte. Ich war eine Zeit lang der Meinung gewesen, das es eine Pr├╝fung sein musste und der Ausgang schon fest stand. Nie war es jemanden gelungen. Nie war jemand zur├╝ck gekehrt.

Und damit war nun Schluss! Ich bewegte mich in Gedanken auf meinen neuen K├Ârper zu, f├╝gte mich und nahm meinen Platz ein.

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kkm1979
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pyrmonter Re: Re: Re: Re: Die Probleme eines (des) Formwandlers -
Zitat: (Original von kkm1979 am 01.08.2012 - 17:05 Uhr)
Zitat: (Original von pyrmonter am 01.08.2012 - 10:11 Uhr)
Zitat: (Original von kkm1979 am 29.07.2012 - 02:16 Uhr)
Zitat: (Original von pyrmonter am 28.07.2012 - 16:48 Uhr) Das sind aber viele Seiten. Etwas zuviel an dieser Stelle, aber eben eine Flei├čarbeit und das sollte schon mal ihre Anerkennung finden.
Der Text ist locker und verst├Ąndlich, der Leser kann dir folgen und das ist schon mal gut und wichtig. Allerdings Fremdworte, wie D├ęja-vue, die nicht allzu├╝blich sind, sollten ihre Erkl├Ąrung finden, besonders in diesem Fall, da es mehrere Deutungen zul├Ąst, sollte eindeutig werden, was gemeint ist.
In dem Text steckt aber auch etwas wie Unsicherheit des Autors. Denn die zum Ausdruck gebrachten Gef├╝hle des Wesens sind nicht immer logisch.
Andererseits ist eine ausf├╝hrliche Eingangsbeschreibung von Vorteil.

Ich w├╝rde sagen
"Weitermachen!"

Mit den besten W├╝nschen dazu
p,



Guten Morgen pyrmonter : )

Ich danke dir f├╝r deine offene und ehrliche Kritik : ) Eines ist mir definitiv gelungen, dich in die Irre zu f├╝hren und das ist pure Absicht. Der Leser soll nicht erfahren um was f├╝r ein Wesen es sich dreht, bildet sich aber schon eine Meinung oder auch einen Verdacht. Ich versuche kriptisch zu schreiben.
Der Satz mit dem Wort Dej├í-vue h├Ątte gar nicht mehr im Text sein d├╝rfen. Das war mein Fehler. Der Satz diente dazu Racys Gedanken mit h├Âren zu k├Ânnen, doch hatte ich in diesem Abschnitt alles rau gezogen.
Unsicher heit des Autors? Die ist sowieso vorhanden : ))))) aber auch das Wesen erlebt alles das erste Mal. Ich hatte gehofft das man heraus lesen kann, das er nicht da ist wo er normalerweise sein sollte. Krytisch halt : ))) Das Geheimnis, um meine Protagonisten, was sie sind, habe ich in meinem ersten Buch noch nicht einbauen k├Ânnen. Meine Unsicherheit : ))))
Und jetzt das Problem mit den vielen Seiten : (((( Der Text ist im Fluss geschrieben und ich habe keinen blassen Schimmer wo ich ├╝berall einen cut machen k├Ânnte : (((((
Deine Kritik war mir sehr willkommen!!! Danke : )))

GLG
kkm : ))





Guten Morgen Kilometerstein 1979.

Lasse mich noch etwas sagen.
Es spricht ja f├╝r dich, dass es dir gelingt so eine Geschichte in einem Zug zu schreiben. Dann lass es erst mal ruhen, wenn deine Gedanken in Schriftform gefasst sind. Doch dann, wenn du ausgeschlafen hast, dann versuche mit Abstand, gleich deinem Leser, dem du die Geschichte erz├Ąhlst, sie zu betrachten und du wirst selber finden, da oder dort k├Ânnte noch etwas Erkl├Ąrendes eingef├╝gt werden oder eine Satzgestaltung verbessert sein.
Ach ja, dass mit der Irref├╝hrung.
Verraten soll man auch nicht gleich alles, das erh├Âht die Spannung und regt die Fantasie des Lesers an, aber so nach und nach braucht er doch mal eine Einf├╝gung, die seiner Logig hilft, seine Fanthasie in die Bahnen zu lenken, in denen sich deine Geschichte bewegt. Also nicht in die Irre f├╝hrt.
Die Festlegung der jeweiligen Seitenzahl bleibt dir unbenommen. Dies war nur eine Bemerkung aus der Erfahrung hier. Aber sie kann auch helfen die Neugier zu wecken und damit zus├Ątzliche Spannung erzeugen.

So, nun w├╝nsche ich dir eine angenehme Nachtruhe und schlafe mit deiner Fantasie ein, dann hast du am andern Tag ein neues Kapitel.

Es gr├╝├čt dich so
p.




Du scheinst eine Kleinigkeit vergessen zu haben. Ich bin kein Profi und dieses Buch ist mein erster Versuch zu schreiben. Du hast in einem anderen Kommentar geschrieben, mein Text ist locker und verst├Ąndlich. Das ist wichtig!! Ich m├Âchte den Leser Neugierig machen, auf meine Protagonisten und mein gew├╝nschtes Ziel habe ich geschafft!! Das aus dem Text nicht heraus zu lesen ist, was Sie sind. Du darfst mir gerne pers├Ânlich schreiben und mir deine Bitte genauer vor zu tragen, wo es genau an Erkl├Ąrungsbedarf mangelt. Ich sehe ihn nicht, weil mir wahrscheinlich die richtigen Worte fehlen. Aber um es noch einmal deutlich zu sagen, was sie sind, erf├Ąhrt man nicht im ersten Kapitel : )

LG
nicht Kilometerstein, bitte!! so viel Zeit muss sein : )




Pardon.
Ich wollte dir nicht auf die F├╝├če treten.
p.
Vor langer Zeit - Antworten
kkm1979 Re: Re: Re: Die Probleme eines (des) Formwandlers -
Zitat: (Original von pyrmonter am 01.08.2012 - 10:11 Uhr)
Zitat: (Original von kkm1979 am 29.07.2012 - 02:16 Uhr)
Zitat: (Original von pyrmonter am 28.07.2012 - 16:48 Uhr) Das sind aber viele Seiten. Etwas zuviel an dieser Stelle, aber eben eine Flei├čarbeit und das sollte schon mal ihre Anerkennung finden.
Der Text ist locker und verst├Ąndlich, der Leser kann dir folgen und das ist schon mal gut und wichtig. Allerdings Fremdworte, wie D├ęja-vue, die nicht allzu├╝blich sind, sollten ihre Erkl├Ąrung finden, besonders in diesem Fall, da es mehrere Deutungen zul├Ąst, sollte eindeutig werden, was gemeint ist.
In dem Text steckt aber auch etwas wie Unsicherheit des Autors. Denn die zum Ausdruck gebrachten Gef├╝hle des Wesens sind nicht immer logisch.
Andererseits ist eine ausf├╝hrliche Eingangsbeschreibung von Vorteil.

Ich w├╝rde sagen
"Weitermachen!"

Mit den besten W├╝nschen dazu
p,



Guten Morgen pyrmonter : )

Ich danke dir f├╝r deine offene und ehrliche Kritik : ) Eines ist mir definitiv gelungen, dich in die Irre zu f├╝hren und das ist pure Absicht. Der Leser soll nicht erfahren um was f├╝r ein Wesen es sich dreht, bildet sich aber schon eine Meinung oder auch einen Verdacht. Ich versuche kriptisch zu schreiben.
Der Satz mit dem Wort Dej├í-vue h├Ątte gar nicht mehr im Text sein d├╝rfen. Das war mein Fehler. Der Satz diente dazu Racys Gedanken mit h├Âren zu k├Ânnen, doch hatte ich in diesem Abschnitt alles rau gezogen.
Unsicher heit des Autors? Die ist sowieso vorhanden : ))))) aber auch das Wesen erlebt alles das erste Mal. Ich hatte gehofft das man heraus lesen kann, das er nicht da ist wo er normalerweise sein sollte. Krytisch halt : ))) Das Geheimnis, um meine Protagonisten, was sie sind, habe ich in meinem ersten Buch noch nicht einbauen k├Ânnen. Meine Unsicherheit : ))))
Und jetzt das Problem mit den vielen Seiten : (((( Der Text ist im Fluss geschrieben und ich habe keinen blassen Schimmer wo ich ├╝berall einen cut machen k├Ânnte : (((((
Deine Kritik war mir sehr willkommen!!! Danke : )))

GLG
kkm : ))





Guten Morgen Kilometerstein 1979.

Lasse mich noch etwas sagen.
Es spricht ja f├╝r dich, dass es dir gelingt so eine Geschichte in einem Zug zu schreiben. Dann lass es erst mal ruhen, wenn deine Gedanken in Schriftform gefasst sind. Doch dann, wenn du ausgeschlafen hast, dann versuche mit Abstand, gleich deinem Leser, dem du die Geschichte erz├Ąhlst, sie zu betrachten und du wirst selber finden, da oder dort k├Ânnte noch etwas Erkl├Ąrendes eingef├╝gt werden oder eine Satzgestaltung verbessert sein.
Ach ja, dass mit der Irref├╝hrung.
Verraten soll man auch nicht gleich alles, das erh├Âht die Spannung und regt die Fantasie des Lesers an, aber so nach und nach braucht er doch mal eine Einf├╝gung, die seiner Logig hilft, seine Fanthasie in die Bahnen zu lenken, in denen sich deine Geschichte bewegt. Also nicht in die Irre f├╝hrt.
Die Festlegung der jeweiligen Seitenzahl bleibt dir unbenommen. Dies war nur eine Bemerkung aus der Erfahrung hier. Aber sie kann auch helfen die Neugier zu wecken und damit zus├Ątzliche Spannung erzeugen.

So, nun w├╝nsche ich dir eine angenehme Nachtruhe und schlafe mit deiner Fantasie ein, dann hast du am andern Tag ein neues Kapitel.

Es gr├╝├čt dich so
p.




Du scheinst eine Kleinigkeit vergessen zu haben. Ich bin kein Profi und dieses Buch ist mein erster Versuch zu schreiben. Du hast in einem anderen Kommentar geschrieben, mein Text ist locker und verst├Ąndlich. Das ist wichtig!! Ich m├Âchte den Leser Neugierig machen, auf meine Protagonisten und mein gew├╝nschtes Ziel habe ich geschafft!! Das aus dem Text nicht heraus zu lesen ist, was Sie sind. Du darfst mir gerne pers├Ânlich schreiben und mir deine Bitte genauer vor zu tragen, wo es genau an Erkl├Ąrungsbedarf mangelt. Ich sehe ihn nicht, weil mir wahrscheinlich die richtigen Worte fehlen. Aber um es noch einmal deutlich zu sagen, was sie sind, erf├Ąhrt man nicht im ersten Kapitel : )

LG
nicht Kilometerstein, bitte!! so viel Zeit muss sein : )
Vor langer Zeit - Antworten
pyrmonter Re: Re: Die Probleme eines (des) Formwandlers -
Zitat: (Original von kkm1979 am 29.07.2012 - 02:16 Uhr)
Zitat: (Original von pyrmonter am 28.07.2012 - 16:48 Uhr) Das sind aber viele Seiten. Etwas zuviel an dieser Stelle, aber eben eine Flei├čarbeit und das sollte schon mal ihre Anerkennung finden.
Der Text ist locker und verst├Ąndlich, der Leser kann dir folgen und das ist schon mal gut und wichtig. Allerdings Fremdworte, wie D├ęja-vue, die nicht allzu├╝blich sind, sollten ihre Erkl├Ąrung finden, besonders in diesem Fall, da es mehrere Deutungen zul├Ąst, sollte eindeutig werden, was gemeint ist.
In dem Text steckt aber auch etwas wie Unsicherheit des Autors. Denn die zum Ausdruck gebrachten Gef├╝hle des Wesens sind nicht immer logisch.
Andererseits ist eine ausf├╝hrliche Eingangsbeschreibung von Vorteil.

Ich w├╝rde sagen
"Weitermachen!"

Mit den besten W├╝nschen dazu
p,



Guten Morgen pyrmonter : )

Ich danke dir f├╝r deine offene und ehrliche Kritik : ) Eines ist mir definitiv gelungen, dich in die Irre zu f├╝hren und das ist pure Absicht. Der Leser soll nicht erfahren um was f├╝r ein Wesen es sich dreht, bildet sich aber schon eine Meinung oder auch einen Verdacht. Ich versuche kriptisch zu schreiben.
Der Satz mit dem Wort Dej├í-vue h├Ątte gar nicht mehr im Text sein d├╝rfen. Das war mein Fehler. Der Satz diente dazu Racys Gedanken mit h├Âren zu k├Ânnen, doch hatte ich in diesem Abschnitt alles rau gezogen.
Unsicher heit des Autors? Die ist sowieso vorhanden : ))))) aber auch das Wesen erlebt alles das erste Mal. Ich hatte gehofft das man heraus lesen kann, das er nicht da ist wo er normalerweise sein sollte. Krytisch halt : ))) Das Geheimnis, um meine Protagonisten, was sie sind, habe ich in meinem ersten Buch noch nicht einbauen k├Ânnen. Meine Unsicherheit : ))))
Und jetzt das Problem mit den vielen Seiten : (((( Der Text ist im Fluss geschrieben und ich habe keinen blassen Schimmer wo ich ├╝berall einen cut machen k├Ânnte : (((((
Deine Kritik war mir sehr willkommen!!! Danke : )))

GLG
kkm : ))





Guten Morgen Kilometerstein 1979.

Lasse mich noch etwas sagen.
Es spricht ja f├╝r dich, dass es dir gelingt so eine Geschichte in einem Zug zu schreiben. Dann lass es erst mal ruhen, wenn deine Gedanken in Schriftform gefasst sind. Doch dann, wenn du ausgeschlafen hast, dann versuche mit Abstand, gleich deinem Leser, dem du die Geschichte erz├Ąhlst, sie zu betrachten und du wirst selber finden, da oder dort k├Ânnte noch etwas Erkl├Ąrendes eingef├╝gt werden oder eine Satzgestaltung verbessert sein.
Ach ja, dass mit der Irref├╝hrung.
Verraten soll man auch nicht gleich alles, das erh├Âht die Spannung und regt die Fantasie des Lesers an, aber so nach und nach braucht er doch mal eine Einf├╝gung, die seiner Logig hilft, seine Fanthasie in die Bahnen zu lenken, in denen sich deine Geschichte bewegt. Also nicht in die Irre f├╝hrt.
Die Festlegung der jeweiligen Seitenzahl bleibt dir unbenommen. Dies war nur eine Bemerkung aus der Erfahrung hier. Aber sie kann auch helfen die Neugier zu wecken und damit zus├Ątzliche Spannung erzeugen.

So, nun w├╝nsche ich dir eine angenehme Nachtruhe und schlafe mit deiner Fantasie ein, dann hast du am andern Tag ein neues Kapitel.

Es gr├╝├čt dich so
p.

Vor langer Zeit - Antworten
kkm1979 Re: Die Probleme eines (des) Formwandlers -
Zitat: (Original von pyrmonter am 28.07.2012 - 16:48 Uhr) Das sind aber viele Seiten. Etwas zuviel an dieser Stelle, aber eben eine Flei├čarbeit und das sollte schon mal ihre Anerkennung finden.
Der Text ist locker und verst├Ąndlich, der Leser kann dir folgen und das ist schon mal gut und wichtig. Allerdings Fremdworte, wie D├ęja-vue, die nicht allzu├╝blich sind, sollten ihre Erkl├Ąrung finden, besonders in diesem Fall, da es mehrere Deutungen zul├Ąst, sollte eindeutig werden, was gemeint ist.
In dem Text steckt aber auch etwas wie Unsicherheit des Autors. Denn die zum Ausdruck gebrachten Gef├╝hle des Wesens sind nicht immer logisch.
Andererseits ist eine ausf├╝hrliche Eingangsbeschreibung von Vorteil.

Ich w├╝rde sagen
"Weitermachen!"

Mit den besten W├╝nschen dazu
p,



Guten Morgen pyrmonter : )

Ich danke dir f├╝r deine offene und ehrliche Kritik : ) Eines ist mir definitiv gelungen, dich in die Irre zu f├╝hren und das ist pure Absicht. Der Leser soll nicht erfahren um was f├╝r ein Wesen es sich dreht, bildet sich aber schon eine Meinung oder auch einen Verdacht. Ich versuche kriptisch zu schreiben.
Der Satz mit dem Wort Dej├í-vue h├Ątte gar nicht mehr im Text sein d├╝rfen. Das war mein Fehler. Der Satz diente dazu Racys Gedanken mit h├Âren zu k├Ânnen, doch hatte ich in diesem Abschnitt alles rau gezogen.
Unsicher heit des Autors? Die ist sowieso vorhanden : ))))) aber auch das Wesen erlebt alles das erste Mal. Ich hatte gehofft das man heraus lesen kann, das er nicht da ist wo er normalerweise sein sollte. Krytisch halt : ))) Das Geheimnis, um meine Protagonisten, was sie sind, habe ich in meinem ersten Buch noch nicht einbauen k├Ânnen. Meine Unsicherheit : ))))
Und jetzt das Problem mit den vielen Seiten : (((( Der Text ist im Fluss geschrieben und ich habe keinen blassen Schimmer wo ich ├╝berall einen cut machen k├Ânnte : (((((
Deine Kritik war mir sehr willkommen!!! Danke : )))

GLG
kkm : ))
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pyrmonter Die Probleme eines (des) Formwandlers - Das sind aber viele Seiten. Etwas zuviel an dieser Stelle, aber eben eine Flei├čarbeit und das sollte schon mal ihre Anerkennung finden.
Der Text ist locker und verst├Ąndlich, der Leser kann dir folgen und das ist schon mal gut und wichtig. Allerdings Fremdworte, wie D├ęja-vue, die nicht allzu├╝blich sind, sollten ihre Erkl├Ąrung finden, besonders in diesem Fall, da es mehrere Deutungen zul├Ąst, sollte eindeutig werden, was gemeint ist.
In dem Text steckt aber auch etwas wie Unsicherheit des Autors. Denn die zum Ausdruck gebrachten Gef├╝hle des Wesens sind nicht immer logisch.
Andererseits ist eine ausf├╝hrliche Eingangsbeschreibung von Vorteil.

Ich w├╝rde sagen
"Weitermachen!"

Mit den besten W├╝nschen dazu
p,
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kkm1979 Re: Absolut genial!!! -
Zitat: (Original von Fianna am 27.07.2012 - 01:51 Uhr) Ich dachte ja zuerst, das w├Ąre der Beginn eines typischen Westernromans, obwohl mich ja eigentlich die Beschreibung schon stutzig h├Ątte machen sollen.
Dieses Wesen, das du da erfunden hast, dieser Formwandler, macht einen von Anfang an neugierig, weil man zuerst glaubt, es w├Ąre ein Mensch, der da erz├Ąhlt. Sp├Ąter dachte ich, es w├Ąre einfach ein Adler, was ja schon interessant genug w├Ąre, aber dann ist es nicht nur ein Adler, sondern ein Wesen, das mehrere Gestalten annehmen kann!!!

Gef├Ąllt mir sehr deine Geschichte und bei Gelegenheit lese ich bestimmt weiter.

Das einzige, was mir beim Lesen hin und wieder st├Ârend aufgefallen ist, sind Wortwiederholungen und ein paar Rechtschreibfehler, aber da die Geschichte an sich so fesselt, bin ich gewillt, dar├╝ber hinwegzusehen ;-)

Liebe Gr├╝├če
Fianna


:))))) das ist eine Krankheit die ich von Anfang an besitze, Wortwiederholungen, den mit dem verwechseln oder zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendel : ))))) Rechtschreibfehler sind dagegen peinlich * schmunzel *
Ich hoffe sie gef├Ąllt dir auch weiterhin, mir macht Sorge das ich den Anfang zu sehr in die l├Ąnge ziehe : )
Danke dir f├╝r deine Kritik : ))))
LG
kkm : )
Vor langer Zeit - Antworten
Fianna Absolut genial!!! - Ich dachte ja zuerst, das w├Ąre der Beginn eines typischen Westernromans, obwohl mich ja eigentlich die Beschreibung schon stutzig h├Ątte machen sollen.
Dieses Wesen, das du da erfunden hast, dieser Formwandler, macht einen von Anfang an neugierig, weil man zuerst glaubt, es w├Ąre ein Mensch, der da erz├Ąhlt. Sp├Ąter dachte ich, es w├Ąre einfach ein Adler, was ja schon interessant genug w├Ąre, aber dann ist es nicht nur ein Adler, sondern ein Wesen, das mehrere Gestalten annehmen kann!!!

Gef├Ąllt mir sehr deine Geschichte und bei Gelegenheit lese ich bestimmt weiter.

Das einzige, was mir beim Lesen hin und wieder st├Ârend aufgefallen ist, sind Wortwiederholungen und ein paar Rechtschreibfehler, aber da die Geschichte an sich so fesselt, bin ich gewillt, dar├╝ber hinwegzusehen ;-)

Liebe Gr├╝├če
Fianna
Vor langer Zeit - Antworten
kkm1979 Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von EagleWriter am 08.07.2012 - 02:02 Uhr)
Zitat: (Original von kkm1979 am 08.07.2012 - 02:01 Uhr)
Zitat: (Original von EagleWriter am 08.07.2012 - 01:56 Uhr) Gelesen , gepr├╝ft und als OBERKLASSE abgestempelt.
Werde mir den Rest nach und nach durchlesen.

Morgen : ) oh mann, das klingt extrem gut : ) ich danke dir : ) ich grinse gerade ├╝ber das ganze Gesicht.
Danke danke danke : )
kkm


Na dann bitte^^Noch eine Nachteule^^

die bin ich wirklich *lach*
Vor langer Zeit - Antworten
EagleWriter Re: Re: -
Zitat: (Original von kkm1979 am 08.07.2012 - 02:01 Uhr)
Zitat: (Original von EagleWriter am 08.07.2012 - 01:56 Uhr) Gelesen , gepr├╝ft und als OBERKLASSE abgestempelt.
Werde mir den Rest nach und nach durchlesen.

Morgen : ) oh mann, das klingt extrem gut : ) ich danke dir : ) ich grinse gerade ├╝ber das ganze Gesicht.
Danke danke danke : )
kkm


Na dann bitte^^Noch eine Nachteule^^
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kkm1979 Re: -
Zitat: (Original von EagleWriter am 08.07.2012 - 01:56 Uhr) Gelesen , gepr├╝ft und als OBERKLASSE abgestempelt.
Werde mir den Rest nach und nach durchlesen.

Morgen : ) oh mann, das klingt extrem gut : ) ich danke dir : ) ich grinse gerade ├╝ber das ganze Gesicht.
Danke danke danke : )
kkm
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