Romane & Erzählungen
Geh├Âre ich dazu ?

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"Geh├Âre ich dazu ?"
Veröffentlicht am 27. Mai 2012, 10 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Geh├Âre ich dazu ?

Geh├Âre ich dazu ?

Beschreibung

Sehr oft habe ich das Gef├╝hle ich geh├Âre nicht dazu. Egal ob es in der Familie oder bei Freunden ist. Freunde sagen sie sind immer da , aber wo sind sie wenn es drauf an kommt ?! Wer sich in die Lage versetzen kann oder bei wem es genau so ist , wird es hoffentlich gefallen.

Von Geburt an wurde ich anders behandelt als meine Geschwister. Ich bin die j├╝ngste in meiner Familie. Meine drei Geschwister haben mittlerweile selber Familie. Deswegen bekam ich von meiner Kindheit an alles was ich mit gew├╝nscht habe. Egal ob es ein Malbuch war oder ein neues Handy. Meine Geschwister f├╝hlten sich dad├╝rch vernachl├Ąssigt und entwickelten im tiefsten inneren einen gro├čen Hass. Sie fingen an mich als ihre Schwester auszugrenzen. Ich wurde nicht auf Geburtstage eingeladen auch auf andere Familien feiern gaben sie mir deutlich zu verstehen das ich nicht erw├╝nscht bin.┬á


Nach Jahren die vergingen baute ich immer und immer mehr eine Mauer auf und lie├č nur schwer einen an mich heran. Ich wollte alleine sein so wie ich die ganzen Jahre ohne meine Familie ausgekommen war. Immer mehr wurden meine Freunde zu meiner Familie. Zwar war ich bei meinen Freunden auch die j├╝ngste aber sie grenzten mich nicht aus. Ihnen konnte ich vertrauen und sie verstanden mich. Mit dreizehn wollte ich dann mit den anderen mithalten und fing an Alkohol zu trinken , ich wollte ja nicht wieder einmal ausgegrenzt werden. Aber sowie es mit dem Alkohol anfing steigerte ich mich immer und immer mehr dort hinein. Morgen vor der Schule gab es das erste Bier, in der Schule tranken wir anstatt Cola oder Fanta heimlich Bier, so das wir wenn wir Schulschluss hatten schon angetrunken waren. Damals fand ich es toll so wie die anderen zu sein ich merkte garnicht das ich immer schlimmer wurde.┬á


Nach Monaten wurden dann auch meine Noten schlechter doch meine Eltern bemerkten es garnicht. Zu keinem Gespr├Ąch mit den Lehrern tauchten sie auf, wenn zuhause das Telefon klingelte und meine Mutter die Nummer der Schule sah ging sie nicht dran. Ich stand alleine da nur meine Freunde hielten zu mir aber die interessierten sich nicht f├╝r Schule sie gingen erst garnicht hin und die schon mit der Scule fertig waren wollten nichts von einer Ausbildung oder Arbeit h├Âren. Man kann sagen wir lebten alle in unserer eigenen Welt wir machten das was uns gefiehl. Es wurde kein gedanke an sowas unwichtiges verschw├Ąndet . Unser Motto war :

" Arbeiten k├Ânnen wir auch noch wenn wir alt sind !"┬á


Jeden Tag gab es Partys. Meistens sa├čen wir einfach nur mit einem Kasten Bier mitten in der mitte unseres Dorfes. Redeten, Lachten, h├Ârten Musik und besauften und sinnlos. Als ihnen das dann immer langweiliger wurde planten sie was gr├Â├čeres. Sie wollten irgendwo einbrechen , nur wo ? Alles wurde genau durch geplant und wie beschlie├čen in eine Gartenh├╝tte einzubrechen. Nur aus Spa├č, wir wussten nicht was dort drinne sein w├╝rde. Als dann der Tag kam an dem wir das Ding durchziehen wollten trafen wir uns alle an unserem ganz normalen treff, tranken uns ein paar Bier um lockerer zu werden und machten uns auf den weg zu der besagten H├╝tte. Unser schlauer kopf der in seiner Vergangenheit schon viele Autos und H├Ąuser geknackt hatte brach die H├╝tte ohne Probleme auf. Alle gingen hinein aber aus angst erwischt zu werden konnte ich die H├╝tte nicht betreten. Dort waren K├Ąsten voll mit Bier und Vodka. Wir packten alles ein und machten uns auf den weg zu unserem treffpunkt. Dort besauften wir uns bis zur Besinnlichlosigkeit. Das war mein erster gro├čer Absturz. Ich konnte nicht einmal mehr laufen sie trugen mich nach Hause. Meine Eltern bemerkten wieder einmal nicht wie schlecht es mir ging.┬á


Von da an drehten wir immer gr├Â├čere Dinger vom Autos klauen bis zum einbruch in H├Ąuser. Irgendwann wurden wir dann erwischt und alle bekamen eine gerechte Strafe nur ich nicht da ich noch unter 14 war und meine Eltern f├╝r mich haften mussten. Die interessierte es aber wie immer ├╝berhaupt nicht uns so bin ich ungeschoren davon gekommen. Danach lieferten wir uns ersteinmal keinen Einbruch oder andere sachen die gegen das Gesetz waren. Doch mit dem Alkohol h├Ârten wir nicht auf alles war so wie bevor der erste Einbruch passierte. Meine Noten verschl├Ąchterten sich weiter hin und ich sackte immer und immer mehr ab. Zum Jahresende hin passierte es dann. Ich kam grade nach Hause um Geld f├╝r Ziegaretten zu holen. Das Telefon klingelte....


Ich ging dran und als h├Ątte ich es ahnen k├Ânnen war es meine Schule. Mein Klassenlehrer verk├╝ndigte mir mit stolz das ich das Jahr erfolgreich wiederholen muss......Das war wir ein schlag ins Gesicht. Mein erster Gedanke war:" Das darf nicht wahr sein !" wie bringe ich das meinen Eltern bei sie w├╝rden vollkommen ausrasten also veschwieg ich die n├Ąchsten paar Monate und runtschte immer weiter in ab. Alkohol und Ziegaretten waren an der Tagesordnung. Als all das nichts mehr brachte versuchte ich es wie die anderen von meinen Freunden mit Kiffen, doch das zeigte bei mir keine Wirkung also versuchte ich es mit h├Ąrteren Drogen. Als auch das nicht funktionierte ritze ich mir die Arme auf um den schmerz zu ├╝berdecken. Jeden Tag machte ich tiefere schnitte in mein Fleisch. Ich wollte immer st├Ąrker bluten bis tiefe naben auf meinem Arm enstanden. Als das Schuljahr immer n├Ąher dem ende zu ging musste ich meinen Eltern beichten das ich das Jahr nicht schaffen w├╝rde und ich gerne von der Realschule auf die Hauptschule wechseln w├╝rde da ich dort nicht sitzenbleiben w├╝rde doch sie verweigerten auch nur ein weiteres Wort mit mir zu reden. Was bleib mir anderes ├╝brig ich musste weiter auf meine Schule gehen. Nach einem halben Jahr dann musste ich ein Gespr├Ąch mit den Lehrern f├╝hren und die hielten es f├╝r eine bessere Idee wenn ich wirklich das mache was ich will und auf die Hauptschule wechsel, da sie mit meiner Situation nicht mehr zurecht kommen. Durch zwang erlaubten meine Eltern dann das auch wechsel und das tat ich dann auch sofort. Dort sollte alles besser laufen. Am Anfang klappte das auch sehr gut , gute noten , neue Freunde alles war klasse. Doch meine alten Freunde waren nicht aus der Welt geschafft. Sie setzten mich unter druck das wenn ich weiterhin mehr mit den Leuten aus meiner Klasse rumh├Ąnge , sie sich von mir abwenden w├╝rden und das wollte ich nicht ich wollte nicht meine " Familie" verlieren also unterbrach ich den kontakt zu den Leuten aus meiner Klasse und schw├Ąnzte wieder die Schule .┬á


Ich wollte den sprung endlich weg von dem Alkohol schaffen es sit nicht so als w├Ąre ich s├╝chtig gewesen ganz im gegenteil ich machte es nur weil es alle machten. Genau das war mein Fehler ! Irgendwann war mir alles egal ich brach entg├╝ltig den Kontakt zu meinen Freunden ab und konzentrierte mich wieder voll und ganz auf die Schule auch wenn ich von zu Hause aus keine unterst├╝tzung bekam. Ich musste das schaffen ich wollte in meinem sp├Ąterem Leben noch was erreichen mir was leisten k├Ânnen und meine eigene kleine Familie haben. Ich habe es erfolgreich geschafft mich von meiner Clique zu l├Âsen und von da an ging mein Leben wieder berg auf . Nach ein paar Jahren auf der Schule lief es dann wieder aus dem ruder. Ich lernte meine gro├če Liebe kennen aber .....

das ist eine andere Geschichte .

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OneLove Re: Eine Geschichte, - Danke ...
Ich habe es auch Gott sei dank erfolgreich geschafft (:
Meine alten " Freunde" waren einfach nicht das richtige und jetzt bin ich auf dem richitgen Weg :)

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